Wochenrückblick 11,5/2014

Ich bin ja selbst nicht ganz unschuldig, wenn es darum geht, oft und auch zu unpassenden Gelegenheiten auf mein Smartphone oder Tablet zu starren. Aber das Mädel, das da letztens bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel durch die Stauden ritt und dabei nur auf ihr Smartphone starrte, war schon klasse.

Den YouTube-Kanal vsauce2 hab ich hier bestimmt schon mal verlinkt. In diesem Video wird unter anderem die interessante Frage beantwortet, wie man die Farbe Orange bezeichnet hat, bevor man Orangen kannte. Seine Antwort fürs Englische gilt auch entsprechend fürs Deutsche: rotgelb oder gelbrot. Ok, die Antwort ist nicht so interessant wie die Frage.

Diese Woche hab ich das erste Mal Machine of Death gespielt. Ein sehr lustiges und schnelles kooperatives Storytelling-Spiel, bei dem es darum geht, Leute auf kreative Weise umzubringen. Die Grundidee ist, dass es möglich ist, anhand der DNS eines Menschen dessen Todesursache mit hundertprozentiger Sicherheit festzustellen. Wirklich hundertprozentig sicher, aber in der Regel eher vage und mehrdeutig formuliert.

Im Spiel Machine of Death muss man bspw. mit Putzmittel, etwas kanadischem und etwas, vor dem deine Mutter dich gewarnt hat, jemanden umbringen, der durch Feedback sterben wird. Wie stellt man das bloß an?
Im Spiel Machine of Death muss man bspw. mit Putzmittel, etwas kanadischem und etwas, vor dem deine Mutter dich gewarnt hat, jemanden umbringen, der durch Feedback sterben wird. Wie stellt man das bloß an?
In dem Spiel spielt man eine Gruppe von Auftragskillern, die eine Reihe von Leuten umbringen soll. Da deren Todesursache aber schon feststeht, muss man da etwas kreativ werden, insbesondere weil man auch drei Gegenstände (vage) vorgegeben hat, die man dazu einsetzen darf. Außerdem sind noch Schwächen, Vorlieben und Aufenthaltsort der Attentatsziele bekannt. Aus diesen Zutaten muss man gemeinsam einen Plan schmieden, der (wenn alles gutgeht) schließlich im bestimmungsgemäßen Tod des Ziels mündet.
Wenn alles gutgeht. Denn sobald der Plan geschmiedet ist, und man sich geeinigt hat, wie schwer die einzelnen Schritte wohl sind, hat man 90 Sekunden Zeit, den Plan durchzuführen. Dazu würfelt man der Reihe nach für jeden der drei Teile des Plans und muss jeweils mindestens den gerade festgelegten Schwierigkeitsgrad werfen. Schafft man das, ist der Teil des Plans gelungen. Schafft man es nicht, schlägt der Teil fehl. In dem Fall zieht man einen neuen Gegenstand und muss damit und mit den verbliebenen Gegenständen seinen Plan so umgestalten, dass man das Ziel doch noch erwischt. Alles innerhalb der 90 Sekunden.
Ist wirklich witzig. Wers mal spielen mag, einfach melden!

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