Wochenrückblick 12/2015

Keine Zeit, keine Zeit. Nur schnell zwei Videos, die sich hier angesammelt haben:

Die SciShow über The History of Gender:

Und nach dem grandiosen Katzenjammer-Konzert am Freitag hier eine hübsche Live-Aufnahme von ihrem Konzert kurz drauf in Amsterdam:

Und wem der Sound da zu schlecht ist, für den gibts hier noch eine einstündige Fernsehsendung mit Liveaufnahmen und Interviews mit ihnen:

Inzwischen hab ich mich übrigens mit dem neuen Album von Katzenjammer angefreundet. Hat ein bisschen gedauert. 🙂

Wochenrückblick 3/2014

Uh, die letzte Woche war recht anstrengend.

An zwei Abenden Pfadfinder-Treffen (einmal Treffen der Münchner Diözesanleitung, einmal Treffen des Kommunikations-AKs fürs Bayernlager). Zweimal D&D spielen (einmal als Spieler und einmal die Runde im ItemShop, die ich leite). An einem Abend bei Freunden Firefly schauen. An nem anderen Abend in die Oper (Don Giovanni; an sich ganz gut, nur hab ich die Inszenierung nicht ganz verstanden… 😀 ). Und dann noch Canneloni-Kochen mit Viola. Diese Woche ist zum Glück ein klein wenig lockerer, sonst krieg ich noch graue Haare vor lauter Freizeitstress…

Nebenbei hab ich bei What If diesen ungewöhnlich unblutigen aber dennoch lesenswerten Artikel gelesen, der sich damit beschäftigt, wie es wäre, in einem Schwimmbecken auf dem Mond zu schwimmen. Wenn man das so liest, möchte man gleich ein Flugticket zum Mond buchen… 😀

Und bei SMBC gabs diesen tollen Comic, der sich mit der Dollarauktion beschäftigt, bzw. mit der Anwendung davon aufs wirkliche Leben. Ich kenn mich mit Spieltheorie nicht so gut aus, deswegen war mir die Dollarauktion kein Begriff. Aber das ist durchaus eine ganz interessante Sache (z.B. bei Wikipedia nachzulesen).

Letzte Woche haben Katzenjammer ihr neues Album veröffentlicht. Ich habs mir inzwischen ein paar Mal angehört (was z.B. kostenlos auf deren Website möglich ist) und bin noch nicht wirklich überzeugt davon. Ihr erstes Album hat mir am besten gefallen, das zweite fand ich schon ein Stück schlechter… ich hoffe, die fangen sich wieder. Aber live sind die Mädels eh immer noch am besten!

Wochenrückblick 50/2014

So, was war diese Woche los?

Montag gabs einen Spieleabend, nachdem die D&D-Runde nicht zustandegekommen ist. Wir haben Chthulu-Munchkin gespielt und Istanbul. Zufälligerweise hab ich kurz vorher eine Comic-Adaption von ein paar Geschichten von H.P. Lovecraft gelesen gehabt.

Dienstag dann mal wieder Videoabend, nachdem ich die beiden Male zuvor nicht konnte. Da aber auch viele der anderen nicht konnten, haben wir nicht mit Gotham weitergemacht sondern den Lego Movie angesehen. Obwohl ich ein paar mal weggedöst bin, glaube ich behaupten zu können, dass das ein sehr schöner Film ist.

Ich bin eh sehr müde in letzter Zeit. Muss an der Jahreszeit liegen. Dummerweise verschlafe ich so auch die paar wenigen Sonnenstunden…

Mittwoch war dann Weihnachtsfeier von meiner Arbeit. Das heißt anstatt zu arbeiten mit dem Zug nach Sachsen-Anhalt fahren, abends feiern und am Donnerstag wieder anstatt zu arbeiten nach München zurück fahren. 😀

Freitag waren wir mit der Diözesanleitung der Münchner DPSG in der Volkssternwarte. Das Planetarium ist technisch nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand, aber der Moderator war unglaublich unterhaltsam. Die Wolkendecke ist dann auch pünktlich etwas aufgerissen, sodass wir mit den Teleskopen auf dem Dach die Plejaden und irgend einen Nebel anschauen konnten.
Die Plejaden… Δέδυκε μὲν ἀ σελάννα καὶ Πληΐαδες… jaja…

Was gabs sonst noch? Mario vs. Minecraft zum Beispiel:

Bald ist ja Weihnachten, falls ihr es bei dem warmen Wetter noch nicht bemerkt habt. Und da gehört natürlich besinnliche Musik dazu. Mein Lieblings-Weihnachtslied ist Fairytale of New York von den Pogues. Der Guardian hat hier einen interessanten Artikel zur Entstehungsgeschichte des Lieds.
Sehr schön ist übrigens auch die Version des Lieds von Katzenjammer mit Ben Caplan:

Von Weihnachten über Geschenke über Geld zu dem hier: Diese Idee der PARTEI, Geld zu verkaufen, um Anspruch an bis zu 240.000€ Parteienfinanzierung zu haben, ist wunderbar. Wunderbar absurd. Und ein klein bisschen erschreckend, dass da so ein großes Schlupfloch in dem Finanzierungssystem klafft. Und die PARTEI ist auch nicht die erste Partei, die das ausnutzt. die AfD verkauft ja z.B. auch Gold aus diesem Grund.

Wochenrückblick 16/2014

Was gabs letzte Woche interessantes? Hm… Es gab eine neue Folge Alternativlos, die ganz interessant und unterhaltsam war. Zum Beispiel wegen der „Gell-Mann-Amnesie“. Das ist jetzt kein wirklicher Fachbegriff, Michael Chrichton hat den nur in seinem Essay „Why Speculate?“ verwendet für einen Effekt, den sicher jeder kennt. Ich zitiere mal Michael Chrichton nach goodreads.com aus diesem Essay:

„Briefly stated, the Gell-Mann Amnesia effect is as follows. You open the newspaper to an article on some subject you know well. In Murray’s case, physics. In mine, show business. You read the article and see the journalist has absolutely no understanding of either the facts or the issues. Often, the article is so wrong it actually presents the story backward—reversing cause and effect. I call these the ‚wet streets cause rain‘ stories. Paper’s full of them.
In any case, you read with exasperation or amusement the multiple errors in a story, and then turn the page to national or international affairs, and read as if the rest of the newspaper was somehow more accurate about Palestine than the baloney you just read. You turn the page, and forget what you know.“

Ich hab die sicher schon langersehnte Fortsetzung von „Let’s read – Indigo“ und „Das Theremin“ gemacht. Viel Spaß damit:

Mein neuer SchreibtischSamstag war ich dann noch beim IKEA und hab mir einen neuen Schreibtisch gekauft. Als ich dort dann an der Kasse stand, ging meine EC-Karte nicht. Kreditkarte nimmt der IKEA nicht. Na toll… Interessanterweise konnte ich aber im IKEA noch Geld abheben mit der EC-Karte und dann bar bezahlen. Keine Ahnung wieso das dann ging. Muss ich wohl mal mit der Bank reden.

Einen Kuss, bevor du gehst

Das neue Katzenjammer-Album ist endlich erschienen!
Es heißt „A kiss before you go“ und läuft bei mir gerade in Dauerschleife.

Ich glaube, das ist eines der Alben, die einem immer besser gefallen, je öfter man sie hört. Beim ersten Hören war ich tatsächlich etwas enttäuscht – zu gut gefiel mir das erste Album. Aber mit jeder Wiederholung der CD entdecke ich neue, schöne, interessante Seiten an den Liedern.

Hier gibt es das Video der ersten Single „I will dance (when I walk away)“. Das ist wohl das eingängigste Lied des Albums, aber nicht das, das mir (bisher) am besten gefällt.

Sehr hörenswert sind auch Lady Marlene, Rock-Paper-Scissors und Gypsy Flee.

Aber am allerbesten sind die vier immer noch live. Falls mich wer am 9. November in die Muffathalle in München zu ihrem Konzert begleiten will, dann los, Karten kaufen!

Warten

Dieser Artikel ist Teil 4 in der Reihe Jamboree

Ein essentieller Bestandteil eines Jamborees ist das Warten. Man wartet in der Schlange an der Essensausgabe. Man wartet in der Schlange vor dem Jamboree-Shop. Man wartet auf den Bus… Aber während man wartet, lernt man so viele Leute kennen, Leute aus aller Welt, dass ein Jamboree ohne diese Wartezeiten undenkbar wäre…

In Schweden musste man an den Essenszelten für die Helfer deutlich weniger warten als vor vier Jahren in England. So kam es mir jedenfalls vor. Das Essen war auch besser. Auch wenn man sich nach den zwei Wochen doch sehr nach einer Portion Nudeln gesehnt hat… Jedenfalls gab es mittags nicht diese ekligen Sandwiches, die es in England gab, sondern eine warme Mahlzeit. Und die Sandwiches, die es gab, die wurden auch vor Ort frisch belegt.

Dafür waren in England die Zeremonien deutlich besser. In Schweden liefen die im wesentlichen so ab: Ein paar Fotos zeigen, Konzert, abruptes Ende. Nicht besonders feierlich… Ok, das Feuerwerk bei der Schlusszeremonie war klasse, und dass dort unter anderem Europe live gespielt haben, hat mich überrascht. Aber alles in allem waren die Zeremonien in Schweden eher mau.

Musikalisch war überhaupt viel geboten auf dem Jamboree. Wie schon gesagt, sind Europe auf der Closing Ceremony aufgetreten, neben Kate Ryan und anderen. Aber auch an den anderen Tagen gab es Konzerte. Zum Beispiel von einer U2-Coverband, die sichtlich enttäuscht war, wie wenig Leute vor der Bühne standen. Oder eine Gothic-Metal-Band (oder so), die so grottig schlecht war, dass die Leute scharenweise vom Konzert geflohen sind. Aber auch die allabendliche Livemusik im Irisch Pub.

Da fällt mir ein: Bald spielen Katzenjammer wieder in München! Yay!

Bilder der Closing Ceremony von 22nd World Scout Jamboree Sweden 2011 unter CC-Lizenz.

Polkabjørn & Kleineheine und Katzenjammer in der Muffathalle

Norwegen ist ein tolles Land. Nicht nur wegen seiner Fjorde und der atemberaubend schönen Hardangervidda. Sondern auch wegen seiner Musiker.

Gestern war ich in München auf dem Konzert von Katzenjammer. Die vier Mädels haben mir erst einen kleinen Schreck eingejagt. Auf ihrem Konzert in Frankfurt am Vorabend ist nämlich der Feueralarm samt Sprinkleranlage losgegangen, und die Instrumente wurden nass. Ich weiß nicht, ob sie für Frankfurt die Instrumente schnell genug trocknen konnten und dann noch spielen konnten, also war ich auch unsicher, ob sie in München spielen würden. Wasser und Instrumente ist eine schlechte Kombination. Und dann verteilen die vor der Muffathalle noch Flyer, auf denen „Katzenjammer – neuer Termin: 9. November“ steht. Das Konzert fällt doch nicht etwa aus!

Aber das war zum Glück nur die Ankündigung ihres nächsten Konzerts in München (dessen Besuch ich im übrigen jedem wärmstens ans Herz legen kann).

Vor Katzenjammer spielten noch zwei Vorbands. Zuerst Unni Wilhelmsen, die leider das Pech hatte, dass nach ihr die zweite Vorband spielte, die einfach nur unglaublich war: Polkabjørn & Kleineheine. Ich meine, wer es schafft, einen Blues zu spielen und dabei zu jodeln, ohne das es unpassend oder gar peinlich klingt, der ist echt gut… 😀 Und die beiden sind gut! Und ne Stimme hat Polkabjørn… Vom kräftigen Bass zur wunderbaren Jodel-Kopfstimme… 😀

Es waren leider nicht alle so begeistert von den Vorbands. Hinter mir standen zwei Mädels, die es ziemlich unverschämt fanden, dass da Vorbands spielen. Eine sagte: „Ich dachte, die wären sympathisch und fangen gleich an zu spielen.“ Später regten sie sich dann drüber aus, dass zwischen Polkabjørn und Katzenjammer eine unglaubliche Pause von zehn Minuten war. Als Katzenjammer dann auftraten, haben sie sie ausgebuht. Oh Mann, Leute gibts… Die hätten mal auf dem Konzert von Element of Crime sein sollen, da mussten wir eine Stunde auf die Band warten, nach dem kurzen Auftritt einer Vorband, die nicht annähernd so gut war wie die von Katzenjammer.

Und dann Katzenjammer. Zu denen kann ich nicht mehr tun, als zu wiederholen, was ich schon geschrieben habe. Ich kanns jedenfalls kaum erwarten, dass endlich ihr neues Album „Das Rock“ rauskommt.

Lissabon: Anreise

Dieser Artikel ist Teil 1 in der Reihe Lissabon

Ich war vom 11. bis zum 16. Mai in Lissabon, weil ich mich dort an der Technischen Universität auf eine Postdoc-Stelle beworben hatte, und ich darauf eingeladen wurde, einen Vortrag zu halten. Ich bin dann noch ein paar Tage dort geblieben, wo ich schon mal in Portugal war.

Die Aschewolke hat mit gleich schon mal einen richtigen Schreck eingejagt, indem sie Teile des spanischen und portugiesischen Luftraums am Wochenende vor meinem Abflug lahmlegte. Aber am Tag vor dem Abflug war alles noch in Ordnung, und auch am Abend gegen 18 Uhr war der Flug auch noch ganz normal aufgelistet. Der Flug sollte tags drauf um 6 Uhr morgens sein.

Ich hab dann den Fehler gemacht, nach dem Katzenjammer-Konzert nochmal nachzusehen, ob mit meinem Flug alles in Ordnung ist. Da habe ich gesehen, dass mein Flug gestrichen wurde. Na supi. Da ich eigentlich keine Lust hatte, mitten in der Nacht auf gut Glück zum Flughafen nach München zu fahren, versuchte ich, jemanden von der Fluggesellschaft zu erreichen, was mich aber zu so später Stunde nur zu einer portugiesischen Bandansage führte, die ich nicht verstand.

Also bin ich dann doch auf gut Glück nach München gefahren, bzw. gefahren worden. (Danke nochmal, Kathi!) Der Kerl von TAP (der portugiesischen Fluggesellschaft), hatte wohl den besten Job an dem Tag, er schickte einfach alle Leute, die irgendwie ihren gestrichenen Flug umbuchen wollten, zum Schalter der Lufthansa. Dort wurde mir dann ein Flug über Hamburg angeboten, obwohl noch nicht klar war, ob Lissabon bis dann schon wieder offen sein würde. Aber das war mir egal, ich musste ja irgendwie nach Lissabon kommen, und ob ich jetzt in Hamburg rumhock oder in München, war mir dann auch egal…

Irgendwie kam ich dann schließlich mit gehöriger Verspätung in Portugal an, und nahm den Flughafenbus in die Stadt. Auf dem Weg wurde ich wieder daran erinnert, dass heute ja auch der Papst nach Lissabon kommt. Überall standen Polizisten herum, und die ganzen Parkplätze entlang der Straßen waren abgesperrt. Außerdem hingen von den Balkonen überall Flaggen.

Dank Google Maps kam ich dann auch am Hotel an, das leider kein kostenloses Internet hatte. Deswegen muss ich diesen und die folgenden Artikel leider im Nachhinein schreiben.

Was sonst noch am 11. Mai und den Tagen darauf geschah, gibts demnächst hier zu lesen.

Katzenjammer

Ich habe letztens bei Spreeblick Karten für das Katzenjammer-Konzert im Spectrum in Augsburg gewonnen. Vielen Dank nochmal!

Ich kannte Katzenjammer vorher gar nicht. Das sind vier Mädels aus Norwegen, deren Musik man, wenn man es denn so kurz fassen will, als Folk-Rock bezeichnen kann. Leider habe ich im Internet bisher leider keine Aufnahme gefunden, die auch nur annähernd die Stimmung bei ihren Konzerten und die unglaubliche Power wiedergibt, die in den Vieren steckt. Es lohnt sich aber allemal, auf ihre MySpace-Seite oder ihre Webpräsenz zu schauen, oder mal bei YouTube nach Aufnahmen zu suchen.

Katzenjammer gehören anscheinend einfach zu den Bands, die live deutlich besser sind, als in Aufnahmen. Dazu gehören auch die Leningrad Cowboys. Ganz anders verhält es sich da z.B. mit J.B.O. Ich mag die eigentlich ganz gerne, aber ihre Konzerte sind einfach nur grottig… Aber zurück zu Katzenjammer.

Live klingts natürlich tausendmal besser, aber dieses Lied fand ich ziemlich geil:

Habt ihr es erkannt? Hier ist das Original:

Jaaa, aus Ronja Räubertochter… 😀 Den Film muss ich unbedingt mal wieder anschauen…