Heute vor Sechs Jahren: Quadro Nuevo

Heute vor sechs Jahren schrieb ich hier kurz etwas über Quadro Nuevo. Eigentlich hab ich dem, was ich damals geschrieben hab, nichts hinzuzufügen, weil ich seitdem weder auf einem Konzert von ihnen war noch wirklich verfolgt hab, was sie so neues gemacht haben.

Aber dennoch ist es mal wieder an der Zeit, Werbung für diese tolle Band zu machen. Hier ist ein Video von ihnen.

Ok, das ist auch schon wieder von 2010. Hier ist was aktuelleres:

Am 8. Mai kommen sie auch mal wieder nach München.

Januar 2019

Ein neues Jahr hat begonnen. Es hat auch direkt ganz gut mit etwas Exit-Brettspiele-Spielen und Conan-Brettspiel-Spielen und Dark-Souls-Brettspiel-Spielen und D&D-Spielen angefangen.

Später im Monat war ich dann in Augsburg und bin ein bisschen wirr durch die Gegend gelaufen. Dabei hab ich so manches Gässchen entdeckt, das ich noch nicht kannte, obwohl ich direkt um die Ecke gewohnt hab… 😀

Und dann war ich endlich mal wieder mit Anna auf einem Konzert von Dota. Und mal wieder in einer Filmvorführung vom Amerikahaus. Diesmal gabs Green Book zu sehen. Guter Film. Falls er noch in den Kinos läuft: anschauen!

Ah, ich hab noch vergessen, dass ich Anfang Januar das erste Mal Äthiopisch essen war. Mit Sassi und ihrem Mann. War lecker und man konnte mit den Fingern essen. Gefällt mir… 😀

Ende Januar gabs wieder ein neues Video auf meinem YouTube-Kanal. Diesmal der Titelsong von den Fraggles:

Heute vor sechs Jahren: Wie ich zu Linux kam

Heute vor sechs Jahren schrieb ich hier, wie es dazu kam, dass ich um die Jahrtausendwende von Windows zu Linux gewechselt bin. Wegen eines Hardware-Defekts, wie sich schließlich herausgestellt hat. Das ist schon interessant, wie einen Zufälle hin und wieder in eine unerwartete aber gute Richtung schubsen.

Dezember 2018

Der Eingang zum Garten der Psychiatrie von Lemberg.

Anfang Dezember war ich in der Ukraine in Lemberg. Ich hatte mich schon auf eisige Temperaturen vorbereitet, weil es zuvor dort -15° gehabt hat. Aber als ich dann da war, hatte es doch wieder +8°, was natürlich ganz angenehm war, auch wenn ich etwas zu warm angezogen war.

Aussicht auf Lemberg

Lemberg ist ein hübsches kleines Städtchen, wobei „kleines Städtchen“ ein bisschen untertrieben ist. Inzwischen hat die Stadt auch schon über eine Million Einwohner. Der letzte starke Zuzug kam wohl aus der Ostukraine.

Der Weg vom Flughafen zu meiner Wohnung war schon mal sehr abenteuerlich. So viele Schlaglöcher in einer Straße hab ich noch nie gesehen… Aber die Vermieterin hat mich sicher zur Wohnung gefahren. Ich bin von der Wohnung, dann erstmal in die Stadt reingelaufen. Hat zwar ne Stunde gedauert, aber so sieht man jedenfalls was von der Stadt. Nicht unbedingt die Sehenswürdigkeiten, aber trotzdem spannend.

Straßenbahn in Lemberg

Sehr interessant fand ich dort auch die Straßenbahnen. Die waren nicht mehr die jüngsten, aber trotzdem konnte man überall mit Kreditkarte zahlen. 😀

Gin-Tasting

Zurück in München war ich bei einem Gin-Tasting. Sehr zu empfehlen. Man bekommt ein bisschen was zu Herstellung und Geschichte erzählt, bekommt Empfehlungen und kann so viel Gin trinken, wie man will. 🙂

Am dritten Advent war wie immer der Friedenslicht-Gottesdienst im Dom. Viel interessanter ist aber, dass ich kurz vor Weihnachten dann im Radio war. Und zwar in einer Kindersendung zum Thema Friedenslich im Radio Feierwerk. Hier ist der Beitrag:

Silvester am Tollwood

Um Weihnachten rum gabs dann noch ein kleines Klassentreffen am Augsburger Christkindlesmarkt, die Remisenparty in Ingolstadt, und Weihnachten eben. 😀 An Silvester war ich auf der Feier am Tollwood. Da gabs tolle Musik, leckeres Essen und einen tollen Blick auf die Feuerwerke der Stadt, ohne dass man selber abgeschossen wird.

Jahresrückblick 2018: Comics

Wie schon für 2015, 2016 und 2017 gibt es für 2018 hier einen kleinen Überblick über meine Lieblingscomics des Jahres. Die Comicreihen, die schon länger laufen, wie z.B. Harley Quinn, Moonshine, Animosity oder Mirror, nehm ich hier nicht mit auf (auch wenn die alle vier sehr lesenswert sind), sondern nur die, die auch dieses Jahr (oder Ende des vorigen Jahres) gestartet sind.


Jeff Lemire hab ich durch Royal City kennen gelernt (auch unbedingt lesenswert). Mit Gideon Falls hat er wieder ein Meisterstück hingelegt. Dabei folgt man zwei Handlungssträngen: Einem jungen Mann, der anscheinend an Wahnvorstellungen leidet und einer Verschwörungstheorie nachgeht, weswegen er im Müll der Stadt nach Überresten der Schwarzen Scheune sucht; und einem Priester, der mal wieder versetzt wird und in einer kleinen Stadt landet, in der es offenbar einige dunkle Geheimnisse gibt, die ihn schließlich an seinem Glauben zweifeln lassen. Beide Handlungsstränge sind durch die mysteriöse Schwarze Scheune verbunden.

“Rural mystery and urban horror collide in this character-driven meditation on obsession, mental illness, and faith.”

schreibt der Verlag dazu.

Ich muss mir dringend mal noch die anderen Comics von Lemire besorgen. A.D.: After Death klingt z.B. auch gar nicht schlecht.
Das erste Trade gibts z.B. hier bei Amazon: Gideon Falls Volume 1: The Black Barn; oder natürlich noch besser beim (Comic-)Buchhändler eures Vertrauens.


Manche Leute haben imaginäre Freunde, andere haben imaginäre Monster – Imaginary Fiends. Das Wortspiel mit friend/fiend klappt im Deutschen nicht. Jedenfalls hat die kleine Melba versucht, ihre Freundin Brinke zu ermorden. Dass das nicht ihre Schuld ist sondern die von Polly Peachpit, einem Spinnenwesen, das nur Melba sehen kann, glaubt ihr niemand. Deshalb landet sie erst in der Psychatrie und soll Jahre später, als sie erwachsen ist, ins Gefängnis überstellt werden.
Da kommt das FBI auf sie zu, und sie erfährt, was es mit Polly Peachpit und den anderen interdimensionalen Mentalparasiten auf sich hat, die offenbar von immer mehr Menschen Besitz ergreifen. Durch die jahrelange Medikation und Therapie hat sich das Verhältnis von Melba und Polly so gewandelt, dass das FBI hofft, Melba (und Polly) für sich rekrutieren können, um die anderen Parasiten zu jagen. Besser als Gefängnis und zudem endlich eine Chance, zu beweisen, dass sie unschuldig ist, denkt sich Melba.
Das Trade gibt es z.B. hier bei Amazon: Imaginary Fiends; oder natürlich noch besser beim (Comic-)Buchhändler eures Vertrauens.


Mata Hari erzählt die Geschichte von Mata Hari – wer hätte es gedacht… Allerdings versucht Emma Beeby dabei möglichst bei der Wahrheit zu bleiben und nicht, wie so oft bei Geschichten über historische Personen, der besseren Story wegen zu übertreiben oder Dinge hinzuzudichten. Wie sehr sie das geschafft hat, kann ich nicht beurteilen. Dazu weiß ich zu wenig über Mata Hari. Aber den Comic kann ich dennoch empfehlen.
Beeby hat offenbar auch Geschichten für Big Finish geschrieben. Die muss ich mir auch mal anhören…
Das Trade ist noch nicht erschienen, kann aber natürlich beim (Comic-)Buchhändler eures Vertrauens vorbestellt werden.


Lobend erwähnen möchte ich noch ein paar andere Comics:

Irland #11

Dieser Eintrag ist Teil 11 von 11 in der Reihe Irland 2018

Schließlich wurde das Wetter dann doch wieder besser. Unser durchnässtes Zelt lag immer noch hastig zusammengestopft im Kofferraum. Vielleicht würden wir es doch noch trocknen können vor unserem Rückflug nach Deutschland.

Bunte Ecke in Athlone

Aber zuerst ging es nach einem kurzen Zwischenstopp in Athlone in die Whiskey-Destillerei von Kilbeggan. Die zeigen in der Tour dort sowohl, wie Whiskey früher hergestellt wurde, als auch, wie das heute gemacht wird. Und eine Whiskey-Verkostung gabs am Ende auch noch. Und da ich eh kein so großer Whiskey-Fan bin und ja einer noch fahren musste, hat Laura die doppelte Dosis abbekommen. Aber einen der Whiskeys fand ich sogar ganz lecker. Den hab ich auch jetzt zu Weihnachten geschenkt bekommen. 🙂

Dann fuhren wir noch zum Hill of Tara, wo man noch vom Gras überwucherte Grundrisse aus der Steinzeit und später erkennen kann. Viel ist an sich nicht zu sehen, man muss also ein bisschen Phantasie mitbringen. 😀

Schließlich kamen wir im North Beach Caravan Park nördlich von Dublin unter. Nicht unbedingt der schönste Zeltplatz, den wir die Woche so hatten, aber wenigstens konnten wir dort das Zelt wieder trocken kriegen und die letzte Nacht noch darin schlafen.

Irland #10

Dieser Eintrag ist Teil 10 von 11 in der Reihe Irland 2018
Leider konnten wir nicht ins Spiegelland. Die Spiegel in der Kylemore Abbey wurden zu gut bewacht.

Am nächsten Tag hat es immer noch geregnet. Ganz in der Nähe war ein altes Kloster, die Kylemore Abbey, die wir uns dann eben angesehen haben. Leider nur von innen, die Anlage drumrum ist sicher auch sehr schön, aber es hat einfach geschüttet wie wild. Eine Sache, die ich dort in der Abbey gelernt hab, war, dass früher auch nicht alles besser war, zumindest was Schriftsatz angeht:

Einfach mal alle Schriftarten verwenden, die man hat, oder was?

Weiter ging es nach nach Louisburgh zu einer Mittagspause zum Aufwärmen. Und dann über Acaill nach Belmullet, wo wir in einem Bed&Breakfast vor dem Regen geschützt unterkamen. Wie eigentlich überall gab es auch in Belmullet einen gemütlichen Pub, der diesmal auch schön in Laufreichweite lag (irgendwie hat es dann doch mal zu regnen aufgehört).

Leider gibt es wegen des ganzen Regens keine so tollen Fotos. Das hier hab ich noch:

Heute vor 6 Jahren: Argentinien

Heute vor sechs Jahren war ich gerade mittendrin, das Reisetagebuch meines Argentinienurlaubs abzutippen. Und eben heute vor sechs Jahren war gerade der Teil dran, wo ich das Handy verloren hatte, das mir Caro geliehen hatte, damit ich notfalls mit ihr kommunizieren konnte. Das ging damals noch gut, weil nichts schlimmes passiert ist und das Handy außerdem zwei Tage später wieder aufgetaucht ist.

Dieses Jahr in Irland hab ich meinen Personalausweis verloren. Das ging auch noch gut, weil ich meinen Reisepass zusätzlich noch dabei hatte.

Ich bin mal gespannt, was ich kommendes Jahr auf dem Jamboree in den USA verlier…

Irland #9

Dieser Eintrag ist Teil 9 von 11 in der Reihe Irland 2018
Lough Inagh
Es gibt schlimmere Orte zum Frühstücken als den Loogh Inagh. Wobei ich mir gar nicht mehr sicher bin, ob wir hier gefrühstückt haben. Ist alles schon so lange her…

Dann wurde das Wetter schlecht. So viel Regen, dass unser Zelt durchnässt war und wir uns entschieden, mit dem Auto irgendwohin zu fahren, wo man eine schöne Aussicht hat, und im Auto zu frühstücken.

Weil das Zelt so nass war und es auch in Strömen weiterregnete, wir es also bis zum Abend niemals wieder trocken gekriegt hätten, haben wir uns ein Hostel gesucht. Es wurde das Connemara Hostel.

Nicht weit weg von dort gab es das Sheep and Wool Centre, ein kleines Wollgeschäft mit Museum, wo man sich erklären und zeigen konnte, wie man Wolle spinnt und webt. Hauptsache trocken… 😀

Owenglin river in Clifden
Der Owenglin river in Clifden

Abends waren wir noch in Clifden, der Hauptstadt von Connemara. Auf Wikipedia steht, dass es nur die inoffizielle Hauptstadt sei. Keine Ahnung, was das heißt. Ist jedenfalls ein hübsches kleines Städtchen.

Dass wir diese Nacht zur Abwechslung mal ein echtes Bett hatten, war natürlich auch ganz schön. 🙂

November 2018

Was war so im November? Angefangen hat er mit der überraschend gut besuchten Veranstaltung für Wölflings-Leiter zum Thema Demokratie und Mitbestimmung. Unsere Orange Brunches laufen ja meistens sehr gut, aber bei dem Thema hatte ich nicht erwartet, dass so viele Leute kommen.

Dann haben wir mal wieder ein Exit-the-Room-Brettspiel gespielt, diesmal eines aus der Reihe „Escape Room – Das Spiel“. Die Reihe ist leider nicht so gut wie die von Kosmos, über die ich hier schon kurz geschrieben hatte. Die Rätsel arten zu oft in wildes Rumraten aus. Da sind die Spiele von Kosmos deutlich besser geschrieben. Was die Escape-Room-Reihe dagegen besser macht, ist, dass man sie mehrmals spielen kann. Also man selber nicht, denn man kennt die Rätsel und die Lösungen dann ja schon. Aber man kann das Spiel weitergeben und die zerschnittenen/beschriebenen/gefalteten Teile aus dem Internet runterladen und selber neu ausdrucken. Aber alles in allem würde ich jedem auf jeden Fall empfehlen, erst einmal die Spiele von Kosmos zu spielen.

Ich hatte vor ein paar Wochen schon all meine Musik-CDs aussortiert, weil ich nur noch so selten Musik von Silberscheiben gehört hab. Und jetzt im November hab ich endlich mal Zeit gefunden, damit auf einen Flohmarkt zu gehen. Praktischerweise war gleich bei mir um die Ecke am Giesinger Grünspitz ein Flohmarkt, wo man auch noch keine Standgebühr zahlen musste.
Ich hatte ehrlich gesagt nicht erwartet, dass ich viel Verkaufen würde, weil wer hört heutzutage schon Musik von CDs? Aber ich hab tatsächlich über 100€ eingenommen.
Ein paar interessante Bekanntschaften hab ich da auch gemacht. Zum Beispiel die ältere Dame, die sich eine CD von J.B.O. gekauft hat, weil sie die Jungs persönlich kennt. Oder der ältere Herr, der sich erkundigt hat, ob ich eine CD mit einer Schildkröte auf dem Cover habe.
Irgendwann muss ich aber nochmal auf den Flohmarkt gehen, weil ich hab noch viele CDs loszuwerden. Und bei Büchern und DVDs hab ich noch gar nicht angefangen…

Dann hab ich mal wieder auf der Artz&Jamz Alley im Item Shop gespielt. Und hab mir den zweiten Teil von Phantastische Tierwesen angeschaut und bestimmt noch andere Sachen gemacht. 😀
Ach ja, im Krankenhaus war ich auch. Mein Hausarzt hat mich mit Verdacht auf Lungenembolie dorthin geschickt. Zum Glück war es dann doch nur eine leichte Rippenfellentzündung, die auch recht schnell wieder verschwunden ist. Aber so bin ich dann auch mal mit nem Krankenwagen mitgefahren.