Wochenrückblick 46/2016

Vergangene Woche war viel los, ich bin regelmäßig viel zu spät ins Bett gekommen. :-\ Naja, so wirds mir nicht langweilig.

Solche Kerzen haben wir gemalt. Dieses Bild stammt von
Solche Kerzen haben wir gemalt. Dieses Bild stammt von einem Modulkurs, auf dem ich Ende September gekocht hab.

Dienstag hab ich zusammen mit Woody und Valli gelbe Stumpenkerzen als Minions bemalt. Die sind Deko für die Party an der Diözesanversammlung der DPSG DV München und Freising. Nachdem wir von Edding auf Wachsmalkreiden umgestiegen sind, ging das Bemalen auch überraschend schnell.

Mittwoch hatte Viola Geburtstag und ich war bei ihrer Geburtstagsfeier. 🙂 Donnerstag war wieder D&D angesagt. Samstag hab ich als Diözesanreferent die Wölflings-Stufenkonferenz des Bezirks München-Ost besucht. Sonntag war ich in Augsburg und hab meine Oma und meine Mami besucht. Alles eigentlich nicht so spannend, dass es sich lohnt, es hier zu erzählen.

Interessanter ist wiederum, dass ich Samstag für das Saturday Art Fever vom Item Shop ein Lied aus den Zelda-Spielen aufgenommen hab. Und zwar die Melodie vom Feenbrunnen. Musste schnell gehen, damit es Samstag noch fertig wurde, deshalb ist es nicht ganz so, wie ich es gerne gehabt hätte, aber mei… man kann nicht alles haben.

Zum Schluss noch einen Podcast-Tip. Und zwar „Hitlers stiller Gegenspieler – Der schwäbische Widerstandskämpfer Georg Elser“ von Pia Fruth aus der Reihe SWR2 Wissen. Elser ist der, der das Attentat auf Hitler im Bürgerbräukeller verübt hat. Ich kannte die Details über die Vorbereitung und das nur zufällige Scheitern des Attentats nicht so genau, deshalb fand ich diesen Beitrag sehr interessant:

Titelbild von Josh Felise via free-images.cc, Lizenz CC0

Wochenrückblick 21/2016

Rocco und seine Brüder – Foto © Thomas Aurin
Rocco und seine Brüder – Foto © Thomas Aurin

Vergangene Woche begann mit einem Theaterbesuch in den Münchner Kammerspielen. Gespielt wurde Rocco und seine Brüder. Das Stück war sehr schnell, mit vielen Szenenwechseln, die nur dadurch erkenntlich waren, dass plötzlich auf der Anzeige über der Bühne eine andere Ortsbezeichnung zu lesen war.
Anfangs dachte ich, es wäre nervig, dass die Schauspieler durch Mikrophone sprachen, aber das hat insgesamt ganz gut zu dem rauhen Gesamtbild gepasst, insbesondere wenn die Mikrophone bei Körperkontakt mit anderen Schauspielern geknackst haben oder plötzlich leiser waren.
Das Stück wird nochmal am 12. Juni aufgeführt.

Am Feiertag am Donnerstag haben wir wieder The Strange gespielt (und gegrillt).

Samstag war ich mit Clara auf dem Bezirksjubiläum des DPSG-Bezirks Rochus-Spiecker in St. Ottilien.

Was ich letzte Woche schon schreiben wollte aber vergessen hab: Jan Böhmermann und Olli Schulz sind mit ihrer bisherigen Radioshow/Podcast Sanft und Sorgfältig zu Spotify gewechselt, wo sie jetzt Fest und Flauschig heißt.
Schade, dass sie Spotify als Plattform gewählt haben und die Folgen nicht weiterhin als normalen Podcast veröffentlichen. Dass das leider extrem unpraktisch ist (u.a. weil man Spotify-Podcasts nur auf Mobilgeräten anhören kann), wissen Jan und Olli auch und haben in der ersten Folge auf einen YouTube-Account hingewiesen, der bisher schon die Sanft-und-Sorgfältig-Folgen auf YouTube kopiert hatte. YouTube ist jetzt auch kein geeigneter Ort für Podcasts, aber zumindest sind die Folgen da auf allen Geräten und landesunabhängig anzusehen. Die Fest-und-Flauschig-Folgen wurden aber durch Spotify schon von dort entfernt. Was es anscheinend momentan noch gibt, ist ein Soundcloud-Account. Aber es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis das auch entfernt wird. Eventuell wird man irgendwann Spotify-Podcasts zumindest auch im Browser anhören können. Jedenfalls gibt dieser Tweet Grund zur Hoffnung:

Zum Schluss noch einen ganz interessanten Link darüber, wie Technology Hijacks People’s Minds — from a Magician and Google’s Design Ethicist.

Wochenrückblick 15+16/2016

Heute mal wieder ein Rückblick über zwei Wochen.

Musik

Zwei Wochen, also zwei Bandproben. Die erste nur mit Milena und Jake, die zweite komplett. Hoffentlich schaffen wir es in Zukunft wieder häufiger, komplett zu proben. Wir haben so viele halbfertige Songs, die nur darauf warten, zuende geschliffen zu werden. Zum Beispiel ein Lied basierend hierauf, also auf einem Text, der aus den Songtiteln von Tom Waits besteht, die mit B beginnen.

Zeichnung von Schpog
Zeichnung von Schpog

Diesen Sommer werde ich wieder auf der Super-Geek-Night Akkordeon spielen. Letztes Jahr schrieb ich darüber hier und hier. Bis dahin werd ich mir sicher das ein oder andere Lied draufgeschafft haben. Ich würd mich freuen, da das ein oder andere bekannte Gesicht zu sehen. 🙂

Songvorschläge werden natürlich auch gerne entgegengenommen.

Pfadfinder

Pfadfindertermine gabs natürlich auch den ein oder anderen. Zuerst das erste Planungstreffen zum Einmal hin, alles drin, also dem Sommerfest-Stufenkonferenzen-Referententraining-Workshops-Eierlegendewollmichsau-Wochenende der DPSG DV München & Freising Mitte Juli. Leider kann ich am nächsten Planungstermin nicht da sein. Aber da vor zwei Wochen sind jedenfalls schon mal viele Workshop-Ideen hervorgesprudelt.

An einem anderen Tag haben wir unsere Wölflings-Diözesanaktion weitergeplant. Die Posten stehen mehr oder weniger. Die gröbsten organisatorischen Dinge sind geklärt (z. B. kümmert es in München anscheinend niemand, wenn man in einer Grünanlage ein Feuer macht, solange man den Notruf anruft, bevor man das Feuer anzündet). Inzwischen ist auch der Anmeldeschluss vorbei. Das wird die erste Aktion mit Kindern, seit ich hier im DAK bin (vom Diözesanlager und dem Bayernlager mal abgesehen). Sonst machen wir immer nur Aktionen für Leiter. Das allerbeste daran war das leckere Essen:

Vorige Woche war DL-Klausur im Seegatterl. Leider waren wir nicht besonders viele. Und leider mussten wir das Geocachen, das ich vorbereitet hatte, aus Zeitgründen ausfallen lassen. Aber trotzdem war es ein sehr schönes und produktives Wochenende.
Wenn jemand mal in der Nähe des Seegatterls geocachen will, einfach melden, ich hab da ein paar schöne herausgesucht.

Fahrradstraßen

FahrradstraßeBei einer der Fahrten ins Diözesanbüro hab ich mich mal wieder gefragt, welchen Sinn Fahrradstraßen haben. Also Fahrradstraßen, in denen auch Autos fahren dürfen. Soweit ich das sehe, ist der einzige Unterschied zu einer Tempo-30-Straße, dass Radfahrer dort nebeneinander fahren dürfen (jedenfalls, wenn es der Verkehr zulässt). Aber so schnell, wie man hier schon ausgehupt wird (zum Beispiel, einfach weil man mit dem Rad auf der Straße unterwegs ist), glaube ich nicht, dass das Nebeneinanderfahren gut gehen würde. Zumal ja auch nicht wenig Autos unterwegs sind auf diesen Fahrradstraßen (siehe Bild).

Kann mir einer erklären, was diese Fahrradstraßen bringen sollen? Außer so zu tun, als wäre man eine fahrradfreundliche Stadt…

Arbeit

Momentan bin ich krank. Was mit ein bisschen Halsweh angefangen hat, ist jetzt doch etwas hartnäckiger… Aber die letzen zwei Wochen hab ich gearbeitet, und da gab es zwei besondere Ereignisse:

Jemand hatte aus Versehen unseren Sprint in Jira geschlossen. Dummerweise ist es wohl nicht möglich in der Jira-Version, die wir benutzen, einen Sprint wieder zu öffnen. Naja, so kann man auch dafür sorgen, dass die Arbeit getan ist. 😀

Wir haben einen neuen Tür-Schließ-Mechanismus. Man kann die Eingangstür jetzt mit einem Fingerabdruck öffnen. Dazu mussten wir letzte Woche Fingerabdrücke abgeben. So oft, wie ich das wiederholen musste, weil es nicht geklappt hat, bezweifle ich aber ein bisschen, dass das so gut funktionieren wird.

Sonstiges

Was war noch? … Ich hab Awa besucht zum Munchkin-Spielen.

Wer zum 30. Jahrestag von Tschernobyl einiges über Kernkraft und Kernkraftwerke erfahren will, der kann das mit diesem Podcast tun:
Holger Klein/Helmholtz-Gemeinschaft: Resonator-Podcast: „RES085 Kernkraftwerke“. 25.04.2016, https://resonator-podcast.de/2016/res085-kernkraftwerke/ (CC-BY 4.0)

Zum Schluss noch ein paar Videos.

Beeindruckende Aufnahmen von der Erde:

Furzkünstler

Die Geburt von HTML

Wochenrückblick 10/2016

Hühnchen

Nein, es waren keine Chicken Wings, die mich Montag in die Knie gezwungen haben, aber ein anderes Bild hab ich nicht. – Foto von Brian Chan via free-images.cc
Nein, es waren keine Chicken Wings, die mich Montag in die Knie gezwungen haben, aber ein anderes Bild hab ich nicht.
– Foto von Brian Chan via free-images.cc

Vergangene Woche begann gar nicht gut: Vermutlich war das Hühnchen, das ich Sonntag gegessen hatte, nicht mehr gut gewesen. Jedenfalls lag ich dann den ganzen Montag flach. Und auch wenn ich Dienstag wieder in die Arbeit konnte, so war ich die ganze Woche über etwas angeschlagen.

Cooperativa

Nein, auch das ist nicht das Essen von Mittwoch.– Foto von Dirk Einecke via free-images.cc
Nein, auch das ist nicht das Essen von Mittwoch.
– Foto von Dirk Einecke via free-images.cc

Mittwochabend hatte Potsch zu seinem Geburtstag in die Coop eingeladen. Eigentlich war die Coop immer eine prima Anlaufstelle für ein günstiges Bier und leckeres Essen – hoffentlich ist sie dies immer noch und das war nur ein schlechter Tag – jedenfalls war leider die Bedienung etwas verplant und vergesslich, und als das Essen kam (irgendwann auch das richtige), war es leider nicht besonders gut… z.B. die Pinienkerne leicht verbrannt.

Schade. Coop, ich hoffe, das war nur ein Ausrutscher!

Wochenende

Samstag dann noch unser Orange Brunch, und Sonntag The Strange spielen und die Woche war schon wieder um.

Sprachvorhersage

In einem Podcast vom Deutschlandfunk (Aus Kultur- und Sozialwissenschaften, Sendung vom 3. März 2016, „Sprachwissenschaftler tagen an der Universität Konstanz“) hab ich etwas ganz interessantes gehört. Und zwar hier von 2:14–3:14 (einfach mal hinspulen).

Da geht es um Versuche, mit der Hilfe von Computern vorherzusagen, wie sich eine Sprache im Laufe der Zeit verändern wird. Das hat mich ein wenig an den Futurologischen Kongress von Stanisław Lem erinnert, wo mit Hilfe der Sprache, mit Veränderung von Wörtern versucht wird, Entwicklungen in der Zukunft vorherzusagen. Erklär ich jetz nicht. Einfach mal das Buch lesen, lohnt sich!

Call me maybe

Zuletzt noch etwas Musik:

Wochenrückblick 39/2014

Da ich letzte Woche krank war (ganz gesund bin ich immer noch nicht), hab ich nicht so viel gemacht, außer mit matschigem Kopf rumzuhängen. Daher als Lückenfüller erstmal etwas, was ich mich schon länger frag. Muss man als Fahrradfahrer denn Fahrradampeln beachten, wenn man sie gar nicht sehen kann, weil sie sich hinter einem befinden, z.B. nachdem man abgebogen ist.

Letzte Woche hab ich hier einen Podcast verlinkt, in dem ich interviewt wurde. Diese Woche gibt es einen Podcast, in dem über mich gesprochen wurde. Der ist schon älter, aber ich bin erst letzte Woche dazugekommen, ihn anzuhören.
Darin wird unter anderem behauptet, ich hätte Phantasie, und ich hätte einen großen Plan, wohin meine D&D-Kampagne führen wird. Wie naiv… 😀

Bis zum 1. Oktober ist noch Zeit, eine Indiegogo-Kampagne zu unterstützen, die zum Ziel hat, einen Steampunk-Animationsfilm zu produzieren. Die Kampagne ist bereits mit über 350000$ erfolgreich. Das ganze sieht sehr erfolgversprechend aus. Unter anderem haben sie einige frühere Disney-Zeichner an Bord, und ansonsten auch sehr hochkarätige Leute. Wer also noch etwas Geld übrig hat, hier ist es sicher gut angelegt.

Wochenrückblick 38/2014

Letzte Woche musste ich mich erstmal von Berlin erholen (hat nicht ganz geklappt, drum bin ich jetzt wohl auch krank). Donnerstag wurde ich von Fabian für die Halstuch-Geschichten interviewt. Vielleicht sollte ich den Podcast mir dann doch auch mal anhören… 😀

Ich bin auf eine tolle Sache gestoßen: Programmierbare Tätowierungen. Tätowierungen, die man nach Belieben ändern kann. Großartig für Leute, die sich den Namen ihrer Freundin tätowieren lassen wollen, ohne das Risiko, nach einer Trennung vor einem nur schwer lösbaren Problem zu stehen. Großartig für Leute, die in der Arbeit keine Tätowierungen zeigen dürfen, denn man kann die Tätowierung natürlich auch löschen. Dazu muss man sich mit einer speziellen Tinte tätowieren lassen. Und dann kann man mit diesem Gerät neue Bilder auf seine Haut bringen.

Das wars auch schon für heute, ich zieh mich mal wieder auf die Couch zurück, trink Tee und schau Fargo (die Serie).

Galois

Heute wäre der französische Mathematiker Évariste Galois 200 Jahre alt geworden. Stattdessen ist er duellbedingt nur 20 geworden. Zum Glück hat er aber in der Nacht vor dem Duell seine Manuskripte noch einem Freund überlassen, der sie nach Galois‘ Tod weiterverbreitete.

Wer mehr erfahren will, dem sei dieser Podcast ans Herz gelegt: Galois‘ Welt – Leidenschaft und Mathematik

Hoaxilla

Webcomics lesen macht nicht nur Spaß, nein es bildet auch.

Letztens bin ich beispielsweise beim Lesen von Das Leben ist kein Ponyhof auf den Hinweis auf den Podcast Hoaxilla gestoßen. In den bald 60 Folgen des Podcasts beschäftigen sich Alexa und Alexander mit „Modernen Sagen (Urban Legends), Medien, Kultur und Wissenschaft“, wie es auf der Homepage des Podcasts heißt. Themen der letzten Folgen waren beispielsweise HAARP-Militärinstallation in Alaska, H. P. Lovecraft, Nessie, oder die Freimaurer.

Die beiden schweifen zwar gerne vom Thema ab, und gerade am Anfang einer Folge labern sie gerne mal ne Viertelstunde über dies und das, aber die Folgen, die im Durchschnitt etwa 45 Minuten dauern, sind dennoch immer sehr interessant und auch unterhaltsam.

Die aktuelle Folge könnt ihr hier anhören: Hoaxilla #57 – ‘Erdbebenmaschinen’.

Seele und Kerze

Dieser Artikel ist Teil 2 in der Reihe Gefährliche Ideen

Jetzt will ich doch noch mal zurückkommen auf die im vorletzten Artikel „Seelencode“ gestellte Frage, welche Auswirkungen es auf das Verhalten und Denken der Menschen hätte, wenn es keine Seele gäbe und wenn die Menschen dies wüssten?

Diese Frage ist dem Beitrag „Einwände gegen die Seele“ von Paul Bloom aus dem Buch „Was ist Ihre gefährlichste Idee?: Die führenden Wissenschaftler unserer Zeit denken das Undenkbare“ entnommen.

Denn das ist es, was die Idee der Nichtexistenz der menschlichen Seele für Bloom so gefährlich macht. Es würde schließlich bedeuten, dass zwischen Mensch und Tier kein wirklicher qualitativer Unterschied besteht. (Hierzu gibt es auch einen eigenen Beitrag in „Was ist Ihre gefährlichste Idee?“ von Irene Pepperberg.) Das wiederum würde dann entweder — je nach Sichtweise — die Tiere auf unsere Stufe heben (dann könnte man kein Fleisch mehr guten Gewissens essen) oder uns auf die Stufe der Tiere sinken lassen (dann sähe es für die Menschenrechte schlecht aus).

Nebenbei: Einen ganz netten Podcast zum Thema Seele gibt es hier: SWR2 Wissen – „21 Gramm Ewigkeit – Auf den Spuren der Seele.“ Besonders interessant fand ich da die Stelle ab 12:56 wo Reinkarnation damit verglichen wird, wie man mit einer Kerzenflamme eine andere Kerze anzünden kann.
Bei 17:43 kommt dann ein Neurochirurg zu Wort, was wiederum zu dem passt, was John Horgan in „Was ist ihre gefährlichste Idee?“ geschrieben hatte. Dort taucht auch folgendes Zitat von Francis Crick auf, dem Mitentdecker der DNS-Struktur:

„Lewis Carrolls Alice aus dem Wunderland hätte es vielleicht so gesagt: Sie sind nichts weiter als ein Haufen Neuronen.“ (Was die Seele wirklich ist, Francis Crick)

Dieses Zitat verwendet auch V. S. Ramachandran in seinem Beitrag „Die gefährliche Idee Francis Cricks“, in dem es wiederum um die Frage geht, ob unser gesamtes Bewusstsein und unsere Wahrnehmung allein durch die Neuronenaktivität erzeugt wird. Ich finde ja, dass das gar keinen großen Unterschied machen würde.