Wochenrückblick 19/2016

1462956919728Der heutige Wochenrückblick wird wieder kurz, denn meine Hand ist kaputt. Sehnenscheidenentzündung… 🙁 Viele Sachen werden ganz schön umständlich, wenn man seine rechte Hand nicht richtig benutzen kann.

Letze Woche hatte der Globetrotter in München wieder Pfadfinderrabatt. Also hab ich die Gelegenheit genutzt und mir einen neuen Rucksack gekauft. So eine gute Beratung wie dort war ich gar nicht mehr gewöhnt. Zu oft gabs so Erlebnisse wie einmal in einer Bäckerei („Ich kenne mich mit Brot nicht so aus.“) oder in einem Foto-Fachgeschäft (wo mir der Verkäufer weismachen wollte, dass man die Kompaktkamera, bei der Dreck ins Objektiv gekommen war, leider nicht reparieren könne).

Für das Wölflings-Diözesanlager am 3.–5. Juni sind wir jetzt dringend auf der Suche nach einem Platz zum Zelten in München, nachdem uns der Platz, den wir hatten, kurzfristig abgesagt wurde (grrrrrr!!!). Falls jemand Platz für gut 200 Leute hat, darf sich gerne unter woes@dpsg1300.de melden. 🙂

Zum Abschluss noch ein großartiges Kunstprojekt: 50¢ (gefunden bei Glasmond).

Wochenrückblick 18/2016

Die Woche war eine kurze Arbeitswoche, denn ich hatte Freitag frei. Samstag kam allerdings nicht das Sams.

Aber fangen wir vorne an. Es war Zeit, anzufangen, regelmäßig für die diesjährige Super Geek Night zu üben. Erstens komm ich sonst bis auf unsere Band nicht zum Akkordeon-Spielen. Und zweitens sollten dieses Jahr schon auch ein oder zwei neue Lieder drin sin. Mal schauen, ob das mit He’s a Pirate klappt. 🙂

Außerdem war ich die Woche wieder in der Arbeit. Krank sein ist doof. Auch wenn man dann Zeit für allerlei Dinge hat, die sonst hinten runter fallen.

Dienstag hab ich mein Ubuntu auf meinem Arbeitslaptop aktualisiert. Das war ein Fehler, denn darauf hat gleich mal Eclipse den Dienst quittiert. Das hing damit zusammen, dass GTK3 unter Ubuntu anscheinend ziemlich kaputt ist. Wenn man Eclipse sagt, dass es GTK2 verwenden soll, klappt alles wieder… grrr…

Dienstag haben wir eine neue Spielerin in unsere D&D-Runde eingelernt. Also Regeln etwas erklärt und einen Kampf durchgespielt.

StadtalmMittwoch Abend ging es mit dem Wölflings-DAK auf Klausur nach Salzburg. Wir haben in der Stadtalm gewohnt, einer Jugendherberge mit Ausflugslokal auf dem Mönchsberg. Wenn man günstig und mit schönem Ausblick in Salzburg wohnen will und den Aufstieg auf den Berg (und die steilen Treppen zu Zimmer 10) nicht scheut, dann ist das auf jeden Fall eine gute Wahl.
Einziger Nachteil ist, dass das Lokal schon um 17 Uhr schließt. Manchmal auch später. Aber wer am Abend ein Bierchen trinken möchte, sollte wohl besser eines Mitnehmen oder den Berg hinab in die Stadt laufen.

Samstag war ich auf der Stroke. Hierzu einfach nur ein paar Fotos:

Zu guter Letzt noch ein paar Links:

Stroke

Ich war letztens auf der Stroke Urban Art Fair in München. Auf der Bank der Künste findet ihr ein paar Eindrücke davon: Teil 1, Teil 2.

Es gibt ja leider noch einige weiße Flächen an den Wänden in meiner Wohnung. Deshalb dachte ich, ich könnte vielleicht ein schönes Bild ergattern. Aber leider war alles, was mir gefallen hätte, auch entsprechend teuer… Interessant fand ich aber das Angebot von allyoucanart, das dort beworben wurde.

Bei allyoucanart kann man Kunst mieten. Wenn man sich dann doch entscheidet, das Bild zu kaufen, wird der bereits gezahlte Mietpreis auf den Kaufpreis angerechnet. Allerdings ist der Mindestmietpreis dort 150€. Also leider mehr als ich fürs Leihen eines Bildes zahlen würde. Aber dennoch ein interessantes Angebot…

Bill Carman

Zum Glück stellen Museen und Galerien inzwischen oft ihre Exponate ins Internet. Sonst müsste ich nach New York fliegen, um die Bilder von Bill Carman anzuschauen. Gut, das wäre auch nicht schlimm, aber die Zeit fehlt mir.

Jedenfalls hat die Animazing Gallery die ausgestellten Bilder ins Netz gestellt. Ein Blick lohnt sich. Da sind so schöne Sachen dabei wie die hier:

Hier findet sich auch noch ein lesenswertes Interview mit Bill Carman.

(via Diskursdisko)

Bilder von Bill Carman

Souvenirs, Souvenirs

Microsofts Kinect-Kamera ist toll. Und mit 3D-Druckern kann man auch tolle Dinge anfangen. Und in Kombination?

In Kombination erhält man die beste Souvenir-Produktions-Maschine, die ich bisher gesehen hab. Die stand wohl im Januar in Barcelona. Man stellt sich hin und bekommt nach ein paar Minuten eine kleine Plastikminiatur von sich selbst. Ein tolles Projekt von blablabLAB (via rebel:art).

Foto und Video „Be Your Own Souvenir!“ von blablabLAB.

Gütervergütung

Was ich mich schon lange gefragt habe: Wenn bspw. in einem Film ein Lied verwendet wird, dann bekommt der Künstler Geld dafür. Aber bekommt der Hersteller der schicken Wohnzimmermöbel, die der Schauspieler im Film benutzt, auch Geld über den Kaufpreis hinaus? Sicher, das eine ist Kunst, das andere üblicherweise nicht. Das eine besitzt eine nicht zu niedrige Schöpfungshöhe, das andere vielleicht nicht. Trotzdem könnte der Film ohne den Stuhl – oder jeden anderen Gegenstand, der verwendet wird – nicht gedreht werden.

Dies ist aber nicht auf die Nutzung in Filmen beschränkt, sondern auf jede kommerzielle Nutzung anzuwenden. Sollten also alle Produkte teurer als normal sein, wenn sie für kommerzielle Zwecke gekauft werden?

Straßenfeste

Irgendwie ist das komplett an mir vorbeigegangen. Ok, ich kanns darauf schieben, dass ich mit meiner Dissertation viel um die Ohren hatte. Aber trotzdem finde ich seltsam, dass ich erst jetzt, wo das Projekt vorbei ist, davon erfahre.

Die Rede ist von Jean Stein, dem auf dem im Abriss befindlichen Augsburger Hasenbräu-Gelände „soziokulturellen Experiment, einem offenen Prozess, in dem das Gebäude mit Euch, den Künstlern und Besuchern zu einem begehbaren Kunstwerk“ (Quelle) umgestaltet wurde. Äh, wasauchimmer. Jedenfalls gabs dort, bevor der Schornstein explodiert, d.h. bevor der ehemalige Weiße Hase in der Kapuzinergasse mit dem darüber thronenden Brauereischlot plattgemacht wird, noch Konzerte, Musik, „Essperimente“ und vieles mehr, was den Besuch gelohnt hätte.

Schade, dass ich erst jetzt durch die Abschlussveranstaltung des Projekts davon erfahren habe. Vergangenen Samstag fand im Rahmen des Festivals der Kulturen in der Kapuzinergasse eben das Straßenfest „Il Vicolo del Cappuccino“ statt, wo auf der OpenAir-Bühe neben dem Jean Stein mehrere Musiker auftraten.

Unter anderem spielte dort Alexandra Gaevskaya, die unter leider widrigen Wetterverhältnissen Lieder aus ihrer Heimat Russland vortrug. Unter anderem Belaya noch‘. Sasha ist übrigens am Sonntag, 25. Juli, wieder zu hören auf dem La Strada.

Notiz an mich: Ich sollte in Zukunft ein bisschen aufmerksamer schauen, was in Augsburg so alles los ist… Hier noch ein Bild aus der Kapuzinergasse: