Reisetagebücher

Ab und an berichte ich hier ja auch über Reisen. Leider nicht so schön wie Christoph Niemann, dessen Reisetagebuch ich heute vor sechs Jahren hier verlinkte. Und leider auch nicht so prägnant wie Wehrlis Katalog von Allem. Und leider werde ich auch nicht von Reiseunternehmen gesponsert für meine Reisen. Aber vielleicht wird das ja noch. 😀

Wochenrückblick 30–32,5/2016

Oh, ich hab den Wochenrückblick hier ein wenig schleifen lassen. Was ist denn so passiert seither? Eine Geburtstagsfeier, ein Besuch in Augsburg, der Wasserhahn meiner Waschmaschine ist kaputtgegangen und wurde ausgetauscht.

Obwohl ich da gleich um die Ecke wohn, war ich vor anderthalb Wochen das erste Mal im Giesinger Bräustüberl.Lampe im Giesinger Bräustüberl Gutes Bier, verdammt leckeres Essen und Bierflaschenlampen. Da sollte ich unbedingt öfters hin.

Dann hab ich bei einem zum ersten mal ein Video von Uncle Bob gesehen. Sehr absurd… Redet erstmal eine Viertelstunde über etwas, was nichts mit dem Thema zu tun hat. Und dann wechselt ständig das Setting. Mal sitzt er auf dem Sofa, mal fährt er mit dem Fahrrad auf die Kamera zu, mal fährt er mit dem Auto an der Kamera vorbei, mal steht er per Greenscreen in einer Star-Trek-Kulisse, mal geht er gerade aufs Klo. 😀

Café Latte aufm ZefixVergangenes Wochenende hab ich für zwei Tage am Rover-Bayernlager vorbeigeschaut. So ganz ohne sich um betrunkene Kinder kümmern zu müssen oder sonst eine Aufgabe zu haben war das sehr geruhsam. 😀 Und ganz viele Leute hab ich auch wieder geshehen.

Ich hab zwei Songs mit dem Akkordeon aufgenommen:
Wenn du die und noch mehr live hören willst, dann komm am 27. August zur Super Geek Night!

Soweit der Schnellüberblick über die letzten zweieinhalb Wochen. Jetzt noch ein paar Netzfundstücke:

Jo-Jo in Zeitlupe:

Gömböcs und andere faszinierende Dinge:

Kein Netzfundstück sondern ein auf der Straße aufgeschnappter Dialog zwischen einem Vater und seinem Sohn:

Sohn: Müssen wir wirklich noch anderthalb Kilometer laufen?
Vater: Nein, nein, keine Angst, so weit ist das nicht mehr.
Sohn: Doch, doch, ich will noch so weit laufen.

Anscheinend schafft Pokémon Go es wirklich, Kinder zu mehr Bewegung zu bringen…

Wochenrückblick 29/2016

D&D

Vergangene Woche begann mit einem D&D-Abend. Book of Vile DarknessSeltsamerweise wollten die Spieler nicht den Typen verfolgen, der letztes Mal mit dem Book of Vile Darkness abgehauen ist. Stattdessen wollten sie lieber ihren geheimnisvollen Auftraggeber aufspüren und zur Rede stellen. Ob das so eine gute Entscheidung war… har har… 😀

DAK-Treffen

Dann war DAK-Treffen. Eigentlich treffen wir uns ja immer nur zum Essen (diesmal gab es leckere Sommerrollen) und nicht zum Planen, – aber pssssst… verratet es niemandem!

Trotzdem wird es auf magische Weise am 8. Oktober für alle Wölflingsleiter aus der Diözese München und Freising einen Orange Brunch geben mit dem Thema „Planung und Durchführung von Maßnahmen mit Wölflingen“. Wenn du also zufällig Wölflingsleiter in München&Freising bist und noch nicht unseren Newsletter bekommst, dann melde dich hier dazu an, um immer über Aktionen des Wö-DAKs informiert zu sein.

Bandprobe

Mittwoch war Bandprobe. Leider ohne Bassistin. Dafür hab ich herausgefunden, dass sich mit meinem Handy ganz brauchbare Aufnahmen aus dem Proberaum machen lassen. Irgendwann wird hieraus auch mal ein neues Lied:

Amoklauf am 22. Juli

Freitag dann der Amoklauf in München. Hat mich zum Glück nur sehr indirekt betroffen, indem ich eben nach Hause laufen musste, weil der komplette Nahverkehr eingestellt wurde (was ich erst erfahren habe, als mich ein U-Bahn-Fahrer aus der Bahn bugsierte; auf den Anzeigen stand noch, dass die Bahnen fahren würden, und um die kleine Laufschrift unten zu lesen, ist normalerweise keine Zeit, wenn die U-Bahn schon am Bahnsteig steht, wenn man kommt).
Es haben schon viele Leute sehr vieles und auch sehr viel Dummes über diesen Freitag geschrieben, drum hier nur ein paar Beobachtungen:

  • Vermutlich war es wegen der unklaren Lage am Freitag und einfach um sicherzugehen, also will ich der Polizei keinen Vorwurf machen, die, wie man hört, ja wohl einen sehr guten Job gemacht hat (zumindest für deren Pressesprecher kann das wohl jeder bestätigen, der eines der Interviews oder anderen Videos mit ihm gesehen hat). Aber trotzdem bezweifel ich, ob ein komplettes Einstellen des öffentlichen Nahverkehrs so sinnvoll war. Klar hat man so einen möglichen Fluchtweg versperrt, aber andererseits hat man damit auch dafür gesorgt, dass sich große Menschentrauben oben um die Haltestellen im Zentrum gebildet haben. Ebenso von Station zu Station pilgernde Menschenströme. Die Sicherheit im Zentrum hat das bestimmt nicht erhöht und wahrscheinlich auch die ein oder andere Panik ausgelöst. Aber nachher lässt sich das natürlich auch leicht sagen.

    In diese Richtung lesenswert ist übrigens dieser Artikel der taz.

  • Sehr gut war jedenfalls die Öffentlichkeitsarbeit der Münchner Polizei. Wer noch kein Video mit dem Pressesprecher da Gloria Martins gesehen hat, sollte das unbedingt nachholen. In so einer Situation derart die Ruhe zu bewahren und sich auch von den bohrendsten Fragen der Journalisten nicht zu irgendwelchen Spekulationen oder auch nur unklaren Aussagen hinreißen zu lassen, das schaffen wohl wirklich die wenigsten.

    Und über den Twitter-Account der Polizei war man auch immer gut informiert, auch wenn sich da nicht immer so besonnen ausgedrückt wurde wie das der Pressesprecher tat.

  • So wie die Sozialen Medien ihre guten Seiten gezeigt haben z.B. durch die Information der Polizei über deren Twitter-Account oder vor allem durch die unzähligen per #opendoor oder #offenetür angebotenen Unterschlüpfe für die, die wegen der ÖPNV-Sperrung gestrandet waren, so konnte man auch deutlich die dunklen Seiten erkennen. Falschmeldungen, idiotische Spekulationen, volksverhetzende Hasstiraden, wüste Beschimpfungen oder einfach nur unglaublich dumme Dinge lassen sich so genauso leicht verbreiten. Erschreckend ist nur, wie viel Zuspruch sowas bekommt. Wer zu gute Laune hat, braucht sich einfach nur ein bisschen in diesem Internet nach sowas umschauen.

    Wüst beschimpft wird man z.B. schon, wenn man sein Mitleid mit den Opfern an der falschen Stelle ausdrückt. Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich das am Anfang hätte tun sollen oder lieber am Ende. Ebenso wüst wird man beschimpft, wenn man sich am Samstag danach nicht in seinem Haus verkriecht sondern z.B. auf ein Konzert gehen möchte. Dafür kassiert man schon leicht mal ein „Untermensch“.

Lesbares Graffiti

Zum Abschluss noch was Schönes:
Lesbares Graffiti

Wochenrückblick 28/2016

b2run

War das jetzt das dritte oder vierte Mal, dass ich beim b2run-Firmenlauf dabei war? Ich weiß es nicht. Vergangenen Donnerstag war es jedenfalls wieder soweit. Zum Glück hat es abends dann aufgehört zu regnen, und dadurch dass es nicht so heiß war wie dir vorigen Jahre, lief es sich auch gleich viel entspannter. Wir hatten uns eh wieder nicht zum Ziel gesetzt, die schnellsten zu sein, sondern wir haben die gut sechs Kilometer gemeinsam in knapp 40 Minuten bewältigt und sind dann gemeinsam durchs Ziel im Olympiastadion gelaufen.

Keith Jarrett

Für Samstagabend hatte ich Karten für Keith Jarrett geschenkt bekommen. Das war ein tolles Konzert, wenn auch mit etwas ungutem Ende. Wo Keith Jarrett schon dafür bekannt ist, Konzerte zu unterbrechen oder abzubrechen, wenn ihn jemand während des Konzerts fotografiert oder durch Husten aus der Konzentration bringt (und wohl ein paar Tage zuvor in Wien deshalb auch darauf bestanden hat, dass ein Handyfotografierer das Konzert verlassen musste), — wo extra Zettel auslagen, dass Keith Jarrett während des ganzen Konzerts und auch während des Schlussapplauses nicht fotografiert werden will (und dieser Hinweis vor dem Konzert auch noch verlesen wurde), — wo er beim Schlussapplaus schon die ersten Fotografierer als Arschlöcher beschimpft hat, wieso fotografieren die Leute ihn dann weiter? Direkt vor mir z.B. eine Dame, mit ihrem Handy mit Blitz aus einer der hintersten Reihen der Philharmonie. Das gibt garantiert kein gutes Bild, ist respektlos und hilft garantiert nicht, den Künstler zu einer Zugabe zu bewegen. Ich versteh das nicht…

Wö-Stuko

Am Sonntag drauf war die Diözesan-Wölflings-Stufenkonferenz von München & Freising. Bis zuletzt hat es so ausgesehen, dass wir nicht beschlussfähig sein würden, aber überraschenderweise hat es dann doch geklappt. Damit waren wir die einzige beschlussfähige Stufe, glaube ich. Yay!

Ein von Tobias Wichtrey (@dr_tobi) gepostetes Foto am

Traum

Irgendwann letztens hatte ich einen Traum, vielleicht kann mir den ja einer von euch deuten: Ich hab Urlaub in Island gemacht, wir sind gerade angekommen und sind zu unserer Pension gelaufen. Dort angekommen, hab ich gemerkt, dass ich unterwegs meinen Koffer wo stehengelassen habe. Also bin ich alleine zurück, um den Weg abzugehen und meinen Koffer zu finden. Ich hab mein Fahrrad genommen, damit es schneller geht. Dann saß ich im Auto und war so gut wie eingeparkt, habs aber rausgeschafft und bin mit dem Rad weitergefahren. Mit dem Rad konnte ich aber nicht den gleichen Weg zurück, den wir zu Fuß gekommen waren. Der Radweg endete plötzlich an einer Treppe, die im Wald nach unten führte. Die Treppe kamen andere deutsche Touristen hoch und ich kettete mein Rad an einen Baum. Als ich mir gerade Gedanken machte, was ich mit meinen Schuhen machen soll (die ich warum auch immer ausgezogen hatte), damit sie beim anstehenden Regen nicht nass werden, bin ich aufgewacht.
Häh?!?

Netzfundstücke

Zuletzt noch ein paar Netzfundstücke.

Zunächst ein Interview mit Mark, der sich um die Öffentlichkeitsarbeit der Irischen Pfadfinder kümmert.

Dann diese schöne Lösung eines Pianisten für das Problem, dass die Leute immer auf 1 und 3 mitklatschen:

Das letzte Netzfundstück werden sicher einige schon kennen, da die erste Folge schon 2011 erschienen ist und da sich inzwischen ein ganzes Fandom um die Serie gebildet hat. Aber ich hatte bis letzte Woche noch nichts davon gehört. Ich rede von Don’t hug me, I’m scared. Einfach mal die sechs Folgen auf YouTube ansehen, und dann sich entweder selbst tiefgreifende Gedanken dazu machen oder ein bisschen im Internet herumstöbern, was andere Leute sich dazu schon alles gedacht haben. Hier ist jedenfalls mal die erste Folge:

Titelbild „Running Home“ von Linh Nguyen via free-images.cc

Wochenrückblick 26/2016

Letzte Woche bin ich Mittwoch komplett flachgelegen. Keine Ahnung warum. Mir war jedenfalls schlecht und ich hab den ganzen Tag geschlafen. Ob das damit zusammenhängt, dass ich jetzt anfange zu husten? Wer weiß…

Am Wochenende war ich in Aschaffenburg auf ner Geburtstagsfeier. Ich hab nicht viel von der Stadt gesehen, aber es scheint eine sehr schöne Stadt zu sein. Dafür hab ich auf der Feier das hier gesehen. Ein Jurtenburg-Holzklotz-Bausatz. Das will ich auch haben! 😀 Jurtenburg-Bausatz

Ich will außerdem Kleidung aus Vantablack:

Moment, Jurten aus Vantablack… 😀 Auch nicht schlecht.

So, das muss für heute reichen, ich hust schon wieder rum. 🙁

Wochenrückblick 25/2016

Montag war ich im Ampere auf dem Isar Slam. Das war erst das zweite Mal, dass ich in München auf einem Poetry Slam war. Das erste Mal war, als hier die deutschen Meisterschaft ausgetragen wurden. Ich sollte da öfter mal hingehen, auch wenn die Bestuhlung eher ein Witz war. Die hätten sie sich lieber ganz sparen sollen. Und es hat auch der Falsche gewonnen. Grrr… 😀

Dienstag hab ich wieder eine D&D-Runde geleitet. Überraschenderweise wollten die Spieler nicht mehr für den Beholder-Crimelord arbeiten. Dabei hätte der so tolle Aufträge für sie gehabt… :-/

Am Wochenende war ich auf der Comic Con Germany in Stuttgart. Am ersten Tag war ich im Cosplay unterwegs als Marty McFly. Es hatte leider nicht ganz so sehr abgekühlt, wie ich erwartet hatte, deshalb war es etwas warm in dem Kostüm. Ich glaub, das nächste Mal geh ich auch als Poison Ivy, oder so. 😀

Die Con war insgesamt ganz gut, besonders das Panel mit den beiden Castle-Schauspielern Seamus Dever und Jon Huertas am Samstag war super. Aber so ein paar Kritikpunkte gab es schon.

Ich hab mich bis zuletzt nicht wirklich zurechtgefunden in der Halle. Von der Decke hängende Schilder wären zum Beispiel eine tolle Idee gewesen. Naja, so bin ich halt immer ein wenig durch die Gegend geirrt, wodurch man aber auch immer wieder was neues sieht.

Manche Sachen wirkten für eine Veranstaltung von der Größe doch recht unprofessionell. Handgeschriebene Schilder zum Beispiel. Oder Trenn- und Rückwände, die wirkten wie vom Sperrmüll geholt. Darüber haben sich auch manche Künstler beklagt, die vor einer solchen Wand an Bierbänke sitzen mussten. Passt schon, wirkt aber alles etwas unpassend für eine so große Veranstaltung.

Unpassend fand ich auch manche Stände. Wieso es da einen Stand mit japanischer Töpferware gab, einen mit japanischen Brotzeitboxen und einen, wo ein Japaner(?) asiatische Lebensmittel (Trockenfrüchte oder so, hab nicht so genau hingeschaut) verkauft hat, entzieht sich ein bisschen meinem Verständnis. Naja, eigentlich ist mit das schon klar. Der Japan-Hype besteht immer noch und alles, was aus Japan kommt, verkauft sich gut. Aber dann will ich bitteschön auch, äh, amerikanische Turnschuhe haben.

Den Platz hatte man lieber für mehr Comics verwendet. Davon hab es nämlich recht wenig. Auch wenn man weiß, dass auf den amerikanischen Comic Cons auch weniger als die Hälfte Comicstände sind (zumindest war das in New York so). Aber das war schon extrem wenig.

Ich hab trotzdem was tolles gefunden. Hemispheres.

Genug der negativen Sachen, obwohl es da noch mehr geben würde (das Doctor-Who-Panel zum Beispiel). Sehr toll war das Panel am Samstag mit Seamus Dever und Jon Huertas, hab ich oben ja schon geschrieben. Die beiden harmonieren einfach so perfekt miteinander und sind superunterhaltsam. Und jetzt weiß ich auch von ein paar Streichen, die Nathan Fillion ihnen am Set von Castle gespielt hat. 😀


Sonntag war ich nochmal beim Castle-Panel, weil da dann auch Nathan Fillion da war. Aber ehrlich gesagt, war das ohne ihn nur mit den beiden anderen unterhaltsamer.

Das war aber überhaupt spannend dass ich Sonntag wieder auf die Con durfte. Hatte nämlich am Samstag mein Ticket verloren. Aber hat nach vielen Wendungen und Glücksfällen dann doch geklappt.

So zuletzt noch zwei Netzfundstücke.

Die Mathematik des Pizza-Essens.

Dunkle Materie ist in Wirklichkeit eine Vielzahl von schwarzen Löchern?
https://arxiv.org/abs/1603.00464

Heute vor sechs Jahren: Kulturflatrate

Heute vor sechs Jahren schrieb ich über die GEZ und die Kulturflatrate. Irgendwie sind wir in der Richtung aber noch nicht so wirklich weiter als damals, oder?

Wochenrückblick 24/2016

Letzte Woche hab ichs endlich mal wieder geschafft, einen der Charaktere in einen der D&D-Kampagnen, die ich leite, zu töten. Also nicht dass das mein Ziel wäre, aber es ist nur schon länger her, dass das das letzte Mal passiert ist. Zum Glück sind die Spieler inzwischen so weit, dass sie entsprechende Rituale kennen, um Bree wiederzuerwecken. So ein Glück!

Donnerstag war das Sommerfest unserer Firma, wie immer in Sachsen-Anhalt. Also durfte ich Donnerstag und Freitag im ICE arbeiten. Das WLAN dort war überraschend gut, da hatte ich schlechteres erwartet.

Blood on SnowDa ich in der letzten Zeit viel unterwegs war, bin ich auch viel zum Lesen gekommen. Zum Beispiel hab ich das Buch Blood on Snow – Der Auftrag von Jo Nesbø zuende gelesen. Das ist ein sehr spannender und ungewöhnlicher Thriller über einen Auftragskiller, der die Frau seines Chefs töten soll, sich aber in sie verliebt. Am Anfang wird, finde ich, etwas plump die Liste der Charaktereigenschaften abgearbeitet, die auf Psychopathie hinweisen, um die Hauptfigur Olav einzuführen. Aber danach wirds besser. 😀 Und das Buch hat schwarze Seiten. Also schwarze Kanten. Wenn das kein Kaufargument ist!

So, jetzt noch ein paar Netzfundstücke, die sich so angesammelt haben:

Wieso man in England keine Krebs-Heilmittel bewerben darf:

Musik mit Teslaspulen:

So kann man wirklich Energie sparen.

Fake Science

Heute vor sechs Jahren verlinkte ich hier ein Fundstück aus dem Internet. Der Link funktioniert nicht mehr, aber die Website, die die Originalquelle war, existiert noch. Und da findet man sie auch immer noch, diese wunderbare Merkregel für die Namen der Planeten. Aber auf FakeScience finden sich auch noch andere wunderbare Dinge. Zum Beispiel diese Beschreibung von einigen geometrischen Formen („Rhombus – a square that gave up on life“). Oder die Fibonacci-Reihe: Fibonacci sequence

Bild von FakeScience

Wochenrückblick 23/2016

Letzte Woche war ich in Estland, auf einer Konferenz in Tallinn. Das war jetzt das dritte Mal, dass ich dort war, und auch das dritte Mail auf der GeekOut.

Tallinn ist aber auch eine schöne Stadt. Also zumindest die Altstadt und Kalamaja, mehr hab ich bisher noch nicht gesehen. 😀

DraakonEtwas, was man nicht verpassen sollte, wenn man in Tallinn ist, ist das Draakon. Das ist ein klitzekleines Restaurant im Rathaus. Es gibt auch nicht viel. Im wesentlichen gibt es Suppe und Bier. Und ein großes Fass voller Gurken. Besteck gibt es nicht, wozu auch. Dafür, dass das so superzentral liegt, ist es recht günstig. Die Suppe kostet nur 2€.
Anscheinend kann man da auch ein Stündchen schlafen. Jedenfalls schreiben die auf ihrer Homepage:

Tired pilgrims or those whose eyes have been made heavy by filling food and hard drink, may set their heads to rest in the bunk with the pace of the lady of the house. An hour worth of streeking lightens your purse at least by 1/2 an euromoney. The ones sleeping longer, will be asked double the money!

Seeflugzeug-HangarKonferenzpartyWas auch sehenswert ist, ist der Wasser­flugzeug­hafen, bzw. der Hangar dort, in dem sich das Tallinner Meeresmuseum befindet. Da drin hat die Konferenzparty der Geekout stattgefunden. Dafür war die Location eigentlich etwas zu groß, weil sich so alles etwas verlaufen hat. Aber imposant war es dennoch.

Neben interessanten Vorträgen gab es auf der Konferenz auch einen Raspberry Pi Zero geschenkt. Mal schauen, was ich damit machen werde. Wenn jemand noch gute Ideen hat, dann her damit!

Die Estnische Sprache ist auch interessant. Manchmal wirkt sie, als ob die Esten einfach deutsche oder englische Wörter genommen und sie so aufgeschrieben hätten, wie sie klingen. Ein paar Beispiele: gümnaasium, entsüklopeedia, reisibüroo. Vermutlich sind das einfach wirklich Fremdwörter, die sie so eingeestnet haben.

I bought one Doctor Who pop figure today. I wonder why I paid for two… #doctorwho #riversong

Ein von Tobias Wichtrey (@dr_tobi) gepostetes Foto am

Heute hab ich nach der Arbeit erst im Item Shop vorbeigeschaut und meine Sammlung an Pop-Figuren ein bisschen erweitert. Danach war ich in der Comic Company, bzw. bin erstmal daran vorbeigelaufen. Da stand nämlich ein gelber Abschleppwagen davor und da ist ein Auto draufgefahren und der Abschleppwagen war gelb… gelb… Irgendwie hatte ich den Begriff „gelb“ im Kopf und war schon zu weit gelaufen.

Und als ich dann zuhause war, hab ich die Hängematte aufgebaut, die ich mir letztens bestellt hatte. Die hat zum Glück den Weg zu mir gefunden. Denn ich hab eines Tages nur diese Nachricht an der Haustür gefunden: Paketabholkarte

Zu guter Letzt noch ein kleines Netzfundstück. The world’s largest collection of smallest versions of largest things. (Im Video ab 2:59).

Titelbild von GeekOUT EE 2016