Juli 2018

Etwas verspätet kommt hier der Rückblick auf Juli. Ende Juli war ich in Irland, aber dazu schreib ich hier separat noch was.

Ich hab in letzter Zeit einige Dinge (hauptsächlich T-Shirts, die ich aussortiert hatte) auf Shpock verkauft. Die App scheint mir noch nicht so hundertprozentig ausgereift, aber trotzdem möchte ich das hier mal wärmstens empfehlen. Shpock ist eine Plattform, auf der man Dinge verkaufen kann. Der Fokus liegt darauf, Käufer aus der Umgebung zu finden, die die Ware dann selber abholen. Aber man kann auch Sachen kaufen, die weiter weg sind. Dann muss man sich eben noch mit dem Verkäufer auf die Versandkosten einigen. Das ganze ist kostenlos, solange man sein Produkt nicht besonders hervorheben oder Paypalzahlungen direkt über die Plattform anbieten will. Also insgesamt wohl ähnlich wie eBay Kleinanzeigen. Das hab ich aber noch nie verwendet, deshalb kann ich die beiden Dienste nicht direkt vergleichen.
Wer mir noch ein T-Shirt abkaufen will, hier ist mein Shpock-Profil.

Im Juli waren noch zwei Pfadfinderveranstaltungen. Einmal die DL-Klausur. Die ist mangels Anmeldungen leider vom ganzen Wochenende auf einen Tag zusammengekürzt gewesen, war aber trotzdem sehr produktiv und unterhaltsam. Und dann noch das Space Cinema. Das ist auch immer wieder schön, auch wenn ich diesmal dort sehr wenige Leute gesehen habe, die ich kenn…

Wir haben seit langem mal wieder mit dem Salonorchester geprobt, in dem ich früher gespielt habe. Wir spielen dieses Jahr nämlich auf der Hochzeit unserer früheren Querflötistin. Das war schön, mal wieder in der Besetzung zu spielen. Ist leider ein bisschen weit weg, seitdem ich nach München gezogen bin.

Bisserl kurz diesmal, aber wie gesagt hab ich ja das wichtigste rausgelassen: den Irlandurlaub. Dazu bald mehr.

Juni 2018

Schwupps, und der Juni ist vorbei.

Er hat schon mal ganz großartig angefangen mit dem Besuch der GeekOut, einer Java-Softwareentwickler-Konferenz in Estland. Ich glaub, ich war jetzt das vierte Mal oder so auf der Konferenz. Ich mag Tallinn. Die Stadt hat so eine wunderbare Mischung aus mittelalterlicher Altstadt und leerstehenden Industriegebäuden.
Diesmal hab ich meinen Aufenthalt auch wieder noch um eine Nacht verlängert und bin nach der Konferenz noch bis Sonntag geblieben. Diese eine Nacht bin ich per AirBnB in einem gemütlichen Zimmer in einem Alten und zum Großteil wohl nicht mehr nutzbaren Haus untergekommen. Die meisten Türen gingen nicht mehr, und es waren wohl nur zwei Zimmer oder so hergerichtet. Die dafür wie gesagt sehr gemütlich mit Holzofen und kleinem Bad.
Zufälligerweise war die Wohnung direkt um die Ecke von einem Streetfood-Festival, das an dem Wochenende stattgefunden hat. Und so hab ich mir am Samstag dann nicht die Stadt angesehen (die ich eh schon kannte) sondern war auf dem Festival und hab das gute Essen und die Live-Musik genossen. Und mich von den Performances irritieren lassen. Also vor allem von einer. Ich hab den Anfang verpasst, vielleicht hab ich deshalb nicht kapiert, worum es ging. Jedenfalls hab ich beim Rumlaufen gesehen, dass da weiter vorne drei Frauen in Unterwäsche so Bänderakrobatik machen. Also dachte ich mir, geh ich mal da hin und schau mir das an. Nach der Akrobatik wurde es aber seltsam. Die eine hat dann einen Kohlkopf mit einer Axt gespalten. Dann haben zwei von ihnen ein Pferd gebildet, die dritte ist auf dem Pferd geritten und hat Geld eingesammelt. Dann hat sie einen Mann aus dem Publikum geheiratet. Dann hat eine ein Kind geboren. Dann hat eine einen Kopfstand in einem Wassereimer gemacht. Und dann irgendwas mit Schleiern. Und zwischendrin immer wieder Akrobatik. Keine Ahnung, was da los war.

Die beiden Wochenenden drauf waren Pfadfinderwochenenden. Erst das „Einmal hin, alles drin“, also das Sommerfest-/Workshops-/Referententraining-/Stufenkonferenzen-Wochenende des DV München & Freising. Das hat dieses Jahr wieder im Zellhof bei Salzburg stattgefunden. Es hätte ein klein bisschen wärmer sein können. Aber baden konnte man zwischendrin trotzdem. Und am Wochenende drauf war dann unser Bayrischer Orange Brunch, wo wir (ich glaube) zwölf Wölflingsleiter aus München zum Weißwurstfrühstück begrüßen konnten und zum Plaudern und Spielen. Danach sind wir noch zum 40jährigen Jubiläum des Thalhäusl gefahren und dann noch zum Sonnwendfeuer in Oberwöhr.

Ich weiß nicht mehr, ob ich das an dieser Stelle schon mal angebracht habe. Aber weil wir diesen Monat wieder zweimal Exit-Spiele von Kosmos gespielt haben, möchte ich doch noch mal Werbung dafür machen. Das sind sozusagen Brettspielvarianten von diesen Exit-the-Room- bzw. Escape-Game-Dingern. Man wird nur eben nicht wirklich in einen Raum gesperrt und muss diesen durch Rätsellösen verlassen, sondern man macht das gemütlich am Couchtisch. Aber auch unter Zeitdruck und mit nicht minder kniffligen Rätseln. Wer noch keines dieser Spiele gespielt hat bisher, sollte das unbedingt nachholen. Es gibt sie in drei Schwierigkeitsgraden, wobei die Einsteigerspiele eher für Kinder geeignet sind, finde ich. Also lieber gleich mit einem der Fortgeschrittenen-Spiele anfangen!

Geendet hat der Monat auch wunderbar, nämlich mit Julias Geburtstagsfeier. Ich hoffe mal, der kommende Monat wird auch so schön. Oh, ich fahr ja bald nach Irland. Also wird er das ganz bestimmt… 😀

Mai 2018

Und schon ist auch der Mai vorbei.

Ich war diesen Monat zweimal im Kino. Ich sollte echt öfter ins Kino gehen. Zufälligerweise war ich beide Male in den Museum Lichtspielen. Wer das nicht kennt: Das ist ein wunderbares kleines Kino in München in der Nähe des Deutschen Museums, das vor allem Filme in Originalsprache zeigt. (Und auch seit über 40 Jahren wöchentlich die Rocky Horror Picture Show). Jedenfalls hab ich erst Ready Player One angeschaut und dann Deadpool 2. Beides großartige Filme. Ich hab mir auch mal die Romanvorlage zu Ready Player One gekauft. Ist der gut?

Ich hatte die letzten zwei Wochen frei, was ich unter anderem dazu genutzt habe, in meiner Hängematte zu liegen und mal Stellen in meiner Wohnung zu putzen, die noch nie geputzt wurden, seit ich hier wohne… :-O Leider waren die beiden Wochen nicht ganz so produktiv wie erhofft, aber dafür sehr erholsam.

Da ich jetzt 35 bin, bin ich mal zum Arzt, um mich durchchecken zu lassen, so wie das empfohlen wird. Es ist wohl alles in Ordnung. Ich soll nur mal meine Schilddrüse und meine Leberflecke anschauen lassen. Mal schauen, was der Schliddrüsologe und der Leberfleckologe so sagen.

Dann war ich noch mal in Augsburg, meine Mami besuchen (und Ersatz für die Tasse abholen, die ich kürzlich mal zerdeppert hab – jetzt hab ich keine Meerjungfrau mehr in der Tasse sondern nen Drachen auf der Tasse).

Die letzten Tage hab ich noch den Anfang der Bundesversammlung der DPSG per Audio-Livestream verfolgt. Die Beschlüsse der Versammlung sind übrigens hier zu finden.

Außerdem hab ich noch zwei Videos für meinen YouTube-Kanal aufgenommen:

April 2018

Oh, ich bin ein bisschen in Verzug geraten mit dem WochenMonatsrückblick.

Also April:
Wir (also eine der beiden D&D-Runden, die ich leite) haben angefangen, parallel zum D&D-Spielen auch Call of Cthulhu zu spielen. Also nicht gleichzeitig, sondern eine Woche versetzt. Dort spiele ich einen ehemaligen Butler, der zwar schon etwas älter ist aber dafür gut kochen kann. 😀 Dass er absolut nicht klettern kann, durfte er schon unter Beweis stellen…

Dann waren an einem Samstag mal Anna und Christian in München und wir waren im Biergarten und an der Isar spazieren. Als wir am Flaucher-Biergarten waren, ist mir zum ersten Mal dieses hübsche Schild aufgefallen:
How to beergarden
Und an der Isar dieses hübsche Graffiti (oder heißt der Singular Graffito?):
Graffito an Isar

Ende April hatte ich Geburtstag. Ich weiß nicht, ob das wirklich das erste Mal war, aber wenn nicht dann doch zumindest seit langem das erste Mal, dass ich auf einem Pfadfinderlager Geburtstag gefeiert habe. Und das nicht nur auf einem normalen Pfadfinderlager, sondern auf dem Leuchtfeuer, einem Pfadfinderleitertreffen mit ca. 3500 Leuten. So eine große Feier hatte ich noch nie. Wobei ich die Vermutung habe, dass nicht alle 3500 Leute nur wegen mir gekommen sind. Ich hab ja auch zusammen mit der Alina gefeiert. 😀
Aber kalt wars da. Brrrr….. Hier in München war zur gleichen Zeit schon wunderbar warm, aber da in Westernohe was bitter bitter kalt. Ich brauch echt mal einen etwas wärmeren Schlafsack für solche Gelegenheiten…

Im April hab ich auch ein paar Youtube-Videos aufgenommen. Zwei aus The Legend of Zelda – Breath of the Wild:


Und noch was aus Night in the Woods, das ich nicht kenne, das sich aber jemand gewünscht hat:

März 2018

Und der März ist vorbei. Schon seit einer Woche, aber jetzt kommt der Rückblick:

Der März hat begonnen mit der Tonnenforscher-Aktion, zu der der Facharbeitskreis und der Wö-DAK eingeladen hatten und zu dem gut hundert Kinder und ihre Leiter gekommen sind. Der FAK hatte ein tolles Programm rund um das Theme Müll organisiert, wir hatten uns um das Organisatorische gekümmert. Wenn man die Rückmeldungen von den Teilnehmern ansieht (z.B. hier von Mühldorf), dann war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Auch wenn wir wegen einer Rattenplage im Botanischen Garten noch spontan umplanen mussten…

Leider hat an dem Wochenende mein Rücken schlapp gemacht. Also nicht schlapp, eher das Gegenteil. Total verspannt war er und hat (gerade abends und nachts) bei jeder Bewegung weh getan. Ich war dann am Sonntag beim Arzt, der hat mir die Schulter eingerenkt, dann konnte ich zumindest wieder ohne Schmerzen atmen. Und ein paar Tage später wars dann wieder ok. Hoffen wir mal, dass das nicht wiederkommt.

Mitte März hatten wir die Bezirks-Wölflingsreferenten ins AirHop zum Trampolinspringen eingeladen. Einige der Mitarbeiter da scheinen nicht sehr kompetent oder motiviert zu sein, aber sonst lohnt sich der Besuch da auf jeden Fall.

Das Wochenende drauf war der Süden, also das Treffen der bayrischen Diözesanarbeitskreise. Auf der langen Fahrt nach Bad Kissingen haben wir viel gelernt. Zum Beispiel wie viel alle Brüste alle Frauen in Deutschland zusammen wiegen. Das Internet und Unnützes Wissen (bzw. Unnützes Quizzen) machen es möglich. 😀
In Bad Kissingen auf dem Süden haben wir dann über die Landesstelle der DPSG Bayern diskutiert. Insbesondere über deren Öffentlichkeitsarbeit. Das war sehr spannend. Mal schauen, was der Landesvorstand jetzt daraus macht.

Direkt von Bad Kissingen bin ich nach Leipzig weitergefahren, auf Dienstreise quasi. Auf der Fahrt dorthin ist mir wieder mal dieser seltsame Trend aufgefallen, vielleicht kann mir den mal jemand erklären. Ich konnte im Internet nicht viel dazu finden, außer dass es den schon seit mindestens drei Jahren gibt.
Wieso stecken sich Leute (vor allem Frauen, bisher ist es mir nur bei Frauen oder Mädchen aufgefallen), wieso stecken die sich das Hemd nur vorne in die Hose und lassen es an den Seiten und hinten raushängen?
Darum, eine prunkvolle Gürtenschnalle zur Schau stellen zu wollen, kann es nicht gehen, denn ich habe bei den Betroffenen so gut wie nie eine bemerkenswerte Schnalle gesehen. Hängt das vielleicht damit zusammen, dass (wenn man dem Internet trauen kann – und dem Internet kann man immer trauen) der Venushügel „der neue Körper-Trend“ ist? Also „neu“ wie in „2015“, was aber wunderbar damit zusammenpassen würde, dass das mit dem Hemd-vorne-in-die-Hose-Stecken auch ungefähr zu dem Zeitpunkt beliebt geworden sein muss. Oder machen die Leute das nur, weil es alle machen, obwohl es doof aussieht?

Dann war ich noch bei der Blue Man Group in München, und über Ostern in Augsburg. Und ich hab das Mikrophon von meinem Akkordeon reparieren lassen. Das heißt, es dürfte in Zukunft wieder mehr YouTube-Videos geben.

Februar 2018

Ein bisschen verspätet, hier der Rückblick auf Februar:

Ich hab endlich mal meine Akkordeongurte reparieren lassen. Eine der Schnallen war schon seit längerem gebrochen und ich hatte den Gurt an der Stelle nur provisorisch mit Draht fixiert. Aber so langsam hatte sich auch die Polsterung aufgelöst. Also war es Zeit, was zu tun. Mit Hilfe des Internets hab ich jemanden gefunden, der mir das gut und nicht zu teuer machen konnte. Praktischerweise war der in Bobingen und ich war Anfang Februar eh in Augsburg, also hab ich da eben einen kleinen Ausflug hin gemacht. Dabei hab ich auch eine Flaschenpost gefunden. Und meine neuen Gurte können sich auch sehen lassen.

Dann war der Jahresempfang der DPSG München & Freising. Leider war ich gesundheitlich etwas angeschlagen, und es gibt auch noch keine Fotos davon. (Keine Ahnung, wohin die verschwunden sind). Aber hier auf dem Bild bin ich beim Einrichten der Fotobox. Vielleicht gibts bald ja auch noch interessantere Bilder von der Feier.

Zu Weihnachten hatte ich Karten für Ivan Hajeks Konzert in Nürnberg geschenkt bekommen. Der spielt immer wieder mal hier in der Münchner Fußgängerzone. In Nürnberg war er aber zusammen mit einem Bassisten und einem Schlagzeuger, was mal was anderes und auch sehr hörenswert war. Hier ist eine ältere Aufnahme der drei in leider eher mäßiger Qualität.

Das Mikrophon in meinem Akkordeon ist leider ein bisschen kaputt, deshalb konnte ich nur ein Video aufnehmen. Und das musste ich auch zusammenschneiden aus dem, was nicht voller Störgeräusche war. :-\ Aber hier ist, was dabei rausgekommen ist: Wenn das Mikrophon mal repariert ist, muss ich die ganzen letzten Videos mal nochmal aufnehmen…

Januar 2018

Und schon ist der Januar vorbei. So viel spannendes war nicht, glaub ich. Es gab leckeres Essen, nicht so leckeres Essen,

Leckeres Essen
Nicht so leckeres Essen

schlappe Bälle und gekürzte Wissenschaft.

Schlapper Ball
Gekürzte Wissenschaft

Ich war am Ostfriedhof (zum Spazierengehen), in Benediktbeuern (zum Besichtigen des Hauses, in dem wir 2019 die Bundeskonferenz der Wölflingsstufe ausrichten), in Frankfurt (eine Freundin besuchen, und dann noch eine, wo dann zufällig noch eine dritte war).

Ja, alles sehr spannend. 😀

Ich hab ein paar neue Videos auf YouTube hochgeladen. Das interessanteste ist wahrscheinlich Tarrey Town (dt.: Tabu Rasa) aus The Legend of Zelda – Breath of the Wild. Leider hat da bei der Aufnahme mein Mikrophon mittendrin gestreikt. Deshalb musste ich Sachen rausschneiden, und am Ende sind ein paar Störgeräusche drin. Ich glaub, das Mikro ist magischerweise wieder in Ordnung. Selbstheilung und so. Hoffe ich…

Die Gurte von meinem Akkordeon lösen sich gerade auch auf. Und die Tasche auch… :-\

Jahresrückblick 2017: Bücher

Weil ich 2017 so viele Comics gelesen habe, hab ich gar nicht so viele Bücher gelesen. Trotzdem möchte ich wie letztes Jahr wieder meine Favoriten kurz vorstellen. Diese Bücher sind nicht 2017 herausgekommen, ich habe sie nur letztes Jahr gelesen.

Schneller als das Auge

„Schneller als das Auge“ ist eine Sammlung von Kurzgeschichten von Ray Bradbury, von dem ich bisher nur Fahrenheit 451 kannte, das unbedingt auch jeder schleunigst lesen sollte, der das noch nicht getan hat. Fahrenheit 451 hab ich damals (vor ca. 15 Jahren, glaube ich) in zwei Tagen durchgelesen und hätte es auch noch schneller verschlungen, wenn ich nicht gerade auf Borkum gewesen wäre, um mit dem Salonorchester Con Sentimento mehrmals am Tag in einem Pavillon am Strand aufzutreten. Und wo ich gerade eh schon abschweife und meine Finger das Wort Pavillon tippen sehe: Falls ihr euch mal gewundert habt, wieso es im Spiel Munchkin eine Karte namens „Pavillon“ gibt, das geht auf diese Geschichte hier zurück, also auf eine D&D-Anekdote aus den 70ern. Äh… Wo war ich? Ach, Bücher. Ja, „Schneller als das Auge“, tolle Kurzgeschichten. Oh Gott, wenn das so weiter geht mit den Büchern hier, dann wird das ein seltsamer Bücherrückblick.

Ray Bradbury
Schneller als das Auge
Diogenes
ISBN: 978-3257244090

Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan … aber einmal um die Welt

Das ist ein echter Reisebericht von drei Freunden, die sich in den Kopf gesetzt hatten, sich ein altes schwarzes Londoner Taxi zu kaufen und damit einmal um die Welt zu fahren (mit möglichst vielen Umwegen, damit es sich lohnt). Klingt verrückt, ist es auch und sehr unterhaltsam zu lesen. Allein gegen Ende des Buchs wird es ein bisschen langweilig, fand ich.

Hier gibt es eine Leseprobe.

Paul Archer & Johno Ellison
Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan … aber einmal um die Welt
duMont
ISBN: 978-3770182824

Frankie Machine

Frankie Machine ist ein Kriminalroman über den Anggelladenbetreiber und Mafiakiller im Ruhestand Frank Macchiano. Eigentlich hat er sein Mafialeben hinter sich gelassen, aber irgendjemand will ihn töten.

Hier gibt es eine Leseprobe.

Don Winslow
Frankie Machine
suhrkamp
ISBN: 978-3518461211

Jahresrückblick 2017: Comics

Wie letztes Jahr auch, möchte ich wieder einen kleinen Rückblick auf das vergangene Jahr machen, soweit es Comics angeht. Ich hab letztes Jahr einen Haufen Comics gelesen. Hier ist eine Auswahl daraus.

Animosity

Animosity habe ich letztes Jahr schon erwähnt aber nicht weiter kommentiert. Da die Serie auch jetzt noch weiter läuft, ist es jetzt an der Zeit, das zu tun.

Prämisse der Geschichte ist, dass eines Tages alle Tiere plötzlich ein Bewusstsein und die Fähigkeit zu sprechen erlangen. Für die Menschen geht das mal gut, mal schlecht aus. Die Geschichte dreht sich um das elfjährige Mädchen Jesse, das im Zuge dieses „Erwachens“ seine Eltern verloren hat, und ihren Hund Sandor. Die beiden machen sich auf die Suche nach Jesses Halbbruder, und so lernt man nach und nach immer mehr von dieser veränderten Welt kennen.

Schon in der ersten Ausgabe sieht man einen Überblick über das ganze Spektrum, wie sich dieses Erwachen der Tiere auswirken kann: Vom Hund, der, kurz bevor er eingeschläfert wird, seinem Frauchen vergibt und es tröstet. Über die Katze, die seinem Besitzer droht, ihm im Schlaf die Augen auszukratzen, wenn er nochmal seine Freundin schlägt. Bis zu Hirschen, die sich zum Angriff auf ihre Feinde, die Autos, zusammenrotten. Und eben der Hund Sandor, der die kleine Jesse beschützt und ihr hilft, ihren Halbbruder zu finden.

Im letzten Heft, das ich gelesen hab (#11 vom Dezember 2017) diskutiert Jesse gegen Ende mit einer Katze darüber, ob man denn weiterhin Bienen dazu zwingen darf, Pflanzen zu bestäuben. Die Katze meint, natürlich, sie sind ja nur Insekten und eh viel zu klein, als dass man verstehen könnte, was sie sagen. Jesse ist damit nicht ganz einverstanden, aber die Frage, wie alle dann überleben sollen, wenn die Pflanzen nicht mehr bestäubt werden, kann sie auch nicht beantworten.

Es gibt inzwischen auch schon das erste Trade zu kaufen: Zum Beispiel bei Amazon oder beim Comichändler deines Vertrauens. Oder sich einfach bei mir die Hefte ausleihen. 😀

Geschrieben ist das ganze von Marguerite Bennett, die auch die Neuauflage von Sheena schreibt, die bisher auch nicht schlecht ist. Vielleicht taucht das dann nächstes Jahr im Comicrückblick auf 2018 auf.

Royal City

Wenn ich einen Comic als den besten von 2017 küren müsste, würde die Wahl ziemlich sicher auf Royal City fallen. Ich will gar nicht viele Worte darüber verlieren, damit ich nicht zu viel verrate. Es geht grob gesagt um Patrick und seine Familie in der nicht mehr ganz so blühenden Industriestadt Royal City.

Großartig neben der Geschichte und den Zeichnungen (beides von Jeff Lemire) sind auch die Spotify-Playlists, die Lemire für jedes Heft passend zusammengestellt hat. Denkt daran, falls ihr euch das erste Trade kauft, da ist nämlich leider kein Hinweis darauf drin.

Scooby Apocalypse

Zuerst war ich etwas enttäuscht von Scooby Apocalypse. Das lag aber nur daran, dass ich etwas anderes erwartet hatte. Ich hatte mich wie meistens nicht wirklich gut informiert und mehr aus nem Bauchgefühl raus gekauft. Aber nach der ersten Überraschung mag ich die Serie sehr. Wenn ihr die Scooby-Doo-Charaktere in einer postapokalyptischen Geschichte sehen wollt, die sich nicht dadurch auflöst, dass sie am Ende dem Bösewicht die Verkleidung runterreißen, dann ist das ein Comic für euch. 😀

Weitere Comics

Auch sehr gut fand ich 2017:

Eine Sammlung von weiteren Comicrückblicken gibt es übrigens hier.

Dezember 2017

Der Dezember ist vorbei. Ok, damit auch das ganze Jahr, aber der Jahresrückblick dauert noch ein paar Tage. Was war im Dezember so?

Mit dem Entwicklungswochenende Anfang Dezember ging der Woodbadgekurs „Orange Outside 11 – Wölfi im Reich der Elfen“ zu Ende, den ich geteamt hatte. Also, wenn man von den noch ausstehenden Ernennungen absieht. Mal schauen, wann ich den nächsten Kurs teame.

Dann gabs natürlich die ein oder andere Weihnachtsfeier. Von meiner Arbeit, und von den Pfadfindern.
Letztere mit einer sehr leckeren Weinprobe (siehe Foto). 🙂
Und erstere mit leckerem Buffet, aber mit noch mehr Gedränge als letztes Jahr. So langsam wird das mal Zeit, dass wir die Weihnachtsfeier nicht mehr im Büro machen.

Dann hab ich Anna in Kempten besucht. Wir waren mit Emil und Christian im Wald und haben einen hübschen Christbaum gejagt und gefällt. Und der Nikolaus hat auch im Wald vorbeigeschaut. Aber ich hab nix von ihm bekommen… 🙁

Unser Christbaum, natürlich mit echten Kerzen! Alles andere ist falsch. Falsch! FAAAALSCH!!!!!

Und Weihnachten war ich in Augsburg.

 

Zwischendurch hab ich auch ein paar YouTube-Videos gemacht: