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Dieser Eintrag ist Teil 11 von 20 in der Reihe USA 2015

5. Oktober 2015

Am Montag standen zwei geführte Touren durch zwei Stadtviertel von New York an. Die waren beide von New York Tour1 und dank dem New York Pass auch kostenlos.

Man kann da wohl auch Pech haben mit den Tourführern, wie mir eine Deutsche, die ich in der zweiten Tour getroffen hab, erzählt hat.

Chelsea Market
Chelsea Market

Aber ich hatte Glück mit den beiden Touren. Der Führer von der ersten hat ständig von seinen Lieblings­restaurants erzählt. Und die Zweite hat sich so vorgestellt:

„Ich bin Schauspielstudentin in New York, also bin ich auch Bedienung und Tour-Guide. Ich bin das erste New Yorker Klischee, das ihr heute trefft.“

Die erste Tour führte durch Chelsea und über die High Line, mit Blick auf das Pier, wo die Titanic-Überlebenden an Land gegangen sind, und auf eine ehemalige Schwulenbar, in der Freddy Mercury wohl gerne war und die heute angeblich das einzige Stundenhotel der Stadt ist (was ich mir bei der Größe der Stadt nicht ganz vorstellen kann).

Nach der Tour bin ich mal wieder dem Tip des Lonely Planet gefolgt und hab im Taïm leckere Falafel gegessen.

Washington Square Arch
Washington Square Arch
Brunnen im Washington Square Park
Brunnen im Washington Square Park

Am Nachmittag war dann die Tour durch Greenwich Village. Im Washington Square Park zum Beispiel. Angeblich sind da ganz oft Straßenmusiker in dem Park, sagte die Tour-Führerin, aber ich war insgesamt dreimal dort, und nie waren da Musiker. 🙁 Dafür hab ich auf der Tour gelernt, dass der Park früher ein Friedhof war. Das sieht man ihm überhaupt nicht an.

Interessant war auf der Tour auch eine dreieckige Tafel irgendwo auf dem Gehweg. Da wurde nämlich mal eine neue U-Bahn-Strecke gebaut und dazu mussten alle Häuser auf der Strecke abgerissen werden, weil man da auch eine Straße hinbauen musste. Wieso man da eine Straße bauen und alles abreißen musste, ist mir nicht ganz klar. Aber egal.Kleinstes Privatgründstück in New York
Jedenfalls wurden da dann eben alle Grundstücks­eigentümer enteignet. Einer war damit nicht ganz einverstanden und hat sich die Pläne besorgt und versucht, irgendwas zu finden, womit er das ganze aufhalten konnte. Das hat nicht geklappt, die U-Bahn wurde gebaut. Allerdings hat er danach noch einen Fehler entdeckt. Die Stadt hatte sich irgendwo verrechnet oder verzeichnet, und daher wurde ein kleines Dreieck des Grundstücks nicht offiziell der Stadt übereignet. Auch auf Bitten der Stadt hin hat der Besitzer das kleine Grundstückchen nicht im Nachhinein der Stadt noch geschenkt. Stattdessen hat er dort eine Tafel anbringen lassen, auf der steht: „Property of the Hess estate which has never been dedicated for public purpose.“

Und in der Christopher Street am Stonewall Inn waren wir auch.

Danach wollte ich eigentlich noch durch Little Italy und Chinatown laufen, aber das hab ich bald aufgegeben, weil mir alles wehgetan hat. Sightseeing ist anstrengend…

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