Jakarta-Jockeys

Am 29. Januar 2009 war in der Süddeutschen zu lesen, dass in der indonesischen Hauptstadt Jakarta eine Umweltverordnung zur Eindämmung des ausufernden Autoverkehrs durch findige „Jakarta-Jockeys“ ausgehebelt wird. Mit dieser Verordnung wurden sogenannte „3-in-1“-Zonen eingerichtet, in die man nur mit dem Privatauto fahren darf, wenn im Auto mindestens drei Personen sitzen. Die Jakarta-Jockeys nun stehen vor den Grenzen dieser Zonen und steigen für ein bisschen Geld in Autos, damit 3-Personen darin sitzen. Sobald man (dann also evtl. mit zwei Jockeys im Wagen) in der Zone ist, steigen sie wieder aus und laufen zurück vor die Grenze.

Dies könnte man doch auch in Deutschland einführen: Jockeys mit Krücken, um auf Behindertenparkplätzen parken zu dürfen. Weibliche Jockeys, um auf Frauenparkplätzen parken zu dürfen. usw.

Keine gute Idee? Schade… 😉

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1 Kommentar

  1. Ein interessanter Nebeneffekt ist noch, dass Frauen mit Armkindern besonders beliebt sind, weil sie nur etwa eine Person kosten, aber zwei Personen gelten. Und das, mein Lieber, wäre ein echtes Problem hier bei uns, denn bei Kinderarbeit kennt man hierzulande keinen Spaß.

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