Lissabonner Straßenbahnen und Metro

Letztens war ich wieder in Lissabon. Lissabon ist einfach eine schöne Stadt, auch wenn einem wegen der vielen Berge bald die Füße weh tun. Und was macht man, wenn man nicht mehr laufen will? Man fährt ein bisschen mit einer der alten Straßenbahnen herum. Wenn man eine Tageskarte hat, spart man sich auch den hohen Preis, den eine Einzelfahrt da sonst kostet. (Der ist bestimmt absichtlich so hoch, um ein bisschen die Touristen zu schröpfen.)

So eine Straßenbahnfahrt ist ganz spannend. Man kommt zwar nicht besonders schnell voran, weil ständig irgendwas die Straße blockiert, sei es ein Auto oder eine andere Straßenbahn, die einem auf einer eingleisigen Strecke entgegenkommt… Dafür hat man genug Zeit, den Leuten in die Fenster zu gucken, so nah wie die Straßenbahn an den Häusern vorbeifährt…

Da fällt mir etwas ein: Beim Metrofahren ist mir eine Idee für eine Geschichte gekommen, vielleicht sogar ein Kinderbuch. Wenn einer sie mir klauen und so ein Buch schreiben will, nur zu. Vermutlich gibt es so eine Geschichte eh schon. Bei der Lissabonner Metro ist es so, dass man ohne Fahrkarte gar nicht zu den Bahnsteigen kommt und auch nicht wieder hinaus, weil dort Schranken angebracht sind. Was passiert jetzt mit Kindern, die ihre Fahrkarte während der Fahrt verlieren? Sie müssen wohl oder übel von ihren Eltern zurückgelassen werden. Und da Kinder gerne mal ihre Fahrkarten verlieren, gibt es inzwischen viele Kinder, die dort im Untergrund leben. Eine regelrechte Stadt der zurückgelassenen Kinder gibt es da unten. Soweit die Idee…

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