Wochenrückblick 43+44/2015

Ich bin wieder da.
Also jetzt schon eine Woche. Aber ich bin jetzt erst dazugekommen, hier wieder was zu schreiben.

Ich war ja knapp drei Wochen in den USA. Erst in New York (inkl. Besuch auf der Comic Con), dann in Washington D.C., in Boston und Atlantic City. Dazu werde ich aber beizeiten noch mehr berichten. Mit Bildern und allem Drum und Dran.

Nach zwei Tagen in München bin ich gleich weiter zur TimeLash gefahren, der ersten Doctor-Who-Convention in Deutschland. Dazu werde ich auch noch beizeiten mehr schreiben. Ich hab nur gerade nicht so viel Zeit… Ich freu mich jedenfalls schon auf die zweite TimeLash 2016.

Da ich nicht so viel Zeit hab grad, hier nur ein paar wirre Gedankenfetzen, basierend auf den Dingen in meinem Wochenrückblick-Zettelkasten.

Als ich in die USA geflogen bin, hab ich über diese neue App gelesen, die als „Yelp for People“ beworben wurde. Weiß nicht mehr, wie die hieß. Das ist auch nicht so wichtig. Mit dieser App soll man jedenfalls beliebige Personen bewerten können, so wie man mit Yelp z.B. Restaurants bewerten kann. Interessant ist das deshalb, weil ich in den USA zusammen mit Doug ein paar Folgen Southpark gesehen hab. Und in einer der Folgen ging es um Yelp-Bewerter und wie Yelp-Bewerter Restaurant-Betreiber mit schlechten Bewertungen erpressen. Das passiert in den USA wohl wirklich. Hier hab ich das noch nicht gehört. Hier war Yelp doch eher deswegen im Gespräch, weil ihnen der Vorwurf gemacht wird, Bewertungen gezielt zu zensieren. Oder?
Passend dazu übrigens dieser SMBC-Comic.

Als ich in die USA geflogen bin, hab ich auch die Nachricht gelesen, dass die USA gerade ein Krankenhaus von Ärzte ohne Grenzen bombardiert hatten, obwohl sie wissen mussten, dass das ein Krankenhaus ist. Die Geschichte wurde später ja noch gruseliger, als die USA anscheinend mit einem Panzer die Ruinen des Krankenhauses nochmal plattgemacht haben. Aber sehr interessant fand ich die irgendwo aufgeschnappte Feststellung, dass damit ja ein Friedensnobelpreisträger einen anderen Friedensnobelpreisträger angegriffen hat.

Es gibt Pläne, im Voraus (auch schon vor der Geburt) zu berechnen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, straffällig zu werden. Erinnert ein bisschen an Minority report. Auch interessant im Zusammenhang mit dieser Meldung, dass die USA auch Verbrechen von Nicht-Amerikanern außerhalb der USA verfolgen können wollen.

Dann ist noch ein Artikel aus der Süddeutschen in meinem Zettelkasten gelandet (24. Oktober 2015, Interview von Ulrike Heidenreich mit Franz Wasmeier). Die Stelle, die ich interessant fand, war diese:

Ich war … länger in Senegal tätig, ich begreife nun, was bei der Entwicklungshilfe schiefgelaufen ist. Wir haben Almosen gegeben, nichts langfristig aufgebaut. Ein Beispiel: Die nigerianische Familie mit sechs Kindern bei uns. … Sie ist hier in den Ort gegangen, gleich nach ihrer Ankunft, hat die Caritas-Station aufgesucht und tagtäglich dort vorgetragen, was sie braucht. Mit großer Erwartungshaltung: „I need, you must!“ Mir ist dann klar geworden, warum sie das tut: Caritas, Rotes Kreuz sind in ihren Heimatländern Stellen, wo sie immer etwas geschenkt bekommen. Sie dachte, so läuft das in Deutschland auch.

Uuuund es gibt seit längerem mal wieder eine neue Ausgabe von CRE zum Thema Neuronale Netze. Lohnt sich wie immer da reinzuhören.

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