Ich habe zwei Verbesserungsvorschläge. Für Knöpfe. Also nicht die Knöpfe an Kleidungsstücken, sondern Tasten, Schalter, die Dinge an Geräten eben…

Es geht auch gar nicht um die Knöpfe selber, wobei es da auch viel zu verbessern gäbe. Man sehe sich nur mal die Tasten der Eigenharp an, die wirklich technische Meisterwerke sind. (Wer sowohl technisch als auch musikalisch interessiert ist und die Eigenharp nicht kennt, sollte mal ein bisschen recherchieren… Ihr schafft das selber, Google zu benutzen, oder? Dann brauche ich das jetzt nicht zu tun.)

Sondern es geht um die Funktionalität dahinter. Und zwar gibt es in zwei Bereichen Verbesserungspotential.

Erstens bei Aufzügen. Mir ist es schon öfters passiert, dass ich aus Versehen ein falsches Stockwerk ausgewählt habe. Der Aufzug hielt also unnötigerweise zwischendurch. Wieso kann man durch einen zweiten Druck auf den Knopf ein Stockwerk nicht wieder abwählen? Das würde außerdem dazu führen, dass man heimlicherweise das von anderen Fahrstuhlbenutzern ausgewählte Stockwerk wieder abwählen könnte… 😀

Und zweitens bei U-Bahnen. Zumindest hier in München ist es so, dass ein Druck auf den Knopf zum Öffnen der Türen keine Wirkung zeigt, wenn man ihn vor dem Halt betätigt. Man muss also warten, bis die Bahn gehalten hat, und dann ganz schnell drücken, denn man will ja keine Zeit vergeuden. Zeit ist kostbar, gerade bei der schlechten U-Bahn-Taktung in München. Viel besser wäre es doch (und so ist es auch z.B. in Prag), wenn die Türen sich merken würden, dass da jemand gedrückt hat, und sich nach dem Halt öffnen würden?

Bitte umsetzen. Nichts zu danken. 😀

(Knopfbild von barockschloss unter CC BY-SA 2.0 veröffentlicht).

Beteilige dich an der Unterhaltung

2 Kommentare

  1. Ich möchte die U-Bahn-Knöpfe etwas in Schutz nehmen: in Zeiten, in denen Schaltungen durch Softwareeinsatz bis zur Absurdität verkompliziert werden, dass es in Augsburg bei den Combino-Straßenbahnen nichts bringt, wenn man schnell auf den Türknopf zum Einsteigen drückt (der grüne Ring symbolisiert zwar Bereitschaft, das rote Leuchten quittiert die Betätigung, die Türe wird trotzdem erst nach widerholtem Drücken öffnen), hat diese „Keep it simple“-Attitüde durchaus ihren Reiz: wahrscheinlich ist die Türöffnungsschaltung in einem für den modernen Menschen unbegreiflichen Maße hard-wired, dass der Knopf bis zum Stillstand des Zuges nichtmal weiß, dass er überhaupt zum Öffnen einer Tür eingesetzt wird. Jedes Mal wird er durch sanfte Stromstöße aus seiner Bewusstlosigkeit gerissen und erfüllt trotzdem seine Aufgabe mit unerbittlicher Konsequenz und quasi ohne Eingewöhnungsphase. Meine Hochachtung!

    1. Du hast recht, man kann sicherlich einem möglichst einfachen Benutzerinterface sehr viel Gutes abgewinnen. Schon alleine deswegen, weil es weniger störungsanfällig ist.

      Was du bei den Combino-Türen schilderst, hatte ich übrigens schon mal hier beschrieben. Das ist aber nur ein Beispiel für ein absolut miserables Knopffunktionsdesign und spricht meiner Meinung nach nicht dagegen, an der Türöffnung ein wenig zu feilen.

      Auch wenn Türöffnungsschaltungen ziemlich hartverdrahtet sein mögen, kann ich mir nicht vorstellen, dass es technisch schwierig wäre, die Türen soweit nachzurüsten, dass sie meinen gehobenen Anforderungen genügen.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.