Wochenrückblick 1–2/2017

Soundcloud

Dieses Jahr hat damit begonnen, dass ich mal wieder zwei Songs auf Soundcloud hochgeladen habe. Das eine lag schon einige Zeit unfertig bei mir rum. Keine Ahnung, warum ich das TLN genannt habe.

Das zweite hab ich relativ spontan fürs Saturday Art Fever des Item Shops gemacht. Das ist Dinner for One einmal durch den Mixer gedreht und in einen Song gegossen.

Berlin

Vorvergangenes Wochenende war ich in Berlin. Das Hotel, in dem ich war, hatte einen aus zwei Gründen interessanten Aufzug. Erstens stand da, dass man den Aufzug nicht rückwärts betreten darf. Ob das aus Aberglaube war, oder weil die Kabine manchmal einfach nicht da ist, wenn die Türen sich öffnen, weiß ich nicht.
Die zweite Besonderheit war diese mit einem Vorhängeschloss abgesperrte Tür gegenüber der eigentlichen Aufzugtür. Was dahinter war, hab ich aber nie herausgefunden.

Stattdessen war ich Freitagabend im 1820 auf dem Joint Jam. Mit „Comedy, Cabaret, Live Music & Poetry“ war alles mögliche geboten, manches gut, manches nicht so. Aber Unterhaltsam war es allemal. Unter anderem ist der hier aufgetreten:
Samstag war ich erst im Game Science Center. Dort kann man eine kleine Auswahl an Spielen mit innovativer Technologie ausprobieren. Zum Beispiel ein Meteoroids-Spiel, bei dem man Asteroiden abschießt, indem man sie einfach ansieht. Ich war überrascht, wie gut diese Blick-Verfolgung funktioniert, mit Brille und einfach indem man sich vor den Bildschirm stellt.
Oder das Choosatron.

Schneemann / Ägyptisches Museum

Vergangenes Wochenende hab ich einen Schneemann gebaut und war im Ägyptischen Museum. Hier sind ein paar Bilder:

Netzfundstücke

Am Ende noch ein paar Fundstücke aus diesem Internet, die sich so angesammelt haben.

Carl Lämmle

Der SWR hat eine Podcast-Folge über Carl Lämmle veröffentlich, den schwäbischen Gründervater von Hollywood.

Spotify

In Spotifys Mix der Woche, wo Spotify versucht Musik zusammenzustellen, die mir gefallen könnte, ist (bei mir zumindest) oft nur Unsinn drin. Aber das hier hat mir wirklich gefallen:

Kernfusion

Science Pie hatte eine Episode zur Kernfusion, die ganz interessant ist:

Latein

Und der Metatron (nein, nicht Alan Rickman, der ist schon tot) hat ein schönes Video über klassisches und Kirchenlatein gemacht:

USA ’15 #6

Dieser Artikel ist Teil 8 in der Reihe USA 2015

3. Oktober 2015

Nach dem Mittagessen war ich dann noch im MoMA. Mit den Picasso-Skulpturen konnte ich absolut nichts anfangen, aber ansonsten hat sich der Besuch gelohnt:

Danach war ich allerdings so müde vom Sightseeing, dass ich danach heim bin anstatt noch was trinken zu gehen.

Barcelona ’14/3

Dieser Artikel ist Teil 3 in der Reihe Barcelona 2014

31. Mai 2014, 11 Uhr, Metro-Station Hospital Clínic

Gestern hab ich keine Zeit gefunden zu schreiben. Hoffentlich krieg ich noch alles zusammen.

Ich hab lange geschlafen, das Wetter war eh schlecht. Dann bin ich ins MNAC. Weil es regnete, hab ich den Bus genommen, der fast direkt vor dem Museum hält. Blick auf Barcelona Jedenfalls, wenn man die Haltestelle nicht verpasst.

Das MNAC selbst fand ich nicht so interessant. Viel Zeug aus Kirchen… Dafür hat man von da oben einen tollen Blick über Barcelona. Die Sonne war…

13 Uhr, Tibidabo

… inzwischen rausgekommen. Den magischen Brunnen dort oben kannte ich schon von vor zwei Jahren. Die Wasserspritz-Licht-und-Musik-Show jeden Abend sollte man auf jeden Fall mal gesehen haben.

Ich hatte mich über Couchsurfing mit zwei Leuten verabredet, einem Spanier und einer Türkin. Palau Sant Jordi Eigentlich zum Kaffeetrinken, aber wir sind dann doch zum Olympiastadion und zum Mies-van-der-Rohe-Pavillon. Zwischendrin wurden wir von einem ziemlichen Regenschauer überrascht. Zum Glück in der Nähe eines Kiosks mit überdachten Sitzplätzen. So haben wir das Ganze einfach ausgesessen.

Abends gab es ein Konzert von der Band des Mannes einer Freundin des Mädels, mit dem ich vorher unterwegs war. Bis dahin bin ich noch etwas durch die Gegend gewandert. Ich bin schließlich in einem Bahnhof gelandet. Das ist ein sehr guter Ort, um Leute zu beobachten. Das junge Pärchen an der McDonalds-Kasse zum Beispiel, dessen Beziehung fast an seinem zu intensiven Blickkontakt mit der Kassiererin zu zerbrechen drohte.

Jedenfalls hab ich mich dann später im La Maceta getroffen mit den beiden Couchsurfern vom Nachmittag zum Konzert von Moon Wok. Tolle Band! Machen so Swing, oder so. Ich bin nicht besonders gut im Musik-Genre-Zuweisen… Hier ist ein anderes Konzert von ihnen auf YouTube:

Während des Konzerts lagen zwei Mädels, vielleicht 8 Jahre alt, auf dem Billardtisch und haben Schach gespielt. Oder jedenfalls das, was sie für Schach hielten. Mit ihren Regeln konnten Bauern zum Beispiel auch rückwärts ziehen.

Barcelona ’14/2

Dieser Artikel ist Teil 2 in der Reihe Barcelona 2014

29. Mai 2014, 17:30 Uhr, Pla del Palau

Ich war zuerst im MIBA, dem Ideen- und Erfindungs-Museum. Etwas teuer für die Größe, aber es gab interessante Dinge zu sehen.

Sinnvolle, wie ein Gerät, mit dem man ganz einfach ein gekochtes Ei schälen kann. Oder ein Krug, mit dem sich Kinder selbst einschenken können, ohne Gefahr zu laufen, dass sich der gesamte Inhalt des Krugs samt Krug selbst über den Boden verteilt.

Lächel-GeneratorNicht ernst gemeinte, wie ein Löffel mit Federkopf, mit dem man besser Essen durch die Gegend schießen kann. Oder eine Toilettentür mit zwei Türknaufen, einem für die, die sich die Hände gewaschen haben, und einen für die, die das nicht getan haben.

Und es gab Erfindungen von Kindern, die einen Wettbewerb gewonnen hatten und dafür eine Patentanmeldung und einen funktionierenden Prototypen bekommen haben. Da waren auch tolle Dinge dabei. Zum Beispiel eine Decke, die das Geräusch von Regen und Donner abspielt.

Dann war ich im Picasso-Museum. Da musste man zwar eine Zeitlang anstehen, aber mit dem Audio-Guide war das sehr interessant.

Jetzt tun mir aber die Füße weh. Drum hock ich unter einem der WLAN-Dinger auf einer Bank und genieße das endlich besser gewordene Wetter.

Argentinien ’13 #16

Dieser Artikel ist Teil 29 in der Reihe Argentinien

6. April 2013

Vogelpark in El CalafateAn meinem letzten ganzen (also nicht durch Flüge unterbrochenen) Tag in Argentinien hab ich mir den Vogelpark von El Calafate angesehen. Es war extrem windig, aber ich habs durchgehalten. Ich hab dort zwar nicht immer das gesehen, was man laut Broschüre und Schildern sehen sollte, aber schön wars allemal.

Auf dem Weg zurück ins Hostel bin ich an einem Museum vorbeigekommen, dem „Centro de Interpretación Histórica“ [Link entfernt, da Website laut Google Malware enthält.],Vogelpark in El Calafate einem naturhistorischen und mensch­historischen (oder wie sagt man da? Humanhistorisch? egal…) Museum. Das bestand hauptsächlich aus Plakaten (in Spanisch). War aber trotzdem sehr interessant (und es gibt kleine Hefter mit den Übersetzten Texten, auch in Deutsch). Ein paar Exponate gab es natürlich auch, z.B. das Skelett irgendeines Riesensäugetiers.

7. und 8. April 2013

Der Rest ist schnell erzählt. Flug nach Buenos Aires, kurz schlafen, Flug nach München, fertig. 😀

So, das wars fürs erste mit Argentinienerzählungen…

Argentinien ’13 #14

Dieser Artikel ist Teil 27 in der Reihe Argentinien

4. April 2013

Ich hatte ja schon erwähnt, dass in Ushuaia manche Straßen ein Datum als Name haben (was dann auch prompt dazu führte, dass ich die Straßen verwechselt und mich verlaufen hab).
Da kam mir die Idee, dass man doch auch eine Straße mit dem jahresaktuellen Osterdatum versehen könnte. Oder dass eine Straße immer das Datum des aktuellen Tages tragen könnte. Wenn ich mal eine Stadt besitze, mache ich das so.

In Ushuaia bekommt man übrigens überall Gutscheine für heiße Schokolade. Die Bedienungen schauen zwar immer etwas böse, wenn man dann wirklich auch nur die kostenlose Schokolade trinkt, aber geschenkt ist geschenkt…

Zum Abschluss meines Aufenthalts in Ushuaia war ich noch im einfach aber liebevoll eingerichteten Yámana-Museum, und hab dann noch einen mittelmäßigen Burger in der Bananen-Bar verputzt. Dann ging es weiter mit dem Flugzeug nach El Calafate.

In Calafate gibt es auch Straßen mit Datum als Namen. Allerdings war man hier noch einfallsloser. Die meisten Straßen sind nämlich einfach nur durchnumeriert. Dummerweise nicht sonderlich systematisch. Das taugt also nicht zur Orientierung, leider.

Argentinien 8

Dieser Artikel ist Teil 8 in der Reihe Argentinien

Recoleta, 14:00, 20.11.2012

Heute ist Generalstreik in Buenos Aires. Hier in Recoleta merkt man davon allerdings nichts. Nur das Museum, in das ich gehen wollte, hatte leider geschlossen. Mal schauen, was ich stattdessen mache.
Der Japanische Garten wollte mich nicht reinlassen, weil er den 100-Pesos-Schein (ca. 16€) nicht wechseln konnte. Dann halt nicht… wenn die so ihre Besucher vergraulen wollen… selber schuld.

PLaza de Mayo, 18:00, 20.11.2012

Faszinierend! Eigentlich merkt man nicht wirklich was von dem Streik (wenn man nicht gerade fliegen oder zugfahren will), aber trotzdem hatte heute alles zu, was ich mir anschauen wollte. Das Museo Nacional de Bellas Artes. Das Museo Botica del Ángel. Sogar das Café London City. Das liegt in der Nähe des Plaza de Mayo, an dem sicherlich einige Protestaktionen stattfanden. Da war auch die Glastüre zerbrochen und mit Holz verrammelt. Ob das von heute ist? Vielleicht waren eine der Forderungen auch günstigere Kaffeepreise.

Bill Carman

Zum Glück stellen Museen und Galerien inzwischen oft ihre Exponate ins Internet. Sonst müsste ich nach New York fliegen, um die Bilder von Bill Carman anzuschauen. Gut, das wäre auch nicht schlimm, aber die Zeit fehlt mir.

Jedenfalls hat die Animazing Gallery die ausgestellten Bilder ins Netz gestellt. Ein Blick lohnt sich. Da sind so schöne Sachen dabei wie die hier:

Hier findet sich auch noch ein lesenswertes Interview mit Bill Carman.

(via Diskursdisko)

Bilder von Bill Carman

Gif-sur-Yvette 2 – Tag 3, 4 und 5

Dieser Artikel ist Teil 9 in der Reihe Gif-sur-Yvette

Oje, da bin ich ja ganz schön in Verzug geraten. Allerdings hat es von Tag 3 eigentlich ohnehin nur zu erzählen gegeben, dass Clarke uns gezeigt hat, wie man mit Möbelstücken Optimierungsprobleme lösen lann. Allerdings ist mir nie aufgefallen, dass es diese Mathematik-Abteilung im IKEA gibt, von der er sprach.

Gestern Nachmittag war ich in Paris, bzw. im Louvre. Dass der so schrecklich groß ist, ist eigentlich ganz gut, denn so hat man zu keiner Zeit das Gefühl, man müsse alles anschauen (wie das in manch anderen Museen der Fall sein kann). Und so kann man viel entspannter durchs Museum schlendern (außer, man hat sich verlaufen, was durchaus auch passieren kann).

Zu den erwähnenswerten Exponaten des Louvre gehört ein Cordon Bleu:
Cordon Bleu
Und außerdem ein fliegender Jesus:
Fliegender Jesus

Nach dem Louvrebesuch war ich noch was essen da unten in so einem Restaurant-Imbiss-Wasauchimmer. Ob es gut war, dass die Maus erst, als ich schon fertig war, an mir vorbei gehuscht ist, weiß ich nicht. Geschmeckt hat es so oder so nicht.

Ja, und heute? Was war heute… Nicht viel, außer dass selbst Francis Clarke grobe didaktische Fehler macht. Einfach ein Paper wie es ist an die Wand zu projizieren und durchzugehen, ist keine gute Idee. Schon gar nicht, wenn eh schon Tobi müde ist 😉