Irland #2

Am zweiten Tag in Dublin stand erstmal das Gefängnis Kilmainham Gaol auf dem Programm. Da man in den Bussen in Dublin nur passend mit Münzen zahlen kann, sind wir eben gelaufen. Dabei sieht man eh mehr von der Stadt. Zum Beispiel die Guinness-Brauerei oder Sammelstellen für Füchse.

Aber apropos Bezahlen in Bussen. Ich war letztes Wochenende in Amsterdam, und da kann man auch in den Bussen und Straßenbahnen mit Karte zahlen. Das ist sehr angenehm. Als ich das letzte Mal in Buenos Aires war, da war das ähnlich wie in Dublin. Man konnte nur passend mit Münzen zahlen. Was da aber auch noch dazu kam, ist, dass es gar nicht so einfach war, an Münzen zu kommen, weil die in Geschäften oft gerundet haben beim Rausgeben.

Im Gefängnis jedenfalls hatten wir eine spannende Führung, und eine Ausstellung zu Nelson Mandela gab es auch. Der Besuch dort lohnt sich auf jeden Fall. In der Guinness-Brauerei, die da auch in der Gegend ist, waren wir nicht. Laut Reiseführer klang die nicht so spannend, mehr wie eine teure Touristenshow. Also lieber Guinness trinken statt anschauen.

Drum haben wir uns was nettes zum Mittagessen gesucht. Nach ein bisschen Rumfragen sind wir im Patriot’s Inn gelandet. Da war das Tanzen verboten und der Apple Pie war alle, aber ansonsten hats schon gepasst. Ganz interessant waren die Bierfilzle, auf denen Werbung dafür gemacht wurde, dass man sich doch bitte nicht prügeln soll. Anscheinend haben die da ein richtiges Problem damit. Trotzdem sind wir während des ganzen Irland-Urlaubs nicht in eine einzige Prügelei geraten.

Danach sind wir ein wenig an der Liffey entlangspaziert und haben zufällig gelesen, dass am Abend die Samuel-Beckett-Brücke geöffnet wird. Das ist die Brücke, die aussieht wie eine Harfe. Außerdem haben wir gesehen, dass es anscheinend eine beliebte Freizeitbeschäftigung ist, von Brücken oder irgendwelchen Pfosten in die Liffey zu springen. So einladend sauber sah die nicht aus, und die Leute haben auch alle Neoprenanzüge getragen. Also, ich könnt mir was schöneres vorstellen. Aber mei, die Iren…

Nach einem Bierchen im O’Neills sind wir abends dann zur Samuel-Beckett-Brücke gegangen. Die Arbeiter, die gerade die Brücke abgespert haben, haben uns noch den Tipp gegeben, auf die andere Seite der Liffey zu gehen, weil man da zwar keine so postkartenreifen Fotos schießen kann aber besser sieht, wie sich die Brücke öffnet. Das ist nämlich keine Zugbrücke, sondern die wird einmal komplett um 90 Grad gedreht. Das war nur ein Funktionstest. Anscheinend fahren da nicht so oft Schiffe rein oder raus.

Abends ging es dann noch auf ein Bierchen in einen Pub im nicht ganz so überfüllt-touristischen Teil von Temple Bar. Und dann ab ins Bett, denn der nächste Tag würde ein neues Abenteuer bringen: Das erste Mal im Linksverkehr Auto fahren!

Irland #1

Wie im letzten Rückblick versprochen, kommt hier ein kleiner Rückblick auf den Irlandurlaub von Laura und mir.

Es begann mit Feuer.

Am Abend vor dem Abflug musste ich noch die Gaskartuschen leerbrennen von den Kochern, die Matti uns geliehen hatte. Das waren nämlich welche ohne Ventil. Keine Ahnung, ob die mich damit hätten fliegen lassen, aber offiziell darf man die nicht mitnehmen und ich wollte nichts riskieren. Also hab ich die beiden Gasbrenner eben so lange brennen lassen, bis sie leer waren. In meiner Küche. Vielleicht hätte ich das draußen machen sollen, aber es ist nichts passiert… 😀

Am 23. Juli gings dann los, auf zum Flughafen. Natürlich war die S-Bahn verspätet. Aber ich habs noch rechtzeitig zum Flughafen geschafft. Beim Check-In hab ich gleich mal einen Alarm ausgelöst. Also keinen großen zum Glück. Ich bin nur zu schnell auf so eine Schranke zugegangen, wo man seinen Boardingpass scannen musste, um durchzukommen. Die Schranke dachte dann wohl, dass ich mich noch schnell hinter meinem Vordermann durchzwängen wollte, und hat angefangen zu piepsen…

Aber wir haben es dann doch in den Flieger geschafft.

In Dublin angekommen, durfte ich gleich Bekanntschaft mit dem Irischen Akzent machen. Zwei Reinigungskräfte auf der Flughafentoilette haben sich nämlich unterhalten. Und soweit ich das mitbekommen habe, hat der eine dem anderen erzählt, dass sein Pömpel Wilson heißt. Aber vielleicht hab ich da auch was falsch verstanden.

Jedenfalls sind wir dann mit dem Bus nach Dublin reingefahren und zu unserem Hostel gelaufen. Wir waren im Barnacles in Temple Bar untergebracht. Dort haben wir nur schnell unser Gepäck untergestellt, weil wir noch nicht einchecken konnten. Dabei haben wir erfahren, dass es ein paar Stunden später in der Nähe eine kostenlose Walking-Tour geben würde. Also haben wir uns noch ein bisschen die Zeit vertrieben, indem wir uns auf dem Weg zum Trinity College verlaufen haben.

Die Walking-Tour war sehr interessant. Da haben wir zum Beispiel gelernt, was Fidget-Spinner mit der Dreifaltigkeit zu tun haben, in welchen Pubs James Joyce gerne war, was es mit Molly Malone auf sich hat, usw…

Abends waren wir dann noch was trinken gegangen. Erst ins Stag’s Head. Ob James Joyce da wirklich früher öfter war, ist auch eigentlich egal, denn für den ersten echten Irish Pub, in dem ich jemals war, war der schon mal gar nicht schlecht. Es kamen zwar im Urlaub noch bessere, aber irgendwo muss man anfangen.
Dann waren wir im Gin Palace. Großartiger Schuppen, wenn man Gin mag. Machen aber leider schon um 11 zu. Leider hab ich mir nicht gemerkt, wie der Gin hieß, den ich da getrunken hab… 🙁

Nachdem der Gin Palace uns rausgeworfen hat, sind wir dann eben schlafen gegangen. Nachdem das Hostel mitten in Temple Bar war, war es ziemlich laut. Aber mei, dafür war es auch sehr zentral.

Juli 2018

Etwas verspätet kommt hier der Rückblick auf Juli. Ende Juli war ich in Irland, aber dazu schreib ich hier separat noch was.

Ich hab in letzter Zeit einige Dinge (hauptsächlich T-Shirts, die ich aussortiert hatte) auf Shpock verkauft. Die App scheint mir noch nicht so hundertprozentig ausgereift, aber trotzdem möchte ich das hier mal wärmstens empfehlen. Shpock ist eine Plattform, auf der man Dinge verkaufen kann. Der Fokus liegt darauf, Käufer aus der Umgebung zu finden, die die Ware dann selber abholen. Aber man kann auch Sachen kaufen, die weiter weg sind. Dann muss man sich eben noch mit dem Verkäufer auf die Versandkosten einigen. Das ganze ist kostenlos, solange man sein Produkt nicht besonders hervorheben oder Paypalzahlungen direkt über die Plattform anbieten will. Also insgesamt wohl ähnlich wie eBay Kleinanzeigen. Das hab ich aber noch nie verwendet, deshalb kann ich die beiden Dienste nicht direkt vergleichen.
Wer mir noch ein T-Shirt abkaufen will, hier ist mein Shpock-Profil.

Im Juli waren noch zwei Pfadfinderveranstaltungen. Einmal die DL-Klausur. Die ist mangels Anmeldungen leider vom ganzen Wochenende auf einen Tag zusammengekürzt gewesen, war aber trotzdem sehr produktiv und unterhaltsam. Und dann noch das Space Cinema. Das ist auch immer wieder schön, auch wenn ich diesmal dort sehr wenige Leute gesehen habe, die ich kenn…

Wir haben seit langem mal wieder mit dem Salonorchester geprobt, in dem ich früher gespielt habe. Wir spielen dieses Jahr nämlich auf der Hochzeit unserer früheren Querflötistin. Das war schön, mal wieder in der Besetzung zu spielen. Ist leider ein bisschen weit weg, seitdem ich nach München gezogen bin.

Bisserl kurz diesmal, aber wie gesagt hab ich ja das wichtigste rausgelassen: den Irlandurlaub. Dazu bald mehr.

Juni 2018

Schwupps, und der Juni ist vorbei.

Er hat schon mal ganz großartig angefangen mit dem Besuch der GeekOut, einer Java-Softwareentwickler-Konferenz in Estland. Ich glaub, ich war jetzt das vierte Mal oder so auf der Konferenz. Ich mag Tallinn. Die Stadt hat so eine wunderbare Mischung aus mittelalterlicher Altstadt und leerstehenden Industriegebäuden.
Diesmal hab ich meinen Aufenthalt auch wieder noch um eine Nacht verlängert und bin nach der Konferenz noch bis Sonntag geblieben. Diese eine Nacht bin ich per AirBnB in einem gemütlichen Zimmer in einem Alten und zum Großteil wohl nicht mehr nutzbaren Haus untergekommen. Die meisten Türen gingen nicht mehr, und es waren wohl nur zwei Zimmer oder so hergerichtet. Die dafür wie gesagt sehr gemütlich mit Holzofen und kleinem Bad.
Zufälligerweise war die Wohnung direkt um die Ecke von einem Streetfood-Festival, das an dem Wochenende stattgefunden hat. Und so hab ich mir am Samstag dann nicht die Stadt angesehen (die ich eh schon kannte) sondern war auf dem Festival und hab das gute Essen und die Live-Musik genossen. Und mich von den Performances irritieren lassen. Also vor allem von einer. Ich hab den Anfang verpasst, vielleicht hab ich deshalb nicht kapiert, worum es ging. Jedenfalls hab ich beim Rumlaufen gesehen, dass da weiter vorne drei Frauen in Unterwäsche so Bänderakrobatik machen. Also dachte ich mir, geh ich mal da hin und schau mir das an. Nach der Akrobatik wurde es aber seltsam. Die eine hat dann einen Kohlkopf mit einer Axt gespalten. Dann haben zwei von ihnen ein Pferd gebildet, die dritte ist auf dem Pferd geritten und hat Geld eingesammelt. Dann hat sie einen Mann aus dem Publikum geheiratet. Dann hat eine ein Kind geboren. Dann hat eine einen Kopfstand in einem Wassereimer gemacht. Und dann irgendwas mit Schleiern. Und zwischendrin immer wieder Akrobatik. Keine Ahnung, was da los war.

Die beiden Wochenenden drauf waren Pfadfinderwochenenden. Erst das „Einmal hin, alles drin“, also das Sommerfest-/Workshops-/Referententraining-/Stufenkonferenzen-Wochenende des DV München & Freising. Das hat dieses Jahr wieder im Zellhof bei Salzburg stattgefunden. Es hätte ein klein bisschen wärmer sein können. Aber baden konnte man zwischendrin trotzdem. Und am Wochenende drauf war dann unser Bayrischer Orange Brunch, wo wir (ich glaube) zwölf Wölflingsleiter aus München zum Weißwurstfrühstück begrüßen konnten und zum Plaudern und Spielen. Danach sind wir noch zum 40jährigen Jubiläum des Thalhäusl gefahren und dann noch zum Sonnwendfeuer in Oberwöhr.

Ich weiß nicht mehr, ob ich das an dieser Stelle schon mal angebracht habe. Aber weil wir diesen Monat wieder zweimal Exit-Spiele von Kosmos gespielt haben, möchte ich doch noch mal Werbung dafür machen. Das sind sozusagen Brettspielvarianten von diesen Exit-the-Room- bzw. Escape-Game-Dingern. Man wird nur eben nicht wirklich in einen Raum gesperrt und muss diesen durch Rätsellösen verlassen, sondern man macht das gemütlich am Couchtisch. Aber auch unter Zeitdruck und mit nicht minder kniffligen Rätseln. Wer noch keines dieser Spiele gespielt hat bisher, sollte das unbedingt nachholen. Es gibt sie in drei Schwierigkeitsgraden, wobei die Einsteigerspiele eher für Kinder geeignet sind, finde ich. Also lieber gleich mit einem der Fortgeschrittenen-Spiele anfangen!

Geendet hat der Monat auch wunderbar, nämlich mit Julias Geburtstagsfeier. Ich hoffe mal, der kommende Monat wird auch so schön. Oh, ich fahr ja bald nach Irland. Also wird er das ganz bestimmt… 😀

Mai 2018

Und schon ist auch der Mai vorbei.

Ich war diesen Monat zweimal im Kino. Ich sollte echt öfter ins Kino gehen. Zufälligerweise war ich beide Male in den Museum Lichtspielen. Wer das nicht kennt: Das ist ein wunderbares kleines Kino in München in der Nähe des Deutschen Museums, das vor allem Filme in Originalsprache zeigt. (Und auch seit über 40 Jahren wöchentlich die Rocky Horror Picture Show). Jedenfalls hab ich erst Ready Player One angeschaut und dann Deadpool 2. Beides großartige Filme. Ich hab mir auch mal die Romanvorlage zu Ready Player One gekauft. Ist der gut?

Ich hatte die letzten zwei Wochen frei, was ich unter anderem dazu genutzt habe, in meiner Hängematte zu liegen und mal Stellen in meiner Wohnung zu putzen, die noch nie geputzt wurden, seit ich hier wohne… :-O Leider waren die beiden Wochen nicht ganz so produktiv wie erhofft, aber dafür sehr erholsam.

Da ich jetzt 35 bin, bin ich mal zum Arzt, um mich durchchecken zu lassen, so wie das empfohlen wird. Es ist wohl alles in Ordnung. Ich soll nur mal meine Schilddrüse und meine Leberflecke anschauen lassen. Mal schauen, was der Schliddrüsologe und der Leberfleckologe so sagen.

Dann war ich noch mal in Augsburg, meine Mami besuchen (und Ersatz für die Tasse abholen, die ich kürzlich mal zerdeppert hab – jetzt hab ich keine Meerjungfrau mehr in der Tasse sondern nen Drachen auf der Tasse).

Die letzten Tage hab ich noch den Anfang der Bundesversammlung der DPSG per Audio-Livestream verfolgt. Die Beschlüsse der Versammlung sind übrigens hier zu finden.

Außerdem hab ich noch zwei Videos für meinen YouTube-Kanal aufgenommen:

April 2018

Oh, ich bin ein bisschen in Verzug geraten mit dem WochenMonatsrückblick.

Also April:
Wir (also eine der beiden D&D-Runden, die ich leite) haben angefangen, parallel zum D&D-Spielen auch Call of Cthulhu zu spielen. Also nicht gleichzeitig, sondern eine Woche versetzt. Dort spiele ich einen ehemaligen Butler, der zwar schon etwas älter ist aber dafür gut kochen kann. 😀 Dass er absolut nicht klettern kann, durfte er schon unter Beweis stellen…

Dann waren an einem Samstag mal Anna und Christian in München und wir waren im Biergarten und an der Isar spazieren. Als wir am Flaucher-Biergarten waren, ist mir zum ersten Mal dieses hübsche Schild aufgefallen:
How to beergarden
Und an der Isar dieses hübsche Graffiti (oder heißt der Singular Graffito?):
Graffito an Isar

Ende April hatte ich Geburtstag. Ich weiß nicht, ob das wirklich das erste Mal war, aber wenn nicht dann doch zumindest seit langem das erste Mal, dass ich auf einem Pfadfinderlager Geburtstag gefeiert habe. Und das nicht nur auf einem normalen Pfadfinderlager, sondern auf dem Leuchtfeuer, einem Pfadfinderleitertreffen mit ca. 3500 Leuten. So eine große Feier hatte ich noch nie. Wobei ich die Vermutung habe, dass nicht alle 3500 Leute nur wegen mir gekommen sind. Ich hab ja auch zusammen mit der Alina gefeiert. 😀
Aber kalt wars da. Brrrr….. Hier in München war zur gleichen Zeit schon wunderbar warm, aber da in Westernohe was bitter bitter kalt. Ich brauch echt mal einen etwas wärmeren Schlafsack für solche Gelegenheiten…

Im April hab ich auch ein paar Youtube-Videos aufgenommen. Zwei aus The Legend of Zelda – Breath of the Wild:


Und noch was aus Night in the Woods, das ich nicht kenne, das sich aber jemand gewünscht hat:

März 2018

Und der März ist vorbei. Schon seit einer Woche, aber jetzt kommt der Rückblick:

Der März hat begonnen mit der Tonnenforscher-Aktion, zu der der Facharbeitskreis und der Wö-DAK eingeladen hatten und zu dem gut hundert Kinder und ihre Leiter gekommen sind. Der FAK hatte ein tolles Programm rund um das Theme Müll organisiert, wir hatten uns um das Organisatorische gekümmert. Wenn man die Rückmeldungen von den Teilnehmern ansieht (z.B. hier von Mühldorf), dann war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Auch wenn wir wegen einer Rattenplage im Botanischen Garten noch spontan umplanen mussten…

Leider hat an dem Wochenende mein Rücken schlapp gemacht. Also nicht schlapp, eher das Gegenteil. Total verspannt war er und hat (gerade abends und nachts) bei jeder Bewegung weh getan. Ich war dann am Sonntag beim Arzt, der hat mir die Schulter eingerenkt, dann konnte ich zumindest wieder ohne Schmerzen atmen. Und ein paar Tage später wars dann wieder ok. Hoffen wir mal, dass das nicht wiederkommt.

Mitte März hatten wir die Bezirks-Wölflingsreferenten ins AirHop zum Trampolinspringen eingeladen. Einige der Mitarbeiter da scheinen nicht sehr kompetent oder motiviert zu sein, aber sonst lohnt sich der Besuch da auf jeden Fall.

Das Wochenende drauf war der Süden, also das Treffen der bayrischen Diözesanarbeitskreise. Auf der langen Fahrt nach Bad Kissingen haben wir viel gelernt. Zum Beispiel wie viel alle Brüste alle Frauen in Deutschland zusammen wiegen. Das Internet und Unnützes Wissen (bzw. Unnützes Quizzen) machen es möglich. 😀
In Bad Kissingen auf dem Süden haben wir dann über die Landesstelle der DPSG Bayern diskutiert. Insbesondere über deren Öffentlichkeitsarbeit. Das war sehr spannend. Mal schauen, was der Landesvorstand jetzt daraus macht.

Direkt von Bad Kissingen bin ich nach Leipzig weitergefahren, auf Dienstreise quasi. Auf der Fahrt dorthin ist mir wieder mal dieser seltsame Trend aufgefallen, vielleicht kann mir den mal jemand erklären. Ich konnte im Internet nicht viel dazu finden, außer dass es den schon seit mindestens drei Jahren gibt.
Wieso stecken sich Leute (vor allem Frauen, bisher ist es mir nur bei Frauen oder Mädchen aufgefallen), wieso stecken die sich das Hemd nur vorne in die Hose und lassen es an den Seiten und hinten raushängen?
Darum, eine prunkvolle Gürtenschnalle zur Schau stellen zu wollen, kann es nicht gehen, denn ich habe bei den Betroffenen so gut wie nie eine bemerkenswerte Schnalle gesehen. Hängt das vielleicht damit zusammen, dass (wenn man dem Internet trauen kann – und dem Internet kann man immer trauen) der Venushügel „der neue Körper-Trend“ ist? Also „neu“ wie in „2015“, was aber wunderbar damit zusammenpassen würde, dass das mit dem Hemd-vorne-in-die-Hose-Stecken auch ungefähr zu dem Zeitpunkt beliebt geworden sein muss. Oder machen die Leute das nur, weil es alle machen, obwohl es doof aussieht?

Dann war ich noch bei der Blue Man Group in München, und über Ostern in Augsburg. Und ich hab das Mikrophon von meinem Akkordeon reparieren lassen. Das heißt, es dürfte in Zukunft wieder mehr YouTube-Videos geben.

Februar 2018

Ein bisschen verspätet, hier der Rückblick auf Februar:

Ich hab endlich mal meine Akkordeongurte reparieren lassen. Eine der Schnallen war schon seit längerem gebrochen und ich hatte den Gurt an der Stelle nur provisorisch mit Draht fixiert. Aber so langsam hatte sich auch die Polsterung aufgelöst. Also war es Zeit, was zu tun. Mit Hilfe des Internets hab ich jemanden gefunden, der mir das gut und nicht zu teuer machen konnte. Praktischerweise war der in Bobingen und ich war Anfang Februar eh in Augsburg, also hab ich da eben einen kleinen Ausflug hin gemacht. Dabei hab ich auch eine Flaschenpost gefunden. Und meine neuen Gurte können sich auch sehen lassen.

Dann war der Jahresempfang der DPSG München & Freising. Leider war ich gesundheitlich etwas angeschlagen, und es gibt auch noch keine Fotos davon. (Keine Ahnung, wohin die verschwunden sind). Aber hier auf dem Bild bin ich beim Einrichten der Fotobox. Vielleicht gibts bald ja auch noch interessantere Bilder von der Feier.

Zu Weihnachten hatte ich Karten für Ivan Hajeks Konzert in Nürnberg geschenkt bekommen. Der spielt immer wieder mal hier in der Münchner Fußgängerzone. In Nürnberg war er aber zusammen mit einem Bassisten und einem Schlagzeuger, was mal was anderes und auch sehr hörenswert war. Hier ist eine ältere Aufnahme der drei in leider eher mäßiger Qualität.

Das Mikrophon in meinem Akkordeon ist leider ein bisschen kaputt, deshalb konnte ich nur ein Video aufnehmen. Und das musste ich auch zusammenschneiden aus dem, was nicht voller Störgeräusche war. :-\ Aber hier ist, was dabei rausgekommen ist: Wenn das Mikrophon mal repariert ist, muss ich die ganzen letzten Videos mal nochmal aufnehmen…

Januar 2018

Und schon ist der Januar vorbei. So viel spannendes war nicht, glaub ich. Es gab leckeres Essen, nicht so leckeres Essen,

Leckeres Essen
Nicht so leckeres Essen

schlappe Bälle und gekürzte Wissenschaft.

Schlapper Ball
Gekürzte Wissenschaft

Ich war am Ostfriedhof (zum Spazierengehen), in Benediktbeuern (zum Besichtigen des Hauses, in dem wir 2019 die Bundeskonferenz der Wölflingsstufe ausrichten), in Frankfurt (eine Freundin besuchen, und dann noch eine, wo dann zufällig noch eine dritte war).

Ja, alles sehr spannend. 😀

Ich hab ein paar neue Videos auf YouTube hochgeladen. Das interessanteste ist wahrscheinlich Tarrey Town (dt.: Tabu Rasa) aus The Legend of Zelda – Breath of the Wild. Leider hat da bei der Aufnahme mein Mikrophon mittendrin gestreikt. Deshalb musste ich Sachen rausschneiden, und am Ende sind ein paar Störgeräusche drin. Ich glaub, das Mikro ist magischerweise wieder in Ordnung. Selbstheilung und so. Hoffe ich…

Die Gurte von meinem Akkordeon lösen sich gerade auch auf. Und die Tasche auch… :-\

Jahresrückblick 2017: Bücher

Weil ich 2017 so viele Comics gelesen habe, hab ich gar nicht so viele Bücher gelesen. Trotzdem möchte ich wie letztes Jahr wieder meine Favoriten kurz vorstellen. Diese Bücher sind nicht 2017 herausgekommen, ich habe sie nur letztes Jahr gelesen.

Schneller als das Auge

„Schneller als das Auge“ ist eine Sammlung von Kurzgeschichten von Ray Bradbury, von dem ich bisher nur Fahrenheit 451 kannte, das unbedingt auch jeder schleunigst lesen sollte, der das noch nicht getan hat. Fahrenheit 451 hab ich damals (vor ca. 15 Jahren, glaube ich) in zwei Tagen durchgelesen und hätte es auch noch schneller verschlungen, wenn ich nicht gerade auf Borkum gewesen wäre, um mit dem Salonorchester Con Sentimento mehrmals am Tag in einem Pavillon am Strand aufzutreten. Und wo ich gerade eh schon abschweife und meine Finger das Wort Pavillon tippen sehe: Falls ihr euch mal gewundert habt, wieso es im Spiel Munchkin eine Karte namens „Pavillon“ gibt, das geht auf diese Geschichte hier zurück, also auf eine D&D-Anekdote aus den 70ern. Äh… Wo war ich? Ach, Bücher. Ja, „Schneller als das Auge“, tolle Kurzgeschichten. Oh Gott, wenn das so weiter geht mit den Büchern hier, dann wird das ein seltsamer Bücherrückblick.

Ray Bradbury
Schneller als das Auge
Diogenes
ISBN: 978-3257244090

Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan … aber einmal um die Welt

Das ist ein echter Reisebericht von drei Freunden, die sich in den Kopf gesetzt hatten, sich ein altes schwarzes Londoner Taxi zu kaufen und damit einmal um die Welt zu fahren (mit möglichst vielen Umwegen, damit es sich lohnt). Klingt verrückt, ist es auch und sehr unterhaltsam zu lesen. Allein gegen Ende des Buchs wird es ein bisschen langweilig, fand ich.

Hier gibt es eine Leseprobe.

Paul Archer & Johno Ellison
Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan … aber einmal um die Welt
duMont
ISBN: 978-3770182824

Frankie Machine

Frankie Machine ist ein Kriminalroman über den Anggelladenbetreiber und Mafiakiller im Ruhestand Frank Macchiano. Eigentlich hat er sein Mafialeben hinter sich gelassen, aber irgendjemand will ihn töten.

Hier gibt es eine Leseprobe.

Don Winslow
Frankie Machine
suhrkamp
ISBN: 978-3518461211