Irland #1

Wie im letzten Rückblick versprochen, kommt hier ein kleiner Rückblick auf den Irlandurlaub von Laura und mir.

Es begann mit Feuer.

Am Abend vor dem Abflug musste ich noch die Gaskartuschen leerbrennen von den Kochern, die Matti uns geliehen hatte. Das waren nämlich welche ohne Ventil. Keine Ahnung, ob die mich damit hätten fliegen lassen, aber offiziell darf man die nicht mitnehmen und ich wollte nichts riskieren. Also hab ich die beiden Gasbrenner eben so lange brennen lassen, bis sie leer waren. In meiner Küche. Vielleicht hätte ich das draußen machen sollen, aber es ist nichts passiert… 😀

Am 23. Juli gings dann los, auf zum Flughafen. Natürlich war die S-Bahn verspätet. Aber ich habs noch rechtzeitig zum Flughafen geschafft. Beim Check-In hab ich gleich mal einen Alarm ausgelöst. Also keinen großen zum Glück. Ich bin nur zu schnell auf so eine Schranke zugegangen, wo man seinen Boardingpass scannen musste, um durchzukommen. Die Schranke dachte dann wohl, dass ich mich noch schnell hinter meinem Vordermann durchzwängen wollte, und hat angefangen zu piepsen…

Aber wir haben es dann doch in den Flieger geschafft.

In Dublin angekommen, durfte ich gleich Bekanntschaft mit dem Irischen Akzent machen. Zwei Reinigungskräfte auf der Flughafentoilette haben sich nämlich unterhalten. Und soweit ich das mitbekommen habe, hat der eine dem anderen erzählt, dass sein Pömpel Wilson heißt. Aber vielleicht hab ich da auch was falsch verstanden.

Jedenfalls sind wir dann mit dem Bus nach Dublin reingefahren und zu unserem Hostel gelaufen. Wir waren im Barnacles in Temple Bar untergebracht. Dort haben wir nur schnell unser Gepäck untergestellt, weil wir noch nicht einchecken konnten. Dabei haben wir erfahren, dass es ein paar Stunden später in der Nähe eine kostenlose Walking-Tour geben würde. Also haben wir uns noch ein bisschen die Zeit vertrieben, indem wir uns auf dem Weg zum Trinity College verlaufen haben.

Die Walking-Tour war sehr interessant. Da haben wir zum Beispiel gelernt, was Fidget-Spinner mit der Dreifaltigkeit zu tun haben, in welchen Pubs James Joyce gerne war, was es mit Molly Malone auf sich hat, usw…

Abends waren wir dann noch was trinken gegangen. Erst ins Stag’s Head. Ob James Joyce da wirklich früher öfter war, ist auch eigentlich egal, denn für den ersten echten Irish Pub, in dem ich jemals war, war der schon mal gar nicht schlecht. Es kamen zwar im Urlaub noch bessere, aber irgendwo muss man anfangen.
Dann waren wir im Gin Palace. Großartiger Schuppen, wenn man Gin mag. Machen aber leider schon um 11 zu. Leider hab ich mir nicht gemerkt, wie der Gin hieß, den ich da getrunken hab… 🙁

Nachdem der Gin Palace uns rausgeworfen hat, sind wir dann eben schlafen gegangen. Nachdem das Hostel mitten in Temple Bar war, war es ziemlich laut. Aber mei, dafür war es auch sehr zentral.

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