Januar 2019

Ein neues Jahr hat begonnen. Es hat auch direkt ganz gut mit etwas Exit-Brettspiele-Spielen und Conan-Brettspiel-Spielen und Dark-Souls-Brettspiel-Spielen und D&D-Spielen angefangen.

Später im Monat war ich dann in Augsburg und bin ein bisschen wirr durch die Gegend gelaufen. Dabei hab ich so manches Gässchen entdeckt, das ich noch nicht kannte, obwohl ich direkt um die Ecke gewohnt hab… 😀

Und dann war ich endlich mal wieder mit Anna auf einem Konzert von Dota. Und mal wieder in einer Filmvorführung vom Amerikahaus. Diesmal gabs Green Book zu sehen. Guter Film. Falls er noch in den Kinos läuft: anschauen!

Ah, ich hab noch vergessen, dass ich Anfang Januar das erste Mal Äthiopisch essen war. Mit Sassi und ihrem Mann. War lecker und man konnte mit den Fingern essen. Gefällt mir… 😀

Ende Januar gabs wieder ein neues Video auf meinem YouTube-Kanal. Diesmal der Titelsong von den Fraggles:

Dezember 2018

Der Eingang zum Garten der Psychiatrie von Lemberg.

Anfang Dezember war ich in der Ukraine in Lemberg. Ich hatte mich schon auf eisige Temperaturen vorbereitet, weil es zuvor dort -15° gehabt hat. Aber als ich dann da war, hatte es doch wieder +8°, was natürlich ganz angenehm war, auch wenn ich etwas zu warm angezogen war.

Aussicht auf Lemberg

Lemberg ist ein hübsches kleines Städtchen, wobei „kleines Städtchen“ ein bisschen untertrieben ist. Inzwischen hat die Stadt auch schon über eine Million Einwohner. Der letzte starke Zuzug kam wohl aus der Ostukraine.

Der Weg vom Flughafen zu meiner Wohnung war schon mal sehr abenteuerlich. So viele Schlaglöcher in einer Straße hab ich noch nie gesehen… Aber die Vermieterin hat mich sicher zur Wohnung gefahren. Ich bin von der Wohnung, dann erstmal in die Stadt reingelaufen. Hat zwar ne Stunde gedauert, aber so sieht man jedenfalls was von der Stadt. Nicht unbedingt die Sehenswürdigkeiten, aber trotzdem spannend.

Straßenbahn in Lemberg

Sehr interessant fand ich dort auch die Straßenbahnen. Die waren nicht mehr die jüngsten, aber trotzdem konnte man überall mit Kreditkarte zahlen. 😀

Gin-Tasting

Zurück in München war ich bei einem Gin-Tasting. Sehr zu empfehlen. Man bekommt ein bisschen was zu Herstellung und Geschichte erzählt, bekommt Empfehlungen und kann so viel Gin trinken, wie man will. 🙂

Am dritten Advent war wie immer der Friedenslicht-Gottesdienst im Dom. Viel interessanter ist aber, dass ich kurz vor Weihnachten dann im Radio war. Und zwar in einer Kindersendung zum Thema Friedenslich im Radio Feierwerk. Hier ist der Beitrag:

Silvester am Tollwood

Um Weihnachten rum gabs dann noch ein kleines Klassentreffen am Augsburger Christkindlesmarkt, die Remisenparty in Ingolstadt, und Weihnachten eben. 😀 An Silvester war ich auf der Feier am Tollwood. Da gabs tolle Musik, leckeres Essen und einen tollen Blick auf die Feuerwerke der Stadt, ohne dass man selber abgeschossen wird.

Jahresrückblick 2018: Comics

Wie schon für 2015, 2016 und 2017 gibt es für 2018 hier einen kleinen Überblick über meine Lieblingscomics des Jahres. Die Comicreihen, die schon länger laufen, wie z.B. Harley Quinn, Moonshine, Animosity oder Mirror, nehm ich hier nicht mit auf (auch wenn die alle vier sehr lesenswert sind), sondern nur die, die auch dieses Jahr (oder Ende des vorigen Jahres) gestartet sind.


Jeff Lemire hab ich durch Royal City kennen gelernt (auch unbedingt lesenswert). Mit Gideon Falls hat er wieder ein Meisterstück hingelegt. Dabei folgt man zwei Handlungssträngen: Einem jungen Mann, der anscheinend an Wahnvorstellungen leidet und einer Verschwörungstheorie nachgeht, weswegen er im Müll der Stadt nach Überresten der Schwarzen Scheune sucht; und einem Priester, der mal wieder versetzt wird und in einer kleinen Stadt landet, in der es offenbar einige dunkle Geheimnisse gibt, die ihn schließlich an seinem Glauben zweifeln lassen. Beide Handlungsstränge sind durch die mysteriöse Schwarze Scheune verbunden.

“Rural mystery and urban horror collide in this character-driven meditation on obsession, mental illness, and faith.”

schreibt der Verlag dazu.

Ich muss mir dringend mal noch die anderen Comics von Lemire besorgen. A.D.: After Death klingt z.B. auch gar nicht schlecht.
Das erste Trade gibts z.B. hier bei Amazon: Gideon Falls Volume 1: The Black Barn; oder natürlich noch besser beim (Comic-)Buchhändler eures Vertrauens.


Manche Leute haben imaginäre Freunde, andere haben imaginäre Monster – Imaginary Fiends. Das Wortspiel mit friend/fiend klappt im Deutschen nicht. Jedenfalls hat die kleine Melba versucht, ihre Freundin Brinke zu ermorden. Dass das nicht ihre Schuld ist sondern die von Polly Peachpit, einem Spinnenwesen, das nur Melba sehen kann, glaubt ihr niemand. Deshalb landet sie erst in der Psychatrie und soll Jahre später, als sie erwachsen ist, ins Gefängnis überstellt werden.
Da kommt das FBI auf sie zu, und sie erfährt, was es mit Polly Peachpit und den anderen interdimensionalen Mentalparasiten auf sich hat, die offenbar von immer mehr Menschen Besitz ergreifen. Durch die jahrelange Medikation und Therapie hat sich das Verhältnis von Melba und Polly so gewandelt, dass das FBI hofft, Melba (und Polly) für sich rekrutieren können, um die anderen Parasiten zu jagen. Besser als Gefängnis und zudem endlich eine Chance, zu beweisen, dass sie unschuldig ist, denkt sich Melba.
Das Trade gibt es z.B. hier bei Amazon: Imaginary Fiends; oder natürlich noch besser beim (Comic-)Buchhändler eures Vertrauens.


Mata Hari erzählt die Geschichte von Mata Hari – wer hätte es gedacht… Allerdings versucht Emma Beeby dabei möglichst bei der Wahrheit zu bleiben und nicht, wie so oft bei Geschichten über historische Personen, der besseren Story wegen zu übertreiben oder Dinge hinzuzudichten. Wie sehr sie das geschafft hat, kann ich nicht beurteilen. Dazu weiß ich zu wenig über Mata Hari. Aber den Comic kann ich dennoch empfehlen.
Beeby hat offenbar auch Geschichten für Big Finish geschrieben. Die muss ich mir auch mal anhören…
Das Trade ist noch nicht erschienen, kann aber natürlich beim (Comic-)Buchhändler eures Vertrauens vorbestellt werden.


Lobend erwähnen möchte ich noch ein paar andere Comics:

Irland #11

Dieser Eintrag ist Teil 11 von 11 in der Reihe Irland 2018

Schließlich wurde das Wetter dann doch wieder besser. Unser durchnässtes Zelt lag immer noch hastig zusammengestopft im Kofferraum. Vielleicht würden wir es doch noch trocknen können vor unserem Rückflug nach Deutschland.

Bunte Ecke in Athlone

Aber zuerst ging es nach einem kurzen Zwischenstopp in Athlone in die Whiskey-Destillerei von Kilbeggan. Die zeigen in der Tour dort sowohl, wie Whiskey früher hergestellt wurde, als auch, wie das heute gemacht wird. Und eine Whiskey-Verkostung gabs am Ende auch noch. Und da ich eh kein so großer Whiskey-Fan bin und ja einer noch fahren musste, hat Laura die doppelte Dosis abbekommen. Aber einen der Whiskeys fand ich sogar ganz lecker. Den hab ich auch jetzt zu Weihnachten geschenkt bekommen. 🙂

Dann fuhren wir noch zum Hill of Tara, wo man noch vom Gras überwucherte Grundrisse aus der Steinzeit und später erkennen kann. Viel ist an sich nicht zu sehen, man muss also ein bisschen Phantasie mitbringen. 😀

Schließlich kamen wir im North Beach Caravan Park nördlich von Dublin unter. Nicht unbedingt der schönste Zeltplatz, den wir die Woche so hatten, aber wenigstens konnten wir dort das Zelt wieder trocken kriegen und die letzte Nacht noch darin schlafen.