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Akkordeonmusik 7 – Quadro Nuevo

Es ist schon einige Zeit her, seit ich das letzte Mal in mein CD-Regal gegriffen habe, um etwas daraus vorzustellen. Heute ist es wieder so weit.

Und heute ziehe ich: Quadro Nuevo. Passt jetzt nicht komplett in die Kategorie „Akkordeonmusik“, denn das Quartett spielt auch noch Saxophon, Bass, Harfe und einige Instrumente mehr.
Jetzt gehts wieder ans Musikgenre-Beschreiben… oje… Weltmusik, Jazz, Tango… wasweiß ich. Am besten einfach mal reinhören:

Letztens war ich auf einem Konzert von Quadro Nuevo in der Philharmonie in München. Die vier haben dort mit den Münchner Symphonikern gespielt. Leider war diese Kombination nicht so gut wie erwartet. Bei ein paar Liedern hat die Orchesterbegleitung ganz gut gepasst, aber bei den meisten Liedern hat man sich gewünscht, die vier würden alleine spielen. Ok, so schlimm war es nicht…

Trotzdem: Lieber auf ein Konzert gehen, wo sie alleine spielen. Und davon gibt es einige.

Veronika Fischer gefällt dieser Artikel

Zisternenkeller und Jukevox

Oh eigentlich wollte ich schon vergangene Woche darüber schreiben. Hab ich ganz vergessen. Naja, dann hol ichs eben nach.

Kennt ihr den Zisternenkeller in Augsburg? Ich kannte ihn nicht Da hab ich 28 Jahre lang in Augsburg gelebt, lange Zeit sogar dort um die Ecke, aber bis vorige Woche kannte ich ihn nicht. Das mag wohl daran liegen, dass dort keine öffentliche Gastronomie ist, sondern man den Gewölbekeller nur für Veranstaltungen mieten kann. Vielleicht liegt es auch daran, dass der Eingang kaum zu finden ist, wenn man nicht weiß, wo man suchen muss. (Neben dem Murphy’s Law in den Hofeingang, und im Durchgang rechts rein.) Jedenfalls geht man, wenn man es gefunden hat, eine enge Wendeltreppe hinunter. Wenn man dann unten das ein oder andere getrunken hat, ist es sehr lustig, dort wieder hochzusteigen… :D

Am Tag nach meinem Besuch im Zisternenkeller war ich auf dem Jukevox-Konzert im gestrandet. Über Jukevox hab ich ja schon zweimal geschrieben (im November und Dezember 2010). Und es gilt immer noch: Absolut hörenswert, wenn man A-Cappella-Musik mag. Nächste Gelegenheit, Jukevox zu hören, ist am 27. März 2012 im Raben im Abraxas in Augsburg (Eintritt frei). Auch wenn der Einsatz neuartiger Medien (Powerpoint) noch geübt werden muss, war das Konzert letztens im gestrandet mal wieder ein Genuss, nicht zuletzt wegen dem Auftrittsort.

Das gestrandet ist eine Indoor-Beachvolleyball-Halle mit Bar und Bühne. Das heißt, man lag dort bequem in seinem Liegestuhl im Sand und konnte ganz entspannt der Musik lauschen…

Einen Kuss, bevor du gehst

Das neue Katzenjammer-Album ist endlich erschienen!
Es heißt “A kiss before you go” und läuft bei mir gerade in Dauerschleife.

Ich glaube, das ist eines der Alben, die einem immer besser gefallen, je öfter man sie hört. Beim ersten Hören war ich tatsächlich etwas enttäuscht – zu gut gefiel mir das erste Album. Aber mit jeder Wiederholung der CD entdecke ich neue, schöne, interessante Seiten an den Liedern.

Hier gibt es das Video der ersten Single “I will dance (when I walk away)”. Das ist wohl das eingängigste Lied des Albums, aber nicht das, das mir (bisher) am besten gefällt.

Sehr hörenswert sind auch Lady Marlene, Rock-Paper-Scissors und Gypsy Flee.

Aber am allerbesten sind die vier immer noch live. Falls mich wer am 9. November in die Muffathalle in München zu ihrem Konzert begleiten will, dann los, Karten kaufen!

Polkabjørn & Kleineheine und Katzenjammer in der Muffathalle

Norwegen ist ein tolles Land. Nicht nur wegen seiner Fjorde und der atemberaubend schönen Hardangervidda. Sondern auch wegen seiner Musiker.

Gestern war ich in München auf dem Konzert von Katzenjammer. Die vier Mädels haben mir erst einen kleinen Schreck eingejagt. Auf ihrem Konzert in Frankfurt am Vorabend ist nämlich der Feueralarm samt Sprinkleranlage losgegangen, und die Instrumente wurden nass. Ich weiß nicht, ob sie für Frankfurt die Instrumente schnell genug trocknen konnten und dann noch spielen konnten, also war ich auch unsicher, ob sie in München spielen würden. Wasser und Instrumente ist eine schlechte Kombination. Und dann verteilen die vor der Muffathalle noch Flyer, auf denen “Katzenjammer – neuer Termin: 9. November” steht. Das Konzert fällt doch nicht etwa aus!

Aber das war zum Glück nur die Ankündigung ihres nächsten Konzerts in München (dessen Besuch ich im übrigen jedem wärmstens ans Herz legen kann).

Vor Katzenjammer spielten noch zwei Vorbands. Zuerst Unni Wilhelmsen, die leider das Pech hatte, dass nach ihr die zweite Vorband spielte, die einfach nur unglaublich war: Polkabjørn & Kleineheine. Ich meine, wer es schafft, einen Blues zu spielen und dabei zu jodeln, ohne das es unpassend oder gar peinlich klingt, der ist echt gut… :D Und die beiden sind gut! Und ne Stimme hat Polkabjørn… Vom kräftigen Bass zur wunderbaren Jodel-Kopfstimme… :D

Es waren leider nicht alle so begeistert von den Vorbands. Hinter mir standen zwei Mädels, die es ziemlich unverschämt fanden, dass da Vorbands spielen. Eine sagte: “Ich dachte, die wären sympathisch und fangen gleich an zu spielen.” Später regten sie sich dann drüber aus, dass zwischen Polkabjørn und Katzenjammer eine unglaubliche Pause von zehn Minuten war. Als Katzenjammer dann auftraten, haben sie sie ausgebuht. Oh Mann, Leute gibts… Die hätten mal auf dem Konzert von Element of Crime sein sollen, da mussten wir eine Stunde auf die Band warten, nach dem kurzen Auftritt einer Vorband, die nicht annähernd so gut war wie die von Katzenjammer.

Und dann Katzenjammer. Zu denen kann ich nicht mehr tun, als zu wiederholen, was ich schon geschrieben habe. Ich kanns jedenfalls kaum erwarten, dass endlich ihr neues Album “Das Rock” rauskommt.

Kartenhaus, Hände, Badeente und Möhren

Ich hatte schon lang nicht mehr bei rebel:art vorbeigeschaut, drum hatten sich in meinem Feedreader einige ungelesene Artikel angesammelt. Darin fand sich aber durchaus das ein oder andere Schmankerl:

Zum Beispiel ein Kartenhaus aus Wahlplakaten, ein Projekt von Vladimir Turner:

Oder die Evolution von erhobenen Händen bei Konzerten (von gogoporen):

Dann noch dieses nette Badezubehör:

Und schließlich noch das Bunny Project von Conny Blom:

Kartenhaus-Bild von Vladimir Turner, Hand-Zeichnung von gogoporen. Karottenbild von Conny Blom

Katzenjammer

Von Katzenjammer habe ich ja schon mal geschwärmt. Aber heute habe ich die Konzertkarten für ihr Konzert am 14. April in München abgeholt, und deswegen ist jetzt wieder Zeit, etwas Werbung für die vier Norwegerinnen zu machen.

Album-Cover von Amazon. Bitte klicken und kaufen… :D

Wise Guys, Jukevox und cash-n-go

Das war ja mal ein acappellöses Wochenende. Oder sagt man acappellistisch? Akabbalistisch? Wie auch immer.

Jedenfalls waren wir auf zwei Konzerten von drei A-cappella-Bands in Augsburg. Zuerst bei den Wise Guys in der Schwabenhalle und dann beim Doppeladventskonzert von Jukevox und cash-n-go in der 12-Apostel-Kirche.

Die Wise Guys am Samstag waren klasse, keine Frage, auch wenn sie gesanglich nicht gegen die Darbietungen am Sonntag anstinken konnten. (Siehe auch “Stars, weil sie keine sind — Der ‘Vokal-Pop’ der Wise Guys” in der Augsburger Allgemeinen.) Viel spannender war es, nach dem Konzert wieder aus dem Schlammloch herauszukommen, in dem mein Auto versunken war. Auf dem Parkplatz der Messe befinden sich nämlich einige “Parkplätze”, die gar keine sind, was man aber gerade bei Schnee nicht so richtig erkennen kann. Und da es auch keine wirkliche Parkplatzeinweisung gab, haben sich viele Autofahrer auf diese Plätze gestellt, und sind (gerade nachdem es wohl noch ein bisschen getaut hat während des Konzerts) im Matsch steckengeblieben. Mein Auto ist sogar soweit eingesunken, dass man gar nicht mehr zur Fahrerseite einsteigen konnte. Aber das Problem ist anscheinend bekannt, weswegen nach dem Konzert schon ein Abschlepper da war, der den Autos aus dem Schlamm geholfen hat. Der steht bei jeder Veranstaltung da, hab ich gehört. Man könnte alternativ auch die Leute besser in die Parkplätze einweisen, oder die Parkplätze besser markieren, aber egal…

Ab Sonntag ist ja die neue Linie 6 gefahren, mitsamt allen damit verbundenen Fahrplanumstellungen. Ich will mich jetzt nicht in die Riege derer einreihen, die über die neue Straßenbahnlinie meckern, denn ich find, das war ein großer Unsinn, die Linie in den 60er Jahren einzustellen, und es verbessert die Anbindung von Hochzoll ungemein. Aber 20 Minuten Verspätung bei der eigentlich 34minütigen Fahrt vom Stephingerberg zur Münchener Straße zum Konzert von Jukevox und cash-n-go sind schon heftig. Gut, lag wohl auch an der noch suboptimalen Ampelschaltung, bzw. daran, dass der Straßenbahnfahrer nicht kapiert hat, dass er Grün hatte… Das Konzert von den beiden Bands war jedenfalls ganz große Klasse.

Wise-Guys-Bild © Wise Guys GbR.