Wochenrückblick 3/2014

Uh, die letzte Woche war recht anstrengend.

An zwei Abenden Pfadfinder-Treffen (einmal Treffen der Münchner Diözesanleitung, einmal Treffen des Kommunikations-AKs fürs Bayernlager). Zweimal D&D spielen (einmal als Spieler und einmal die Runde im ItemShop, die ich leite). An einem Abend bei Freunden Firefly schauen. An nem anderen Abend in die Oper (Don Giovanni; an sich ganz gut, nur hab ich die Inszenierung nicht ganz verstanden… 😀 ). Und dann noch Canneloni-Kochen mit Viola. Diese Woche ist zum Glück ein klein wenig lockerer, sonst krieg ich noch graue Haare vor lauter Freizeitstress…

Nebenbei hab ich bei What If diesen ungewöhnlich unblutigen aber dennoch lesenswerten Artikel gelesen, der sich damit beschäftigt, wie es wäre, in einem Schwimmbecken auf dem Mond zu schwimmen. Wenn man das so liest, möchte man gleich ein Flugticket zum Mond buchen… 😀

Und bei SMBC gabs diesen tollen Comic, der sich mit der Dollarauktion beschäftigt, bzw. mit der Anwendung davon aufs wirkliche Leben. Ich kenn mich mit Spieltheorie nicht so gut aus, deswegen war mir die Dollarauktion kein Begriff. Aber das ist durchaus eine ganz interessante Sache (z.B. bei Wikipedia nachzulesen).

Letzte Woche haben Katzenjammer ihr neues Album veröffentlicht. Ich habs mir inzwischen ein paar Mal angehört (was z.B. kostenlos auf deren Website möglich ist) und bin noch nicht wirklich überzeugt davon. Ihr erstes Album hat mir am besten gefallen, das zweite fand ich schon ein Stück schlechter… ich hoffe, die fangen sich wieder. Aber live sind die Mädels eh immer noch am besten!

Wochenrückblick 11/2014

Ich hatte hier schon mal What if? vorgestellt, den Blog, in dem Randall Munroe, der Autor von XKCD, „wirklich wissenschaftliche Antworten auf absurde hypothetische Fragen“ beantwortet. Im aktuellen Beitrag beispielsweise, ob es möglich wäre, mit einer Radarpistole ein Auto anzuhalten, wenn die Pistole nur genug Strahlung aussenden würde. Interessanter als diese Frage ist aber, dass Munroe ein What-if-Buch herausbringt: What if? Was wäre wenn? – Wirklich wissenschaftliche Antworten auf absurde hypothetische Fragen. Das Buch erscheint aber erst im September. Da ist also warten angesagt, oder weiter Munroes Blog lesen.

Bis es so weit ist, könnt ihr mir beim Dinosaurier-Ausgraben zusehen:

Wenn einem langweilig ist, gräbt man entweder Dinos aus, oder schaut mal nach, durch welche Suchbegriffe die Leute auf dem eigenen Blog landen. Letztens hat jemand nach „ist brief vom bundesverwaltungsamt sehr wichtig“ gesucht. Wenn ich mich da so an den Brief vom Bundesverwaltungsamt erinnere, den ich bekommen habe, würde ich sagen: nein.

Diese Woche hab ich mir wieder sehr viel notiert, was ich hier schreiben wollte. Lag wohl daran, dass ich krank war. Deswegen wird es diese Woche wohl wieder einen Halbwochenrückblick geben. Drum hier zum Schluss noch etwas, was ich bei Fefe gefunden hab. Das Gendern von Texten geschieht ja mit einem durchaus unterstützenswerten Ziel, auch wenn man sich darüber streiten kann, ob das Gendern wirklich zielführend ist und ob die Umsetzung im Einzelfall gelungen ist. Das Fass will ich jetzt aber nicht aufmachen. Was Fefe da aber verlinkt, ist absurd… Falls einx dxs Unterstützxs dieser Schreibweisen das lesen sollte, bitte nicht wütend werden. 😀

Wochenrückblick 2/2014

Es gibt eine Neuerung hier: Ab jetzt werde ich wöchentlich einen persönlichen Rückblick auf die vergangene Woche geben. Ich hoffe, dass immer genug passieren wird und ich auch immer die Zeit finden werde, den Rückblick zusammenzustellen. Jedenfalls fängt es heute an mit dem Rückblick auf die Kalenderwoche 2 (deswegen der Titel 2/2014; keine Angst, ihr habt nicht 1/2014 verpasst).

Twitter

Am Montag vergangener Woche hat mich Twitter positiv überrascht. Ich hatte ein bisschen meinen Ärger darüber kundgetan, dass man die Inhalte der ARD-Mediathek nicht jederzeit ansehen kann, weil es Sendezeitbegrenzungen gibt. Ich wollte nämlich am Nachmittag des Feiertags den Tatort nachholen, den ich am Abend vorher verpasst hatte.

Wenig später antwortete mir die Pressestelle der ARD:

Einfach die Mediathek der ORF benutzen. Sehr guter Tipp. Ist zwar ein bisschen wie Westfernsehen schauen, aber egal… 😀

Blau ist eine warme Farbe

Montag abend war ich in „Blau ist eine warme Farbe“. Ein sehr schöner Film mit ungewöhnlichen Bildern und ohne Musikuntermalung, der trotz seiner drei Stunden Länge nicht langatmig oder langweilig ist. Im Gegenteil, als der Film aus war, war ich richtig überrascht, dass schon drei Stunden vergangen waren. Nur ab und zu hab ich mir gedacht, mensch Adèle, wisch dir doch mal den Rotz ausm Gesicht… 😀
Der Film hat auch letztes Jahr die Filmfestspiele von Cannes gewonnen. Wenn der Film also in eurer Nähe gespielt wird, unbedingt ansehen! Hier ist der Trailer:

Hamburg

Das Gefahrengebiet in Hamburg wurde jetzt ja wieder aufgehoben. Aber letzte Woche, als das noch aktuell war, las ich von jemandem, der die interessante Idee hatte, das Auswärtige Amt anzuschreiben und nach Sicherheitsinformationen zur Einreise nach Hamburg zu fragen. Das Auswärtige Amt leitete die Anfrage an das Bundesministerium des Inneren weiter, das dann zwar antwortete, aber die Anfrage leider nicht ernst nahm. Daraufhin antwortete der besorgte Hamburgreisende sehr passend.

What if?

Ich lese ja schon lange regelmäßig XKCD, einen Webcomic, den ich uneingeschränkt empfehlen kann. Nicht vergessen, den Text zu lesen, der erscheint, wenn man mit der Maus über den Comic fährt! Wer einen der Comic-Strips nicht versteht, findet auf explain xkcd meist eine gute Erläuterung. Was ich aber letzte Woche erst gesehen habe, ist, dass der Autor Randall Munroe auf what if? Leserfragen beantwortet. Also Leserfragen der Art „Ab welchem Zeitpunkt in der Geschichte der Menschheit gab es mehr Bücher als ein Mensch in seinem Leben lesen kann?“ oder „Ist es möglich, Tee zu erhitzen, indem man nur schnell genug umrührt?“.
Sehr lesenswert! Ich hab mir selber noch nicht alle vergangenen Fragen und Antworten durchgelesen. Ich werd mich nach und nach durcharbeiten…

So, das wars für heute. Gute Nacht und bis nächste Woche! 🙂

Schachbrett

Spiele, bei denen das Spielfeld jedesmal anders zusammengelegt wird, gibt es ja einige. Prominente Beispiele sind die Siedler von Catan und das Verrückte Labyrinth.

Könnte man nicht auch versuchen, Schach auf einem Spielfeld zu spielen, bei dem die schwarzen und weißen Felder anders angeordnet sind? Damit sich diese Neuordnung auch aufs Spiel auswirkt, müsste man natürlich auch die Regeln etwas abändern. Vielleicht so:

  • Bauern können wie bisher nur auf eines der drei Felder vor ihnen ziehen. Dabei können sie nur dann eine gegnerische Figur schlagen, wenn dieses Feld die gleiche Farbe hat wie das bisherige. (Wie der Doppelschritt aus der Ausgangsstellung und das en passant aussehen sollte, müsste man sich noch überlegen.)
  • Türme können sich wie bisher über eine ganze Reihe hinweg bewegen, zusätzlich auch über Diagonalen, allerdings nur solange dabei die Felder immer die Farbe wechseln. Sobald ein Turm auf ein doppeltes weißes oder schwarzes Feld stößt, muss er im ersten davon anhalten.
  • Springer können auf ein beliebiges Feld hüpfen, das zwei Schritte entfernt ist und das eine andere Farbe hat als das Ursprungsfeld.
  • Läufer dürfen beliebig weit in eine Richtung laufen, aber nur solange da bei die Felder immer die gleiche Farbe haben. Sobald ein Läufer auf ein Feld einer anderen Farbe stößt, muss er vorher stoppen.
  • Damen sind Kombinationen aus Läufern und Türmen.
  • Könige sind wie im normalen Schachspiel

Ich hab mir jetzt keine Gedanken gemacht, ob diese Zugvarianten oder die ganze Idee wirklich sinnvoll sind. Aber interessant klingt es jedenfalls.

Wie ich darauf komme? Über diesen XKCD-Comic:

Tic-Tac-Toe

Dass man bei Tic-Tac-Toe nicht verlieren kann, dürfte ja bekannt sein, oder? Also bei diesem Spiel, wo man abwechselnd Kreuze und Kreise in ein 3×3-Feld malt und versucht, eine Reihe vollzukriegen. Ich dachte ja eigentlich, das hieße Käsekästchen, aber da hat mich wohl mein Gedächtnis betrogen.

Man kann die Strategie, mit der man nicht verlieren kann und mit der man gewinnt, falls der Gegner nicht auch diese Strategie verfolgt, ganz knapp zusammenfassen. Siehe etwa hier.

Aber noch besser visualisiert man sie, wie es XKCD getan hat:

Tic-Tac-Toe-Bild von San Jose unter CC-Lizenz Creative Commons License.
Cartoon von XKCD.

Realismus in Computerspielen

Wie viel Realismus in Computerspielen ist gut?

Früher war man zufrieden, ja begeistert, wenn man mit weißen Balken weiße Kreisscheiben umherschießen durfte.
Früher war man zufrieden, wenn man pixelige Figürchen durch zweidimensionale Landschaften steuerte.
Und es hat Spaß gemacht.

Heute hat man Spiele, die grafisch gesehen derart realistisch sind, dass es oft einfach nur Spaß macht, sich die Spielwelten anzusehen — vorausgesetzt man hat eine Grafikkarte, die leistungsstark genug ist. Und auch die Spieltiefe ist unglaublich gewachsen, damit meine ich z.B. die Handlungsmöglichkeiten und die künstliche Intelligenz.

Aber ein bisschen geht damit auch die Gefahr einher, dass man unter dieser ganze Detailfülle das vergisst, worums eigentlich geht: Das Spiel. Will sagen: die Spielmechanik. Die besten Spiele sind, wenn man ehrlich ist, doch die ganz simplen. Das ist nicht nur bei Computerspielen so. Man denke einfach mal an Go, Schach, Mühle, Mensch-ärgere-dich-nicht usw. – allesamt Spiele mit mehr als überschaubarem Regelwerk.

Und bei Computerspielen:

  • Tetris — man steuert und dreht einen herunterfallenden Bauklotz und versucht, damit lückenlose Reihen zu bauen. Ohne Physiksimulation, alles mit rechten Winkeln und in großen diskreten Bewegungsschritten.
  • Frogger — man hüpft mit einem Frosch über eine dichtbefahrene Autobahn, ohne dabei draufzugehen. Wieder nur in großen diskreten Schritten, die Autos bremsen nicht, weichen nicht aus…
  • Super Mario World — da wird es schon aufwendiger, aber dennoch ist das Prinzip simpel: man läuft und hüpft durch eine zweidimensionale Welt, eigentlich läuft und hüpft man immer nur nach rechts weiter, nur ab und zu kann man in ein Abflussrohr schlüpfen, dabei muss man Sachen sammeln und auf Gegner hüpfen. Die Gegner verhalten sich vorhersagbar und nicht besonders intelligent, man kann nicht mit Gegenständen interagieren (von Schildkrötenpanzern, die man aufheben und wegschleudern kann, mal abgesehen)

Was daraus wird, wenn mans zu realistisch macht, sieht man hier:

(sehr gut in ein wirkliches Spiel umgesetzt auf Swfme.com),
und hier:

Comics von XKCD,

und im Artikel Homer Simpson und Super Mario (in realistisch).

Aber Spaß beiseite, sowas meinte ich gar nicht, sondern…

Oh, hier zieht gerade ein Gewitter auf… :-O