Mai 31 2010
Nachdem ich also endlich im Hotel angekommen war und mich geduscht hatte, hab ich ein bisschen die Umgebung des Hotels erkundet.
Direkt auf dem Weg zum Hotel war mir schon diese Tür aufgefallen:

Viele der Häuser in Lissabon sind zumindest von außen ziemlich heruntergekommen. Oft klafft auch eine Lücke wie hier auf dem Bild. Bei solchen Lücken ist es dann nicht unüblich, dass die benachbarten Häuser abgestützt werden müssen…
Aber alles in allem ist es schon eine sehr schöne Stadt.
Ich bin dann runter an den Tejo gegangen. Wollte ich zumindest, aber da unten war gerade der Papst. Deswegen bin ich wegen der Menschenmassen nicht weitergekommen. Nachdem ich die Massen umrundet hatte, kam ich schließlich an den Cais do Sodré. Nachdem ich dort ein bisschen die Sonne genossen hatte, bin ich zurück zum Hotel. Weil ich nicht den selben Weg zurücknehmen wollte, hab ich mich dann prompt verlaufen… 
Am Abend bin ich dann nochmal den Vortrag durchgegangen, den ich am nächsten Tag halten sollte, und hab mich dann schlafen gelegt.
Alles über meinen Tag an der Technischen Universität gibt es demnächst.
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Mrz 8 2010
Ein kleiner Rückblick meines Wochenendes:
Samstag war ich in Galtür beim Skifahren. Leider war vormittags das Wetter so schlecht (Sturm und Schnee), dass das Fahren keinen Spaß gemacht hat. Mein Schal war steifgefroren, meine Finger haben so wehgetan, dass mir fast schlecht wurde, mir war kalt. Aber nach einer Gulaschsuppe war das Wetter zum Glück wieder schön, die Sonne schien und der Schnee war wunderbar…
So hätts den ganzen Tag sein können, meinetwegen.
Am Sonntag abend war ich in der Komödie und hab Arsen und Spitzenhäubchen gesehen. Das wird immerhin schon seit Ende 2008 hier gespielt, und war dennoch nahezu ausverkauft. Es lohnt sich wirklich. Ist ein sehr amüsantes Stück und eine sehenswerte Inszenierung!
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Feb 27 2010
Heute habe ich versucht, aus der Stadt nach Hause zu kommen. Dummerweise hatte ich vergessen, dass heute ja die Nazi-Demo war und die Gegendemo und der Aktionstag Vielfalt in der Friedesstadt, und was auch immer noch. Aber selbst wenn ich daran gedacht hätte, hätte ich nicht gedacht, dass dadurch der gesamte öffentliche Nahverkehr zum erliegen kommt, zumindest der in Richtung Norden.
Meine Vorstellung des Genehmigunsverfahrens einer Demo ist die folgende: Der Antrag wird gestellt und geprüft. Insbesondere wird der geplante Weg geprüft, den der Demonstrationszug nehmen soll. Da schaut man dann unter anderem, welchen Einfluss das auf den Straßenverkehr hat, vielleicht auch in Rücksprache mit Polizei und den Verkehrsbetriebe, und ändert den Verlauf gegebenenfalls ab. Wie auch immer, jedenfalls hätte ich gedacht, dass spätestens nach der Genehmigung der Demo die Verkehrsbetriebe über den geplanten Verlauf informiert werden, damit diese sich um einen Ersatzfahrplan kümmern können. Soweit meine Vorstellung.
Die Realität sah so aus: Ich sitz am Moritzplatz und es kommt eine Durchsage, dass die Linie 2 auf der Strecke durch Busse ersetzt wird. Ok, warte ich ein bisschen. Es kommt nix. Auf der Tafel steht bei der Linie 2 “kein Betrieb”. Hm… Na gut, lauf ich halt zum Kö, vielleicht fahren die Busse über die Strecke der Linie 4. Am Kö steht an den Tafeln bei der Linie 2 auch “kein Betrieb”. Da denk ich mir, fahr ich eben mit der Linie 4 bis zur Wertachbrücke und lauf von da aus heim. Da ist mir erst aufgefallen, dass anscheinend nichts mehr fuhr. Fast überall stand “kein Betrieb”. Ok, lauf ich eben zur City-Galerie und fahr mit dem 35er. Aber da unten fuhr auch nix.
Irgendwas muss da gründlich schiefgelaufen sein. Entweder die Genehmigung der Demo-Strecken, oder der (nicht wirklich vorhandene) Ersatzplan der Stadtwerke, oder wasweißich.
Auf besagtem Aktionstag Vielfalt in der Friedesstadt war ich auch kurz. Ein paar Fressstände, ein bisschen Parteiwerbung, und Kinderbespaßung vom Abenteuerspielplatz. Dazu live-Musik und ein paar Leute die mit Bratwurstsemmeln in der Sonne stehen. Im Flyer dazu heißt es:
Wir müssen aktiv werden und deutlich machen, dass Augsburg kein Ort extremer politischer Agitation ist. Mit dem Aktionstag “Vielfalt in der Friedensstadt” auf dem Rathausplatz und weiteren Plätzen in der Innenstadt wollen wir dafür ein Zeichen setzen.
Ah ja, dazu passen natürlich Parteiwerbung und Imbissbuden. 
Aber vielleicht bin ich auch nur zu müde und von dem Chaos im öffentlichen Nahverker zu gestresst, um das richtig zu würdigen… Jetzt leg ich mich erstmal schlafen…
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