Archiv für den Monat: September 2011

IKEA

Ich war letztens beim IKEA hier in München-Brunnthal. Und weil ich kein Auto hab, bin ich eben mit dem Bus hingefahren. Das dauert zwar ein bisschen, weil der Bus ewig durch Taufkirchen gurkt. Aber was was bleibt mir anderes übrig?

Der Bus hält beim IKEA direkt vor dem Haus auf dem Parkplatz. Dazu darf er durch eine mit einer Schranke versperrte Nebeneinfahrt reinfahren. Ich weiß nicht, wie das normalerweise ablaufen soll, aber als ich da war, lief das so:

Die Schranke war zu, der Busfahrer klingelt. Die Person am anderen Ende der Sprechanlage nuschelt irgendwas. Nichts passiert. Der Busfahrer klingelt nochmal. Die Person am anderen Ende sagt etwas von Aufzug. Nichts passiert. Der Busfahrer klingelt ein drittes Mal. Wieder irgendwas mit Aufzug. Langsam wird der Busfahrer ungehalten und sagt “Was will ich denn mit dem Aufzug? Ich bin doch der Linienbus!”.

Irgendwann kamen wir dann aber doch hinein.

Ein kleiner Tip an alle, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den IKEA fahren: Nicht bis Ladenschluss bleiben! Sonst muss man ne Dreiviertelstunde auf den nächsten Bus warten. Ok, ich hätte vielleicht vorher mal schauen sollen, wann die Busse zurückfahren. Selber schuld…

Assassin’s Creed – Der Film

Assassin’s Creed ist ein tolles Spiel. Ich muss mal den zweiten Teil weiterspielen…

Bis ich aber das Spiel im Keller in den Umzugskisten gefunden habe, erfreue ich mich an Videos wie diesem hier. Assassin’s Creed – The Movie… :D

(via Spreeblick)

Abbildung ähnlich

Letztens hab ich im Supermarkt ein Plakat gesehen, auf dem für ein Gewinnspiel geworben wurde. Einer der Gewinne war eine Woche Familienurlaub. Daneben war eine glückliche Familie vor sonnigem blauen Himmel abgebildet. Interessant fand ich allerdings die Anmerkung “Abbildung ähnlich”.

Ich meine, sowas macht doch niemand freiwillig, oder? Niemand würde so eine dämliche Anmerkung dazuschreiben, wenn er nicht müsste. Das heißt doch dann, dass wir jetzt hier in Deutschland auch so weit sind, dass auf Kaffeebechern stehen muss, dass sie heiße Flüssigkeiten enthalten können…

Da fällt mir ein, ich habe schon vor einiger Zeit mal eine Tomatenmarktube gesehen, auf der ganze Tomaten abgebildet waren. Darunter stand “Serviervorschlag”.

Hoaxilla

Webcomics lesen macht nicht nur Spaß, nein es bildet auch.

Letztens bin ich beispielsweise beim Lesen von Das Leben ist kein Ponyhof auf den Hinweis auf den Podcast Hoaxilla gestoßen. In den bald 60 Folgen des Podcasts beschäftigen sich Alexa und Alexander mit “Modernen Sagen (Urban Legends), Medien, Kultur und Wissenschaft”, wie es auf der Homepage des Podcasts heißt. Themen der letzten Folgen waren beispielsweise HAARP-Militärinstallation in Alaska, H. P. Lovecraft, Nessie, oder die Freimaurer.

Die beiden schweifen zwar gerne vom Thema ab, und gerade am Anfang einer Folge labern sie gerne mal ne Viertelstunde über dies und das, aber die Folgen, die im Durchschnitt etwa 45 Minuten dauern, sind dennoch immer sehr interessant und auch unterhaltsam.

Die aktuelle Folge könnt ihr hier anhören: Hoaxilla #57 – ‘Erdbebenmaschinen’.

Einen Kuss, bevor du gehst

Das neue Katzenjammer-Album ist endlich erschienen!
Es heißt “A kiss before you go” und läuft bei mir gerade in Dauerschleife.

Ich glaube, das ist eines der Alben, die einem immer besser gefallen, je öfter man sie hört. Beim ersten Hören war ich tatsächlich etwas enttäuscht – zu gut gefiel mir das erste Album. Aber mit jeder Wiederholung der CD entdecke ich neue, schöne, interessante Seiten an den Liedern.

Hier gibt es das Video der ersten Single “I will dance (when I walk away)”. Das ist wohl das eingängigste Lied des Albums, aber nicht das, das mir (bisher) am besten gefällt.

Sehr hörenswert sind auch Lady Marlene, Rock-Paper-Scissors und Gypsy Flee.

Aber am allerbesten sind die vier immer noch live. Falls mich wer am 9. November in die Muffathalle in München zu ihrem Konzert begleiten will, dann los, Karten kaufen!

Moderne Zeiten

Dieser Artikel ist Teil 5 in der Reihe Jamboree

Das World Scout Jamboree diesen Sommer in Schweden war das erste Pfadfinderlager, auf dem ich war, das WLAN auf dem Zeltplatz hatte. Das war zwar praktisch, aber zunächst ziemlich befremdlich.

Allerdings hatte John May, den ich vor vier Jahren auf dem Jamboree in England kennengelernt habe und der inzwischen Vizepräsident von WOSM (der Weltorganisation der Pfadfinder) ist, recht, als er — was bau ich denn für lange Sätze? Das kann doch keiner mehr lesen… Also nochmal:

Besagter John May hat in Schweden einen Vortrag gehalten zum Thema “Behaviours and attitudes that young people need to be successful and how scouting helps them prepare”. Darin hat er gesagt, dass die Aufgabe der Pfadfinderei ja in gewisser Weise ist, die Kinder auf ihr Leben vorzubereiten. Und dass wir da natürlich auch mit der Zeit gehen und Computer und das Internet, die unbestreitbar ein essentieller Bestandteil unseres Lebens geworden sind, einbeziehen müssen.

Außerdem ist zum Beispiel das Amateurradio schon seit langer, langer Zeit Teil der Pfadfinderei. Auf dem Jamboree haben wir dann auch per Amateurfunk mit Leuten aus der Heimat geredet. Allerdings mussten wir uns dazu vorher übers Inernet und Telefon absprechen und koordinieren, was die ganze Amateurfunkerei etwas ad absurdum geführt hat…

Insofern hat das mit dem freien WLAN schon ganz gut gepasst, auch wenn ich mir bei dem Motto “Simply Scouting” etwas anderes vorgestellt hatte.

Warten

Dieser Artikel ist Teil 4 in der Reihe Jamboree

Ein essentieller Bestandteil eines Jamborees ist das Warten. Man wartet in der Schlange an der Essensausgabe. Man wartet in der Schlange vor dem Jamboree-Shop. Man wartet auf den Bus… Aber während man wartet, lernt man so viele Leute kennen, Leute aus aller Welt, dass ein Jamboree ohne diese Wartezeiten undenkbar wäre…

In Schweden musste man an den Essenszelten für die Helfer deutlich weniger warten als vor vier Jahren in England. So kam es mir jedenfalls vor. Das Essen war auch besser. Auch wenn man sich nach den zwei Wochen doch sehr nach einer Portion Nudeln gesehnt hat… Jedenfalls gab es mittags nicht diese ekligen Sandwiches, die es in England gab, sondern eine warme Mahlzeit. Und die Sandwiches, die es gab, die wurden auch vor Ort frisch belegt.

Dafür waren in England die Zeremonien deutlich besser. In Schweden liefen die im wesentlichen so ab: Ein paar Fotos zeigen, Konzert, abruptes Ende. Nicht besonders feierlich… Ok, das Feuerwerk bei der Schlusszeremonie war klasse, und dass dort unter anderem Europe live gespielt haben, hat mich überrascht. Aber alles in allem waren die Zeremonien in Schweden eher mau.

Musikalisch war überhaupt viel geboten auf dem Jamboree. Wie schon gesagt, sind Europe auf der Closing Ceremony aufgetreten, neben Kate Ryan und anderen. Aber auch an den anderen Tagen gab es Konzerte. Zum Beispiel von einer U2-Coverband, die sichtlich enttäuscht war, wie wenig Leute vor der Bühne standen. Oder eine Gothic-Metal-Band (oder so), die so grottig schlecht war, dass die Leute scharenweise vom Konzert geflohen sind. Aber auch die allabendliche Livemusik im Irisch Pub.

Da fällt mir ein: Bald spielen Katzenjammer wieder in München! Yay!

Bilder der Closing Ceremony von 22nd World Scout Jamboree Sweden 2011 unter CC-Lizenz.