Januar 2018

Und schon ist der Januar vorbei. So viel spannendes war nicht, glaub ich. Es gab leckeres Essen, nicht so leckeres Essen,

Leckeres Essen
Nicht so leckeres Essen

schlappe Bälle und gekürzte Wissenschaft.

Schlapper Ball
Gekürzte Wissenschaft

Ich war am Ostfriedhof (zum Spazierengehen), in Benediktbeuern (zum Besichtigen des Hauses, in dem wir 2019 die Bundeskonferenz der Wölflingsstufe ausrichten), in Frankfurt (eine Freundin besuchen, und dann noch eine, wo dann zufällig noch eine dritte war).

Ja, alles sehr spannend. 😀

Ich hab ein paar neue Videos auf YouTube hochgeladen. Das interessanteste ist wahrscheinlich Tarrey Town (dt.: Tabu Rasa) aus The Legend of Zelda – Breath of the Wild. Leider hat da bei der Aufnahme mein Mikrophon mittendrin gestreikt. Deshalb musste ich Sachen rausschneiden, und am Ende sind ein paar Störgeräusche drin. Ich glaub, das Mikro ist magischerweise wieder in Ordnung. Selbstheilung und so. Hoffe ich…

Die Gurte von meinem Akkordeon lösen sich gerade auch auf. Und die Tasche auch… :-\

Wochenrückblick 37–39/2016

Huch, da hab ich wohl zwei Wochenrückblicke ausgelassen. Naja, kann ja mal passieren…

 

Vor-vorvergangenes Wochenende war ich in Würzburg und hab die Clara besucht. Samstag war eine Aktion für Wölflingsleiter aus Würzburg, die Clara organisiert hatte. Mit Kettcar und Dreirad sollten wir auch mal durch München fahren… 😀

Montag drauf waren wir mit der Münchner DL auf der Wiesn. Das war auch mein einziger Wiesnbesuch dieses Jahr. Irgendwie hatte ich mir die Kontrollen schlimmer vorgestellt, die dieses Jahr neu sind. Aber man konnte ganz normal reinlaufen. Vielleicht picken die nur gezielt Leute mit großen Taschen raus. Es war auch gar nicht viel los, lag wohl auch am Wetter.

 

Dann am vorvergangenen Wochenende bin ich nach Essen gefahren, zu den gemeinsamen Bundesstufenkonferenzen der DPSG. Da diesmal alle Stufen am gleichen Ort waren, war die Anreise auch viermal so lustig. Die armen Leute, die sich da mit uns den ICE-Wagen teilen mussten…

 

 

Montag drauf hatte ich frei, da bin ich Rindenmulch holen gefahren und hab den dann in meinem Garten verteilt. 😀

Wenn der Wochenrückblick hier veröffentlicht wird, werde ich gerade noch auf einem Ausbildungswochenende irgendwo in Unterfranken im Kochteam sein. Ich weiß nicht, ob es in Unterfranken Internet gibt, deshalb hab ich diesen Wochenrückblick schon mal im Voraus geschrieben.

Zuletzt noch zwei Videos:

Harald Lesch über unser Schulsystem

Hier was über Fixpunkte, insbesondere den Fixpunktsatz von Brouwer. Den kannte ich natürlich, aber der Zusammenhang mit Kaffee war mir neu (im Video ab 4:00)

Wochenrückblick 10/2016

Hühnchen

Nein, es waren keine Chicken Wings, die mich Montag in die Knie gezwungen haben, aber ein anderes Bild hab ich nicht. – Foto von Brian Chan via free-images.cc
Nein, es waren keine Chicken Wings, die mich Montag in die Knie gezwungen haben, aber ein anderes Bild hab ich nicht.
– Foto von Brian Chan via free-images.cc

Vergangene Woche begann gar nicht gut: Vermutlich war das Hühnchen, das ich Sonntag gegessen hatte, nicht mehr gut gewesen. Jedenfalls lag ich dann den ganzen Montag flach. Und auch wenn ich Dienstag wieder in die Arbeit konnte, so war ich die ganze Woche über etwas angeschlagen.

Cooperativa

Nein, auch das ist nicht das Essen von Mittwoch.– Foto von Dirk Einecke via free-images.cc
Nein, auch das ist nicht das Essen von Mittwoch.
– Foto von Dirk Einecke via free-images.cc

Mittwochabend hatte Potsch zu seinem Geburtstag in die Coop eingeladen. Eigentlich war die Coop immer eine prima Anlaufstelle für ein günstiges Bier und leckeres Essen – hoffentlich ist sie dies immer noch und das war nur ein schlechter Tag – jedenfalls war leider die Bedienung etwas verplant und vergesslich, und als das Essen kam (irgendwann auch das richtige), war es leider nicht besonders gut… z.B. die Pinienkerne leicht verbrannt.

Schade. Coop, ich hoffe, das war nur ein Ausrutscher!

Wochenende

Samstag dann noch unser Orange Brunch, und Sonntag The Strange spielen und die Woche war schon wieder um.

Sprachvorhersage

In einem Podcast vom Deutschlandfunk (Aus Kultur- und Sozialwissenschaften, Sendung vom 3. März 2016, „Sprachwissenschaftler tagen an der Universität Konstanz“) hab ich etwas ganz interessantes gehört. Und zwar hier von 2:14–3:14 (einfach mal hinspulen).

Da geht es um Versuche, mit der Hilfe von Computern vorherzusagen, wie sich eine Sprache im Laufe der Zeit verändern wird. Das hat mich ein wenig an den Futurologischen Kongress von Stanisław Lem erinnert, wo mit Hilfe der Sprache, mit Veränderung von Wörtern versucht wird, Entwicklungen in der Zukunft vorherzusagen. Erklär ich jetz nicht. Einfach mal das Buch lesen, lohnt sich!

Call me maybe

Zuletzt noch etwas Musik:

One Lovely Blog Award

Es ist jetzt auch schon wieder zwei Wochen her, dass ich von Hanni für den One Lovely Blog Award nominiert wurde. Jetzt hab ich endlich die Zeit, darauf zu antworten. Das ist dummerweise keine so einfache Nominierung, wie z.B. sich einen Kübel Eiswasser über den Kopf zu kippen, damit man kein Geld spenden muss. Denn die Regeln beinhalten folgende Aufgabe (zitiert von Hannis Blog, es gibt verschiedene Varianten, aber dazu komm ich gleich noch): „Nominate fifteen or so bloggers you admire.“

Das ist verdammt schwierig, denn es gibt eigentlich kaum Blogger, die ich bewundere. Ich interessiere mich normalerweise relativ wenig für die Person hinter einem Blog und mehr für den Inhalt. Bei Leuten, die ich persönlich kenne und die bloggen, interessiere ich mich natürlich für die Person, aber wenn es darunter eine Person gibt, die ich verehre, dann nicht wegen ihres Blogs (eine Einschränkung, die irgendwie implizit in der Aufgabe mitschwingt, finde ich).

Ich hab mich dann auch gefragt, wo das ganze seinen Ursprung hat. Man müsste das ja zurückverfolgen können, da eine andere der Aufgaben lautet: „Thank the person nominating you and link back to them in your post.“ Man kommt ziemlich weit zurück, nur steht man irgendwann vor dem Problem, dass die Blogs oder die Blog-Einträge nicht mehr existieren. Vielleicht könnte man den ein oder anderen noch im Internet-Archiv wiederfinden, aber so viel Mühe hab ich mir dann doch nicht gemacht. Was ich aber gemerkt hab bei der Recherche, ist, dass die Regeln doch hin und wieder abgeändert wurden. Die Version, die über Hanni bei mir gelandet ist, ist die:

  1. Thank the person nominating you and link back to them in your post.
  2. Share seven things about yourself.
  3. Nominate fifteen or so bloggers you admire.
  4. Contact your chosen bloggers to let them know.

Also, herzlichen Dank, Hanni, für die Nominierung. Und noch viel herzlicheren Dank, dass es keine Nominierung für die Ice-Bucket- oder Bier- oder eine ähnliche Challenge war. So, Punkt 1 abgehakt.

Sieben Dinge über mich. Hm, es heißt nicht, dass die Dinge besonders interessant oder bedeutend seien müssen. Also dann:

  1. Ich bin 31.
  2. Ich hatte heute ein Wurstbrot zum Frühstück.
  3. Vorhin habe ich meinen Plastikmüll weggebracht. (Ich bin immer noch ziemlich enttäuscht von der Stadt München. Wie ich schon mal bemerkt hatte, ist München mindestens unter den 30 größten Städten Deutschlands die einzige, in der die Müllabfuhr Plastikmüll nicht abholt, sondern wo man den Müll selber wegbringen muss. Ja, ich weiß… First World Problems… Aber die Öffnungen von den Plastikmüllcontainern sind auch so unmöglich klein, dass man kaum seinen Müllbeutel reinbringt… Furchtbar…)
  4. Ich bestell grad fast jede Woche was bei quertee. Heute ist wieder eine Lieferung gekommen. Yay!
  5. Ich hab dieses Jahr mal versucht, Chilis und Tomaten anzupflanzen. Eine Chili ist glaub jetzt langsam reif. Und eine der Tomaten fängt gerade an, sich leicht rötlich zu färben. Also hab ich noch Hoffnung, dass das was wird.
  6. Ich mag schwarzen Tee, Schweinebraten und Schokoladeneis. Allerdings nicht unbeding gleichzeitig.
  7. Mir fällt nichts gutes siebtes mehr ein, was aber wiederum als ein Punkt zählen dürfte.

Gut, zweiter Punkt abgehakt.

Der dritte Punkt, ist wie oben schon angemerkt schwierig, weil ich keine Blogger bewundere. Deshalb möcht ich anstelle des dritten und vierten Punktes einfach ein paar Blogs nennen, die ich sehr gerne und regelmäßig lese. Nominieren tu ich niemanden, ich weiß zumeist ja auch gar nicht, wer hinter den Blogs steht… 😀

So. Genug für heute. 🙂

Akela 2014

Sleeping area - Akela 2014Letzte Woche hab ich nichts von mir hören lassen. Aber das hatte seinen guten Grund! Ich war auf dem Akela, dem ersten internationalen Treffen von Wölflingsleitern. Da hab ich meine Zeit verbracht mit Kohlrabi für die ca. 250 Leute schneiden, Krautsalat verteilen, Berghaferlroulette spielen und so Sachen. Dafür, wie chaotisch das ganze im Vorfeld war, war das dann während des Lagers relativ entspannt.

Wolf denLeider gab es (wohl auch wegen des verplanten Vorlaufs) nur zwei Subcamps mit jeweils gut 100 Teilnehmern. Und nicht, wie ursprünglich mal geplant, das fünffache. Aber so wars dann eben recht familiär. Das Wetter hat auch gepasst, der Regen hat sich hauptsächlich auf die Nächte beschränkt. Leider hatte die Westernohe-Crew verplant, das Brennholz abzudecken, und so war es eher Löschholz.

Eines der Highlights von Akela 2014 (neben dem Berghaferlroulette) war die Special-Needs-Küche von Dortmund. Da gabs leckere Dinge, oft leckerer als das normale Essen. Und das ganze vegan, halal und ohne Zusatz von Plutonium, oder so. Und mit einem glutenfreien Toaster zubereitet.

Auch klasse war die Gruppe aus Singapur, die ohne Zelt und ohne Schlafsäcke dastand, weil man ihnen gesagt hatte, dass sie das gestellt bekommen, sich aber niemand wirklich darum gekümmert hat… 😀

Argentinien ’13 #15

Perito-Moreno-Gletscher
Dieser Eintrag ist Teil 28 von 29 in der Reihe Argentinien

5. April 2013

Perito-Moreno-GletscherDie letzten Tage meiner Argentinienreise war ich also in El Calafate. Ja, da gibts Gletscher und so weiter… Aber das wirklich interessante ist mal wieder das Essen.

In meinem Hostel (der Posada Karut Josh) gab es nämlich superleckere hausgemachte Marmelade.

Und ich hab ein wirklich tolles Restaurant kennengelernt. Das Pura Vida. Was das so toll macht? Ich glaube, es genügt zu sagen, dass die Bedienung meine Bestellung mit einer Hand in der Tasche ihrer Jogginghose aufgenommen hat. 😀 (Und das Essen war natürlich auch exzellent.)

Seltsame Tomatensuppe

Letzten Sonntag hab ich groß aufgekocht… ein 4-Gänge-Menü für Anna (meine Freundin).

Hat eigentlich ganz gut geklappt alles, nur die Tomatensuppe hatte irgendwie nicht viel von einer Suppe… Sah mehr wie ein Tomatensalat aus. Vielleicht hätt ich das ganze noch pürieren sollen. Aber ich mach doch nix, was nicht im Rezept steht… 😀 Aber hat sehr gut geschmeckt.

Die Zitronenhäppchen waren auch ganz lecker, auch wenn ich bei den eingelegten Zitronen improvisieren musste und die Häppchen leider etwas zerbröselt sind. Dafür war Anna ganz vom Rosa Pfeffer begeistert, den sie (wie ich) vorher nicht kannte.

Das Hauptgericht, Rindersteak mit Ingwer, gelang zufälligerweise auch sehr gut, da ich mich nicht an das Rezept gehalten hab und etwas dickere Steak-Scheiben genommen habe.

Und zum Nachtisch noch karamelisiserte Birnen… mjam…

Ich hätte Fotos machen sollen, schade.

Shanghai 2

Dieser Eintrag ist Teil 2 von 7 in der Reihe Shanghai

Es regnet immer noch. Also jetzt gerade nicht. Aber heute den ganzen Tag. Und zwar wie… Und dazu noch dieser ständige Wind. Zum Glück bin ich erstmal mit der Konferenzbeschäftigt, wegen der ich eigentlich hier bin. Sobald die aus ist, wird das Wetter besser, sagt der Wetterbericht.

Heute vormittag war ein Vor-Konferenz-Workshop, den ich aber zur Hälfte verschlafen habe, da ich ja gestern erst und außerdem recht spät angekommen bin. Dafür war ich heute Nachmittag mit Anna im Shanghai Ocean Aquarium. Das ist wirklich sehenswert. Ich hab auch viele Fotos gemacht, nur leider hat Anna die Kamera gerade. Der „längste Unterwassertunnel der Welt“ ist zwar eine Mogelpackung, da er nicht wirklich durchgehend ist, aber beeindruckend ist es allemal, wenn Haie und Schildkröten und Rochen über einen hinweg- und an einem vorbeischwimmen.

Ah und vorher haben wir uns an chinesischem Essen versucht. Meine Maultaschensuppe war sehr lecker, nur dem Tofu kann ich absolut nichts abgewinnen…

Wenn man hier durch die Stadt läuft (leider hatte ich bisher noch wenig Zeit dazu), dann kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Also, mit „durch die Stadt laufen“ meine ich durch Pudong laufen, da wohn ich gerade und da ist auch die Konferenz. Jedenfalls möchte man am liebsten die ganze Zeit Hans-guck-in-die-Luft spielen. Dabei wäre ich vorhin schon fast über nen Randstein gestolpert.

Dabei würde man auch Gefahr laufen, in eines der vielen Löcher im Boden zu fallen. Denn in Shanghai wird ständig irgendwo gebaut. Und jetzt mit der anstehenden Weltausstellung schon zehnmal so viel.

Das Hotel, in dem ich hier bin, ist wirklich luxuriös. Ich komm mir schon immer ziemlich doof vor, wenn ich in meinen Trekkingstiefeln hier reinspazier. (Aber mit anderen Schuhen brauch ich bei dem Wetter momentan nicht vor die Türe gehen). Das Hotel hat 12 Restaurants. Das dürfte schon als Größenangabe genügen… 😀 Erstaunlicherweise (für China) funktioniert die Heizung, d.h. die Klimaanlage, sogar relativ gut. Ich hab sie jetzt auf 33 Grad eingestellt und muss nicht frieren.

Die Chinesen sind (wenns nicht gerade um Heizungen geht) uns schon ein paar Schritte voraus. Wenn es regnet und man in ein Geschäft oder ein Hotel hineingehen will, wird einem meist der nasse Regenschirm in eine Plastiktüte verpackt (bzw. man muss ihn selber verpacken, je nach Geschäft), damit man nicht alles nasstropft. Ist aber auch für einen selber praktisch, da wird man nicht mehr nass durch den tropfenden Schirm. Oder man kann ihn einfach in die Tasche stecken. Eine andere tolle Erfindung ist folgende: Anna ist im Restaurant ihr Puli vom Stuhl auf den Boden gerutscht. Da kam die Bedienung mit einem Stoffkorb, wo sie den Puli hineingelegt hat. Sehr nette Sache…

In Ermangelung neuer Shanghai-Fotos, gibts hier noch ein Foto von der Anreise. Nämlich Istanbul bei Nacht:
Istanbul bei Nacht
Morgen gibts wieder aktuelle Fotos, versprochen.