Jun 10 2010
Das ist auch eine schöne Art von Poesie, die Austin Kleon da praktiziert. Über Spreeblick bin ich auf sein Buch Newspaper Blackout gestoßen.
Kleon nimmt darin Zeitungsseiten, und schwärzt sie, sodass nur noch einige Wörter übrigbleiben. Hier eine Seite aus seinem Buch:

Das ist wie ein Bildhauer, der aus einem Block Marmor ein Kunstwerk schafft, indem er einfach alles weghaut, was nicht zur Statue gehört. 
Bilder von Austin Kleon unter Creative-Commons-Lizenz 
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Mrz 11 2010
Ich war kürzlich in Tim Burton’s Alice im Wunderland. Auf jeden Fall sehr sehenswert der Film
Was mich allerdings ein wenig gestört hat, war dass die Namen nicht konsequent eingedeutscht wurden. Der Jabberwocky und der Bandersnatch hätten durchaus Zipferlak und Schnatterrind genannt werden können, nach der Übertragung von Christian Enzensberger. Es wurde ja schließlich auch “Blumer Tag” gesagt und nicht “frabjous day”. Ok, der Vergleich hinkt, aber das müssen Vergleiche nun mal.
Wer sich übrigens die Geschichten von Lewis Carroll zulegen will, dem sei das Buch “Alles über Alice” von Martin Gardner ans Herz gelegt, bzw. dessen Originalausgabe “The Annotated Alice: The Definitive Edition”. Das Buch enthält die beiden Alice-Geschichten Carrolls, und zwar ausführlichst kommentiert. Das Buch ist wirklich sehr interessant zu lesen.
2 Kommentare | tags: Alice, Buch, Burton, Carroll, Kino
Feb 6 2010
In unserer letzten Wölflings-Gruppenstunde haben wir eine kleine Einheit zur aktuellen Jahresaktion der DPSG gemacht. Die Kinder sollten zuerst auf einem Plakat zusammenstellen, was denn in der Werbung so alles für Kinder beworben wird. Als ihnen nichts mehr einfiel, haben wir ihnen noch ein paar Werbeprospekte zur Inspiration gegeben.
Dann sollten sie sich überlegen, was Kinder davon eigentlich wirklich brauchen, und mit Klebepunkten abstimmen. Das hat alles ganz gut geklappt, unsere Kinder sind ja nicht auf den Kopf gefallen. Und es kam auch raus, was zu erwarten war: Eigentlich braucht man nur was zum Essen und was zum Anziehen.
Aber erstaunt hat mich, dass noch etwas drittes genauso viel Punkte hatte wie Kleidung und Futter: Bücher.
Die heutige Jugend ist also wohl doch noch nicht ganz verdorben, zumindest in dem Alter noch nicht.
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