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Argentinien ’13 #1

Dieses Jahr war ich wieder in Argentinien. Und wie letztes Jahr habe ich wieder ein Reisetagebuch geführt, das ich nach und nach hier einstellen werde. Im Unterschied zum letzten Jahr hab ich diesmal nur Stichpunkte aufgeschrieben, die ich jetzt hier märchenhaft mit Worten füllen werde, oder so…


25. März 2013

Es ging früh am Montagmorgen los. Ich musste erstmal noch Geld holen, da Caro (das Mädel, das ich in Buenos Aires kenn) mir einiges ausgelegt hatte und ich meine Schulden in Euro begleichen wollte. Die Argentinier dürfen ja nur sehr eingeschränkt Fremdwährungen wechseln, deshalb freut man sich dort sehr über Euros oder Dollars.

Da DriveNow es inzwischen auch möglich gemacht hat, sich ein Auto in der Stadt zu leihen und es am Flughafen abzustellen, hab ich das mal ausprobiert und bin mit dem Auto zum Flughafen gefahren. Dummerweise ist dann das Navi ausgefallen. Naja, zum Flughafen hab ich auch so gefunden. Aber es war nicht nur das Navi ausgefallen, sondern auch mehr von der Elektronik, denn ich konnte den Wagen nicht mehr verschließen. (Das sollte nicht das einzige bleiben, was auf dieser Reise schieflaufen sollte…)

Egal, ich musste zum Flieger.

Im Flieger von München nach Madrid gab es eine nette Episode: Eine Dame um die 50 saß in der Notausgangreihe und wusste nicht, dass man dort keine Taschen im Fußraum haben darf. Die Stewardess hat sie dann darauf aufmerksam gemacht. Dummerweise sprach die Dame nur Deutsch und die Stewardess nur Spanisch und Englisch. Daraufhin sagte die Stewardess, die Dame müsse sich vom Notausgang weghocken, wenn sie die Stewardess nicht verstehen kann, was die Dame aber natürlich nicht verstanden hat.
Als sie sich dann mit Hilfe eines anderen Passagiers (ich glaube, der Sohn der Dame) verständigt hatten, setzte sich die Dame schließlich unter lautstarkem Protest um und verstaute ihre Tasche im Fach.

Der Flug nach Madrid hatte etwas Verspätung, dadurch musste ich zügig weiter zu meinem Anschlussflug nach Buenos Aires. Erschrocken musste ich feststellen, dass dort keine Bildschirme in den Vordersitzen eingebaut waren. Ich hätte doch wieder mit British Airways fliegen sollen statt mit Iberia… Naja, ich hab genug zum Lesen dabei, dachte ich mir.

Es wurden aber trotzdem Filme gezeigt, man konnte sie sich halt nur nicht aussuchen. Die Filmauswahl war auch ganz gut: Lincoln, Life of Pi, Twilight. Die ersten beiden habe ich verschlafen. Twilight habe ich dann stumm angeschaut und eigene Dialoge dazu erfunden. Waren vermurlich besser als die Originaldialoge.

Nur wenige Stunden später kam ich in Buenos Aires an. Das Fingerabdruckabgeben und so weiter verlief diesmal recht schnell. Dafür ist meine Tasche in Madrid liegen geblieben, vermutlich wegen der Verspätung, denn einem weiteren Münchner Passagier erging es ebenso. Aber mir wurde versprochen, dass die Tasche am nächsten Tag gegen 11 Uhr zu Caro gebracht würde.

Nachdem die Immigration diesmal so schnell ging, musste ich diesmal dafür für den Zoll ziemlich lang anstehen, was ohne Gepäck etwas dämlich ist. Aber was will man machen…

Ich schnappte mir ein Taxi und fuhr zu Caro. Diesmal erwischte ich einen Taxifahrer, der, nachdem ich ihm gesagt hatte, dass ich kein Spanisch spreche, nicht wie sonst üblich trotzdem versuchte, sich mit mir auf Spanisch zu unterhalten. Dafür hat er zu den Liedern im Radio mitgesungen. Und mich irgendwann gebeten, die Türen zu verriegeln, als wir an einer Ampel halten mussten. Seltsam, dabei kam mir das Viertel gar nicht so gefährlich vor…

Fortsetzung folgt…

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