Jun 1 2010
Ich hatte mich auf eine PostDoc-Stelle an der Technischen Uni von Lissabon beworben,genauer am Centre for Applied Mathematics and Economics, und wurde eingeladen, einen Vortrag zu halten. Das war überhaupt der Grund, weshalb ich nach Lissabon geflogen bin.
Also habe ich mich am Mittwoch, 12. Mai, auf den Weg gemacht von meinem Hotel zur Uni. Natürlich hab ich mich prompt verlaufen. Aber damit hatte ich gerechnet, und hatte genug Zeit eingeplant.
Auf dem Weg kam ich vorbei am Parlament. Und an einem interessanten Stellengesuch, das an einer Ampel hing. Leider hab ichs nicht fotografiert. Da hieß es, aus dem Gedächtnis zitiert und leicht verkürzt:
Programmierer sucht Job.
Computer-Kenntnisse: C++, Java, PHP
Sonstige Kenntnisse: Kann auch mit Kettensäge umgehen.
Wie auch immer, ich kam dann schließlich an der Uni an. Das Gebäude, in dem das Mathe-Institut untergebracht ist, war früher eine Radiostation, was man noch an den On-Air-Lämpchen über einigen Räumen sehen kann…
Nach einem sehr leckeren Mittagessen in einem Restaurant in der Nähe habe ich dann einen Vortrag über meine Dissertations-Projekt gehalten. Lief ganz gut. Die Diskussion danach war auch sehr interessant. 
Naja, da ich im Hotel kein kostenloses Internet hatte, habe ich dort an der Uni dann noch etwas rumgesurft. Und das hat sich gelohnt, denn es hatte sich Ines auf meine CouchSurfing-Anfrage gemeldet. Mehr dazu morgen.
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Mai 31 2010
Nachdem ich also endlich im Hotel angekommen war und mich geduscht hatte, hab ich ein bisschen die Umgebung des Hotels erkundet.
Direkt auf dem Weg zum Hotel war mir schon diese Tür aufgefallen:

Viele der Häuser in Lissabon sind zumindest von außen ziemlich heruntergekommen. Oft klafft auch eine Lücke wie hier auf dem Bild. Bei solchen Lücken ist es dann nicht unüblich, dass die benachbarten Häuser abgestützt werden müssen…
Aber alles in allem ist es schon eine sehr schöne Stadt.
Ich bin dann runter an den Tejo gegangen. Wollte ich zumindest, aber da unten war gerade der Papst. Deswegen bin ich wegen der Menschenmassen nicht weitergekommen. Nachdem ich die Massen umrundet hatte, kam ich schließlich an den Cais do Sodré. Nachdem ich dort ein bisschen die Sonne genossen hatte, bin ich zurück zum Hotel. Weil ich nicht den selben Weg zurücknehmen wollte, hab ich mich dann prompt verlaufen… 
Am Abend bin ich dann nochmal den Vortrag durchgegangen, den ich am nächsten Tag halten sollte, und hab mich dann schlafen gelegt.
Alles über meinen Tag an der Technischen Universität gibt es demnächst.
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Dez 23 2009
Gestern bin ich wieder in Deutschland gelandet. Zum Glück war unser Flug nicht von dem Schneechaos betroffen. Ein bisschen Bammel hatten wir schon, als wir gesehen haben, dass die ganzen Deutschland-Flüge von Istanbul aus gestrichen wurden…
Die letzten Tage in Shanghai hatte ich leider keinen Internetzugang, da ich in ner Jugendherberge war. Aber ich werde in den nächsten Tagen immer wieder mal Fotos hochladen und was von Shanghai erzählen.
Das ist der Ausblick vom Jin-Mao-Turm:

Die Fahrt ins 88. Aussichts-Stockwerk lohnt sich wirklich. Allerdings nur bei gutem Wetter. Wie man sieht, sieht man auch bei gutem Wetter wegen dem Smog, den es in Shanghai meist hat, nicht sehr weit. Der Jin-Mao-Tower ist zwar nur das dritthöchste Gebäude in Shanghai, aber dafür ist der Eintritt auch deutlich preiswerter als der zum Oriental Pearl Tower oder dem World Financial Center. Wenn ich mich richtig erinnere, hat es (für Studenten) nur etwa 8€ gekostet.
Zu sehen gab es nicht nur Shanghai von oben. Mindestens genauso beeindruckend ist auch der Blick innen von oben in das Hotel, das die 30 Stockwerke unter der Aussichtsplattform einnimmt.
Auch der Riss in einer der Fensterscheiben war ganz spannend… 
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