Mixa und die sexuelle Revolution

Unser Mixa mal wieder…

Da les ich am Mittwoch in der Süddeutschen seine Äußerungen zu den aktuellen Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche (S. 6, „Mixa geißelt die Medien“; voriger Link führt zu einem ähnlichen Text). Mixa hat gesagt, dass die zunehmende Sexualisierung der Öffentlichkeit an den Kindesmissbrauchsfällen „sicher nicht unschuldig“ sei. Kann schon sein. Vielleicht hat das die Hemmschwelle herabgesetzt. Vielleicht hat es aber auch zu einer offeneren und aufgeklärteren Gesellschaft geführt. Oder so. Wie auch immer. Diese Aussage find ich so ja ganz in Ordnung, aber zusammen mit Mixas strikter Leugnung eines Zusammenhangs zwischen Zölibat und Pädophilie wird das ganze natürlich etwas schief. Daher wurde Mixa ja auch von Kirche und Politik kritisiert.

Ich meine, man kann genausowenig einen Zusammenhang zwischen Zölibat und Kindsmissbrauch strikt leugnen wie man klar der sexuellen Revolution die Schuld zuschieben kann. Zumal die Organisation der Kirche anscheinend ja auch sehr geübt im Verschweigen von Missbrauchsfällen ist.

Beteilige dich an der Unterhaltung

1 Kommentar

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.