Juli 2018

Etwas verspätet kommt hier der Rückblick auf Juli. Ende Juli war ich in Irland, aber dazu schreib ich hier separat noch was.

Ich hab in letzter Zeit einige Dinge (hauptsächlich T-Shirts, die ich aussortiert hatte) auf Shpock verkauft. Die App scheint mir noch nicht so hundertprozentig ausgereift, aber trotzdem möchte ich das hier mal wärmstens empfehlen. Shpock ist eine Plattform, auf der man Dinge verkaufen kann. Der Fokus liegt darauf, Käufer aus der Umgebung zu finden, die die Ware dann selber abholen. Aber man kann auch Sachen kaufen, die weiter weg sind. Dann muss man sich eben noch mit dem Verkäufer auf die Versandkosten einigen. Das ganze ist kostenlos, solange man sein Produkt nicht besonders hervorheben oder Paypalzahlungen direkt über die Plattform anbieten will. Also insgesamt wohl ähnlich wie eBay Kleinanzeigen. Das hab ich aber noch nie verwendet, deshalb kann ich die beiden Dienste nicht direkt vergleichen.
Wer mir noch ein T-Shirt abkaufen will, hier ist mein Shpock-Profil.

Im Juli waren noch zwei Pfadfinderveranstaltungen. Einmal die DL-Klausur. Die ist mangels Anmeldungen leider vom ganzen Wochenende auf einen Tag zusammengekürzt gewesen, war aber trotzdem sehr produktiv und unterhaltsam. Und dann noch das Space Cinema. Das ist auch immer wieder schön, auch wenn ich diesmal dort sehr wenige Leute gesehen habe, die ich kenn…

Wir haben seit langem mal wieder mit dem Salonorchester geprobt, in dem ich früher gespielt habe. Wir spielen dieses Jahr nämlich auf der Hochzeit unserer früheren Querflötistin. Das war schön, mal wieder in der Besetzung zu spielen. Ist leider ein bisschen weit weg, seitdem ich nach München gezogen bin.

Bisserl kurz diesmal, aber wie gesagt hab ich ja das wichtigste rausgelassen: den Irlandurlaub. Dazu bald mehr.

Jahresrückblick 2017: Bücher

Weil ich 2017 so viele Comics gelesen habe, hab ich gar nicht so viele Bücher gelesen. Trotzdem möchte ich wie letztes Jahr wieder meine Favoriten kurz vorstellen. Diese Bücher sind nicht 2017 herausgekommen, ich habe sie nur letztes Jahr gelesen.

Schneller als das Auge

„Schneller als das Auge“ ist eine Sammlung von Kurzgeschichten von Ray Bradbury, von dem ich bisher nur Fahrenheit 451 kannte, das unbedingt auch jeder schleunigst lesen sollte, der das noch nicht getan hat. Fahrenheit 451 hab ich damals (vor ca. 15 Jahren, glaube ich) in zwei Tagen durchgelesen und hätte es auch noch schneller verschlungen, wenn ich nicht gerade auf Borkum gewesen wäre, um mit dem Salonorchester Con Sentimento mehrmals am Tag in einem Pavillon am Strand aufzutreten. Und wo ich gerade eh schon abschweife und meine Finger das Wort Pavillon tippen sehe: Falls ihr euch mal gewundert habt, wieso es im Spiel Munchkin eine Karte namens „Pavillon“ gibt, das geht auf diese Geschichte hier zurück, also auf eine D&D-Anekdote aus den 70ern. Äh… Wo war ich? Ach, Bücher. Ja, „Schneller als das Auge“, tolle Kurzgeschichten. Oh Gott, wenn das so weiter geht mit den Büchern hier, dann wird das ein seltsamer Bücherrückblick.

Ray Bradbury
Schneller als das Auge
Diogenes
ISBN: 978-3257244090

Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan … aber einmal um die Welt

Das ist ein echter Reisebericht von drei Freunden, die sich in den Kopf gesetzt hatten, sich ein altes schwarzes Londoner Taxi zu kaufen und damit einmal um die Welt zu fahren (mit möglichst vielen Umwegen, damit es sich lohnt). Klingt verrückt, ist es auch und sehr unterhaltsam zu lesen. Allein gegen Ende des Buchs wird es ein bisschen langweilig, fand ich.

Hier gibt es eine Leseprobe.

Paul Archer & Johno Ellison
Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan … aber einmal um die Welt
duMont
ISBN: 978-3770182824

Frankie Machine

Frankie Machine ist ein Kriminalroman über den Anggelladenbetreiber und Mafiakiller im Ruhestand Frank Macchiano. Eigentlich hat er sein Mafialeben hinter sich gelassen, aber irgendjemand will ihn töten.

Hier gibt es eine Leseprobe.

Don Winslow
Frankie Machine
suhrkamp
ISBN: 978-3518461211

Ali Baba

Mal wieder etwas Werbung in eigener Sache:

Das Salonorchester Con Sentimento aus Dinkelscherben (in dem ich mitspiele) führt zusammen mit dem Kinder- und Jugendchor Dietkirch am 26. und 27. Februar 2011 das Singspiel „Ali Baba und die 40 Räuber“ von Ulrich Herrmann auf. Vorstellungen sind jeweils um 16:30 Uhr und um 19 Uhr im Pfarrsaal Dietkirch (bei Gessertshausen). Karten gibts entweder über mich oder unter 08238/7508.

Ok, es ist noch ein bisschen hin, aber besser früh genug um Karten kümmern! 😀

Sommernachtskonzert mit dem Salonorchester Con Sentimento

Etwas Werbung in eigener Sache:

Es stehen wieder zwei Konzerte des Salonorchesters Con Sentimento an, in dem ich Akkordeon spiele. Und zwar:

Sonntag, 27. Juni 2010, 19:30 Uhr im Hof der Helen-Keller-Schule, Dinkelscherben. Bei Schlechtwetter in der Aula.

Freitag, 9. Juli 2010, 19:30 Uhr im Hof der Seniorenwohnanlage am Mitterfeld, Gessertshausen. Bei Schlechtwetter in der Aula der Grundschule von Gessertshausen.

Eintritt ist bei beiden Konzerten frei.

Als Solisten sind diesmal mit dabei:

  • Katharina Müller, Sopran
  • Johanna Sikasa, Alt
  • Dominik Domes, Saxophon

Es werden Stücke zu hören sein von: Glinka, Grothe, Lehar, Hamilton, Gershwin, Rota, Donizetti, Alonso, Hollaender, Scott, Strauß, Rixner, Flotow. (sagt jedenfalls der Flyer… 😀 )

Auftritte im Frühling und Sommer

Es stehen wieder vier Termine an, bei denen ich am Akkordeon zu hören sein werde. Zu allen vier Auftritten ist der Eintritt frei.

Wann: Dienstag, 20. April 2010, 20:30 Uhr
Wo: Der Rabe im Abraxas, Sommestraße 30, Augsburg
Mit wem: Lyneste
Mehr Info: hier

Wann: Samstag, 19. Juni 2010, 15:15 Uhr
Wo: Sparkassen-Seniorenheim, Baumgartnerstr. 10, Augsburg
Mit wem: Akkordeon-Orchester Augsburg-Hochzoll
Mehr Info: Bei schönem Wetter im Freien, ansonsten drinnen. Das ganze ist allerdings in erster Linie für die Altenheimbewohner gedacht.

Wann: Samstag, 3. Juli 2010
Wo: Dinkelscherben
Mit wem: Salonorchester Con Sentimento
Mehr Info: gibts, sobald ich mehr weiß

Wann: Freitag, 9. Juli 2010
Wo: Gessertshausen
Mit wem: Salonorchester Con Sentimento
Mehr Info: gibts, sobald ich mehr weiß

Wenn ich endlich meine Promotion hinter mir hab, kann ich sowas hoffentlich häufiger machen.

Foto von Ian Britton Creative Commons License

Resümee zur Operette „Carlotta“

Vorneweg: Es gibt so eine Handvoll Wörter, bei denen ich immer nachschauen muss, wie man sie schreibt. Das liegt nicht an der Rechtschreibreform, sondern meist daran, dass diese Wörter aus dem Französischen stammen, dessen ich nicht mächtig bin, und sie außerdem noch meiner Meinung nach etwas seltsam eingedeutscht wurden. Zu diesen Wörtern gehört bspw. Resümee. Ich vertraue mal darauf, dass hier in der Wikipedia kein Tippfehler an entscheidender Stelle ist.

Aber nun zum eigentlichen Inhalt. Am vergangenen Wochenende haben wir, wie in diesem Artikel angekündigt, die Operette „Carlotta“ in Gessertshausen uraufgeführt. „Wir“ sind der Jugendchor Dietkirch und das Salonorchester Con Sentimento, in welchem ich schon seit sieben oder acht Jahren spiele, und natürlich die Sängerinnen und Sänger Katharina Müller, Florian Mitterwald, Andreas Kapfer und Barbara Lutz.

Die Operette wurde, finde ich, etwas unter Wert verkauft. Der Titel und die Flyer ließen eigentlich vermuten, dass das Stück hauptsächlich für Kinder gedacht war. Es ist auch für Kinder geeignet, keine Frage, (wenn auch die Handlung und die atemberaubenden Stunts nicht unbedingt zur Nachahmung geeignet sind), und die Solo-Sänger waren auch alle jung (bzw. Zahnarzt), aber dennoch ist die Operette ein sehr gelungenes Stück mit sehr schöner Musik (Kompliment an unseren Dirigenten Ulrich Herrmann, der die Operette komponiert hat) und lehrreicher, amüsanter Handlung… Puh, das war ein langer Satz. Wer sie nicht gesehen hat, hat Pech, denn es sind bislang keine weiteren Aufführungen geplant.

Ich hätte die Operette auch gerne gesehen. Leider konnte ich nicht, da ich ja Akkordeon spielen musste, und sonst die Einsätze verpasst hätte. Da wir ja auch die Szene, in der der Liebhaber den Ehemann mit einer Flasche niederschlägt, nicht wirklich sehen konnten, haben wir sie nach der letzten Aufführung nachgestellt. Unsere Geigerin war ganz heiß darauf, die letzte Zuckerglas-Flasche auf jemandem zu zerdeppern… 😀

Die Vorstellungen waren sehr gut besucht, und ich denke, man könnte das Stück sicherlich auch in Augsburg in geeignetem Rahmen nochmals aufführen. Leider hat unser Dirigent bei sowas schlechte Erfahrungen gemacht, was die Besucherzahlen angeht, deswegen wird das wohl nichts werden… 🙁

Oh, schon so spät… Ich sollte mal weiterarbeiten…

Carlotta setzt ihr Köpfchen durch

Ich mach hier wieder mal Werbung in eigener Sache:

Am 24. und 25. Oktober wird jeweils um 18 und um 20 Uhr in der Grundschule Gessertshausen eine Operette aufgeführt, die ich im Salonorchester Con Sentimento bemusiziere. Nein, wie sagt man da? Da wo wir halt die Musik zu machen. Hier alle Infos:

Carlotta setzt ihr Köpfchen durch
Operette in einem Akt

Text und Musik von Ulrich Herrmann
In den Hauptrollen: Katharina Müller, Florian Mitterwald, Andreas Kapfer und Barbara Lutz
mit dem Jugendchor Dietkirch und dem Salonorchester Con Sentimento

Aufführungen 24. und 25. Oktober, jeweils 18 Uhr und 20 Uhr
in der Grundschule Gessertshausen

Karten gibts an der Abendkasse (ca. 7 Euro, ermäßigt ca. 3 Euro)

Würd mich freuen, viele von euch zu sehen… 😀

Update: Auf Nachfrage hier eine Kurzzusammenfassung der Handlung: Carlotta hat zwei Karten für den Opernball am Abend, sie weiß aber nicht, ob sie mit ihrem Ehemann oder ihrem Liebhaber hingehen soll. Ihr Liebahber würde gerne mitgehen, hat aber keine Zeit. Ihren Ehemann dagegen würden keine zehn Pferde zu dem „albernen Gehops“ bringen. Als Ehemann und Liebhaber aufeinandertreffen, kommt der Ehemann ums Leben. Der Liebhaber flieht darauf. Wie Carlotta dennoch zum Tanze kommt, erzählt diese Operette.

Sommernachtskonzert des Salonorchesters Con Sentimento

Ich mach mal wieder Werbung in eigener Sache. Zwar etwas spät, aber dennoch:

Am Sonntag, den 5.7. spielt das Salonorchester Con Sentimento in Dinkelscherben „Unterhaltungsmusik aus Spanien, Italien, Ungarn, USA, Brasilien, Deutschland; [mit] Schmankerln aus Operette und Konzert“, wie es auf dem Flyer etwas dröge heißt. Aber ich kann versprechen: das Konzert wir klingen besser als diese Ankündigung… 😀 Mit dabei sind drei Gesangs-Solisten (m/w) und ein Solo-Saxophonist.

Hier noch mal alle Daten:
Sonntag, 5. Juli, 19:30 Uhr
im Hof der Helen-Keller-Schule in Dinkelscherben
Eintritt frei

Nachtrag:
Wem das zu kurzfristig ist, der kann auch am 12. Juli um 19:30 Uhr in den Hof der Seniorenwohnanlage am Mitterfeld nach Gessertshausen kommen. Dort spielen wir das gleiche Programm nochmal, und sogar mit einem Extra-Solisten: dem 13jährigen Nico Franz, der die Zigeunerweisen von Sarasate spielen.

Also, alle kommen… 😉