Argentinien 2

London, Heathrow, 20:50, 15.11.2012

I’m so worried about
the baggage retrieval
system they’ve got
at Heathrow…

heißt es in einem Lied von Monty Python.
Zum Glück reise ich nur durch und muss mein Gepäck nicht hier in Empfang nehmen. Und über das Gepäck-Durchleite-System von Heathrow habe ich bisher noch nichts explizit schlechtes gehört.
Ich werde also schon nicht in Buenos Aires ohne Gepäck dastehen morgen. Hoffe ich.

Da ich in Terminal 5 lande und auch wieder abfliege, dachte ich, dass ich nicht weit laufen muss. Aber Terminal 5 besteht selbst wieder aus drei Blöcken, die man mit einem Zug erreicht.
Zum Glück habe ich nicht zu viel Zeit in Block A vertrödelt und bin gerade noch rechtzeitig nach Block B gekommen.
Wenn da nicht die Zeitumstellung wäre. Wegen der darf ich jetzt doch noch eine Stunde warten.

Aber die Zugfahrt war schön. Da kam die Durchsage

Please hold on! We are approaching lightspeed.

oder so ähnlich.

Während des Flugs (bevor ich eingeschlafen bin), habe ich im Spiegel (46/2012) etwas interessantes gelesen. Und zwar haben die Forscher Jonkers und Schlangen von der TU Delft einen Beton entwickelt, der sich selbst reparieren kann. Also zumindest kleine Risse. Was aber auch schon wichtig ist, weil durch solche Risse Wasser eindringen kann, wodurch der Stahl im Stahlbeton rostet und dadurch den Beton sprengt.
Selbstreparierende Materialien, cool, dachte ich. Aber dann hab ich mir nochmal durch den Kopf gehen lassen, wie die beiden diesen Effekt erreichen.

Sie versetzen den Beton mit Bakterien, die, wenn sie in Kontakt mit Wasser kommen, Kalzit ausscheiden und damit die Risse füllen. Das heißt, der Beton besteht (zum Teil) aus Lebewesen. Das ist, als würde man sich ein Haus aus Bäumen bauen, wie die Elben bei Tolkien. Naja, fast.

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