Wochenrückblick 29/2014

Vor ein paar Wochen hatte ich die Gelegenheit, bei einer Produktion von High5 dabei zu sein. Letzte Woche ist das fertige Video dann auf YouTube veröffentlicht worden, bzw. die Videos. Das ganze ist zwar eigentlich nur schön verpackte Werbung, und es ist nicht wirklich anspruchsvoll, aber dafür konnte ich meine überragenden Tanzkünste unter Beweis stellen… :-D

Vergangene Woche sind wir von der Arbeit aus nach Stuttgart auf eine Konferenz gefahren. Dazu sollte ich den Mietwagen von der Autovermietung holen. Die nette Dame bei Sixt hat mich gefragt, was ich denn für ein Auto möchte. War mir aber egal, ich kenn mich eh nicht mit Autos aus. hat sie mir eben irgendein Cabrio gegeben. Auch gut, das Wetter war eh super.
Ich hab dann erst zuhause festgestellt, dass das Cabrio ja ein Zweisitzer war, wir aber am nächsten Tag zu dritt unterwegs sein würden. Tja, doof… :-D

Ach, hätt ich fast vergessen: Vorher am Dienstag war der b2run-Firmenlauf. Hier gibts meinen Zieleinlauf zu sehen. Naja, zu sehen ist vor allem die Menschenmasse, die im Ziel stand und in die ich erstmal reingelaufen bin… Aber ich war trotz längerer Strecke und ohne Training schneller als letztes Jahr.

Samstag war Hendriks Junggesellenabschied. Der hat schon mal grandios begonnen mit einem Besuch im ItemShop. Dann waren wir bei Exit-the-Room und sind wohlbehalten wieder entkommen. Das ist echt zu empfehlen! Nach diversen Aufgaben, die Hendrik dann erfüllen musste, sind wir schließlich in die Schandgeige zum Ritteressen. Soweit ich mich erinnern kann, war das sehr lecker. Aber das heißt nicht viel… :-D

Brülltier

Wochenrückblick 28/2014

Lust auf einen neuen Sport? Wie wärs mit Palettensurfen? Man braucht dazu nur eine Euro-Palette, vier Rollen und eine Stadt, in der die Straßenbahnschinen eine Spurbreite von einem Meter haben (z.B. Augsburg). Und dann macht man das hier:

Pallet © Tomáš Moravec, 2008 from Tomáš Moravec on Vimeo.

Das hab ich nicht gemacht, dafür was relativ dummes: Ich hab letzten Mittwoch so viel und so starken schwarzen Tee getrunken, dass ich bis um halb vier nicht schlafen konnte…

Was anderes dämliches gab es letzte Woche bei Fefe: Da hat nämlich der Handwerker, der in einem schweizer Atomkraftwerk Feuerlöscher anbringen sollte, dabei die Sicherheits-Stahlhülle durchbohrt. :-D Das wurde auch 6 Jahre nicht entdeckt, weil das Kraftwerk nur alle 10 Jahre inspiziert wird…

Dieses Wochenende war ich mit dem Münchner Wö-DAK im Münchner Zoo. Hier sind ein paar schöne Bilder:

Wochenrückblick 27/2014

So viel gibts diesmal nicht zu erzählen, weil ich die Hälfte der Woche krank war und sehr viel geschlafen hab.

Dafür möcht ich hier mal eine Frage aufwerfen, die mich schon einige Zeit beschäftigt. Es gibt hier in München (und sicher anderorts auch) viele Radwege, die nicht benutzungspflichtig sind. Also Radwege ohne Radwegschild, wo man es sich aussuchen kann, ob man auf der Straße fährt oder auf dem Radweg.
Wenn ich nun auf der Straße fahre, muss ich dann trotzdem die Radfahrerampel beachten?

Es gibt hier in München nämlich mehrere Kreuzungen, wo die Radfahrerampel deutlich früher auf Rot schaltet als die normale Ampel. Müsste man als Radfahrer die Radfahrerampel beachten, würde das bedeuten, dass man für Autofahrer völlig überraschend im fließenden Verkehr an der grünen Ampel anhalten müsste.

Deshalb hätte ich vermutet, dass man in dem Fall nicht die Radfahrerampel sondern die normale beachten muss, weil das sonst zu gefährlich wäre. Andererseits würde das bedeuten, dass man die rote Radfahrerampel umgehen könnte, indem man schnell vom Radweg auf die Fahrbahn wechselt, was auch nicht ganz ungefährlich ist.

Es gibt wohl ein altes Urteil des OLG Celle, dass die Radfahrerampel immer gilt, egal wo man fährt. Dass man also auf der Fahrbahn anhalten müsste, wenn die Radampel rot und die Autoampel grün zeigt. Das Internet spuckt dazu auch Fälle aus, wo diese Rad-Ampel eine Fußgänger-Drück-Ampel ist. Die Radampel schaltet also nur auf grün, wenn ein Fußgänger den Knopf gedrückt hat. Wenn man also als Radfahrer auf der Straße steht, muss man dort stehenbleiben und warten, bis ein Fußgänger auch über die Straße geht… :-D Oder er steigt ab, lässt sein Rad auf der Straße stehen, geht zur Ampel, drückt und steigt wieder auf…

Da fällt mir ein, in Augsburg gabs an einer Kreuzung auch so eine Ampel. Da war der Radweg zwar benutzungspflichtig, aber es war eine Drückampel. Man hat nur dummerweise vom Radweg aus den Knopf nicht erreichen können. Gut, klar, man könnte den einen Meter über den Fußweg zum Knopf fahren. Aber das darf man doch nicht. Außerdem stand bei dem Knopf “Fußgänger bitte drücken”. Betrifft also mich als Radfahrer nicht.
Ich hab immer versucht, das auszusitzen, also abzuwarten, wie lange ich an der Ampel stehen muss, wenn ich nicht den Knopf drück, den ich erstens nicht erreichen kann und der zweitens nicht für mich gedacht ist. Dummerweise kamen aber immer Fußgänger und haben gedrückt…

Wie auch immer. Oben genanntes Urteil ist schon älter und die Staßenverkehrsordnung wurde inzwischen geändert. Ich weiß also nicht, ob das Urteil noch Bestand hätte. Ich hab mal kurz in die Straßenverkehrsordnung reingeschaut, und wenn ich das richtig interpretier, muss man als Radfahrer Radampeln nur beachten, wenn man auch auf einem Radweg fährt.
Das wurde also wohl in einer der Änderungen inzwischen klargestellt.

Eine andere Frage ist, was man denn tun muss, wenn man auf dem Radweg fährt, aber nur eine Fußgängerampel da ist. Ich glaube, ich hatte darüber schon mal geschrieben. Der betreffende Teil der Straßenverkehrsordnung ist nämlich etwas widersprüchlich, und der ADFC sagt sogar, dass man diese Passage deshalb eigentlich ignorieren dürfte und tun kann, was man will. :-D

Tallinn ’14/2

11. Juni 2014, 21 Uhr, Hotel Ülemiste, Tallinn

Das Hotel ist praktischerweise in Laufreichweite vom Flughafen. Unpraktischerweise dadurch etwas unzentral und weiter weg vom Konferenzzentrum, in dem morgen und übermorgen die GeekOut stattfindet.

Grad hab ich hier nen leckeren Hasen gegessen. Nicht ganz billig, aber ich hatte Hunger…

16. Juni 2014, 22:45 Uhr, Regionalexpress von Augsburg nach München

Oha! Jetzt hab ichs in Estland direkt gar nicht mehr geschafft, was aufzuschreiben. Na dann muss eben wieder mein Gedächtnis herhalten. Vielleicht wird das durch die Übung mal besser.

Am Donnerstagmorgen bin ich zum Konferenzzentrum gelaufen. Das war zwar eine Stunde entfernt, aber es regnete gerade nicht und so sieht man auch etwas von der Stadt.

Irgendwann hat es dann doch zu regnen angefangen und ich hab mich ein bisschen in der Altstadt verlaufen. Aber ich bin noch rechtzeitig und halbwegs trocken angekommen.

Über die Konferenz selbst will ich hier gar nicht viel sagen. Die Party am Donnerstagabend war wieder sehr vergnüglich. Mit Eigenharp-Konzert (wenn ich mal groß bin, will ich auch eine Eigenharp), kostenlosem Essen und freien Getränken (diesmal hab ich ichs auch nicht mit dem Wein so übertrieben).

Tallinn ’14/1

11. Juni 2014, 20 Uhr, Hotel Ülemiste, Tallinn

Das frühe Aufstehen heute hat ganz gut geklappt, aber mich graust schon vor Sonntag früh. Da muss ich noch viel früher am Flughafen sein, und außerdem haben die hier keine Sommerzeit, was noch eine Stunde zu meinen Ungunsten bedeutet.

Ich hab ein Auto von DriveNow für die Fahrt zum Flughafen genutzt, weil das deutlich schneller ist als die S-Bahn.

Am Flughafen durfte das Mädel am Boarding-Schalter anscheinend zum ersten Mal alleine alles machen. Sie war jedenfalls äußerst nervös und hat sich bei den englischen Ansagen und bei englischen Konversationen sehr oft verhaspelt und seltsam ausgedrückt. Naja, learning by doing.

Wochenrückblick 25+26/2014

Oh, da bin ich letzte Woche wohl nicht zum Schreiben gekommen. Hatte aber auch seinen Grund. Ich war nämlich in Straßburg. Aber dazu später in einem eigenen Beitrag.

YouTube hat mir letztens Amanda Palmer empfohlen. Das ist eine amerikanische Musikerin und Kabarettistin, die wohl vor allem über ihre Band The Dresden Dolls bekannt ist. YouTube hat mir aber ein Solo-Video vorgeschlagen. Und so hab ich mich dann ein bisschen durch ihren YouTube-Channel und ihre Musik auf Spotify gehört. Und das lohnt sich. Da sind einige schöne Titel dabei. Zum Beispiel dieser:

Neben dieser überraschenden Musikentdeckung gabs auch eine Negativmeldung, die mich überrascht hat. Ich dachte eigentlich, die Sache mit dem Fracking wäre in Deutschland vom Tisch. Aber anscheinend ist es das doch nicht… :-(

Aber dann kam wieder eine gute Meldung. Anscheinend ist die Wissenschaft im Bereich der Supraleitfähigkeit einen guten Schritt vorangekommen. Was man tolles mit Supraleitern anfangen kann, sieht man z.B. hier.

Wo wir gerade eh bei YouTube-Links sind. Kennt ihr Baman Piderman? Wenn nicht, dann unbeding ansehen! Mag einem am Anfang total dämlich vorkommen, aber nach ein paar Folgen kann man nicht mehr aufhören… ging mir jedenfalls so.

Zum Schluss noch mal was, was nix mit YouTube zu tun hat. Diese animierten Simpsons-Bilder sind komplett in CSS geschrieben. (via nerd gold)

Auf dem Tibidabo

Barcelona ’14/5

Das wars noch nicht ganz. Es gibt nämlich schon noch so einiges zu sagen, was nicht direkt den Weg in mein Reisetagebuch gefunden hat.

Erstmal ein kleiner Tipp für alle, die nach Barcelona reisen wollen. Ist jetzt kein Geheimtipp. Wenn man sich informiert, findet man das auch selber raus. Aber gut zu wissen: Für die öffentlichen Verkehrsmittel kauft man sich am besten eine T10-Karte. Die kostet 10,30€ und gilt für 10 Fahrten, wobei man auch umsteigen kann. Ein Einzelticket kostet dagegen 2,15€ und man darf, wenn ich das richtig sehe, nicht umsteigen. Es gibt auch Tages- und Mehrtagestickets, aber die lohnen sich eigentlich nur, wenn man extrem viel fährt. Wenn man wie ich gerne viel und wirr durch die Stadt läuft, dann ist also die T10 besser.

Zu den Seifenblasen ist mir noch eingefallen, dass ich mal einen Vortrag gehört hab, wie man mit Hilfe von Nichtstandardanalysis Seifenblasen beschreiben kann.Seifenblase Also nicht nur Blasen, sondern allgemein Seifenhäute, die irgendwo draufgespannt sind. Das geht auch mit normaler Analysis (Stichwort: Minimalflächen), aber nur solange die Seifenhaut nicht platzt. Mit Nichtstandardanalysis kann man allerdings auch den Fall abdecken, dass die Haut reißt. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, kann man einfach die normalen Methoden nehmen, in Nichtstandardanalysis formulieren und bekommt neben den normalen Lösungen auch noch die Fälle, wo die Haut reißt. Details weiß ich allerdings nicht mehr.

Was sehr schön ist in Barcelona, ist, dass es (wie an so vielen Orten außerhalb Deutschlands) freies WLAN auf den Straßen gibt. Inzwischen gibt es das wohl auch in München an ein paar Stellen, allerdings lange nicht so flächendeckend.

Handysignalblockierendes TaschentuchIch habe nur ein paar der Erfindungen aus dem MIBA erwähnt gehabt. Dabei gab es da noch viel mehr tolle Dinge. Zum Beispiel Schuhe mit einer Kamera auf der Unterseite, die einen warnen, wenn man dabei ist, auf eine Ameise zu treten. Oder ein Taschentuch, das Handysignale blockiert.

So, das wars aber wirklich… :-D

Barcelona ’14/4

31. Mai 2014, 13 Uhr, Tibidabo (Forts.)

Heute ist endlich tolles sonniges Wetter. Die Chance hab ich genutzt, um auf den Auf dem TibidaboTibidabo zu fahren. Das ist ein Berg, von dem man einen tollen Blick auf Barcelona hat. Außerdem gibts hier einen kleinen Vergnügungspark für Kinder und eine Kirche. Tibidabo ist Latein und heißt “Dir werd ichs geben”… Oder so… :-D

Riesenrad auf dem Tibidabo

5. Juni 2014, 21:45 Uhr, zuhause in München

Da hat mich dann der Alltag schneller eingeholt, als ich gedacht hätte. Deshalb erst mit ein paar Tagen verspätung.

Am Samstag hab ich mir nach dem Tibidabo-Besuch noch einen Park angesehen.Parc Creueta del Coll Einen kleinen, etwas unbekannteren, den Parc Creueta del Coll. Da kann man im Sommer wohl auch baden, und wenn man hoch auf die Felsen steigt, hat man einen tollen Blick über Stadt und auf Tibidabo. Leider hat es dann wieder ziemlich zu regnen angefangen. Hier in München ist das Wetter irgendwie eh viel besser gerade.

Samstag abend war ich noch Essen mit Caro und bin früh ins Bett, weil ich sehr früh geflogen bin.

Das wars. :-)

Wochenrückblick 24/2014

Den Großteil der Woche war ich in Estland, in Tallinn. Wie letztes Jahr schon war ich auf der Geekout, einer Softwareentwickler-Konferenz. Sobald ich mit dem Barcelona-Rückblick durch bin, gibts dann auch einen Rückblick hierauf.

Drum gibts auch ansonsten nichts, worauf es sich zurückzublicken lohnt. Höchstens das hier: WIZO haben ein neues Album veröffentlicht!

Barcelona ’14/3

31. Mai 2014, 11 Uhr, Metro-Station Hospital Clínic

Gestern hab ich keine Zeit gefunden zu schreiben. Hoffentlich krieg ich noch alles zusammen.

Ich hab lange geschlafen, das Wetter war eh schlecht. Dann bin ich ins MNAC. Weil es regnete, hab ich den Bus genommen, der fast direkt vor dem Museum hält. Blick auf Barcelona Jedenfalls, wenn man die Haltestelle nicht verpasst.

Das MNAC selbst fand ich nicht so interessant. Viel Zeug aus Kirchen… Dafür hat man von da oben einen tollen Blick über Barcelona. Die Sonne war…

13 Uhr, Tibidabo

… inzwischen rausgekommen. Den magischen Brunnen dort oben kannte ich schon von vor zwei Jahren. Die Wasserspritz-Licht-und-Musik-Show jeden Abend sollte man auf jeden Fall mal gesehen haben.

Ich hatte mich über Couchsurfing mit zwei Leuten verabredet, einem Spanier und einer Türkin. Palau Sant Jordi Eigentlich zum Kaffeetrinken, aber wir sind dann doch zum Olympiastadion und zum Mies-van-der-Rohe-Pavillon. Zwischendrin wurden wir von einem ziemlichen Regenschauer überrascht. Zum Glück in der Nähe eines Kiosks mit überdachten Sitzplätzen. So haben wir das Ganze einfach ausgesessen.

Abends gab es ein Konzert von der Band des Mannes einer Freundin des Mädels, mit dem ich vorher unterwegs war. Bis dahin bin ich noch etwas durch die Gegend gewandert. Ich bin schließlich in einem Bahnhof gelandet. Das ist ein sehr guter Ort, um Leute zu beobachten. Das junge Pärchen an der McDonalds-Kasse zum Beispiel, dessen Beziehung fast an seinem zu intensiven Blickkontakt mit der Kassiererin zu zerbrechen drohte.

Jedenfalls hab ich mich dann später im La Maceta getroffen mit den beiden Couchsurfern vom Nachmittag zum Konzert von Moon Wok. Tolle Band! Machen so Swing, oder so. Ich bin nicht besonders gut im Musik-Genre-Zuweisen… Hier ist ein anderes Konzert von ihnen auf YouTube:

Während des Konzerts lagen zwei Mädels, vielleicht 8 Jahre alt, auf dem Billardtisch und haben Schach gespielt. Oder jedenfalls das, was sie für Schach hielten. Mit ihren Regeln konnten Bauern zum Beispiel auch rückwärts ziehen.

Toblog