Wochenrückblick 11+12/2016

Da es letzte Woche keinen Wochenrückblick gab, konzentrier ich mich mal auf das wichtigste: London.

Flug nach London
Oh nein, so viel extra Sitzabstand. Keine Kuschelsitze im Flieger… 🙁

Ich bin am Gründonnerstag mit Clara nach London geflogen, weil ich noch Flugmeilen übrig hatte. Und so sind wir auch in den Genuss der Business Class gekommen. Das hat leider auch bedeutet, dass wir nicht nebeneinander saßen und uns nicht quer über die Sitz legen konnten. Aber mei, man kann nicht alles haben.

London hat mit der Oystercard etwas ganz praktisches: Man besorgt sich für 5 Pfund Pfand eine NFC-Karte und lädt dort Geld drauf. (Alternativ kann man auch eine kontaktlose Kreditkarte verwenden, aber da funktionieren wohl nicht-britische nicht immer.) Wenn man dann U-Bahn fährt, öffnet einem die Karte die Schranken, und wenn man Bus fährt, hält man sie beim Reingehen an das Lesegerät. Dabei wird der Fahrpreis von der Karte abgebucht, allerdings zahlt man, vereinfacht gesagt, täglich nie mehr als den Preis einer Tageskarte und in der Woche nie mehr als den Preis einer Wochenkarte.1

An Wochenenden ist in London laut meinem Reiseführer ständig irgendwo die U-Bahn gesperrt ist. An dem Wochenende war die Strecke nach Heathrow dran. Also ab in den Ersatzbus. Netterweise sind die Ersatzbusse anscheinend kostenlos. So kamen wir eben etwas später am Hotel an. Wir hatten ein schönes großes Zimmer mit eigener Küche. Interessanterweise war der Lichtschalter für das Bad im Schlafzimmer versteckt. Aber das beste waren die vielen Schränke, die dadurch aufgingen, dass man leicht auf die Tür gedrückt hat. Ich hab natürlich gleich angefangen, überall auf die Wand zu drücken, um vielleicht ein Geheimfach zu entdecken.

Durch den rund um die Uhr geöffneten Supermarkt nebenan (mit Self-Checkout – das brauchen wir bei uns auch!) konnten wir uns immer kostengünstig versorgen. Geld sparen kann so lecker sein.

Das Wetter an Karfreitag war prima, also gaben wir uns dem Sightseeing hin. St. Paul’s Cathedral, Tower, Tower Bridge usw.

Danach war noch Zeit, in den Doctor-Who-Shop zu schauen. Da mal wieder die entsprechende U-Bahn nicht fuhr, mussten wir Bus fahren, was es mangels WLAN etwas schwerer machte, dem Laden zu finden, da ich mir nur den Weg von der U-Bahn herausgesucht hatte.

Auf dem Rückweg haben wir uns prompt verfahren, was aber nur halb so schlimm ist, wenn man dabei oben vorne in einem Doppeldeckerbus sitzt. Da das Wetter am Samstag schlechter werden sollte, sind wir trotz schmerzenden Füßen noch durch den Hyde-Park spaziert.

Plattform 9¾Samstag war das Wetter tatsächlich nicht so gut, also haben wir die Oster-Schatzsuche sein lassen und sind stattdessen zu King’s Cross zur Plattform 9¾, die aber nicht mehr an den Plattformen ist, sondern in die Empfangshalle verlegt wurde, damit man mehr Geld aus Harry-Potter-Fans pressen kann.

Die Nationalbibliothek hatte leider geschlossen, deshalb konnten wir dort nicht rein. Also sind wir weiter zum Buckingham Palace. Da war gerade irgendeine Parade. Durch ein bisschen relativ zielloses Herumwandern gerieten wir zufällig in die Wachablösung des Household Cavalry Mounted Regiment, und dann zum Big Ben.

london7Wo es sich aber auf jeden Fall lohnt, gezielt hinzugehen, ist der Maltby Street Market. Ein schnuckeliger kleiner Straßenmarkt in der Nähe des auch schönen aber großen und eher touristischen Borough Markets. In manchen der Lagerräumen unter einer Zuglinie sind Bars und Restaurants eingerichtet. Davor werden Met, Steak und andere Köstlichkeiten verkauft. Und an Craft-Bier gibts auch genug. (Anscheinend gibt es in der Gegend einige Brauereien).

Danach gab es noch einen Abstecher ins Science Museum. Kostet nichts und ist deshalb auch für einen Kurzbesuch geeignet.Ada Lovelace

Sonntag ging es dann gaaanz früh zurück. Natürlich fuhren wieder ein paar U-Bahnen nicht, und wir haben uns verfahren, aber trotzdem kamen wir irgendwie wieder zurück nach München. 😀

Und für alle, die bis hierher durchgehalten haben, noch ein Video. Und zwar eine sehr schöne Coverversion von Sweet Child o‘ Mine (Guns N‘ Roses):

  1. Die Wahrheit ist wegen des etwas komplizierten Tarifsystems in London allerdings ein bisschen komplizierter. Es kommt z. B. auch darauf an, ob man zu Stoßzeiten gefahren ist.

Argentinien ’13 #1

Dieser Artikel ist Teil 14 in der Reihe Argentinien

Dieses Jahr war ich wieder in Argentinien. Und wie letztes Jahr habe ich wieder ein Reisetagebuch geführt, das ich nach und nach hier einstellen werde. Im Unterschied zum letzten Jahr hab ich diesmal nur Stichpunkte aufgeschrieben, die ich jetzt hier märchenhaft mit Worten füllen werde, oder so…


25. März 2013

Es ging früh am Montagmorgen los. Ich musste erstmal noch Geld holen, da Caro (das Mädel, das ich in Buenos Aires kenn) mir einiges ausgelegt hatte und ich meine Schulden in Euro begleichen wollte. Die Argentinier dürfen ja nur sehr eingeschränkt Fremdwährungen wechseln, deshalb freut man sich dort sehr über Euros oder Dollars.

Da DriveNow es inzwischen auch möglich gemacht hat, sich ein Auto in der Stadt zu leihen und es am Flughafen abzustellen, hab ich das mal ausprobiert und bin mit dem Auto zum Flughafen gefahren. Dummerweise ist dann das Navi ausgefallen. Naja, zum Flughafen hab ich auch so gefunden. Aber es war nicht nur das Navi ausgefallen, sondern auch mehr von der Elektronik, denn ich konnte den Wagen nicht mehr verschließen. (Das sollte nicht das einzige bleiben, was auf dieser Reise schieflaufen sollte…)

Egal, ich musste zum Flieger.

Im Flieger von München nach Madrid gab es eine nette Episode: Eine Dame um die 50 saß in der Notausgangreihe und wusste nicht, dass man dort keine Taschen im Fußraum haben darf. Die Stewardess hat sie dann darauf aufmerksam gemacht. Dummerweise sprach die Dame nur Deutsch und die Stewardess nur Spanisch und Englisch. Daraufhin sagte die Stewardess, die Dame müsse sich vom Notausgang weghocken, wenn sie die Stewardess nicht verstehen kann, was die Dame aber natürlich nicht verstanden hat.
Als sie sich dann mit Hilfe eines anderen Passagiers (ich glaube, der Sohn der Dame) verständigt hatten, setzte sich die Dame schließlich unter lautstarkem Protest um und verstaute ihre Tasche im Fach.

Der Flug nach Madrid hatte etwas Verspätung, dadurch musste ich zügig weiter zu meinem Anschlussflug nach Buenos Aires. Erschrocken musste ich feststellen, dass dort keine Bildschirme in den Vordersitzen eingebaut waren. Ich hätte doch wieder mit British Airways fliegen sollen statt mit Iberia… Naja, ich hab genug zum Lesen dabei, dachte ich mir.

Es wurden aber trotzdem Filme gezeigt, man konnte sie sich halt nur nicht aussuchen. Die Filmauswahl war auch ganz gut: Lincoln, Life of Pi, Twilight. Die ersten beiden habe ich verschlafen. Twilight habe ich dann stumm angeschaut und eigene Dialoge dazu erfunden. Waren vermurlich besser als die Originaldialoge.

Nur wenige Stunden später kam ich in Buenos Aires an. Das Fingerabdruckabgeben und so weiter verlief diesmal recht schnell. Dafür ist meine Tasche in Madrid liegen geblieben, vermutlich wegen der Verspätung, denn einem weiteren Münchner Passagier erging es ebenso. Aber mir wurde versprochen, dass die Tasche am nächsten Tag gegen 11 Uhr zu Caro gebracht würde.

Nachdem die Immigration diesmal so schnell ging, musste ich diesmal dafür für den Zoll ziemlich lang anstehen, was ohne Gepäck etwas dämlich ist. Aber was will man machen…

Ich schnappte mir ein Taxi und fuhr zu Caro. Diesmal erwischte ich einen Taxifahrer, der, nachdem ich ihm gesagt hatte, dass ich kein Spanisch spreche, nicht wie sonst üblich trotzdem versuchte, sich mit mir auf Spanisch zu unterhalten. Dafür hat er zu den Liedern im Radio mitgesungen. Und mich irgendwann gebeten, die Türen zu verriegeln, als wir an einer Ampel halten mussten. Seltsam, dabei kam mir das Viertel gar nicht so gefährlich vor…

Fortsetzung folgt…

Argentinien 5

Dieser Artikel ist Teil 5 in der Reihe Argentinien

Mendoza, 19:30, 17.11.2012

Da wir heute recht früh aufstehen mussten und gestern auch recht müde waren, sind wir gestern eher früh ins Bett gegangen.
Heute früh ging es dann nach Mendoza und mein Stift lässt mich gerade im Stich.

Mendoza, 11:00, 18.11.2012

Seltsam, der Stift geht wieder.
Wo war ich?

Gestern früh sind wir nach Mendoza geflogen. Der Inlandsflug ist wie ein Bus gewesen, mit mehreren Stops. Das war irgendwie seltsam, in Cordoba im Flugzeug sitzen zu bleiben, während die meisten anderen Passagiere das Flugzeug verlassen, und während das Personal das Flugzeug säubert.

In Mendoza wollten wir eigentlich Fahrräder mieten und ein paar Weindinger abfahren. Weindinger? Wie heißt das denn? Bodegas halt…

Aber es war überraschend kalt und regnerisch, als wir im Hotel ankamen, deshalbt entschieden wir uns für eine Tour, wo man mit dem Auto rumgefahren wird. Das war nur unwesentlich teurer als sich Räder zu leihen, und wer will schon im Regen Rad fahren?
Das Wetter hat dann zwar doch gehalten, aber die Tour war trotzdem schön. Und weinreich.

6.12.2012, 23:00, München

Jetzt weiß ich, dass die Dame sich nur unglücklich ausgedrückt hat und viele der Bodegas einfach nur direkt bei sich verkaufen.

In einer der Bodegas hat die Dame, die uns geführt hat, gesagt, dass sie den Wein nur an die Touristen verkaufen, die dort vorbeikommen, und nicht in Geschäften in Argentinien. Ich weiß nicht, ob das Werbung sein sollte oder ein Ausbruch an Ehrlichkeit – jedenfalls hat es mich nicht dazu bewogen, dort Wein zu kaufen. Das muss ich aber noch nachholen. Heute werden wir nämlich mit Caros Cousine und deren Freund noch ein paar Bodegas besuchen.

Scheiß Stift!

Bairro Alto und ein verpasster Flug

Dieser Artikel ist Teil 6 in der Reihe Lissabon

Mein Rückflug aus Lissabon ging so früh, dass ich beschlossen hatte, nicht zu schlafen. Mein Gepäck war in Schließfächern sicher verstaut. Also bin ich nach dem leckeren Essen zu Fado-Klängen mit Teresa nach Bairro Alto gegangen, dem Kneipenviertel von Lissabon. Dort kann man sich in der Tat die Nacht gut um die Ohren schlagen… 😀

Irgendwann wars dann spät genug, dass ich endlich mein Gepäck abholen und zum Flughafen fahren konnte. So war jedenfalls mein Plan. Allerdings wurde ich auf dem Weg zu den Schließfächern überfallen. Zum Glück kam ich mit einem großen blauen Fleck am Rücken davon. Allerdings ohne Handy und um gut 400€ ärmer. Ich hab dann eine Telefonzelle gesucht und die Polizei gerufen. Da war ich erst sehr positiv überrascht, denn der Polizist am Telefon sprach sehr gut Englisch, nicht wie damals in Frankreich, als unser Gepäck gestohlen wurde, und wir lange Zeit vergeblich versucht haben, die Polizeistation in Cannes zu finden.

Allerdings fragte der Polizist dann nach der genauen Adresse, wo ich stehe. Öh… Ok, die Straße konnte ich rausfinden, aber der wollte auch die Hausnummer. Naja, dann hab ich mich halt mal auf die Suche nach einer Hausnummer gemacht. Ich wurde fündig und hab sie durchgegeben. Dann hab ich gewartet. Und gewartet… Irgendwann fiel mir auf, dass von der Hausnummer, die ich durchgegeben hatte, die erste Ziffer abgefallen war. Oh oh… la la la… einfach mal warten, ob sie mich trotzdem finden… 😀

Irgendwann kamen sie dann, und haben mich zur Wache gefahren, wo ich Anzeige erstattet hab. Meinen Flug hatte ich inzwischen schon verpasst. Ohne Geld wär ich eh nicht mehr an mein Gepäck gekommen… Zum Glück war der Kerl, der mich überfallen hat, so nett (oder doof) und hat mein Konto nicht komplett leer geräumt, und mir außerdem meine Kreditkarte wieder gegeben… So kam ich wenigstens noch an genug Geld, um mein Gepäck zu holen und zum Flughafen zu fahren.

Wie ich trotz verpasstem Flug doch noch nach Hause gekommen bin, erfahrt ihr demnächst.

Facebook und Fado

Dieser Artikel ist Teil 5 in der Reihe Lissabon

Schiebt man mal alle Datenschutzbedenken beiseite und ignoriert all die nervigen Anwendungen, dann muss ich sagen: Facebook ist toll! 😀

Nicht nur kann man herrlich viel Spaß haben damit, zum Beispiel auf failbook oder auf lamebook.

Nein, Facebook kann auch anders. Am Tag, bevor ich nach Lissabon geflogen bin, hat eine Freundin von mir ihren Wohnort auf Lissabon geändert. Das nenn ich mal Zufall. Natürlich haben wir uns gleich verabredet, und so hab ich mit Teresa am Samstag die Ecken der Stadt besichtigt, die ich mit Ines noch nicht gesehen hatte. Naja, ok, ich hab immer noch nicht alles gesehen, was ich sehen wollte. Auf der Burg war ich nicht, weil die Schlange so lang war. Und das alte Expo-Gelände wollte ich auch noch sehen…

Jedenfalls wollten wir am Abend dann Fado hören. Nach ein bisschen Suchen haben wir tatsächlich noch ein Touristen-Fado-Restaurant gefunden, das bereit war, irgendwo noch einen kleinen Tisch für uns beide zwischen die ganzen anderen reservierten Plätze zu quetschen… und so haben wir dann lecker gegessen und den Fadoklängen gelauscht… 🙂

Tags darauf sollte mein Flug gehen, und alles bis dahin würde ich sehr gerne ausblenden, aber das geht leider nicht. Dazu demnächst mehr…

Lissabon: Anreise

Dieser Artikel ist Teil 1 in der Reihe Lissabon

Ich war vom 11. bis zum 16. Mai in Lissabon, weil ich mich dort an der Technischen Universität auf eine Postdoc-Stelle beworben hatte, und ich darauf eingeladen wurde, einen Vortrag zu halten. Ich bin dann noch ein paar Tage dort geblieben, wo ich schon mal in Portugal war.

Die Aschewolke hat mit gleich schon mal einen richtigen Schreck eingejagt, indem sie Teile des spanischen und portugiesischen Luftraums am Wochenende vor meinem Abflug lahmlegte. Aber am Tag vor dem Abflug war alles noch in Ordnung, und auch am Abend gegen 18 Uhr war der Flug auch noch ganz normal aufgelistet. Der Flug sollte tags drauf um 6 Uhr morgens sein.

Ich hab dann den Fehler gemacht, nach dem Katzenjammer-Konzert nochmal nachzusehen, ob mit meinem Flug alles in Ordnung ist. Da habe ich gesehen, dass mein Flug gestrichen wurde. Na supi. Da ich eigentlich keine Lust hatte, mitten in der Nacht auf gut Glück zum Flughafen nach München zu fahren, versuchte ich, jemanden von der Fluggesellschaft zu erreichen, was mich aber zu so später Stunde nur zu einer portugiesischen Bandansage führte, die ich nicht verstand.

Also bin ich dann doch auf gut Glück nach München gefahren, bzw. gefahren worden. (Danke nochmal, Kathi!) Der Kerl von TAP (der portugiesischen Fluggesellschaft), hatte wohl den besten Job an dem Tag, er schickte einfach alle Leute, die irgendwie ihren gestrichenen Flug umbuchen wollten, zum Schalter der Lufthansa. Dort wurde mir dann ein Flug über Hamburg angeboten, obwohl noch nicht klar war, ob Lissabon bis dann schon wieder offen sein würde. Aber das war mir egal, ich musste ja irgendwie nach Lissabon kommen, und ob ich jetzt in Hamburg rumhock oder in München, war mir dann auch egal…

Irgendwie kam ich dann schließlich mit gehöriger Verspätung in Portugal an, und nahm den Flughafenbus in die Stadt. Auf dem Weg wurde ich wieder daran erinnert, dass heute ja auch der Papst nach Lissabon kommt. Überall standen Polizisten herum, und die ganzen Parkplätze entlang der Straßen waren abgesperrt. Außerdem hingen von den Balkonen überall Flaggen.

Dank Google Maps kam ich dann auch am Hotel an, das leider kein kostenloses Internet hatte. Deswegen muss ich diesen und die folgenden Artikel leider im Nachhinein schreiben.

Was sonst noch am 11. Mai und den Tagen darauf geschah, gibts demnächst hier zu lesen.

Shanghai 7

Dieser Artikel ist Teil 7 in der Reihe Shanghai

Ein kleiner Nachschlag noch zu meiner Shanghai-Reise im Dezember. Ich hoffe, ich habe das noch nicht erzählt.

Der Hinflug war eigentlich doch ganz spannend. Bei einem Flug waren die Sauerstoffmasken-Klappe über einem Platz schon geöffnet. Die Masken wurden dann von den Stewardessen wieder hineingestopft und die Klappe mit Klebeband fixiert. Hoffentlich hatte der Mann, der da saß, keine Flugangst.

Außerdem war bei dem anderen Flug (wir mussten in Istanbul umsteigen) eine Person zu viel an Bord. Ich weiß nicht warum. Vielleicht haben die Leute am Check-In etwas vermasselt, oder einer hat das falsche Gate erwischt und ist ins falsche Flugzeg eingestiegen.

Das erinnert mich an einen Theaterbesuch vor einigen Jahren, wo eine Familie zu uns kam und sagte, wir säßen auf ihren Plätzen. Wir haben dann Theaterkarten verglichen, und tatsächlich: die Karten waren für die selben Plätze wie unsere. Es stellte sich dann heraus, dass die Familie am falschen Tag ins Theater gegangen war. Die Dame am Einlass hatte das wohl nicht bemerkt.

Im Theater kann sowas mal passieren. Am Flughafen sollte das eigentlich nicht so sein. Hierzu empfehle ich den Artikel auf psyfessional zu dem kürzlichen Vorkommnis am Münchner Flughafen.

Hier noch relativ zusammenhangslos zwei Quallen, die ich im Shanghai Ocean Aquarium getroffen habe:

Shanghai 5

Dieser Artikel ist Teil 5 in der Reihe Shanghai

Gestern bin ich wieder in Deutschland gelandet. Zum Glück war unser Flug nicht von dem Schneechaos betroffen. Ein bisschen Bammel hatten wir schon, als wir gesehen haben, dass die ganzen Deutschland-Flüge von Istanbul aus gestrichen wurden…

Die letzten Tage in Shanghai hatte ich leider keinen Internetzugang, da ich in ner Jugendherberge war. Aber ich werde in den nächsten Tagen immer wieder mal Fotos hochladen und was von Shanghai erzählen.

Das ist der Ausblick vom Jin-Mao-Turm:
Blick auf Shanghai vom Jin-Mao-Tower
Die Fahrt ins 88. Aussichts-Stockwerk lohnt sich wirklich. Allerdings nur bei gutem Wetter. Wie man sieht, sieht man auch bei gutem Wetter wegen dem Smog, den es in Shanghai meist hat, nicht sehr weit. Der Jin-Mao-Tower ist zwar nur das dritthöchste Gebäude in Shanghai, aber dafür ist der Eintritt auch deutlich preiswerter als der zum Oriental Pearl Tower oder dem World Financial Center. Wenn ich mich richtig erinnere, hat es (für Studenten) nur etwa 8€ gekostet.

Zu sehen gab es nicht nur Shanghai von oben. Mindestens genauso beeindruckend ist auch der Blick innen von oben in das Hotel, das die 30 Stockwerke unter der Aussichtsplattform einnimmt.

Auch der Riss in einer der Fensterscheiben war ganz spannend… 😀