Heute vor sechs Jahren: Kulturflatrate

Heute vor sechs Jahren schrieb ich über die GEZ und die Kulturflatrate. Irgendwie sind wir in der Richtung aber noch nicht so wirklich weiter als damals, oder?

Wochenrückblick 24/2016

Letzte Woche hab ichs endlich mal wieder geschafft, einen der Charaktere in einen der D&D-Kampagnen, die ich leite, zu töten. Also nicht dass das mein Ziel wäre, aber es ist nur schon länger her, dass das das letzte Mal passiert ist. Zum Glück sind die Spieler inzwischen so weit, dass sie entsprechende Rituale kennen, um Bree wiederzuerwecken. So ein Glück!

Donnerstag war das Sommerfest unserer Firma, wie immer in Sachsen-Anhalt. Also durfte ich Donnerstag und Freitag im ICE arbeiten. Das WLAN dort war überraschend gut, da hatte ich schlechteres erwartet.

Blood on SnowDa ich in der letzten Zeit viel unterwegs war, bin ich auch viel zum Lesen gekommen. Zum Beispiel hab ich das Buch Blood on Snow – Der Auftrag von Jo Nesbø zuende gelesen. Das ist ein sehr spannender und ungewöhnlicher Thriller über einen Auftragskiller, der die Frau seines Chefs töten soll, sich aber in sie verliebt. Am Anfang wird, finde ich, etwas plump die Liste der Charaktereigenschaften abgearbeitet, die auf Psychopathie hinweisen, um die Hauptfigur Olav einzuführen. Aber danach wirds besser. 😀 Und das Buch hat schwarze Seiten. Also schwarze Kanten. Wenn das kein Kaufargument ist!

So, jetzt noch ein paar Netzfundstücke, die sich so angesammelt haben:

Wieso man in England keine Krebs-Heilmittel bewerben darf:

Musik mit Teslaspulen:

So kann man wirklich Energie sparen.

Fake Science

Heute vor sechs Jahren verlinkte ich hier ein Fundstück aus dem Internet. Der Link funktioniert nicht mehr, aber die Website, die die Originalquelle war, existiert noch. Und da findet man sie auch immer noch, diese wunderbare Merkregel für die Namen der Planeten. Aber auf FakeScience finden sich auch noch andere wunderbare Dinge. Zum Beispiel diese Beschreibung von einigen geometrischen Formen („Rhombus – a square that gave up on life“). Oder die Fibonacci-Reihe: Fibonacci sequence

Bild von FakeScience

Wochenrückblick 23/2016

Letzte Woche war ich in Estland, auf einer Konferenz in Tallinn. Das war jetzt das dritte Mal, dass ich dort war, und auch das dritte Mail auf der GeekOut.

Tallinn ist aber auch eine schöne Stadt. Also zumindest die Altstadt und Kalamaja, mehr hab ich bisher noch nicht gesehen. 😀

DraakonEtwas, was man nicht verpassen sollte, wenn man in Tallinn ist, ist das Draakon. Das ist ein klitzekleines Restaurant im Rathaus. Es gibt auch nicht viel. Im wesentlichen gibt es Suppe und Bier. Und ein großes Fass voller Gurken. Besteck gibt es nicht, wozu auch. Dafür, dass das so superzentral liegt, ist es recht günstig. Die Suppe kostet nur 2€.
Anscheinend kann man da auch ein Stündchen schlafen. Jedenfalls schreiben die auf ihrer Homepage:

Tired pilgrims or those whose eyes have been made heavy by filling food and hard drink, may set their heads to rest in the bunk with the pace of the lady of the house. An hour worth of streeking lightens your purse at least by 1/2 an euromoney. The ones sleeping longer, will be asked double the money!

Seeflugzeug-HangarKonferenzpartyWas auch sehenswert ist, ist der Wasser­flugzeug­hafen, bzw. der Hangar dort, in dem sich das Tallinner Meeresmuseum befindet. Da drin hat die Konferenzparty der Geekout stattgefunden. Dafür war die Location eigentlich etwas zu groß, weil sich so alles etwas verlaufen hat. Aber imposant war es dennoch.

Neben interessanten Vorträgen gab es auf der Konferenz auch einen Raspberry Pi Zero geschenkt. Mal schauen, was ich damit machen werde. Wenn jemand noch gute Ideen hat, dann her damit!

Die Estnische Sprache ist auch interessant. Manchmal wirkt sie, als ob die Esten einfach deutsche oder englische Wörter genommen und sie so aufgeschrieben hätten, wie sie klingen. Ein paar Beispiele: gümnaasium, entsüklopeedia, reisibüroo. Vermutlich sind das einfach wirklich Fremdwörter, die sie so eingeestnet haben.

I bought one Doctor Who pop figure today. I wonder why I paid for two… #doctorwho #riversong

Ein von Tobias Wichtrey (@dr_tobi) gepostetes Foto am

Heute hab ich nach der Arbeit erst im Item Shop vorbeigeschaut und meine Sammlung an Pop-Figuren ein bisschen erweitert. Danach war ich in der Comic Company, bzw. bin erstmal daran vorbeigelaufen. Da stand nämlich ein gelber Abschleppwagen davor und da ist ein Auto draufgefahren und der Abschleppwagen war gelb… gelb… Irgendwie hatte ich den Begriff „gelb“ im Kopf und war schon zu weit gelaufen.

Und als ich dann zuhause war, hab ich die Hängematte aufgebaut, die ich mir letztens bestellt hatte. Die hat zum Glück den Weg zu mir gefunden. Denn ich hab eines Tages nur diese Nachricht an der Haustür gefunden: Paketabholkarte

Zu guter Letzt noch ein kleines Netzfundstück. The world’s largest collection of smallest versions of largest things. (Im Video ab 2:59).

Titelbild von GeekOUT EE 2016

Wochenrückblick 22/2016

Vergangenes Wochenende war es soweit: Die Aktion, auf die wir im Wö-DAK seit mindestens einem Dreivierteljahr hingearbeitet haben.

Wölfi ist gefangen! :-O
Wölfi ist gefangen! :-O

Eigentlich sollte es eine zweitägige Aktion werden, mit einem Spiel für die Wölflinge aus der Diözese München & Freising am Samstag und einer Übernachtung im Riemer Park. Wegen der Unwetterwarnung haben wir aber die Übernachtung sicherheitshalber abgesagt gehabt, sodass noch das Spiel (ein Postenlauf durch ganz München) am Samstag blieb. Mit anschließender Befreiung des entführten Wölfi.

Freitag haben wir die Zelte für die Küche und zum Essen aufgebaut und am Abend ein bisschen am Lagerfeuer gesessen und gesungen. Als dann die Polizei vorbeikam, dachte natürlich jeder, die Nachbarn hätten sich beschwert. Aber die Polizisten wollten nur überprüfen, ob wir überhaupt eine Genehmigung hatten, dort im Park zu zelten. Und wie überrascht die waren, dass wir tatsächlich eine Genehmigung hatten für alles. Zelte, Feuer, Dixi-Klos. So leicht macht man Polizisten sprachlos. Naja, so leicht war das letztendlich auch nicht, diese Genehmigung zu bekommen.

Samstagabend – ich springe gerade total mit den Tagen… tut mir leid – hat das Wetter dann doch noch gehalten, aber lieber auf Nummer sicher gehen als mitten in der Nacht 170 Kinder evakuieren müssen. Überhaupt hat es dort auf dem alten BUGA-Gelände den ganzen Tag über nie stark geregnet, während es in der Stadt drin schon immer wieder geschüttet hat. Was so ein paar Kilometer ausmachen können…

Ich bin auch immer noch ziemlich geschafft von dem Wochenende, deshalb belass ichs jetzt mal hierbei. Tolle Fotos hab ich leider eh nicht. 🙁

Heute vor sechs Jahren: Lissabon

Heute vor sechs Jahren war ich in Lissabon, weil ich zu einem Bewerbungs­gespräch an die dortige Technische Universität eingeladen wurde. Das portugiesische Parlament in LissabonDas war eine sehr aufregende und ereignisreiche Rei­se, mit

Das alles und mehr lässt sich hier nachlesen. Den Job an der Uni hab ich dann nicht bekommen, sonst wäre ich jetzt vielleicht in Lissabon statt in München.

Wochenrückblick 21/2016

Rocco und seine Brüder – Foto © Thomas Aurin
Rocco und seine Brüder – Foto © Thomas Aurin

Vergangene Woche begann mit einem Theaterbesuch in den Münchner Kammerspielen. Gespielt wurde Rocco und seine Brüder. Das Stück war sehr schnell, mit vielen Szenenwechseln, die nur dadurch erkenntlich waren, dass plötzlich auf der Anzeige über der Bühne eine andere Ortsbezeichnung zu lesen war.
Anfangs dachte ich, es wäre nervig, dass die Schauspieler durch Mikrophone sprachen, aber das hat insgesamt ganz gut zu dem rauhen Gesamtbild gepasst, insbesondere wenn die Mikrophone bei Körperkontakt mit anderen Schauspielern geknackst haben oder plötzlich leiser waren.
Das Stück wird nochmal am 12. Juni aufgeführt.

Am Feiertag am Donnerstag haben wir wieder The Strange gespielt (und gegrillt).

Samstag war ich mit Clara auf dem Bezirksjubiläum des DPSG-Bezirks Rochus-Spiecker in St. Ottilien.

Was ich letzte Woche schon schreiben wollte aber vergessen hab: Jan Böhmermann und Olli Schulz sind mit ihrer bisherigen Radioshow/Podcast Sanft und Sorgfältig zu Spotify gewechselt, wo sie jetzt Fest und Flauschig heißt.
Schade, dass sie Spotify als Plattform gewählt haben und die Folgen nicht weiterhin als normalen Podcast veröffentlichen. Dass das leider extrem unpraktisch ist (u.a. weil man Spotify-Podcasts nur auf Mobilgeräten anhören kann), wissen Jan und Olli auch und haben in der ersten Folge auf einen YouTube-Account hingewiesen, der bisher schon die Sanft-und-Sorgfältig-Folgen auf YouTube kopiert hatte. YouTube ist jetzt auch kein geeigneter Ort für Podcasts, aber zumindest sind die Folgen da auf allen Geräten und landesunabhängig anzusehen. Die Fest-und-Flauschig-Folgen wurden aber durch Spotify schon von dort entfernt. Was es anscheinend momentan noch gibt, ist ein Soundcloud-Account. Aber es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis das auch entfernt wird. Eventuell wird man irgendwann Spotify-Podcasts zumindest auch im Browser anhören können. Jedenfalls gibt dieser Tweet Grund zur Hoffnung:

Zum Schluss noch einen ganz interessanten Link darüber, wie Technology Hijacks People’s Minds — from a Magician and Google’s Design Ethicist.

Heute vor sechs Jahren: Eurovision Song Contest

Heute vor sechs Jahren schrieb ich gerade jeden Tag über ein paar Teilnehmer des Eurovision Song Contests und ihre Lieder. Dieses Jahr ist wie eigentlich die ganzen letzten Jahre der Wetteberb ziemlich an mir vorüber gegangen. Aber damals hab ich mich jedem einzelnen Lied gewidmet, mal mehr mal weniger ausführlich.

2010 war das Jahr, als Lena gewann, aber es gab auch noch ein paar andere Perlen. Zum Beispiel Russland:

Dazu schrieb ich damals:

Das gefällt mir richtig gut, nicht nur wegen dem Augenbrauenspiel des Sängers. Das Lied kann man auch noch nach einer Flasche Wodka mitsingen. Nein, im Ernst, es gefällt mir. Und es hat auch einen schönen Spannungsbogen, nicht so wie unser deutscher Beitrag.

Und worum geht es da:

„What are you doing man?
I’m looking at her photos,
What should I do with them?
Drop them to the fire!
Oh, yes, yes, I’m gonna burn them now,
‚Cause I have to forget her now with all,
All of those kisses and sweet embraces.“

Das erinnert mich an ein Lied von Mozart, der Text von Gabriele von Baumberg:

„Erzeugt von heißer Phantasie,
In einer schwärmerischen Stunde
Zur Welt gebrachte, geht zu Grunde,
Ihr Kinder der Melancholie!
Ihr danket Flammen euer Sein,
Ich geb‘ euch nun den Flammen wieder,
Und all‘ die schwärmerischen Lieder,
Denn ach! er sang nicht mir allein.
Ihr brennet nun, und bald, ihr Lieben,
Ist keine Spur von euch mehr hier.
Doch ach! der Mann, der euch geschrieben,
Brennt lange noch vielleicht in mir.“

Oder Polen:

Und Belgien:

Dazu schrieb ich damals:

Der Belgische Kandidat Tom Dice sing mit „Me and my guitar“ direkt schon das, was mir an dem Song gefällt: Es sind zwar, insbesondere gegen Ende des Liedes, auch andere Instrumente im Hintergrund zu hören, aber man könnte sich das Lied auch sehr gut einfach nur mit ihm und seiner Gitarre vorstellen. Und auch ansonsten ein sehr schönes Lied

Und Litauen:

Ebenso Slowenien:

Und Spanien:

Dazu schrieb ich damals:

Daniel Diges singt für Spanien auf Spanisch. Gibt einen Pluspunkt. Einer spielt Bandoneon im Video. Noch ein Pluspunkt. Daniel hat tolle Locken. Dritter Pluspunkt. Er macht lustige Schattenspiele. Seine Tänzer haben tolle Kostüme. Spanien macht alles richtig… 😀

Nächstes Jahr sollte ich das wieder machen, mir vor dem Wettbewerb mal alle Lieder anhören. Ich hoffe, ich verpasse den Eurovision Song Contest dann nicht wieder komplett wie dieses Jahr.

Wochenrückblick 20/2016

Auf meiner TerrasseMann ist das heiß, mir verbrennen gleich die Handballen auf meinem Laptop, während ich im Liegestuhl in der Sonne liege und das hier tippe. Aber gleich verschwindet die Sonne eh hinter den Häusern, dann krieg ich etwas Schatten.

Vergangene Woche war ich wieder in der Arbeit trotz kaputter Hand. So kann ich zwar nur halb so schnell arbeiten, aber besser als nichts.
Da aber mit der Hand die Bandprobe am Mittwoch für mich flachfiel, bin ich da mit Clara ins Kino und hab The First Avenger: Civil War angesehen. Ich glaube, ich sollte den Ant-Man-Film man noch nachholen… 😀

Nachdem wir jetzt endlich alle vier Teamer für den WBK zusammen haben, den ich 2017 mitteame, hatten wir Donnerstag unser erstes Vorbereitungstreffen. Leider entfernungstechnisch mit einer per Skype zugeschalteten Vera. So Videokonferenzen klappen aber auch nie auf Anhieb, oder? Irgendwann haben wir es dann aber doch hingekriegt, auch ohne den Ton parallel per Telefon übertragen zu müssen. Jedenfalls haben wir uns überraschend schnell auf ein Motto geeinigt und die weitere Vorbereitung abgeklärt. Jedenfalls sind jetzt die Rahmenbedingungen des Kurses alle geklärt.
Falls wer also einen Wölflings-WBK sucht: 3.-11. Juni 2017 vormerken.

Freitag ging es mit einer meiner D&D-Runden ins Feenreich. Aber nirgendwo können die hingehen, ohne gleich Ärger zu machen… 😀

Und am Wochenende hieß es Sonne genießen. Das mach ich jetzt auch gleich weiter. 🙂

Wochenrückblick 19/2016

1462956919728Der heutige Wochenrückblick wird wieder kurz, denn meine Hand ist kaputt. Sehnenscheidenentzündung… 🙁 Viele Sachen werden ganz schön umständlich, wenn man seine rechte Hand nicht richtig benutzen kann.

Letze Woche hatte der Globetrotter in München wieder Pfadfinderrabatt. Also hab ich die Gelegenheit genutzt und mir einen neuen Rucksack gekauft. So eine gute Beratung wie dort war ich gar nicht mehr gewöhnt. Zu oft gabs so Erlebnisse wie einmal in einer Bäckerei („Ich kenne mich mit Brot nicht so aus.“) oder in einem Foto-Fachgeschäft (wo mir der Verkäufer weismachen wollte, dass man die Kompaktkamera, bei der Dreck ins Objektiv gekommen war, leider nicht reparieren könne).

Für das Wölflings-Diözesanlager am 3.–5. Juni sind wir jetzt dringend auf der Suche nach einem Platz zum Zelten in München, nachdem uns der Platz, den wir hatten, kurzfristig abgesagt wurde (grrrrrr!!!). Falls jemand Platz für gut 200 Leute hat, darf sich gerne unter woes@dpsg1300.de melden. 🙂

Zum Abschluss noch ein großartiges Kunstprojekt: 50¢ (gefunden bei Glasmond).