Homöopathischer Massenselbstmord

Mit der Homöopathie ist das so eine Sache. Viele Leute schwören darauf, aber verlässliche Studien über die Wirksamkeit gibt es nicht. Jedenfalls, wenn man unter Wirksamkeit versteht, dass ein Mittel besser wirkt als ein Placebo. Mal davon abgesehen gefällt mir das der Homöopathie zugrundeliegende Ähnlichkeitsprinzip nicht, da damit ja eigentlich nur Symptome behandelt werden und keine Krankheiten.

Zwei lustige Sachen habe ich zum Thema Homöopathie auf den Science Blogs gefunden:

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2 Kommentare

  1. Irgendwie gefällt mir die Aussage nicht ganz, dass es ein alleinstellendes Merkmal des Ähnlichkeitsprinzips sei, nur Symptome zu behandeln. Genau diesen Vorwurf mussten und müssen sich auch oft zu recht Schulmediziner anhören, denn auch der allopathische Ansatz verlangt: „ist du hast Fieber, dann nimm was gegen ‚Fieber'“.
    Das Ähnlichkeitsprinzip besagt in diesem Falle – was für mich ähnlich klug klingt: „ah, du hast Fieber, dann hast du etwas, worauf dein Körper abwehrend mit Fieber reagiert; lass ihn uns dabei unterstützen“.
    Mangelnde wissenschaftliche Nachweisbarkeit ist allerdings ein ernsthaftes Problem, vor allem, wenn man dann immer ins Zweifeln gebracht wird, ob die Prüfmethodik angemessen war.
    Wie gesagt, die Logik von „gleiches mit gleichem“ kann ich ja nachvollziehen, nur was mir immernoch Bauchschmerzen bereitet, ist diese Potenziererei und ich verstehe nicht, warum das unlösbar mit Homöopathie verbunden sein soll. Und gegen diese Bauchschmerzen werde ich jetzt was unternehmen (aber nicht rohe Leber und Hefe essen).

  2. Ok, mit dem Fieber hast du natürlich recht. Einfach was gegen „Fieber“ zu verschreiben, find ich auch blödsinnig, es sei denn, der Hintergedanke ist, dass der Körper die eigentliche Krankheit selbst bekämpfen kann, und zwar besser, wenn das Fieber gestillt ist.

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