Jul 20 2010
Irgendwie ist das komplett an mir vorbeigegangen. Ok, ich kanns darauf schieben, dass ich mit meiner Dissertation viel um die Ohren hatte. Aber trotzdem finde ich seltsam, dass ich erst jetzt, wo das Projekt vorbei ist, davon erfahre.
Die Rede ist von Jean Stein, dem auf dem im Abriss befindlichen Augsburger Hasenbräu-Gelände “soziokulturellen Experiment, einem offenen Prozess, in dem das Gebäude mit Euch, den Künstlern und Besuchern zu einem begehbaren Kunstwerk” (Quelle) umgestaltet wurde. Äh, wasauchimmer. Jedenfalls gabs dort, bevor der Schornstein explodiert, d.h. bevor der ehemalige Weiße Hase in der Kapuzinergasse mit dem darüber thronenden Brauereischlot plattgemacht wird, noch Konzerte, Musik, “Essperimente” und vieles mehr, was den Besuch gelohnt hätte.
Schade, dass ich erst jetzt durch die Abschlussveranstaltung des Projekts davon erfahren habe. Vergangenen Samstag fand im Rahmen des Festivals der Kulturen in der Kapuzinergasse eben das Straßenfest “Il Vicolo del Cappuccino” statt, wo auf der OpenAir-Bühe neben dem Jean Stein mehrere Musiker auftraten.
Unter anderem spielte dort Alexandra Gaevskaya, die unter leider widrigen Wetterverhältnissen Lieder aus ihrer Heimat Russland vortrug. Unter anderem Belaya noch’. Sasha ist übrigens am Sonntag, 25. Juli, wieder zu hören auf dem La Strada.
Notiz an mich: Ich sollte in Zukunft ein bisschen aufmerksamer schauen, was in Augsburg so alles los ist… Hier noch ein Bild aus der Kapuzinergasse:

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Jun 22 2010
Etwas Werbung in eigener Sache:
Es stehen wieder zwei Konzerte des Salonorchesters Con Sentimento an, in dem ich Akkordeon spiele. Und zwar:
Sonntag, 27. Juni 2010, 19:30 Uhr im Hof der Helen-Keller-Schule, Dinkelscherben. Bei Schlechtwetter in der Aula.
Freitag, 9. Juli 2010, 19:30 Uhr im Hof der Seniorenwohnanlage am Mitterfeld, Gessertshausen. Bei Schlechtwetter in der Aula der Grundschule von Gessertshausen.
Eintritt ist bei beiden Konzerten frei.
Als Solisten sind diesmal mit dabei:
- Katharina Müller, Sopran
- Johanna Sikasa, Alt
- Dominik Domes, Saxophon
Es werden Stücke zu hören sein von: Glinka, Grothe, Lehar, Hamilton, Gershwin, Rota, Donizetti, Alonso, Hollaender, Scott, Strauß, Rixner, Flotow. (sagt jedenfalls der Flyer…
)
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Mai 30 2010
Ich war vom 11. bis zum 16. Mai in Lissabon, weil ich mich dort an der Technischen Universität auf eine Postdoc-Stelle beworben hatte, und ich darauf eingeladen wurde, einen Vortrag zu halten. Ich bin dann noch ein paar Tage dort geblieben, wo ich schon mal in Portugal war.
Die Aschewolke hat mit gleich schon mal einen richtigen Schreck eingejagt, indem sie Teile des spanischen und portugiesischen Luftraums am Wochenende vor meinem Abflug lahmlegte. Aber am Tag vor dem Abflug war alles noch in Ordnung, und auch am Abend gegen 18 Uhr war der Flug auch noch ganz normal aufgelistet. Der Flug sollte tags drauf um 6 Uhr morgens sein.
Ich hab dann den Fehler gemacht, nach dem Katzenjammer-Konzert nochmal nachzusehen, ob mit meinem Flug alles in Ordnung ist. Da habe ich gesehen, dass mein Flug gestrichen wurde. Na supi. Da ich eigentlich keine Lust hatte, mitten in der Nacht auf gut Glück zum Flughafen nach München zu fahren, versuchte ich, jemanden von der Fluggesellschaft zu erreichen, was mich aber zu so später Stunde nur zu einer portugiesischen Bandansage führte, die ich nicht verstand.
Also bin ich dann doch auf gut Glück nach München gefahren, bzw. gefahren worden. (Danke nochmal, Kathi!) Der Kerl von TAP (der portugiesischen Fluggesellschaft), hatte wohl den besten Job an dem Tag, er schickte einfach alle Leute, die irgendwie ihren gestrichenen Flug umbuchen wollten, zum Schalter der Lufthansa. Dort wurde mir dann ein Flug über Hamburg angeboten, obwohl noch nicht klar war, ob Lissabon bis dann schon wieder offen sein würde. Aber das war mir egal, ich musste ja irgendwie nach Lissabon kommen, und ob ich jetzt in Hamburg rumhock oder in München, war mir dann auch egal…
Irgendwie kam ich dann schließlich mit gehöriger Verspätung in Portugal an, und nahm den Flughafenbus in die Stadt. Auf dem Weg wurde ich wieder daran erinnert, dass heute ja auch der Papst nach Lissabon kommt. Überall standen Polizisten herum, und die ganzen Parkplätze entlang der Straßen waren abgesperrt. Außerdem hingen von den Balkonen überall Flaggen.
Dank Google Maps kam ich dann auch am Hotel an, das leider kein kostenloses Internet hatte. Deswegen muss ich diesen und die folgenden Artikel leider im Nachhinein schreiben.
Was sonst noch am 11. Mai und den Tagen darauf geschah, gibts demnächst hier zu lesen.
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