Irland #4

Am dritten Tag in Irland ging es schließlich raus aus Dublin. Dazu hatten wir uns ein Auto gemietet. Für beide von uns war das das erste Mal im Linksverkehr. Und das auch noch mit einem so großen Auto (wir hatten für drei Leute geplant, aber Matti hatte leider noch abgesagt). Mir ist dann die Ehre zuteil geworden, die erste Strecke zu fahren und den Wagen aus Dublin rauszubugsieren. Eigentlich wollten wir auf einfachstem Weg aus Dublin raus und dann über ne Umfahrung außen herum, aber da hätten wir durch einen mautpflichtigen Tunnel gemusst. Also sind wir eben mitten durch die Stadt gefahren. Ich weiß nicht, wieso sie für den Tunnel Maut verlangen, aber den Verkehr aus dem Stadtzentrum rauszuhalten kann offenbar nicht der Grund sein. Aber hey, ich hab nichts angefahren (jedenfalls an dem Tag nicht), bin nicht falschrum in nen Kreisverkehr und auch nicht beim Abbiegen auf die falsche Spur gefahren. Links fahren war viel einfacher als ich befürchtet hatte. Nur mit links schalten war sehr gewöhnungsbedürftig. Und der Gurt war auch auf der falschen Seite… 😀

Unser erstes Ziel war Glendalough. Da das Wetter überraschend gut war, wollten wir ein bisschen wandern gehen. Das war eine sehr schöne Tour um den Upper Lake herum über teilweise sehr seltsam neuangelegte Wege aber immer mit einer wunderbaren Aussicht. Vorbei an einem verfallenen alten Bergarbeiterdorf und schließlich noch zu einem alten aber offenbar noch genutzten Friedhof.

Ich glaube, wir waren dort ungefähr vier Stunden unterwegs. Dann sind wir weiter Richtung Südwsten. Wir habens wie an allen folgenden Tagen so gemacht, dass wir am späten Nachmittag oder Abend geschaut haben, wo der nächste Zeltplatz ist, und dann einfach dort hingefahren sind. So sind wir an dem Abend im Nore Valley Park gelandet. Das war so eine Mischung aus Campingplatz und Streichelzoo. Das heißt, die hatten Tiere und wohl auch irgendwie Programm für Kinder. Jedenfalls hatten die aber auch eine Küche mit Gasherd, den wir nutzen konnten. So war es nicht so schlimm, dass wir bis dahin noch keinen Laden gefunden hatten, der Gaskartuschen für unseren Kocher verkauft. Ich hatte erwartet, dass man diese Kartuschen ohne Ventil an jeder Tanke kriegen würde, aber dem war nicht so. Irgendwann später haben wir irgendwo welche in einem kleinen Anglerladen bekommen. Aber die Iren waren immer sehr freundlich und bemüht, uns irgendwie weiterzuhelfen.

Ach, auf dem Weg zum Zeltplatz kam uns dann mal noch eine Kuhherde entgegen:

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