Ich hatte ja in einem vergangenen Artikel unserem Bischof Mixa widersprochen, der einen Zusammenhang zwischen Zölibat und Kindesmissbrauch strikt geleugnet hat. Mit diesem Widerspruch meinte ich natürlich nicht, dass der Zölibat der Hauptgrund für Kindesmissbrauch sei, und ich konnte auch nicht belegen, dass zölibatäres Leben sowas zumindest fördert.
Dazu bräuchte man entweder gute Statistiken zu Kindesmissbrauchsfällen, oder eine diesbezügliche Studie. Letzteres gibt es anscheinend. Darauf hat mich die “Außenansicht” des emeritierten Professors für ökumenische Theologie Hans Küng in der Süddeutschen Zeitung vom 17. März gebracht. Darin verweist Küng auf die 25 Jahre langen Studien von Richard Sipe. Diese Studien belegen, dass die “zölibatäre Lebensform [...] pädophilen Neigungen Vorschub leisten” kann. Der Text ist hier auch online verfügbar.
Auf http://www.richardsipe.com/ werden anscheinend die Ergebnisse dieser Studien vorgestellt. Ich habe momentan leider keine Zeit, das zu lesen. Daher gebe ich das mal unbesehen weiter.
Bild von Wikimedia Commons.
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