Juni 2018

Schwupps, und der Juni ist vorbei.

Er hat schon mal ganz großartig angefangen mit dem Besuch der GeekOut, einer Java-Softwareentwickler-Konferenz in Estland. Ich glaub, ich war jetzt das vierte Mal oder so auf der Konferenz. Ich mag Tallinn. Die Stadt hat so eine wunderbare Mischung aus mittelalterlicher Altstadt und leerstehenden Industriegebäuden.
Diesmal hab ich meinen Aufenthalt auch wieder noch um eine Nacht verlängert und bin nach der Konferenz noch bis Sonntag geblieben. Diese eine Nacht bin ich per AirBnB in einem gemütlichen Zimmer in einem Alten und zum Großteil wohl nicht mehr nutzbaren Haus untergekommen. Die meisten Türen gingen nicht mehr, und es waren wohl nur zwei Zimmer oder so hergerichtet. Die dafür wie gesagt sehr gemütlich mit Holzofen und kleinem Bad.
Zufälligerweise war die Wohnung direkt um die Ecke von einem Streetfood-Festival, das an dem Wochenende stattgefunden hat. Und so hab ich mir am Samstag dann nicht die Stadt angesehen (die ich eh schon kannte) sondern war auf dem Festival und hab das gute Essen und die Live-Musik genossen. Und mich von den Performances irritieren lassen. Also vor allem von einer. Ich hab den Anfang verpasst, vielleicht hab ich deshalb nicht kapiert, worum es ging. Jedenfalls hab ich beim Rumlaufen gesehen, dass da weiter vorne drei Frauen in Unterwäsche so Bänderakrobatik machen. Also dachte ich mir, geh ich mal da hin und schau mir das an. Nach der Akrobatik wurde es aber seltsam. Die eine hat dann einen Kohlkopf mit einer Axt gespalten. Dann haben zwei von ihnen ein Pferd gebildet, die dritte ist auf dem Pferd geritten und hat Geld eingesammelt. Dann hat sie einen Mann aus dem Publikum geheiratet. Dann hat eine ein Kind geboren. Dann hat eine einen Kopfstand in einem Wassereimer gemacht. Und dann irgendwas mit Schleiern. Und zwischendrin immer wieder Akrobatik. Keine Ahnung, was da los war.

Die beiden Wochenenden drauf waren Pfadfinderwochenenden. Erst das „Einmal hin, alles drin“, also das Sommerfest-/Workshops-/Referententraining-/Stufenkonferenzen-Wochenende des DV München & Freising. Das hat dieses Jahr wieder im Zellhof bei Salzburg stattgefunden. Es hätte ein klein bisschen wärmer sein können. Aber baden konnte man zwischendrin trotzdem. Und am Wochenende drauf war dann unser Bayrischer Orange Brunch, wo wir (ich glaube) zwölf Wölflingsleiter aus München zum Weißwurstfrühstück begrüßen konnten und zum Plaudern und Spielen. Danach sind wir noch zum 40jährigen Jubiläum des Thalhäusl gefahren und dann noch zum Sonnwendfeuer in Oberwöhr.

Ich weiß nicht mehr, ob ich das an dieser Stelle schon mal angebracht habe. Aber weil wir diesen Monat wieder zweimal Exit-Spiele von Kosmos gespielt haben, möchte ich doch noch mal Werbung dafür machen. Das sind sozusagen Brettspielvarianten von diesen Exit-the-Room- bzw. Escape-Game-Dingern. Man wird nur eben nicht wirklich in einen Raum gesperrt und muss diesen durch Rätsellösen verlassen, sondern man macht das gemütlich am Couchtisch. Aber auch unter Zeitdruck und mit nicht minder kniffligen Rätseln. Wer noch keines dieser Spiele gespielt hat bisher, sollte das unbedingt nachholen. Es gibt sie in drei Schwierigkeitsgraden, wobei die Einsteigerspiele eher für Kinder geeignet sind, finde ich. Also lieber gleich mit einem der Fortgeschrittenen-Spiele anfangen!

Geendet hat der Monat auch wunderbar, nämlich mit Julias Geburtstagsfeier. Ich hoffe mal, der kommende Monat wird auch so schön. Oh, ich fahr ja bald nach Irland. Also wird er das ganz bestimmt… 😀

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