Oktober 2018

Nachdem mich irgendwann einmal Leute vom ASB an der Haustüre dazu überredet hatte, ihnen Geld zu spenden, hatte ich einen Gutschein für einen 1.-Hilfe-Kurs. Den hab ich Anfang Oktober dann endlich mal eingelöst. Wollte ich schon früher tun, aber die Termine waren immer so schnell ausgebucht… Dort hab ich unter anderem gelernt, dass bei der Reanimation schon mal der Kopf abfallen kann. Dann soll man halt einfach nur noch die Herzdruckmassage weiter machen und die Beatmung sein lassen. Oder so ähnlich…

Dann war ich auf Franzis Hochzeit. Franzi hat in dem Salonorchester, in dem ich früher gespielt hab, Querflöte gespielt. Und sie hat sich gewünscht, dass wir auf ihrer Hochzeit nochmal in der alten Besetzung auftreten. Und so haben wir uns nach Jahren wieder getrofen, zweimal geprobt und an der Hochzeit ein Stündchen gespielt. Das hat sehr viel Spaß gemacht, und auch sonst war es eine schöne Hochzeit. 🙂

Die Woche drauf waren wir mit den Wölflings-DAK in Wien. Dort haben wir unser Mitglied im Exil besucht, das kommende Jahr geplant, verschiedene Sachen besprochen und vorbereitet und vor allem viel gegessen… 😀

In der Woche drauf wurde dann endlich meine Terrassentür repariert. Also fast, man muss den Rahmen noch neu streichen. Aber das zieht sich ziemlich hin. Ich bin gespannt, ob das dieses Jahr noch was wird. Hat ja auch fast fünf Wochen gedauert, die kaputte Scheibe zu ersetzen.

Es ist schwierig zu sagen, was denn das Highlight im Oktober war. Nach der Hochzeit und Wien kam dann nämlich noch die TimeLash, die deutsche Doctor-Who-Convention in Kassel. Das war wie immer eine großartige Veranstaltung. Zum Glück hatte ich auch noch Karten für das Star-Dinner ergattert und konnte (diesmal in der Orangerie) mit den Stargästen abendessen. Diesmal saß ich neben Anneke Wills, die in den 60er-Jahren die Begleiterin des Doctors gespielt hat. Wir hatten ein wunderbares Gespräch darüber, was es braucht, um glücklich zu sein.
Die diesjährige TimeLash konnte wieder mal mit großartigen Gästen aufwarten. Unter anderem Sylvester McCoy (dem siebten Doctor) und William Russell (dem allerersten Companion). Ich bin schon sehr gespannt auf die TimeLash nächstes Jahr. Und darauf, ob die aktuelle Staffel von Doctor Who mal noch gut wird. Ich mag Jodie Whittaker als Doctor (auch wenn die bisherigen Folgen noch nicht wirklich geschafft haben, ihrer Version des Doktors einen echtes eigenes Profil zu geben). Auch Graham als Companion ist großartig. Nur waren die Folgen bisher leider eher mittelmäßig bis schlecht. 🙁 Naja, mal abwarten. Wir sind ja auch erst halb durch die Staffel.

Nach der TimeLash hab ich auf dem Pfadi-WBK in der Küche ausgeholfen. Dabei hab ich gelernt, dass man auch aus Mandarinen Kürbisse machen kann. Die schmecken mir wenigstens:

Und zu guter Letzt hab ich im Oktober auch noch ein neues Video aufgenommen. Passt nicht ganz zu den warmen Temperaturen, aber ich hatte trotzdem Lust, dieses Lied mal zu spielen.

Oktober 2017

Und schon ist der Oktober vorbei. (Ok, November ist auch nicht mehr ganz jung…)
Was ist passiert?

Ich war in Passau auf dem Helferfest zum Gilwell-Express. Ich glaub, das war das erste Mal überhaupt, dass ich in Passau war. :-O Aber jedenfalls war das eine sehr schöne Feier, und irgendwie fahr ich jetzt im November auch auf die Diözesanversammlung von Passau. 😀

Dann war ich in Westernohe auf dem Teamertraining 2, wo wir über das Konzept des Wölflings-WBKs und über die verschiedenen Ansätze der Prozessreflexion der verschiedenen Stufen gesprochen haben. (Und wir haben Büffel mit Plastikpfeilen abgeschossen.)

Peter Davison
Peter Davison

Das Highligh des Oktobers war aber ganz klar die Timelash, die Doctor-Who-Convention in Kassel. Diesmal war unter anderem Peter Davison zu Gast, der Darsteller des fünften Doctors (und Schwiegervater des Darstellers des zehnten Doctors). Wie letztes Mal war ich auch beim Star Dinner dabei, wo man mit den Stargästen abendessen konnte. Ich bin am Tisch von Peter Davison gelandet. 😀

Ende Oktober bin ich daran gescheitert, meinen Schuh auszuziehen. Resultat: Kapsel am Daumen kaputt.

Bevor das passiert ist, konnte ich aber noch ein paar neue Videos aufnehmen:



Heute vor sechs Jahren: Die Zwerge

Heute vor sechs Jahren schrieb ich hier, dass ich Samstag zuvor im Ofenhaus1 in Augsburg war, auf einer Lesung des Hörbuchs zu Markus Heitz‘ Die Zwerge live musikalisch untermalt von Corvus Corax.

Ich hab das Buch seither nicht gelesen. Aber dafür hör ich in letzter Zeit mehr Hörspiele. Und zwar die Doctor-Who-Hörspiele von Big Finish. Zwar nicht live gelesen und ohne Livemusik von Corvus Corax. Aber die sind auch so äußerst hörenswert. Die sind meist mit den Originalschauspielern der Doktoren und Companions. Zum Einstieg eignet sich z.B. Chimes of Midnight mit Paul McGann als der 8. Doctor. Das gibt es hier zum Download für nur 2,99€.

Zurück zu Corvus Corax. Die spielen anscheinend wieder auf dem Kaltenberger Ritterturnier. Jedenfalls waren sie dieses Jahr zumindest an einem Wochenende dieses Jahr dort. Das wäre ja ein Grund, nächstes Jahr wieder mal hinzugehen.

  1. Ich hab gerade das hier über das Ofenhaus gelernt: „Hier wurden im zweiten Weltkrieg 15 Tonnen ( ! ) AKTIEN Papiere zwei Tage lang verbrannt und damit Gas erzeugt. Da das Aktienpaket einen Wert von etwa 8 Milliarden gehabt hatte, wurde vermutlich das ‚Teuerte Gas der Welt‘ in diesem Gebäude erzeugt.“ Quelle inkl. Rechtschreibfehler: gaswerk-augsburg.de

Wochenrückblick 41/2016

Silurian-Maske
Silurian-Maske

Vergangenes Wochenende war ich in Kassel auf der TimeLash, der deutschen Doctor-Who-Convention, die dieses Jahr zum zweiten Mal stattgefunden hat. Letztes Jahr war ich auch schon da. Und nächstes Jahr werd ich ganz bestimmt auch wieder hingehen, denn das ist eine wunderbare kleine Con, die eine gute Mischung hinkriegt zwischen Stargästen und Nicht-so-Star-Gästen (Produzenten, Autoren, Synchronsprecher…).

Dieses Jahr waren zum Beispiel als Stargäste Colin Baker (der Darsteller des 6. Doktors) und Ingrid Oliver (die Darstellerin von Osgood) da. Als Nicht-so-Star-Gäste unter anderem Phil Collinson (der Produzent der ersten vier neuen Staffeln von Doctor Who) und Jason Haigh-Ellery (Produzent bei Big Finish).

Ingrid Oliver
Ingrid Oliver

Ein sehr schönes Element der TimeLash ist das Galadinner, an dem ich dieses Jahr auch teilgenommen habe, nachdem ich letztes Jahr danach so viel Gutes davon gehört habe. Das ist ein Abendessen gemeinsam mit den Star- und Nicht-so-Star-Gästen der Convention. Ich saß zusammen mit Catherine Schell (u.a. Countess Scarlioni in Doctor Who – City of Death, Maya in Mondbasis Alpha 1, Bondgirl in James Bond – Im Geheimdienst Ihrer Majestät), Peter Purves (Companion Steven Taylor in der zweiten und dritten klassischen Doctor-Who-Staffel) und Lutz Riedel (Sprecher der deutschen Doctor-Who-Hörbücher, Stimme von Jan Tenner) am Tisch.

Es war sehr interessant, von Catherine Schell und Peter Purves (die beide ja schon in den 70ern sind) zu hören, wie anders Fernsehproduktionen damals abliefen. Alleine schon deshalb, weil es sehr teuer war zu schneiden, weshalb man, soweit es ging, as-live aufgenommen hat oder gleich live gesendet hat.

Was leider wie letztes Jahr auch nicht so toll war, war der Händlerbereich. Der ist noch ein bisschen ausbaufähig.

Soviel zur TimeLash. Hier noch ein paar Fundstücke aus dem Internet:

Ein altes Video, das mir letzte Woche über den Weg lief. Wie hat man früher ohne Computer Green-Screen-Aufnahmen gemacht?

Hier ein hübsches kleines Lied darüber, wo Oma nur ihr Essen herkriegt:

Superschnelle Kameras (interessante Aufnahme z.B. ab 0:58):

Wochenrückblick 23/2016

Letzte Woche war ich in Estland, auf einer Konferenz in Tallinn. Das war jetzt das dritte Mal, dass ich dort war, und auch das dritte Mail auf der GeekOut.

Tallinn ist aber auch eine schöne Stadt. Also zumindest die Altstadt und Kalamaja, mehr hab ich bisher noch nicht gesehen. 😀

DraakonEtwas, was man nicht verpassen sollte, wenn man in Tallinn ist, ist das Draakon. Das ist ein klitzekleines Restaurant im Rathaus. Es gibt auch nicht viel. Im wesentlichen gibt es Suppe und Bier. Und ein großes Fass voller Gurken. Besteck gibt es nicht, wozu auch. Dafür, dass das so superzentral liegt, ist es recht günstig. Die Suppe kostet nur 2€.
Anscheinend kann man da auch ein Stündchen schlafen. Jedenfalls schreiben die auf ihrer Homepage:

Tired pilgrims or those whose eyes have been made heavy by filling food and hard drink, may set their heads to rest in the bunk with the pace of the lady of the house. An hour worth of streeking lightens your purse at least by 1/2 an euromoney. The ones sleeping longer, will be asked double the money!

Seeflugzeug-HangarKonferenzpartyWas auch sehenswert ist, ist der Wasser­flugzeug­hafen, bzw. der Hangar dort, in dem sich das Tallinner Meeresmuseum befindet. Da drin hat die Konferenzparty der Geekout stattgefunden. Dafür war die Location eigentlich etwas zu groß, weil sich so alles etwas verlaufen hat. Aber imposant war es dennoch.

Neben interessanten Vorträgen gab es auf der Konferenz auch einen Raspberry Pi Zero geschenkt. Mal schauen, was ich damit machen werde. Wenn jemand noch gute Ideen hat, dann her damit!

Die Estnische Sprache ist auch interessant. Manchmal wirkt sie, als ob die Esten einfach deutsche oder englische Wörter genommen und sie so aufgeschrieben hätten, wie sie klingen. Ein paar Beispiele: gümnaasium, entsüklopeedia, reisibüroo. Vermutlich sind das einfach wirklich Fremdwörter, die sie so eingeestnet haben.

I bought one Doctor Who pop figure today. I wonder why I paid for two… #doctorwho #riversong

Ein von Tobias Wichtrey (@dr_tobi) gepostetes Foto am

Heute hab ich nach der Arbeit erst im Item Shop vorbeigeschaut und meine Sammlung an Pop-Figuren ein bisschen erweitert. Danach war ich in der Comic Company, bzw. bin erstmal daran vorbeigelaufen. Da stand nämlich ein gelber Abschleppwagen davor und da ist ein Auto draufgefahren und der Abschleppwagen war gelb… gelb… Irgendwie hatte ich den Begriff „gelb“ im Kopf und war schon zu weit gelaufen.

Und als ich dann zuhause war, hab ich die Hängematte aufgebaut, die ich mir letztens bestellt hatte. Die hat zum Glück den Weg zu mir gefunden. Denn ich hab eines Tages nur diese Nachricht an der Haustür gefunden: Paketabholkarte

Zu guter Letzt noch ein kleines Netzfundstück. The world’s largest collection of smallest versions of largest things. (Im Video ab 2:59).

Titelbild von GeekOUT EE 2016

USA ’15 #2

Dieser Eintrag ist Teil 4 von 20 in der Reihe USA 2015

2. Oktober 2015

Metro-Ticket Lissabon
Metro-Ticket Lissabon

Am nächsten Morgen ging es dann zurück zum Flughafen von Lissabon. Diesmal war es einfacher an eine Fahrkarte zu kommen als am Tag zuvor.

Also ab durch die Sicherheitskontrolle und warten. Ich war viel zu früh da, aber ich hatte mich dagegen entschieden, noch durch Lissabon zu spazieren, mich zu verlaufen und dann zu spät zu kommen. Stattdessen zog ich es vor, am Gate zu sitzen und zu lesen (Fool on the Hill hab ich da gerade gelesen).

Interessanterweise gab es am Gate selber nochmal eine Sicherheitskontrolle. Das heißt, der Wartebereich wurde geräumt und abgesperrt, und man musste sich nochmal abtasten und seine Taschen kontrollieren lassen, bevor man weiter warten durfte. Die Amis nehmen es ja sehr genau, hab ich mir gedacht, wie sollte das erst am Flughafen in den USA werden…

Aber erstmal in den Flieger. Zum Glück kann ich in Fliegern und Bussen immer sehr gut schlafen. Während ich gerade nicht geschlafen habe, hab ich mir Inside Out angesehen (großartiger Film!), ein paar Folgen 2 Broke Girls, und die Doctor-Who-Folgen, die ich mir auf meinem Tablet mitgenommen habe.

Der Flug kam mir gar nicht lange vor, wahrscheinlich hab ich wirklich viel geschlafen. Jedenfalls kam ich irgendwann abends (Ortszeit) in Newark an. Die Sicherheitskontrolle war nichts besonderes, das Personal war sehr freundlich… irgendwie enttäuschend.

Als ich aus dem Kontrollbereich kam, waren da Anzeigen, auf denen man darauf hingewiesen wurde, in den USA nur autorisierte Transportmittel zu verwenden. Dazu wurde ein Zug gezeigt. Gibt es etwa unautorisierte Züge hier?

Wochenrückblick 47/2015

Vergangene Woche bin ich mal wieder dazu gekommen, was mit dem Akkordeon aufzunehmen. Streng genommen war das schon vorvergangene Woche, aber egal… Ich muss beizeiten mal noch die ein oder andere Stelle neu einspielen, und das alles noch besser abmischen. Aber hier ist schon mal das momentane Ergebnis:

Eigentlich wollte ich noch was zu dieser ganzen Ist-es-jetzt-ok-sein-Facebookprofilbild-mit-einer-Frankreichflagge-zu-hinterlegen-Diskussion schreiben. Aber wie üblich gibt es andere, die das schneller getan haben und vermutlich besser formuliert als ich das getan hätte. Deshalb sei hier nur auf Fefes Beitrag vom 17. November verwiesen.
In diesem Zusammenhang ist auch dieser Podcast hier interessant (ab 42:37).

Samstag und Sonntag war ich dann in Augsburg. Und es hat geschneit… Der Winter ist da – juhuuu! Vielleicht sollte ich mal den Grill und die Sonnenliege in den Keller räumen.

Heute vor sechs Jahren: Schwärme und Narnia

Oh, ich habe die Reihe „Heute vor sechs Janren“ sträflich vernachlässigt.

Aber jetzt gehts weiter: Heute vor sechs Jahren schrieb ich kurz über Schwärme und Narnia.

Ich hab da nur gesagt, dass ich mal irgendwo gelesen hätte, dass es ein ganz simples mathematisches Modell gäbe, das solches Schwarmverhalten ziemlich gut simuliert, ohne eine Quelle anzugeben. Aber wozu gibt es Wikipedia:

  1. Move in the same direction as your neighbours
  2. Remain close to your neighbours
  3. Avoid collisions with your neighbours

Und weil das Modell so einfach und auch schon fast 30 Jahre alt ist, gibt es natürlich auch einige hübsche Simulationen. Einfach mal hier unten bei External Links schauen.

Die BBC-Verfilmung von Narnia hab ich immer noch herumliegen und noch nicht gesehen. Aber es gibt auch einfach zu viele gute neue Sachen zu sehen. Zum Beispiel die Fargo-Serie, oder Orange is the new Black, das ich in den USA angefangen habe, oder natürlich Doctor Who… Black Mirror… Aber vielleicht schaff ichs ja um Weihnachten herum mal, die alte Narnia-Verfilmung zu sehen.

TimeLash

Vor zwei Wochen (ja, ich hinke etwas hinterher) war ich in Kassel auf der TimeLash, der ersten Doctor-Who-Convention in Deutschland.

Tardis, Daleks, Silence, Cybermen, Davros...
Tardis, Daleks, Silence, Cybermen, Davros…

Das ganze war für alle Be­tei­lig­ten ein Ex­pe­ri­ment: Für die Or­ga­ni­sa­to­ren, ob das ganze finanziell und auch sonst so hinhaut; für die Besucher, ob sie denn auch für ihr Geld genug geboten bekommen; für die Stargäste, ob sich die Anreise nach Deutschland denn lohnt.

Für die Organisatoren hat es wohl gut genug geklappt, so dass es kommendes Jahr gleich die zweite TimeLash geben wird. Diesmal ohne Crowdfunding, nur mit regulärem Vorverkauf.

Für die Besucher hat es sich anscheinend auch gelohnt, wenn man den vielen positiven Stimmen im Internet glaubt. Bis auf wenige negative Punkte (siehe unten) hat mir die Con auch sehr gut gefallen. Das hätte gerade bei der ersten solchen Con auch leicht nach hinten losgehen können. Ich erinner mich noch an die RPC 2014 in Köln, wo man deutlich gemerkt hat, dass die Organisatoren mit der Größe der Veranstaltung überfordert waren, obwohl das nicht die erste RPC war.

Ich glaube, es war Paul McGann, der bei einem Panel gesagt hat, dass er bis zuletzt gezweifelt hat, ob diese Veranstaltung ein Erfolg wird. Aber was man so hört, waren die Gäste sehr zufrieden.

Was war denn überhaupt geboten? Schauspieler, Dreh­buch­autoren, Synchronsprecher usw. aus den letzen 50 Jahren der Serie haben in Panels aus ihrer Arbeit erzählt und Fragen beantwortet und standen für Autogramme und Fotos zur Verfügung. Und es gab Doctor-Who-Merchandise, -Filme, -Comics und -Hörspiele zum Verkauf.

Die Panels, bei denen ich war (was fast alle waren), waren bis auf eines auch sehr gut. So eine gute Quote hab ich bisher noch nicht erlebt. Gerade auch die schöne Mischung aus Schauspielern, Autoren, Synchronsprechern… hat für Abwechslung gesorgt.

Catrin Stewart und ich
Catrin Stewart und ich

Leider war außer den Panels nicht wirklich was geboten. Wenn man von den Gästen, die einen in­ter­es­siert haben, Autogramme und Fotos hatte, und das Merchandise zum dritten Mal durchforstet hatte, gab es nichts neues. Und vom Merchandise war ich auch etwas enttäuscht. Ich fand, dass es relativ wenig davon gab und dass es auch relativ teuer war.

Aber alles in allem war es eine großartige Veranstaltung, und nächstes Jahr werde ich auf jeden Fall auch wieder dabei sein.

Auf der Con hab ich von den unzähligen Doctor-Who-Hörspielen erfahren, die Big Finish inzwischen produziert haben. Ich hab mir inzwischen unter anderem Chimes of Midnight und I, Davros angehört. Die kann ich uneingeschränkt empfehlen. Chimes of Midnight kostet nur 3€ (für 2 Stunden Hörspiel), und I, Davros kostet im Bundle nur 15€ (für 5,5 Stunden Hörspiel).
Die Hörspiele sind von Originalschauspielern eingesprochen, also z.B. Paul McGann als der Doctor in Chimes of Midnight oder Terry Molloy als Davros in I, Davros.
Gerade I, Davros lohnt sich im Zusammenhang mit den ersten beiden Folgen der aktuellen Doctor-Who-Staffel zu hören, da man hier erfährt, wie Davros zu dem geworden ist, wie wir ihn kennen.

Für die Leute, die noch mehr Fotos und Berichte von anderen Leuten sehen wollen, ist hier eine Liste:

Und hier noch zwei Videos:

Wochenrückblick 43+44/2015

Ich bin wieder da.
Also jetzt schon eine Woche. Aber ich bin jetzt erst dazugekommen, hier wieder was zu schreiben.

Ich war ja knapp drei Wochen in den USA. Erst in New York (inkl. Besuch auf der Comic Con), dann in Washington D.C., in Boston und Atlantic City. Dazu werde ich aber beizeiten noch mehr berichten. Mit Bildern und allem Drum und Dran.

Nach zwei Tagen in München bin ich gleich weiter zur TimeLash gefahren, der ersten Doctor-Who-Convention in Deutschland. Dazu werde ich auch noch beizeiten mehr schreiben. Ich hab nur gerade nicht so viel Zeit… Ich freu mich jedenfalls schon auf die zweite TimeLash 2016.

Da ich nicht so viel Zeit hab grad, hier nur ein paar wirre Gedankenfetzen, basierend auf den Dingen in meinem Wochenrückblick-Zettelkasten.

Als ich in die USA geflogen bin, hab ich über diese neue App gelesen, die als „Yelp for People“ beworben wurde. Weiß nicht mehr, wie die hieß. Das ist auch nicht so wichtig. Mit dieser App soll man jedenfalls beliebige Personen bewerten können, so wie man mit Yelp z.B. Restaurants bewerten kann. Interessant ist das deshalb, weil ich in den USA zusammen mit Doug ein paar Folgen Southpark gesehen hab. Und in einer der Folgen ging es um Yelp-Bewerter und wie Yelp-Bewerter Restaurant-Betreiber mit schlechten Bewertungen erpressen. Das passiert in den USA wohl wirklich. Hier hab ich das noch nicht gehört. Hier war Yelp doch eher deswegen im Gespräch, weil ihnen der Vorwurf gemacht wird, Bewertungen gezielt zu zensieren. Oder?
Passend dazu übrigens dieser SMBC-Comic.

Als ich in die USA geflogen bin, hab ich auch die Nachricht gelesen, dass die USA gerade ein Krankenhaus von Ärzte ohne Grenzen bombardiert hatten, obwohl sie wissen mussten, dass das ein Krankenhaus ist. Die Geschichte wurde später ja noch gruseliger, als die USA anscheinend mit einem Panzer die Ruinen des Krankenhauses nochmal plattgemacht haben. Aber sehr interessant fand ich die irgendwo aufgeschnappte Feststellung, dass damit ja ein Friedensnobelpreisträger einen anderen Friedensnobelpreisträger angegriffen hat.

Es gibt Pläne, im Voraus (auch schon vor der Geburt) zu berechnen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, straffällig zu werden. Erinnert ein bisschen an Minority report. Auch interessant im Zusammenhang mit dieser Meldung, dass die USA auch Verbrechen von Nicht-Amerikanern außerhalb der USA verfolgen können wollen.

Dann ist noch ein Artikel aus der Süddeutschen in meinem Zettelkasten gelandet (24. Oktober 2015, Interview von Ulrike Heidenreich mit Franz Wasmeier). Die Stelle, die ich interessant fand, war diese:

Ich war … länger in Senegal tätig, ich begreife nun, was bei der Entwicklungshilfe schiefgelaufen ist. Wir haben Almosen gegeben, nichts langfristig aufgebaut. Ein Beispiel: Die nigerianische Familie mit sechs Kindern bei uns. … Sie ist hier in den Ort gegangen, gleich nach ihrer Ankunft, hat die Caritas-Station aufgesucht und tagtäglich dort vorgetragen, was sie braucht. Mit großer Erwartungshaltung: „I need, you must!“ Mir ist dann klar geworden, warum sie das tut: Caritas, Rotes Kreuz sind in ihren Heimatländern Stellen, wo sie immer etwas geschenkt bekommen. Sie dachte, so läuft das in Deutschland auch.

Uuuund es gibt seit längerem mal wieder eine neue Ausgabe von CRE zum Thema Neuronale Netze. Lohnt sich wie immer da reinzuhören.