Wochenrückblick 17/2016

Letzte Woche war ich krank. Deshalb hier nur ein paar Fotos, die ich am Wochenende in München gemacht habe:

Mein Essen hat ein Gesicht. #foodporn

Ein von Tobias Wichtrey (@dr_tobi) gepostetes Foto am

Baum Baum Baum Halb

Ein von Tobias Wichtrey (@dr_tobi) gepostetes Foto am

I'm Batman. #batman

Ein von Tobias Wichtrey (@dr_tobi) gepostetes Foto am

Wochenrückblick 15+16/2016

Heute mal wieder ein Rückblick über zwei Wochen.

Musik

Zwei Wochen, also zwei Bandproben. Die erste nur mit Milena und Jake, die zweite komplett. Hoffentlich schaffen wir es in Zukunft wieder häufiger, komplett zu proben. Wir haben so viele halbfertige Songs, die nur darauf warten, zuende geschliffen zu werden. Zum Beispiel ein Lied basierend hierauf, also auf einem Text, der aus den Songtiteln von Tom Waits besteht, die mit B beginnen.

Zeichnung von Schpog
Zeichnung von Schpog

Diesen Sommer werde ich wieder auf der Super-Geek-Night Akkordeon spielen. Letztes Jahr schrieb ich darüber hier und hier. Bis dahin werd ich mir sicher das ein oder andere Lied draufgeschafft haben. Ich würd mich freuen, da das ein oder andere bekannte Gesicht zu sehen. 🙂

Songvorschläge werden natürlich auch gerne entgegengenommen.

Pfadfinder

Pfadfindertermine gabs natürlich auch den ein oder anderen. Zuerst das erste Planungstreffen zum Einmal hin, alles drin, also dem Sommerfest-Stufenkonferenzen-Referententraining-Workshops-Eierlegendewollmichsau-Wochenende der DPSG DV München & Freising Mitte Juli. Leider kann ich am nächsten Planungstermin nicht da sein. Aber da vor zwei Wochen sind jedenfalls schon mal viele Workshop-Ideen hervorgesprudelt.

An einem anderen Tag haben wir unsere Wölflings-Diözesanaktion weitergeplant. Die Posten stehen mehr oder weniger. Die gröbsten organisatorischen Dinge sind geklärt (z. B. kümmert es in München anscheinend niemand, wenn man in einer Grünanlage ein Feuer macht, solange man den Notruf anruft, bevor man das Feuer anzündet). Inzwischen ist auch der Anmeldeschluss vorbei. Das wird die erste Aktion mit Kindern, seit ich hier im DAK bin (vom Diözesanlager und dem Bayernlager mal abgesehen). Sonst machen wir immer nur Aktionen für Leiter. Das allerbeste daran war das leckere Essen:

Vorige Woche war DL-Klausur im Seegatterl. Leider waren wir nicht besonders viele. Und leider mussten wir das Geocachen, das ich vorbereitet hatte, aus Zeitgründen ausfallen lassen. Aber trotzdem war es ein sehr schönes und produktives Wochenende.
Wenn jemand mal in der Nähe des Seegatterls geocachen will, einfach melden, ich hab da ein paar schöne herausgesucht.

Fahrradstraßen

FahrradstraßeBei einer der Fahrten ins Diözesanbüro hab ich mich mal wieder gefragt, welchen Sinn Fahrradstraßen haben. Also Fahrradstraßen, in denen auch Autos fahren dürfen. Soweit ich das sehe, ist der einzige Unterschied zu einer Tempo-30-Straße, dass Radfahrer dort nebeneinander fahren dürfen (jedenfalls, wenn es der Verkehr zulässt). Aber so schnell, wie man hier schon ausgehupt wird (zum Beispiel, einfach weil man mit dem Rad auf der Straße unterwegs ist), glaube ich nicht, dass das Nebeneinanderfahren gut gehen würde. Zumal ja auch nicht wenig Autos unterwegs sind auf diesen Fahrradstraßen (siehe Bild).

Kann mir einer erklären, was diese Fahrradstraßen bringen sollen? Außer so zu tun, als wäre man eine fahrradfreundliche Stadt…

Arbeit

Momentan bin ich krank. Was mit ein bisschen Halsweh angefangen hat, ist jetzt doch etwas hartnäckiger… Aber die letzen zwei Wochen hab ich gearbeitet, und da gab es zwei besondere Ereignisse:

Jemand hatte aus Versehen unseren Sprint in Jira geschlossen. Dummerweise ist es wohl nicht möglich in der Jira-Version, die wir benutzen, einen Sprint wieder zu öffnen. Naja, so kann man auch dafür sorgen, dass die Arbeit getan ist. 😀

Wir haben einen neuen Tür-Schließ-Mechanismus. Man kann die Eingangstür jetzt mit einem Fingerabdruck öffnen. Dazu mussten wir letzte Woche Fingerabdrücke abgeben. So oft, wie ich das wiederholen musste, weil es nicht geklappt hat, bezweifle ich aber ein bisschen, dass das so gut funktionieren wird.

Sonstiges

Was war noch? … Ich hab Awa besucht zum Munchkin-Spielen.

Wer zum 30. Jahrestag von Tschernobyl einiges über Kernkraft und Kernkraftwerke erfahren will, der kann das mit diesem Podcast tun:
Holger Klein/Helmholtz-Gemeinschaft: Resonator-Podcast: „RES085 Kernkraftwerke“. 25.04.2016, https://resonator-podcast.de/2016/res085-kernkraftwerke/ (CC-BY 4.0)

Zum Schluss noch ein paar Videos.

Beeindruckende Aufnahmen von der Erde:

Furzkünstler

Die Geburt von HTML

Wochenrückblick 14/2016

Vergangenen Sonntag hab ich mit Clara zusammen unseren 55. Geburtstag gefeiert – zwei Wochen nach ihrem 22. und zwei vor meinem 33. Geburtstag. An sich eine ganz lustige Idee, nur durfte ich die Geschenke noch nicht aufmachen… 🙁

Ein kleiner Musiktip: Good Clean Fun (Laundromat) von den Jackalopes. Ist mir irgendwie über den Weg gelaufen letzte Woche.

Ägyptischer zwanzigseitiger Würfel. Bild von metmuseum.org (gemeinfrei).
Ägyptischer zwanzigseitiger Würfel. Bild von metmuseum.org (gemeinfrei).

Letzte Woche bin ich auch über dieses Video hier gestolpert. So super inter­essant fand ich das Video nicht, aber da hab ich erfahren, dass die Ägypter schon zwanzig­seitige Würfel hatten. Ob sie schon D&D gespielt haben, weiß ich nicht.

Apropos 20. Was ist die größte Zahl auf der Erde? 40. Siehe hier (es reicht, die erste Minute anzusehen):

Wenn man die Frage ernsthaft beantworten will, könnte man die Scharkowski-Ordnung bemühen. Danach angeordnet ist nämlich 3 die größte natürliche Zahl. Diese Ordnung hängt mit der Existenz von periodischen Zyklen in diskreten dynamischen Systemen zusammen. Dazu gab es 1975 das berühmte Paper „Period Three Implies Chaos“ von Li und Yorke. Kann ich aber auch gerne mal hier erklären… 😀

USA ’15 #20

Eine Sache, die die USA deutlich von Deutschland unterscheidet, ist das mit dem Trinkgeld. Nicht nur, dass anscheinend jeder dort ein Trinkgeld erwartet (der Hotelangestellte, der meinen Koffer aus dem Hinterzimmer geholt hat, als ich einchecken durfte, war jedenfalls einigermaßen sauer, als ich meinen Koffer entgegengenommen habe, ohne daran zu denken, Trinkgeld zu geben).

Aber auch in Restaurants, wo man hier auch Trinkgeld gibt, ist es anders. Ein Trinkgeld von 15–20% wird auch bei schlechtem Service erwartet und ist manchmal auch praktischerweise schon automatisch in die Rechnung mit eingerechnet.

SandwichWenn ein so hohes Trinkgeld halt einfach so üblich wäre, wie bei uns eben die 10%, dann hätte ich damit auch kein Problem. Aber in den USA ist es wohl so, dass Bedienungen unterhalb des Mindestlohns bezahlt werden und den Rest mit dem Trinkgeld aufstocken müssen.1 Und eigentlich seh ich es nicht ein, es zu unterstützen, dass Restaurantbetreiber ihre Angestellten zu Hungerlöhnen anstellen, um die Preise auf der Karte künstlich niedrig zu halten. Mal ganz davon abgesehen, dass der Koch mindestens genau so wichtig ist für einen gelungenen Restaurantbesuch. Wieso sollte ich also nur die Bedienung belohnen? – Ach ja, weil der Restaurantbetreiber ihr ja zu wenig bezahlt. Das System gefällt mir überhaupt nicht.

Und es gibt wohl auch immer mehr Lokale in den USA, denen das auch nicht gefällt und die das Trinkgeldgeben bei sich abschaffen. „Wenn nur einige bestimmte Personen im Team Trinkgeld bekommen, führt das unweigerlich zu Spannungen“ sagt ein Restaurantbesitzer im Focus. Dadurch werden natürlich die Preise auf der Karte teurer, aber es sind inzwischen gar nicht so wenige Restaurants, die das z. B. in New York machen.

Ein nächster Schritt wäre dann, dass alle Geschäfte auch die Steuer schon in den Preis einrechnen und man an der Kasse auch das zahlt, was auf dem Preisschild steht. Aber eines nach dem anderen.

  1. Beziehungsweise gibt es für Jobs mit Trinkgeld einen speziellen Mindestlohn von grandiosen 2,13 Dollar pro Stunde.

Wochenrückblick 13/2016

Vergangene Woche war eine eher ruhige Woche, nicht nur wegen des Feiertags am Anfang. Mittwoch war ein Planungstreffen für die Wölflings-Diözesanaktion, die am 4. und 5. Juni sein wird. Falls das ein Wölflings-Leiter aus München liest, und noch nichts davon gehört hat, hier gibt es mehr Informationen dazu.

Dienstag war D&D angesagt mit der Item-Shop-Runde. Die Gruppe verließ Niewinter, wo sie sich unbeliebt gemacht hatten, und reiste nach Tiefwasser, wo sie gleich eine Elbin gerettet haben, die am entführt werden war. Dafür, dass sie in Niewinter unschuldige Stadtbewohner getötet hatten, war das überraschend hilfsbereit… 😀

Freitag war ich mal wieder in Augsburg. Kaum ist man da eine Zeit lang nicht mehr, schon ist die Lücke am Judenberg, die seit dem Krieg klaffte, mit einem Gebäude befüllt.

Am Wochenende hatte ich nichts vor, also konnte ich das wunderschöne Wetter genießen. 😀

Hm, alles nicht so spannend. Deshalb schnell noch ein Video über Polytope:

Wochenrückblick 11+12/2016

Da es letzte Woche keinen Wochenrückblick gab, konzentrier ich mich mal auf das wichtigste: London.

Flug nach London
Oh nein, so viel extra Sitzabstand. Keine Kuschelsitze im Flieger… 🙁

Ich bin am Gründonnerstag mit Clara nach London geflogen, weil ich noch Flugmeilen übrig hatte. Und so sind wir auch in den Genuss der Business Class gekommen. Das hat leider auch bedeutet, dass wir nicht nebeneinander saßen und uns nicht quer über die Sitz legen konnten. Aber mei, man kann nicht alles haben.

London hat mit der Oystercard etwas ganz praktisches: Man besorgt sich für 5 Pfund Pfand eine NFC-Karte und lädt dort Geld drauf. (Alternativ kann man auch eine kontaktlose Kreditkarte verwenden, aber da funktionieren wohl nicht-britische nicht immer.) Wenn man dann U-Bahn fährt, öffnet einem die Karte die Schranken, und wenn man Bus fährt, hält man sie beim Reingehen an das Lesegerät. Dabei wird der Fahrpreis von der Karte abgebucht, allerdings zahlt man, vereinfacht gesagt, täglich nie mehr als den Preis einer Tageskarte und in der Woche nie mehr als den Preis einer Wochenkarte.1

An Wochenenden ist in London laut meinem Reiseführer ständig irgendwo die U-Bahn gesperrt ist. An dem Wochenende war die Strecke nach Heathrow dran. Also ab in den Ersatzbus. Netterweise sind die Ersatzbusse anscheinend kostenlos. So kamen wir eben etwas später am Hotel an. Wir hatten ein schönes großes Zimmer mit eigener Küche. Interessanterweise war der Lichtschalter für das Bad im Schlafzimmer versteckt. Aber das beste waren die vielen Schränke, die dadurch aufgingen, dass man leicht auf die Tür gedrückt hat. Ich hab natürlich gleich angefangen, überall auf die Wand zu drücken, um vielleicht ein Geheimfach zu entdecken.

Durch den rund um die Uhr geöffneten Supermarkt nebenan (mit Self-Checkout – das brauchen wir bei uns auch!) konnten wir uns immer kostengünstig versorgen. Geld sparen kann so lecker sein.

Das Wetter an Karfreitag war prima, also gaben wir uns dem Sightseeing hin. St. Paul’s Cathedral, Tower, Tower Bridge usw.

Danach war noch Zeit, in den Doctor-Who-Shop zu schauen. Da mal wieder die entsprechende U-Bahn nicht fuhr, mussten wir Bus fahren, was es mangels WLAN etwas schwerer machte, dem Laden zu finden, da ich mir nur den Weg von der U-Bahn herausgesucht hatte.

Auf dem Rückweg haben wir uns prompt verfahren, was aber nur halb so schlimm ist, wenn man dabei oben vorne in einem Doppeldeckerbus sitzt. Da das Wetter am Samstag schlechter werden sollte, sind wir trotz schmerzenden Füßen noch durch den Hyde-Park spaziert.

Plattform 9¾Samstag war das Wetter tatsächlich nicht so gut, also haben wir die Oster-Schatzsuche sein lassen und sind stattdessen zu King’s Cross zur Plattform 9¾, die aber nicht mehr an den Plattformen ist, sondern in die Empfangshalle verlegt wurde, damit man mehr Geld aus Harry-Potter-Fans pressen kann.

Die Nationalbibliothek hatte leider geschlossen, deshalb konnten wir dort nicht rein. Also sind wir weiter zum Buckingham Palace. Da war gerade irgendeine Parade. Durch ein bisschen relativ zielloses Herumwandern gerieten wir zufällig in die Wachablösung des Household Cavalry Mounted Regiment, und dann zum Big Ben.

london7Wo es sich aber auf jeden Fall lohnt, gezielt hinzugehen, ist der Maltby Street Market. Ein schnuckeliger kleiner Straßenmarkt in der Nähe des auch schönen aber großen und eher touristischen Borough Markets. In manchen der Lagerräumen unter einer Zuglinie sind Bars und Restaurants eingerichtet. Davor werden Met, Steak und andere Köstlichkeiten verkauft. Und an Craft-Bier gibts auch genug. (Anscheinend gibt es in der Gegend einige Brauereien).

Danach gab es noch einen Abstecher ins Science Museum. Kostet nichts und ist deshalb auch für einen Kurzbesuch geeignet.Ada Lovelace

Sonntag ging es dann gaaanz früh zurück. Natürlich fuhren wieder ein paar U-Bahnen nicht, und wir haben uns verfahren, aber trotzdem kamen wir irgendwie wieder zurück nach München. 😀

Und für alle, die bis hierher durchgehalten haben, noch ein Video. Und zwar eine sehr schöne Coverversion von Sweet Child o‘ Mine (Guns N‘ Roses):

  1. Die Wahrheit ist wegen des etwas komplizierten Tarifsystems in London allerdings ein bisschen komplizierter. Es kommt z. B. auch darauf an, ob man zu Stoßzeiten gefahren ist.

USA ’15 #19

15. Oktober 2015

Den 15. Oktober verbrachte ich damit, von Washington D. C. nach Boston zu fahren. Der Bus hatte Verspätung, ansonsten passierte nichts besonderes.

16. Oktober 2015

Die rote Linie auf Bostons Boden führt einen u. a. zu zwei Friedhöfen und dem alten Rathaus, das jetzt ein Steakhouse ist.
Die rote Linie auf Bostons Boden führt einen u. a. zu zwei Friedhöfen und dem alten Rathaus, das jetzt ein Steakhouse ist.

Boston war so freundlich und hat einfach eine rote Linie auf den Boden gemalt bzw. mit Steinen gelegt, der man nur folgen muss, um zu vielen sehenswerten Dinge zu kommen. Die nennen das den Freedom Trail.

Dieser Park wird wie so vieles in den USA nachts geschlossen (siehe Schild). Mit Park ist vermutliche die Verkehrsinsel gemeint.
Dieser Park wird wie so vieles in den USA nachts geschlossen (siehe Schild). Mit Park ist vermutlich die Verkehrsinsel gemeint.

17. Oktober 2015

RoboterAm nächsten Tag ging ich zum MIT. Die haben ein sehr schönes Museum mit Robotern, Hologrammen und einer Foto-Ausstellung über Ostdeutschland (keine Ahnung wieso). Die bieten wohl auch Campusführungen an, aber an dem Tag gabs leider nichts. Also hab ich mich dann noch in den Buchläden in der Gegend rumgetrieben.

Eine der seltsamen Maschinen im MIT-Museum.
Eine der seltsamen Maschinen im MIT-Museum.

Abends ging dann mein Bus nach Atlantic City! Mit Zwischenhalt zu einer sehr unchristlichen Uhrzeit in New York.

18. Oktober 2015

Nachdem ich in Washington D. C. schon nicht ins weiße Haus konnte, so kam ich in Atlantic City zumindest in einem Haus des künftigen US-Präsidenten Donald Trump unter, dem Trump Taj Mahal.

StrandEinchecken konnte ich noch nicht, deshalb bin ich eben noch ein bisschen an der Strand­promenade entlangflaniert.

Als ich meinen Koffer dann wieder im Hotel abgeholt hab, hab ichs mir wohl ziemlich mit dem Herren verscherzt, der mir den Koffer wieder gebracht hat. Ich bin nämlich gar nicht auf die Idee gekommen, ihm Trinkgeld zu geben. Aber so wie anscheinend jeder in den USA hat er wohl eines erwartet. Aber das mit dem Trinkgeld ist noch ein Thema für einen eigenen Beitrag.

Die Übernachtfahrt im Bus hat mich dann doch so geschlaucht, und das Bett war so bequem, dass ich am Nachmittag schon eingeschlafen bin. Eigentlich wollte ich noch in ein Casino gehen, z. B. das im Hotel selbst. Aber auf Automaten hatte ich keine Lust, und beim Roulette war mir der Mindesteinsatz zu hoch…
Also hab ich an meinem letzten ganzen Tag in den USA nicht mehr viel unternommen.

19. Oktober 2015

Uuuund ab nach Hause!

USA ’15 #18

13. Oktober 2015

Am nächsten Tag fuhr ich wieder nach Washington D. C. und folgte dem Tip des Mitbewohners von Sylwia und Doug. TigerDas Naturhistorische Museum ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Kostet nichts und wirkt alles relativ modern und zeitgemäß – nicht so wie so manch anderes Museum dieser Art, das ich bisher so gesehen habe. Und das, obwohl viele Exponate schon sehr alt sind, wie ich später erfahren habe.
Mond

14. Oktober 2015

Den Tag drauf verbrachte ich mit Relaxen und Postkartenschreiben. Ich hab schon lang nicht mehr wärend eines Urlaubs Postkarten geschrieben und sie auch im Urlaubsland abgeschickt.

Wochenrückblick 10/2016

Hühnchen

Nein, es waren keine Chicken Wings, die mich Montag in die Knie gezwungen haben, aber ein anderes Bild hab ich nicht. – Foto von Brian Chan via free-images.cc
Nein, es waren keine Chicken Wings, die mich Montag in die Knie gezwungen haben, aber ein anderes Bild hab ich nicht.
– Foto von Brian Chan via free-images.cc

Vergangene Woche begann gar nicht gut: Vermutlich war das Hühnchen, das ich Sonntag gegessen hatte, nicht mehr gut gewesen. Jedenfalls lag ich dann den ganzen Montag flach. Und auch wenn ich Dienstag wieder in die Arbeit konnte, so war ich die ganze Woche über etwas angeschlagen.

Cooperativa

Nein, auch das ist nicht das Essen von Mittwoch.– Foto von Dirk Einecke via free-images.cc
Nein, auch das ist nicht das Essen von Mittwoch.
– Foto von Dirk Einecke via free-images.cc

Mittwochabend hatte Potsch zu seinem Geburtstag in die Coop eingeladen. Eigentlich war die Coop immer eine prima Anlaufstelle für ein günstiges Bier und leckeres Essen – hoffentlich ist sie dies immer noch und das war nur ein schlechter Tag – jedenfalls war leider die Bedienung etwas verplant und vergesslich, und als das Essen kam (irgendwann auch das richtige), war es leider nicht besonders gut… z.B. die Pinienkerne leicht verbrannt.

Schade. Coop, ich hoffe, das war nur ein Ausrutscher!

Wochenende

Samstag dann noch unser Orange Brunch, und Sonntag The Strange spielen und die Woche war schon wieder um.

Sprachvorhersage

In einem Podcast vom Deutschlandfunk (Aus Kultur- und Sozialwissenschaften, Sendung vom 3. März 2016, „Sprachwissenschaftler tagen an der Universität Konstanz“) hab ich etwas ganz interessantes gehört. Und zwar hier von 2:14–3:14 (einfach mal hinspulen).

Da geht es um Versuche, mit der Hilfe von Computern vorherzusagen, wie sich eine Sprache im Laufe der Zeit verändern wird. Das hat mich ein wenig an den Futurologischen Kongress von Stanisław Lem erinnert, wo mit Hilfe der Sprache, mit Veränderung von Wörtern versucht wird, Entwicklungen in der Zukunft vorherzusagen. Erklär ich jetz nicht. Einfach mal das Buch lesen, lohnt sich!

Call me maybe

Zuletzt noch etwas Musik:

Wochenrückblick 7–9/2016

Oh, ich hab den Wochenrückblick ein bisschen schleifen lassen. Deshalb jetzt ein Überblick über die wichtigsten Ereignisse der vergangenen drei Wochen, soweit ich sie noch aus meinem Kalender oder meinem Gedächtnis rekonstruieren kann.

The Strange

Vor zwei Wochen haben wir das erst Mal The Strange gespielt. Regeltechnisch ist das – ganz vereinfacht dargestellt – ein klassisches d20-System wie die neueren Editionen von D&D, das in einigen Punkten vereinfacht wurde. Zum Beispiel wurde der Levelaufstieg abgeschafft. Anstatt alle paar Spielabende ein Level aufzusteigen und damit stärker zu werden und neue Fähigkeiten zu erhalten, kann man sich von den erhaltenen Erfahrungspunkten neue Fähigkeiten „kaufen“ (wenn man die EP nicht vorher dazu einsetzt, um einen verpatzten Würfelwurf zu wiederholen).
Klingt erstmal seltsam, aber im Grunde ändert sich dadurch gar nicht so viel. Denn in den klassischen d20-Systemen würde man nach einem Levelaufstieg zwar vielleicht einen Bonus von +1 auf den Angriffswurf bekommen, aber dafür begegnet man auch stärkeren Gegnern, die auch eine um 1 höhere Rüstungsklasse haben. Es ändert sich statistisch gesehen also nichts .
Ich muss mal die nächsten Spielabende noch abwarten, wie sich das alles anfühlt. Der erste Abend hat jedenfalls schon mal sehr viel Spaß gemacht. Ich spiele übrigens einen drogensüchtigen, hellsichtigen Mathematiker, der seine Fields-Medaille für ne Knarre versetzt hat. 😀

Prag

Vorige Woche bin ich mit Clara nach Prag gefahren. Leckeres Bier, viel leckeres Essen, ein super sauberes günstiges Hotel, eine Kreditkarte, die kein Geld mehr ausspucken will, kaltes aber trockenes Wetter… Machen wirs kurz: Prag ist immer eine Reise wert, hier sind ein paar Fotos.

In Prag hat ein Zahn von mir ganz leicht angefangen weh zu tun. Deshalb bin ich am Dienstag gleich zum Zahnarzt. Zum Glück, denn der Zahn war schon komplett tot und so war die Wurzelbehandlung auch nur halb so schlimm. Wäre ich später gekommen, sagte der Zahnarzt, hätte sich das bis in den Knochen reinziehen können und dann wäre es deutlich aufwendiger geworden. Na so ein Glück.
Nachdem mein Zahnarzt mir den Nerv aus dem Zahn gezogen hatte, hat er ihn mir gleich unter die Nase gehalten und gesagt, ich soll mal riechen… 😀
Aber jetzt tut der Zahn jedenfalls nicht mehr weh.


So, das war ein Kurzdurchlauf durch die drei Wochen. Da war natürlich noch viel mehr… D&D, Pfadfinder-Treffen, ein Trip nach Augsburg… Aber für heute nur noch ein paar Web-Links:

Links

Bei DONG gab es eine schöne Zusammenstellung von Musikmach-Websites. Zum Beispiel Pulsate oder Patatap. Oder das schöne Spiel Record Tripping.

Auf irgendeinem Wege trudelte dieser Link bei mir herein. Ich weiß jetzt nicht, wie aufwendig das zum Bauen war, aber das wäre doch eine coole Idee als ein Element einer Schnitzeljagd oder eines Postenlaufs oder so…

Zu guter Letzt noch etwas für alle, die nichts wegwerfen können: SMBC