Wochenrückblick 30–32,5/2016

Oh, ich hab den Wochenrückblick hier ein wenig schleifen lassen. Was ist denn so passiert seither? Eine Geburtstagsfeier, ein Besuch in Augsburg, der Wasserhahn meiner Waschmaschine ist kaputtgegangen und wurde ausgetauscht.

Obwohl ich da gleich um die Ecke wohn, war ich vor anderthalb Wochen das erste Mal im Giesinger Bräustüberl.Lampe im Giesinger Bräustüberl Gutes Bier, verdammt leckeres Essen und Bierflaschenlampen. Da sollte ich unbedingt öfters hin.

Dann hab ich bei einem zum ersten mal ein Video von Uncle Bob gesehen. Sehr absurd… Redet erstmal eine Viertelstunde über etwas, was nichts mit dem Thema zu tun hat. Und dann wechselt ständig das Setting. Mal sitzt er auf dem Sofa, mal fährt er mit dem Fahrrad auf die Kamera zu, mal fährt er mit dem Auto an der Kamera vorbei, mal steht er per Greenscreen in einer Star-Trek-Kulisse, mal geht er gerade aufs Klo. 😀

Café Latte aufm ZefixVergangenes Wochenende hab ich für zwei Tage am Rover-Bayernlager vorbeigeschaut. So ganz ohne sich um betrunkene Kinder kümmern zu müssen oder sonst eine Aufgabe zu haben war das sehr geruhsam. 😀 Und ganz viele Leute hab ich auch wieder geshehen.

Ich hab zwei Songs mit dem Akkordeon aufgenommen:
Wenn du die und noch mehr live hören willst, dann komm am 27. August zur Super Geek Night!

Soweit der Schnellüberblick über die letzten zweieinhalb Wochen. Jetzt noch ein paar Netzfundstücke:

Jo-Jo in Zeitlupe:

Gömböcs und andere faszinierende Dinge:

Kein Netzfundstück sondern ein auf der Straße aufgeschnappter Dialog zwischen einem Vater und seinem Sohn:

Sohn: Müssen wir wirklich noch anderthalb Kilometer laufen?
Vater: Nein, nein, keine Angst, so weit ist das nicht mehr.
Sohn: Doch, doch, ich will noch so weit laufen.

Anscheinend schafft Pokémon Go es wirklich, Kinder zu mehr Bewegung zu bringen…

Obacht Orange 4

Dieser Artikel ist Teil 4 in der Reihe Obacht Orange

Als dann am 1. Juni die ganzen Teilnehmer des Wölflings-Bayernlagers angekommen waren, ging für uns der Alltag los. Lagerzeitung schreiben, Fotos machen, Evakuierungslisten aktuell halten und tagsüber die Information und den T-Shirt-Druck-Stand besetzen.

Das heißt, ich bin tagsüber die meiste Zeit im Schatten an der Info gesessen, hab Fotos kopiert, die Listen aktualisiert und an der Zeitung geschrieben. Nicht so spannend, aber dafür kriegt man auch so gut wie jeden mal zu Gesicht.

Ein bisschen Abwechslung gabs, als der Bayerische Rundfunk da war. Die haben nämlich in der Frankenschau ein paar Minuten live vom Lager berichtet. Leider war die Moderatorin, ähm…, sagen wir: nicht so sonderlich kompetent. Herausgekommen ist dabei das hier:

Das Wetter hat während des Lagers prima gehalten, es war fast ein bisschen zu heiß. Da hat die Wasserbombenschlacht auf die Hexe perfekt hineingepasst:
Wasserschlacht

Die Hexe musste nämlich zum Rock im Park, deshalb musste sie anders als in der Romanvorlage durch diese Wasserschlacht besiegt und dann von den Sanis abtransportiert werden. 😀

Abtransport

Titelbild von mir (by-nc-sa). Die beiden anderen Fotos von DPSG Landesstelle Bayern e.V.

Wochenrückblick 31/2015

Bayernlager-Fotos

Anfang letzter Woche hatte ich mal wieder Zeit, Fotos vom Wölflings-Bayernlager auszusortieren. Das Lager ist jetzt schon bald zwei Monate her, und wir sitzen immer noch an den Fotos. Aber bald sind wir fertig… Die ersten paar Fotos von Montag und Dienstag gibts schon hier zu sehen:

Es wird noch ein bisschen dauern, bis wir alle Fotos gesichtet und aussortiert haben. Um euch die Wartezeit bis dahin ein bisschen zu versüßen, sind hier schon mal ein paar Bilder vom ersten Tag des Lagers.

Posted by Obacht Orange – Wölflingsbayernlager 2015 on Sonntag, 21. Juni 2015

Leider dauert es immer noch ein bisschen, bis alle Fotos aussortiert sind. Deshalb zur Überbrückung hier eine kleine Auswahl aus den Fotos vom Dienstag.

Posted by Obacht Orange – Wölflingsbayernlager 2015 on Montag, 27. Juli 2015

Da Huawa, da Meier & I

Am Dienstag war ich im Lustspielhaus beim Konzert von Da Huawa, da Meier & I. Ich kannte bisher nur wenige Lieder von denen. Allen voran natürlich Bayernland: Das war ein sehr unterhaltsamer Abend. Da war es dann auch gar nicht schlimm, im Regen durch den Englischen Garten heimfahren zu müssen.

Radfahren

Apropos Radfahren: Irgendwie kommts mir so vor, dass Radfahren in München in letzter Zeit immer gefährlicher wird. Letztens hat mich ja ein unachtsamer Fußgänger von meinem Rad auf die Straße befördert. Seitdem fahr ich nicht mehr auf den Radwegen sondern auf der Straße, wo das erlaubt ist. Ist sicherer. Wobei mir letztens in einer Einbahnstraße auch ein Geisterfahrer entgegengekommen und zum Glück nicht mit mir zusammengeprallt ist. Aber auf der Straße jedenfalls wird man eher selten von Autos geschnitten, die in eine Einfahrt wollen. Und man muss auch eher selten Fußgängerhorden wegklingeln.

Stolpersteine

Letzten Mittwoch hab ich gelesen, dass der Münchner Stadtrat jetzt bestätigt hat, dass es in München keine Stolpersteine geben wird, also diese kleinen Messingplatten, die überall in Deutschland an den ehemaligen Wohnorten oder Arbeitsstätten von im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Menschen im Boden eingelassen sind.
Verstehen tu ich die Entscheidung nicht. Aber noch viel weniger versteh ich die Begründung der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern dazu: „Menschen treten auf die Stolpersteine oder gehen achtlos über sie hinweg.“
Das ist doch gerade das Schöne an dieser Art der Gedänkstätte. Sie drängt sich einem nicht auf, sie erschlägt einen nicht mit ihrer Monumentalität. Wenn man sie nicht beachten mag, kann man sie einfach ignorieren. Ansonsten springen sie einem im Vorübergehen ins Auge, man hält kurz inne und liest, was darauf steht.
Naja, wie auch immer… Schade dass es die hier in München nicht geben wird.

Dungeons & Dragons

Donnerstag war mal wieder eine Runde D&D angesagt.

Akte X

Nächstes Jahr wird Akte X fortgesetzt, hab ich letzte Woche gelesen. Mit der Original-Besetzung. Also zumindest mit David Duchovny als Mulder, Gillian Anderson als Skully, Mitch Pileggi als Skinner und William Davis als dem Kettenraucher. Da bin ich mal wirklich gespannt. Die Serie hab ich damals geliebt! Mei war das schlimm, wenn ich da mal eine Folge verpasst hab… 😀

Banach-Tarski

Und zum Abschluss noch eine sehr anschauliche Skizze eines Beweises des Satzes von Banach und Tarski:

Obacht Orange 3

Dieser Artikel ist Teil 3 in der Reihe Obacht Orange

ZeltaufbauDann war es am Ende doch schneller als gedacht so weit, und es ging ab nach Rothmannsthal. Drei Tage, bevor die Teilnehmer angereist sind, haben wir die Küchenzelte aufgestellt, Essen verräumt und die letzten ruhigen Tage am Lagerplatz genossen.

Eine Evakuierungsübung gab es auch, für den Fall, dass wir die 600 Leute auf dem Platz vor einem Unwetter in Sicherheit bringen mussten. Nachdem 2013 das Münchner Diözesanlager schon evakuiert werden musste (vom Freiburger Diözesanlager im gleichen Jahr ganz zu schweigen). Meine Aufgabe wäre es gewesen, in einem der Häuser zu warten mit den Listen der Leute, die dahin flüchten sollen, und zu überprüfen, ob alle da sind. Zum Glück kam es nicht zu einer Evakuierung. Wobei das für die Kinder sicher auch spannend gewesen wäre… 😀

AnmeldungAm Montag kamen dann schließlich die ca. 500 Teilnehmer. Vorher haben wir noch die Helfer eingecheckt. Also geschaut, wer alles da ist, bis wann jeder bleibt, die Halstücher, Aufnäher und Namensschilder verteilt. Und dann das gleiche mit den Teilnehmern. Damit waren wir den Großteil des Montags beschäftigt. Der Rest ging dann damit drauf, Fotos zu machen und die erste Ausgabe der Lagerzeitung zu erstellen.

Ein bisschen Probleme gab es mit dem Platz. Es war ein bisschen eng, und die Leute mussten mit ihren Zelten ein wenig zusammenrücken. Aber am Ende hat dann jeder seinen Platz gefunden. Da ich ja im Kommunikations-AK beschäftigt war, der Potsch im Inhalt und der Uli in der Orga, musste die Sarah sich alleine um das Wohlergehen der Münchner Teilnehmer kümmern. Aber die Eva aus dem FAK hat ihr dabei zum Glück unter die Arme gegriffen.

Fortsetzung folgt…

Hammer-Foto von mir (by-nc-sa). Die beiden anderen Fotos von DPSG Landesstelle Bayern e.V.

Obacht Orange 2

Dieser Artikel ist Teil 2 in der Reihe Obacht Orange

Nachdem dann also der Kommunikations-AK fürs Wölflings-Bayernlager stand, konnten wir die Arbeit beginnen: Eine Homepage aufsetzen, eine Facebook-Seite einrichten, drucklogoFlyer designen, das Anmeldesystem einrichten (das war das Anmeldesystem, das vorher fürs Akela genutzt wurde; das mussten wir halt noch auf unsere Bedürfnusse abändern), Schirmherr suchen, suchen, Aufnäher und Halstücher machen lassen, Transferfolien für den T-Shirt-Druck entwerfen. So Sachen halt.

Flyer VorderseiteUnd natürlich Fragen beantworten von Leitern und Eltern. Besonders später, als dann die Anmeldung lief. Was manchmal natürlich auch etwas frustrierend war, wenn der Informationsfluss hinter den Kulissen mal wieder ein bisschen gehakt hat. Aber mei, so ist das halt.

Spannend war bis zuletzt, wie viele Leute sich anmelden würden. Wir hatten bei der unverbindlichen Voranmeldung relativ schnell fast 400 Teilnehmer zusammen. Als die eigentliche Anmeldephase begann, sind die Anmeldungen dagegen sehr langsam hereingetröpfelt. Aber letztendlich (nach einigen Nachmeldungen) waren wir dann doch 490 Teilnehmer (und 120 Helfer).

Da ich nicht nur im Kommunikations-AK war, sondern auch Wölflings-Referent in München bin, hatte wir mit dem DAK auch ein paar Sachen für das Münchner Diözesandorf auf dem Lager vorzubereiten. Dummerweise waren wir alle bis auf Sarah eben in irgendeinem Vorbereitungs-AK, deshalb mussten wir da ein bisschen ein Minimal-Programm fahren.

Das Zeltmaterial der Münchner Stämme haben wir in einem bei ZeitLager angemieteten Raum zwischengelagert. Das war relativ günstig und sehr praktisch. Es waren zwar letztlich nur wenige Stämme, die das Angebot angenommen haben, weil viele ihr Material direkt oder über einen von den Bezirken organisierten Transport nach Bamberg hochgebracht haben, aber für die wenigen Stämme war es wohl sehr praktisch.

Und dann war irgendwann das Lager gekommen, doch dazu nächstes Mal mehr.

Obacht Orange 1

Dieser Artikel ist Teil 1 in der Reihe Obacht Orange

Ich hatte ja kürzlich schon im Rahmen des Wochenrückblicks ein bisschen was zum Wölflings-Bayernlager „Obacht Orange“ geschrieben. Da war ich aber ein bisschen unter Zeitdruck, deshalb ist der Bericht ein bisschen kürzer ausgefallen, als ich wollte. Deshalb, und weil ich schon einige Nachfragen bekommen habe, will ich hier noch ein bisschen mehr zum Lager schreiben.

Die Idee, ein Wölflings-Bayernlager zu veranstalten (also ein Pfadfinderlager für die Kinder von 7–10) gab es schon lange. Meinen E-Mails zufolge wurde auf jeden Fall schon 2012 auf der Bundeskonferenz der Wölflingsstufe darüber gesprochen. Damals war der Plan noch, das Lager 2014 zu veranstalten. Das hat sich dann als etwas zu kurzfristig herausgestellt und es wurde 2015 draus. Aber ein Jahr später, 2013 auf der Bundeskonferenz in Köln wurde es dann konkreter. Der Zeitpunkt und der Zeltplatz wurden klar gemacht und eine Lagerleitung bestimmt. Auf den BuKos wird den Regionentreffen leider immer recht wenig Zeit eingeräumt

Im Februar 2014 gab es dann ein Planungswochenende, auf dem die Arbeitskreise besetzt wurden. Sabi und ich bildeten den Kommunikations-AK, zu dem später noch die Vroni, die Maddie und die Anna-Lena dazukommen sollten.

Fortsetzung folgt…

Wochenrückblick 22+23/2015

Es gab lange keinen Wochenrückblick, aber das hat auch einen guten Grund: Ich war vergangene Woche, vom 29. Mai bis 7. Juni auf dem Obacht Orange, dem ersten Wölflings-Bayernlager der DPSG. Mit insgesamt deutlich über 600 Leuten war das Pfadfinderzentrum Rothmannsthal richtig voll.

Großes Aufenthaltszelt für RegenwetterDa war das Aufbau-Wochenende, bevor die Kinder am 1. Juni ankamen, ziemlich geruhsam, mit Gerüstzelten aufbauen, Halstücher vorbereiten, Evakuierungsübung, Lagerfeuer usw…

Die Würzburger Küche

Rabe Jakob und Kater Maurizio bei der AuftaktveranstaltungAb dem 1. Juni gings dann aber rund. Da war ich die meiste Zeit am Check-In. Erst für die Helfer, dann am Nachmittag für die Kinder und Leiter. Abends dann noch ein paar Fotos machen von der Auftaktveranstaltung (das Lager hat sich von der Rahmengeschichte an den Wuschpunsch von Michael Ende angelehnt). Dann noch die erste Ausgabe der Lagerzeitung basteln, ab ans Lagerfeuer und viel zu spät ins Bett.

Wölfi an der GitarreSo oder so ähnlich war ab dann eigentlich jeder Tag, nur saß ich dann an der Info statt am Check-In, wenn ich nicht grad Fotos gemacht hab. Klingt jetzt vielleicht nicht so spannend, war aber auf jeden Fall ein grandioses Lager! Zum Glück müssen wir jetzt noch die Myriaden Fotos aussortieren, sonst würde ich wohl ziemlich an Entzugserscheinungen leiden nach anderthalb Jahren Vorbereitung für das Lager.

Wochenrückblick 7/2015

Keine Zeit, keine Zeit, viel zu tun… Zum Beispiel das Anmeldesystem fürs Wölflings-Bayernlager komplett fertigstellen. Deshalb nur ein kurzer Überblick über die letzte Woche:

Montag war mal wieder Zeit für den stetig wachsenden Coop-Stammtisch. Da fällt mir ein, ich hab da meinen Schal liegen gelassen. Der ist jetzt beim Joschka gelandet, soweit ich weiß. Den muss ich mir mal wiederholen.

Dienstag dann mal wieder Firefly schauen. (Ich hab jetzt auch ein Firefly-Poster dank dem Item Shop. 😀 )

Mittwoch Treffen der Diözesanleitung der DPSG München&Freising.

Donnerstag D&D spielen im Item Shop. Die Spieler sind auf die Idee gekommen, ein Mehlfass, das sie gefunden haben, mitzunehmen und als Mehlstaubexplosionsbombe zu verwenden. Ich bezweifle zwar, dass das in echt gehen würde, aber die Idee fand ich cool. Obs wirklich klappt, sehen wir nächste Woche.

Freitag ausnahmsweise Bandprobe statt Mittwoch.

Samstag Geek-Dating, passend zum Valentinstag. 😀

Sonntag Treffen des Kommunikations-AK fürs Wölflings-Bayernlager. (Mittwoch ist es endlich so weit, die Hauptanmeldung geht los. Komme was wolle…)

Über irgendwas aus der aktuellen Ausgabe der WASD wollte ich noch schreiben. Aber meine Notiz dazu lautet „WASD und äh habs vergessen. Wo“. Sehr aufschlussreich. Sobald mir wieder einfällt, was ich damit gemeint hab, reich ich das nach.

Gestern hab ich in der Süddeutschen einen Artikel gelesen über die weiteren Pläne, Signale ins Weltall zu schicken, um außerirdische Intelligenzen auf uns aufmerksam zu machen. Da gabs eine fragwürdige Idee: „Seth Shostak möchte das gesamte Internet ins All versenden. Anhand der Datenmassen könnten sich Außerirdische problemlos ein Bild der Erde machen.“ Aber ob das das richtige Bild wäre… 😀

Nächste Woche wirds wieder ausführlicher, versprochen.