Straßenfeste

Irgendwie ist das komplett an mir vorbeigegangen. Ok, ich kanns darauf schieben, dass ich mit meiner Dissertation viel um die Ohren hatte. Aber trotzdem finde ich seltsam, dass ich erst jetzt, wo das Projekt vorbei ist, davon erfahre.

Die Rede ist von Jean Stein, dem auf dem im Abriss befindlichen Augsburger Hasenbräu-Gelände „soziokulturellen Experiment, einem offenen Prozess, in dem das Gebäude mit Euch, den Künstlern und Besuchern zu einem begehbaren Kunstwerk“ (Quelle) umgestaltet wurde. Äh, wasauchimmer. Jedenfalls gabs dort, bevor der Schornstein explodiert, d.h. bevor der ehemalige Weiße Hase in der Kapuzinergasse mit dem darüber thronenden Brauereischlot plattgemacht wird, noch Konzerte, Musik, „Essperimente“ und vieles mehr, was den Besuch gelohnt hätte.

Schade, dass ich erst jetzt durch die Abschlussveranstaltung des Projekts davon erfahren habe. Vergangenen Samstag fand im Rahmen des Festivals der Kulturen in der Kapuzinergasse eben das Straßenfest „Il Vicolo del Cappuccino“ statt, wo auf der OpenAir-Bühe neben dem Jean Stein mehrere Musiker auftraten.

Unter anderem spielte dort Alexandra Gaevskaya, die unter leider widrigen Wetterverhältnissen Lieder aus ihrer Heimat Russland vortrug. Unter anderem Belaya noch‘. Sasha ist übrigens am Sonntag, 25. Juli, wieder zu hören auf dem La Strada.

Notiz an mich: Ich sollte in Zukunft ein bisschen aufmerksamer schauen, was in Augsburg so alles los ist… Hier noch ein Bild aus der Kapuzinergasse:

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