Wochenrückblick 47–49/2016

Dann gibts jetzt mal einen Dreiwochenrückblick. 🙂

HNO

Vor drei Wochen war ich beim HNO, weil ich jetzt schon länger recht oft ein Pfeifen auf den Ohren hab. Jetzt schluck ich halt erstmal irgendwelche Ginko-Tabletten und hoff, dass das was hilft. Wenn nicht, muss ich eben nochmal hin.

DV

Am Wochenende drauf war Diözesanversammlung der DPSG München & Freising. Und da ist etwas von historischen Ausmaßen geschehen! Naja, fast. Es gab Jahr für Jahr die längliche Diskussion um den Termin im Folgejahr, die bisher immer dazu geführt hat, dass der Termin weiterhin auf dem ersten Adventwochenende bleibt. Aber dieses Jahr haben wir uns tatsächlich auf einen jährlich rotierenden Termin geeinigt. Yay!
Zufällig führt das auch dazu, dass ich kommendes Jahr doch an der Diözesanversammlung teilnehmen kann. Am ersten Adventswochenende ist nämlich das Entwicklungswochenende des Woodbadgekurses, den ich teamen werde.

jGiven

In der Arbeit ist bei uns im Team gerade das jGiven-Fieber ausgebrochen. Ok, das ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Aber jedenfalls sind alle ziemlich begeistert von dem Tool.
Wer Tests für Java-Software schreibt, sollte sich das unbedingt mal ansehen. Insbesondere wer bisher Cucumber-Tests geschrieben hat und lieber etwas wartbareres, einfacheres und flexibleres hätte, sollte da mal ein Auge drauf werfen.

Internet

Ich hab jetzt ein neues, schnelleres Internet! Über Glasfaser und so. Yay!

Intolerante Isi

Ich hab auch das zweite Crowdfunding der Intoleranten Isi unterstützt und hatte deshalb einen Gutschein für ihren Foodtruck. Drum hab ich mich vor zwei Wochen mittags auf den Weg gemacht und mir bei ihr ein leckeres … äh, was hab ich eigentlich gegessen … weiß nicht mehr. Aber hat sehr gut geschmeckt.
Also: Auch wenn ihr keine Essensunverträglichkeiten habt (das ist nämlich das besondere an Isis Foodtruck, dass sich das Angebot besonders an Leute richtet, die nicht alles essen können), lohnt sich ein Besuch.

Phantastische Tierwesen

Dann war ich in Würzburg, die Clara besuchen. Wir waren im Kino und haben Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind angesehen. Sehr sehenswerter Film. Hier ist übrigens ein Video mit Coldmirror über den Film, falls euch das interessiert.

Spiele

Vergangenes Wochenende gab es einen kleinen Spieleabend bei mir. Wir haben Machine of Death gespielt (darüber hab ich hier schon mal geschrieben) und Phase 10. Ich würd sehr gerne mal wieder 7 Wonders spielen, und das Firefly-Brettspiel. Also gibts bestimmt bald mal wieder einen Spieleabend. 🙂

Karl Kocht

Im Januar wird es ein Konzert von meiner Band geben. Kommt zahlreich!

Fundstücke

So, zuletzt noch zwei Internetfundstücke.

Zuerst ein Podcast über die Zukunft der Fernsehwerbung.

Und dann noch dieser coole Würfel:

Android-Spiele

Auf der Suche nach Spielen für dein Android-Handy oder -Tablet? Hier sind ein paar meiner Lieblingsspiele der letzten Zeit. Die meisten hab ich über ein Humblebundle erstanden, aber sie sind alle nicht besonders teuer.

Ein sehr schönes, immer schwieriger werdendes Puzzle-Spiel, das einen lange unterhalten kann, ist Tetrobot & Co.. Kostet momentan nur 2,99€ im Play-Store. Bei dem Spiel läuft man als kleiner Roboter herum, saugt Blöcke aus verschiedenen Materialien auf und spuckt sie an anderer Stelle wieder aus.„Tetrobot & Co.“-Screenshot So muss man dann Schalter betätigen, bestimmte Formen bilden, Laserstrahlen blockieren, und so weiter. Je nach dem, aus welchem Material die Blöcke sind, haben sie unterschiedliche Eigenschaften. Die meisten Blöcke haben die Eigenschaft, dass sie an anderen Blöcken des selben Materials kleben bleiben. Holz verbrennt bei Kontakt zu Feuer, Metall wird von Magneten angezogen, usw. Mit jeder Spielwelt kommen neue Spielelemente hinzu, so dass das Spiel nicht langweilig wird.
Besonders spannend sind die goldenen Teile, die man nicht zum Lösen eines Levels braucht, von denen man aber genug sammeln muss, um die nächste Spielwelt freizuschalten. Die sind nämlich hidden in plain sight (wie sagt man das auf Deutsch)? Man sieht sie, aber hat normalerweise erstmal keine Ahnung, wie man an sie rankommen soll.
Einziges Manko an dem Spiel: Man kann keinen Spielstand in der Mitte eines Levels speichern. Wenn man das Spiel also kurz unterbrechen muss, und Android die App bereits aus dem Speicher getilgt hat, wenn man sie das nächste Mal startet, dann muss man das Level neu beginnen. Aber die 3€ ist das Spiel auf jeden Fall wert.

In 10000000 spielt man einen einen Abenteurer, der durch Verliese läuft und Monster besiegt. Zwischen den Abenteuern kann man seinen Charakter und seine Ausrüstung verbessern. Das besondere ist, dass man den Abenteurer nicht direkt steuert, sondern eigentlich so etwas Candy-Crush-Artiges spielt (wie nennt man denn diesen Typ von Spiel?). Wenn man dabei mehrere Schwerter kombiniert, greift der Abenteurer an; wenn man Zauberstäbe kombiniert, dann wirkt er einen Zauber auf den Gegner; bei anderen Sachen sammelt man Ressourcen…
Ziel des Spiels ist es, 10000000XP zu sammeln, dann ist man endlich frei. 😀
Kostet momentan nur 2,69€ im Play Store. Da jeder Lauf durch ein Verlies nicht besonders lange dauert, eignet es sich wunderbar zum Zwischendrinspielen.

Blockheads – ScreenshotFans von Minecraft finden vielleicht an Blockheads gefallen. Das ist im Prinzip eine zweidimensionale Version davon. Ein richtiges Spielziel gibt es nicht. Ob man erkunden will, was sich tief unter einem in der Erde befindet; ob man nach und nach alles zusammensammeln will, um einen Zug zu bauen; ob man sich einen schönen Palast bauen will; egal, kann man alles machen.
Da man immer wieder warten muss, bis Gegenstände hergestellt wurden, ist das eher ein Spiel, in das man ab und zu reinschaut, ein paar Aktionen anstößt und sich dann wieder wichtigerem widmet. Man kann die Geschwindigkeit, mit der Gegenstände hergestellt und Materialien gesammelt werden, verringern, indem man einmalig Geld zahlt. Das Spiel ist ansonsten kostenlos. Also gibt es keinen Grund, es sich nicht einmal anzuschauen.

Zu guter Letzt noch Crowntakers, das momentan 1,99€ kostet. Das ist ein RPG mit einem ganz interessanten, rundenbasierten Kampfsystem. Interessant unter anderem deswegen, weil es hier eine Rolle spielt, in welche Richtung man schaut. Das hab ich so sonst noch nicht gesehen.

Screenshots stammen von den jeweiligen Herstellerseiten

Heute vor sechs Jahren: Gefährliche Spiele

Heute vor sechs Jahren schrieb ich über ein gefährliches Spiel. Damals musste ich vorausschicken, dass ich damit nicht Farmville meine. Gibt es das eigentlich noch?
– Oh, ja das gibt es noch, aber es hat „nur noch“ 24,5 Millionen Nutzer (Stand Januar, Quelle: Wikipedia).
– Moment, da hat der Wikipedia-Autor falsch abgeschrieben. Waaaaah! Wikipedia hat Unrecht. Das Unmögliche ist geschehen! Farmville hat damals 24,5 Millionen Nutzer verloren. Naja, wie auch immer… ich schweife ab.

Heute sollte ich wohl eher vorausschicken, dass ich damit kein Spiel meine, das einen zu einem Terroristen macht. Das Spiel ist eben in dem Artikel von vor sechs Jahren beschrieben. Macht wohl eher keinen Sinn, das hier zu wiederholen. Es eignet sich für Gruppen ab ca. 8 Leuten mit idealerweise möglichst gleichmäßigem Geschlechterverhältnis. Falls euch bei dem grausen Wetter also mal langweilig ist, probiert es aus, es ist sehr spaßig.

Zufälligerweise hätte ich das Spiel eigentlich vergangenen Samstag seit langem mal wieder gespielt. Aber das Spieleseminar, das wir vom Münchner Wö-DAK angeboten hatten, musste wegen zu wenig Teilnehmern abgesagt werden. 🙁

Wochenrückblick 50/2014

So, was war diese Woche los?

Montag gabs einen Spieleabend, nachdem die D&D-Runde nicht zustandegekommen ist. Wir haben Chthulu-Munchkin gespielt und Istanbul. Zufälligerweise hab ich kurz vorher eine Comic-Adaption von ein paar Geschichten von H.P. Lovecraft gelesen gehabt.

Dienstag dann mal wieder Videoabend, nachdem ich die beiden Male zuvor nicht konnte. Da aber auch viele der anderen nicht konnten, haben wir nicht mit Gotham weitergemacht sondern den Lego Movie angesehen. Obwohl ich ein paar mal weggedöst bin, glaube ich behaupten zu können, dass das ein sehr schöner Film ist.

Ich bin eh sehr müde in letzter Zeit. Muss an der Jahreszeit liegen. Dummerweise verschlafe ich so auch die paar wenigen Sonnenstunden…

Mittwoch war dann Weihnachtsfeier von meiner Arbeit. Das heißt anstatt zu arbeiten mit dem Zug nach Sachsen-Anhalt fahren, abends feiern und am Donnerstag wieder anstatt zu arbeiten nach München zurück fahren. 😀

Freitag waren wir mit der Diözesanleitung der Münchner DPSG in der Volkssternwarte. Das Planetarium ist technisch nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand, aber der Moderator war unglaublich unterhaltsam. Die Wolkendecke ist dann auch pünktlich etwas aufgerissen, sodass wir mit den Teleskopen auf dem Dach die Plejaden und irgend einen Nebel anschauen konnten.
Die Plejaden… Δέδυκε μὲν ἀ σελάννα καὶ Πληΐαδες… jaja…

Was gabs sonst noch? Mario vs. Minecraft zum Beispiel:

Bald ist ja Weihnachten, falls ihr es bei dem warmen Wetter noch nicht bemerkt habt. Und da gehört natürlich besinnliche Musik dazu. Mein Lieblings-Weihnachtslied ist Fairytale of New York von den Pogues. Der Guardian hat hier einen interessanten Artikel zur Entstehungsgeschichte des Lieds.
Sehr schön ist übrigens auch die Version des Lieds von Katzenjammer mit Ben Caplan:

Von Weihnachten über Geschenke über Geld zu dem hier: Diese Idee der PARTEI, Geld zu verkaufen, um Anspruch an bis zu 240.000€ Parteienfinanzierung zu haben, ist wunderbar. Wunderbar absurd. Und ein klein bisschen erschreckend, dass da so ein großes Schlupfloch in dem Finanzierungssystem klafft. Und die PARTEI ist auch nicht die erste Partei, die das ausnutzt. die AfD verkauft ja z.B. auch Gold aus diesem Grund.

Spielwies’n 2014

Dieses Jahr hab ichs endlich mal wieder auf die Spielwies’n geschafft. Der Messebereich selbst war leider heillos überfüllt, aber das beste dort ists eh, sich irgendwo nen Tisch zu schnappen und den ganzen Tag lang irgendwelche Brettspiele zu spielen.

Mein Favorit war Istanbul, das Kennerspiel des Jahres. Das ist so eine Art Worker-Placement-Spiel, wobei es aber nicht wie sonst bei solchen Spielen einen fixen Endpunkt gibt, auf den das Auszählen der Punkte folgt (was den Spielausgang oft unvorhersehbar und überraschend macht). Hier gewinnt einfach der, der zuerst fünf Rubine hat. Auch sonst ist das Spiel weniger komplex als viele Worker-Placement-Spiele. Bei Village zum Beispiel war ich zunächst ziemlich überfordert, aber Istanbul war relativ schnell erklärt. Nichtsdestoweniger kann man Istanbul sehr strategisch spielen. Ein großer Pluspunkt für das Spiel ist auch das variable Spielfeld. Ich mag Spiele mit variablem Spielfeld.

Wenn jemand Istanbul spielen will, einfach melden, ich hab es. 🙂

Hier hab ich noch eine ausführliche Beschreibung und eine Rezension des Spiels gefunden:

Sonst hab ich noch Mangrovia gespielt. Das ist auch ein Worker-Placement-Spiel, diesmal wieder klassisch mit Punkteauswertung am Ende. Das ist auch sehr schön gemacht. Aber es konnte mich jetzt nicht wirklich überzeugen. Es gibt einfach so viele andere bessere Spiele dieser Art…

Ein sehr gutes Spiel dagegen war Concept. Das ist so ähnlich wie Montagsmaler, nur dass man nicht selber malt sondern Steinchen auf ein paar der über hundert Piktogramme legt. Klingt jetzt vielleicht nicht so spannend aber macht sehr viel Spaß!

Wochenrückblick 33/2014

Gerade ist Musiksommer im Olympiapark. Und so war ich vergangenen Donnerstag mit Caro zuerst auf dem Konzert von Tourists in a Daydream und dann bei dem von Vait. Beim ersten Konzert waren zuerst nur zwei ältere Herren auf der Tanzfläche. Der eine hat laufend Dosenbier getrunken, nur unterbrochen von einem kurzen Sprung in den See im Olympiapark. Der andere hatte schon sichtlich steife Glieder, was ihn aber nicht davon abgehalten hat rumzuhüpfen und an den Stahlseilen der Bühnenkonstruktion rumzuturnen.

Samstag wäre dann eigentlich D&D angesagt gewesen. Aber wir waren zu wenige, drum haben wir was anderes gespielt. Zuerst das Pathfinder-Kartenspiel. Das ist quasi eine Mischung aus D&D und Munchkin in der Form eines Deck-building-Kartenspiels. Und wie bei D&D, bzw. Pathfinder, kann man da auch ganze Kampagnen spielen. Das einzige, was ein bisschen seltsam ist, ist, dass man auf den Karten rumkritzeln muss, da manche Karten quasi als Charakterbögen fungieren. Aber davon abgesehen ist das ein wirklich gutes Spiel.
Das andere Spiel, Maus & Mystik, kann ich dagegen nicht empfehlen. Es ist zwar wirklich schön gemacht, und die Rahmengeschichte macht das ganze fast schon zu einem interaktiven Märchen. Allerdings ist das Spiel auch sehr schwer und ziemlich gnadenlos, um nicht zu sagen unfair. Für ein Spiel für siebenjährige schon etwas seltsam. Aber anscheinend wurde in neueren Ausgaben des Spiels die Anleitung in ein paar Punkten korrigiert. Vielleicht ist das dadurch besser geworden. Falls nicht, würde ich empfehlen, stattdessen einfach D&D zu spielen. 😀

Wochenrückblick 30/2014

Ein sehr schönes Projekt hab ich letzte Woche gesehen. Und zwar hat die Journalistin Esther Honig ein Foto von sich an 40 Menschen aus über 25 Ländern geschickt mit dem Auftrag, es zu bearbeiten und sie möglichst schön zu machen. Das sind nur winzig kleine Stichproben, deshalb eignet sich das nicht, fundierte Aussagen über Schönheitsideale in verschiedenen Ländern zu treffen. Interessant ist die Gegenüberstellung dennoch. Hier kann man die bisherigen bearbeiteten Bilder in Gegenüberstellung mit dem Original sehen.

Vsauce2 ist immer wieder ein Quell interessanter Dinge. Zum Beispiel eine Wohnzimmerwolke. Oder eine Projektions-Armbanduhr.

Was gibts sonst noch? Ich hatte dieses Wochenende nicht viel vor, also hab ich angefangen, Bioshock zu spielen. Ja, ich weiß, das ist jetzt auch schon sieben Jahre alt. Aber das gab es letztens im Humblebundle für kein Geld und ich hatte es bisher noch nicht gespielt. Die Humblebundles lohnen sich ja eh fast immer, aber das war die paar Euro echt wert… Ich weiß gar nicht mehr, was noch für Spiele dabei waren. Aber ob die gegen Bioshock ankommen?

Ich hatte am Wochenende nicht viel vor, hab ich geschrieben. Genau gesagt, war das einzige, was ich vor hatte, am Freitag auf die Schlemmerei zu gehen. Lecker veganes Essen und vier Bands (wobei ich nur einer davon zugehört hab). Was mich ein bisschen irritiert, ist aber, dass man veganes Essen fleischhaltige Speisen imitieren lässt. Wenn ich das nicht gewusst hätte, dass das vegan ist, dann bin ich mir nicht sicher, ob ich gemerkt hätte, dass das kein Fleisch ist.

RPC

Letztes Wochenende war ich relativ spontan auf der Role-Play-Convention in Köln. Ich bin von Freitag auf Samstag über Nacht mit dem Bus hingefahren, und Sonntag auf Montag wieder über Nacht zurück. Vielleicht hätte ich auf Raphaelle hören sollen, als sie anmerkte, ob diese Art der Reise in meinem Alter so eine gute Idee sei. Jetzt hab ich jedenfalls ziemliche Rückenschmerzen.

Aber zurück zum Schönen. Die RPC hat sehr viel Spaß gemacht. So viel zu sehen, spielen, hören, usw… Dort gab es alles, was man im allerweitesten Sinne dem Schlagwort „Fantasy“ unterordnen kann. Rollenspiele, Videospiele, Brettspiele, Comics, Fantasy- und Science-Fiction-Literatur, Steampunk, Mittelaltermarkt, Anime, Cosplay und ganz viel Merchandise. Und vermutlich noch viel mehr, was ich jetzt in der Aufzählung vergessen hab.

Leider war manches auf der RPC sehr schlecht organisiert. Das hat sich gleich beim ersten Programmpunkt gezeigt, den ich besucht hab. Samstag, 10:30 Uhr, sollte es ein Live-Hörspiel geben von Rick Future. Die Sprecher waren aber nicht da. Das ist nicht der Fehler der Organisatoren, klar, sondern folgendes. Statt des Live-Hörspiels wollte der Autor Dane Rahlmeyer (hier sein Rückblick auf die RPC) eben einen Videotrailer zeigen. Aber es gibt keinen Beamer. Dann eben nur den Ton des Videotrailers. Aber es gibt kein Kabel, mit dem er den Laptop mit dem Mischpult verbinden hätte können. So wurde eben improvisiert, und er zeigte den Trailer auf seinem Laptop, mit dem Sound seines Laptops.

Danach hat Dane Rahlmeyer noch aus seinem Buch gelesen, was wiederum zu einem anderen organisatorischen Problem führt. Dass so viel verschiedenes geboten ist, zusammengepfercht in zwei Messehallen und einem Außenbereich, führte leider dazu, dass während an einer Stelle eine Lesung stattfindet, direkt daneben Zombihorden brüllen. Und an anderer Stelle findet ein Rock-Konzert statt, während 50m daneben eine Spiele-Firma ihr neues Spiel vorstellen will. Das war schon sehr anstrengend manchmal…

Eine andere Sache, wo ich mir schon bei der Lektüre des Programms gedacht hatte, dass das nie funktionieren wird, war die Programmplanung auf der Hauptbühne. Die war nämlich zeitlich extrem knapp bemessen. Teilweise haben die Programmpunkte viertelstündlich gewechselt. Das heißt aber, wenn da ein Konzert ist eine Viertelstunde lang, und vorher und nacher direkt andere Sachen auf der Bühne sind, dann braucht der 5 Minuten zum Aufbauen und 5 Minuten zum Abbauen, somit bleiben noch 5 Minuten Konzert. Wenn alles gutgeht…
Und natürlich waren sie dann recht schnell ziemlich im Verzug mit ihrem Programm auf der Hauptbühne, so dass es keinen Sinn mehr gemacht hat, da aufs Programm zu achten.

Und auch, was das Programm auf der Hauptbühne selber angeht, musste man sich schon manchmal fragen, ob sich die Leute nicht mal für 5 Cent Gedanken gemacht haben, wie das auf der Bühne eigentlich ablaufen soll. Zum Beispiel gab es ein Skype-Interview mit Paul Sage, dem Creative Director von Elder Scrolls Online. Und auf der Bühne fiel den beiden Moderatoren dann ein. Hey, der spricht ja gar kein Deutsch. Ja, blöd… Dann müssen wir ja alles übersetzen… Oh, und er hört auch kaum, was wir sagen… doof. Und hier auf meinem Zettel steht, dass wir jetzt einen Trailer spielen. Das ist doof mitten im Interview? Wir sollen Paul Sage nicht unnötig Zeit stehlen? Aber das steht hier so auf meinem Zettel…
Und von dem ziemlich missratenen Gewinnspiel am Schluss ganz zu schweigen.

Aber hey, ich will nicht so viel meckern. Es war trotz allem ein sehr schönes, wenn auch anstrengendes Wochenende. Leider kollidiert die kommendes Jahr ein bisschen mit dem Wölflings-Bayernlager, das ich mitorganisier. Dann halt wieder 2016

Ich hab ein bisschen fotografiert. Nichts besonderes, nur ein paar Schnappschüsse. Im Internet findet ihr noch viel mehr bessere Fotos. Einfach mal googlen oder auf die Facebookseite schauen.

Hier ist jedenfalls mal ein schneller schlechter Zusammenschnitt von Videoschnipseln von mir:

Und hier ein paar Schnappschüsse.

Wochenrückblick 11,5/2014

Ich bin ja selbst nicht ganz unschuldig, wenn es darum geht, oft und auch zu unpassenden Gelegenheiten auf mein Smartphone oder Tablet zu starren. Aber das Mädel, das da letztens bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel durch die Stauden ritt und dabei nur auf ihr Smartphone starrte, war schon klasse.

Den YouTube-Kanal vsauce2 hab ich hier bestimmt schon mal verlinkt. In diesem Video wird unter anderem die interessante Frage beantwortet, wie man die Farbe Orange bezeichnet hat, bevor man Orangen kannte. Seine Antwort fürs Englische gilt auch entsprechend fürs Deutsche: rotgelb oder gelbrot. Ok, die Antwort ist nicht so interessant wie die Frage.

Diese Woche hab ich das erste Mal Machine of Death gespielt. Ein sehr lustiges und schnelles kooperatives Storytelling-Spiel, bei dem es darum geht, Leute auf kreative Weise umzubringen. Die Grundidee ist, dass es möglich ist, anhand der DNS eines Menschen dessen Todesursache mit hundertprozentiger Sicherheit festzustellen. Wirklich hundertprozentig sicher, aber in der Regel eher vage und mehrdeutig formuliert.

Im Spiel Machine of Death muss man bspw. mit Putzmittel, etwas kanadischem und etwas, vor dem deine Mutter dich gewarnt hat, jemanden umbringen, der durch Feedback sterben wird. Wie stellt man das bloß an?
Im Spiel Machine of Death muss man bspw. mit Putzmittel, etwas kanadischem und etwas, vor dem deine Mutter dich gewarnt hat, jemanden umbringen, der durch Feedback sterben wird. Wie stellt man das bloß an?
In dem Spiel spielt man eine Gruppe von Auftragskillern, die eine Reihe von Leuten umbringen soll. Da deren Todesursache aber schon feststeht, muss man da etwas kreativ werden, insbesondere weil man auch drei Gegenstände (vage) vorgegeben hat, die man dazu einsetzen darf. Außerdem sind noch Schwächen, Vorlieben und Aufenthaltsort der Attentatsziele bekannt. Aus diesen Zutaten muss man gemeinsam einen Plan schmieden, der (wenn alles gutgeht) schließlich im bestimmungsgemäßen Tod des Ziels mündet.
Wenn alles gutgeht. Denn sobald der Plan geschmiedet ist, und man sich geeinigt hat, wie schwer die einzelnen Schritte wohl sind, hat man 90 Sekunden Zeit, den Plan durchzuführen. Dazu würfelt man der Reihe nach für jeden der drei Teile des Plans und muss jeweils mindestens den gerade festgelegten Schwierigkeitsgrad werfen. Schafft man das, ist der Teil des Plans gelungen. Schafft man es nicht, schlägt der Teil fehl. In dem Fall zieht man einen neuen Gegenstand und muss damit und mit den verbliebenen Gegenständen seinen Plan so umgestalten, dass man das Ziel doch noch erwischt. Alles innerhalb der 90 Sekunden.
Ist wirklich witzig. Wers mal spielen mag, einfach melden!

Wochenrückblick 10/2014

Letzte Woche war ich auf einer Faschingsparty mit dem Motto Superhelden und Superschurken. Neben ganz klassischen Verkleidungen wie Superman oder Joker gab es da auch sehr interessante Interpretationen des Mottos. Zum Beispiel war dort Jesus zu sehen, Edward Snowden und Bicycle Repair Man.

Hab ich hier eigentlich schon mal auf Vsauce2 hingewiesen? Bestimmt hab ich mal von etwas geschrieben, was ich dort gesehen hatte. Einfach mal anschauen. Lohnt sich! Hier ist das Video von vorvergangener Woche (das ich letzte Woche gesehen hatte und deshalb hier landet…):

Vergangene Woche war ich mit einer Litauerin essen. Sie hatte einen Schweinebraten mit Knödel, also hab ich sie gefragt, was denn ein typisches Essen in Litauen ist. Interessanterweise gibt es dort anscheinend Kartoffelknödel, die mit Fleisch gefüllt sind. Also sozusagen Schweinebraten mit Knödel alles in einem… 🙂

Letzte Woche ist auch endlich mein Exemplar von Machine of Death angekommen. Das ist ein Kartenspiel, bei dem es darum geht, auf kreative Weise Leute umzubringen. Oder wie es auf der Kickstarter-Seite steht: „Machine of Death is a party game about problem solving.“
Ich hab es noch nicht gespielt, freu mich aber schon sehr darauf, das bald zu tun…