Argentinien 7

Im Flugzeug, Mendoza, 20:40, 19.11.2012

Da wir gestern recht spät weggekommen sind und die Bodega La Azul so gemütlich war, haben wir keine weiteren Bodegas mehr geschafft. Dafür habe ich in La Azul eine Einführung in die Argentinische Grillkunst bekommen.
Und auf der Fahrt zur Bodega und zurück wurde ich in Argentinisches bzw. allgemein Lateinamerikanisches Liedgut eingeführt durch lautstarkes Mitsingen des Fahrers, teilweise auch mit Simultanübersetzung. Außerdem durfte ich auf der Fahrt meine erste Mate genießen. Sehr lecker. Wenn ich jetzt nur wüsste, wie leicht man in München an Yerba kommt, dann würde ich mir evtl. ein schönes Andenken mitbringen.

Damit war der Tag der Argentinischen Spezialitäten noch nicht vorüber. Es gab nämlich noch leckeres Argentinisches Eis. Dulce de leche con brownies. Mjam!

Heute waren wir dann in den Bergen. Das war eine 12stündige Busfahrt in unbequemen Sitzen. Dafür mit einem sehr netten, jungen Reiseleiter, der für mich und die beiden Niederländerinnen seine Ausführungen gut und gerne auf Englisch übersetzt hat, und mit einem Argentinischen Paar deutscher Abstammung auf Pensionierungsreise, das mir auch mal eine deutsche Übersetzung gab, wenn es der Reiseleiter vergaß.

20.11.2012, 18:30, Plaza de Mayo, Buenos Aires

Gestern auf dem Weg vpm Flughafen zu Caros Wohnung zurück habe ich eine Inline-Skaterin auf einer 10-spurigen Straße gesehen. Sehr mutig, gerade bei den Autofahrern hier…

Streikbedingt fliegen wir jetzt schon zurück nach Buenos Aires, was auch nicht so schlecht ist, weil wir dann morgen nicht zu (vor allem für Argentinische Verhältnisse) nachtschlafender Zeit aufstehen müssen.
Meinen Ausflug zu den Iguazúfällen mussten wir wegen Streiks auch verschieben. Dafür habe ich jetzt morgen eben einen Tag in Buenos Aires. Mal schauen, was ich da mache…
Wahrscheinlich Museen.

Eine Sache, die hier interessant ist, sind die meist nicht vorhandenen Fußgängerampeln. Als StVO-gläubiger Deutscher würde man nämlich an Kreuzungen ohne Fußgängerampel mit Zebrastreifen natürlich erwarten, jederzeit die Straße überqueren zu können. Dem Trugschluss bin ich zum Glück nicht erlegen, obwohl ich kurz gezögert habe.

Während ich diese Zeilen schreibe, hat Caro mir erklärt, dass die Zebrastreifen dazu da sind, dass die Autos wissen, wo sie halten müssen.

Ich weiß nicht genau, wie das funktionieren soll und wofür die Zebrastreifen eigentlich sind. Aber auf die Autoampeln schauen und halt rübergehen, wenn nichts kommt, klappt ganz gut, wie überall.

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