Wochenrückblick 4/2014

Ich hab vergangene Woche zum ersten Mal seit längerem mal wieder Super Hexagon gespielt. Ist schon mal klasse, wenn beim leichtesten der sechs Level als Schwierigkeit „hard“ angegeben ist (und das nicht mal übertrieben ist). Theoretisch kann man das Spiel in sechs Minuten durchspielen, weil die Aufgabe in jedem Level ist, eine Minute lang nirgendwo dagegenzustoßen. Klingt erstmal nicht so spannend, macht aber wirklich süchtig. Die Vorversion „Hexagon“ lässt sich hier kostenlos spielen.

Sehr interessant war letzte Woche die Meldung, dass Amazon plant, irgendwann einmal Pakete loszuschicken, bevor man überhaupt was bestellt hat. Amazon weiß schließlich besser, was man will, als man selbst. Das könnte man eigentlich mit allem machen, dann müsste man sich nicht so viele Gedanken machen… Was ess ich heute? Was schau ich im Kino an? Immer diese Entscheidungen… 😀

Und wenn man sich nicht entscheiden kann, ob man lieber John Lennon oder Van Halen hört, dann hört man eben beides gleichzeitig (gefunden auf Spreeblick):
Musik kann man übrigens auch zum Kochen verwenden, so wie das Wil Wheaton hier versucht.

Was war letzte Woche noch bemerkenswertes? Das mit dem schnelltrocknenden Zement in einem Serverraum der Londoner U-Bahn habt ihr mitgekriegt, oder?

Ach, meine Nachbarschaft war dieses Wochenende in der Süddeutschen. Mit Bild auf der Titelseite. 😀 Da haben sich große Trauben gebildet an den Zeitungskästen an der Tegernseer Landstaße, um die es in dem Report ging.

„Straßen wie die Tegernseer Landstraße im Münchner Bezirk Giesing haben es schwer: Sie sind kleinbürgerlich geprägt, mit Altbau-Charme, ein wenig vernachlässigt, liegen aber zentral in einer sehr attraktiven Stadt. Sie sind Straßen im Schwebezustand und damit Schauplatz der Konflikte unserer Gesellschaft: Alt gegen Jung. Sie gegen Du, deutsch gegen nicht-ganz-so-deutsch, Ramsch gegen teuer. Und alle gegen das Schreckgespenst der Gentrifikation, das die Mieten anch oben treibt und den Straßen ein Stück weit die Seele raubt. Ein Frontbericht vom Häuserkampf.“ (Süddeutsche Zeitung, 25./26. Januar 2014, V2 S. 4)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.