Staatsschuld
Es war ein Gespräch am Lagerfeuer, das mich dazu gebracht hat, den Artikel Wieviel Staat braucht der Mensch? zu schreiben. Dort habe ich kurz das Thema Kultur besprochen. Jetzt möchte ich mich dem dort schon angesprochenen Bereich Politik zuwenden, und zwar in dem engeren Sinne, der auch Inhalt oben genannten Gesprächs war.
Das ganze dreht sich letztlich darum, dass Staaten Fehler machen, Verpflichtungen eingehen, Schuld auf sich laden, usw., und inwieweit das von den Bürgern akzeptiert und getragen werden soll/muss. Einerseits würde ich ja ganz einfach sagen, dass der Staat ja die Summe seiner Bürger ist (plus das, was das Ganze mehr als die Summer seiner Teile ist), und daher die Bürger selbstverständlich tragen müssen, was der Staat, also sie selber, gemacht hat, selbst wenn sie nicht direkt und persönlich daran beteiligt waren oder gar als Individuum da noch nicht existierten. So einfach das ist, so sehr geht das aber auch am Empfinden mancher Leute vorbei, insbesondere an meinem Lagerfeuergesprächspartner.
Vielleicht finde ich ja mal noch Zeit, da weiter drüber nachzudenken. Jetzt muss ich mich jedenfalls wieder meiner Dissertation widmen…

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