Seltsame Steuern

Heute vor sechs Jahren schrieb ich über die Spatzensteuer. Es gibt aber auch heute noch seltsame Steuern. Die Bräunungssteuer in NRW (ok, die wurde dann nicht genehmigt). Oder die Sexsteuer in Köln (auch wenn da inzwischen wohl deutlich weniger Geld reinkommt als anfangs). Oder die Blaulichtsteuer in Hamburg (gut, die gibt es auch nicht mehr). Ich nehme es zurück, so richtig seltsame Steuern gibt es bei uns wohl doch nicht.

Erweitern wir die Liste eben auf Steuern, die irgendwann mal irgendwo erhoben wurden. Da gibt es durchaus viele interessante. Zum Beispiel die Jungfernsteuer (unverheiratete Frauen zwischen 20 und 40 mussten zahlen; Ziel war Nachwuchsförderung). Oder die Bartsteuer, die es in Russland gab (naja, eigentlich hat man sich da nur vom Bartverbot freigekauft).

Was meint ihr, welche Steuer sollten wir denn einführen?

Bart-Bild ist gemeinfrei

Wochenrückblick 36/2016

Viel gibts nicht, ich war ja mit ner Mittelohr-/Nebenhöhlenentzündung krank daheimgelegen. Aber am Wochenende, als es mir wieder besser ging, war ich erst in Augsburg. Ich war das erste Mal im Biergarten von Riegele am Hauptbahnhof. Ein ganz hübscher Biergarten und eben superzentral. Beim Reingehen dachte ich erst, dass da Livemusik spielt, aber das waren nur Lautsprecher, die am Eingang und anscheinend auch an den Toiletten angebracht sind.

WBK-PostkarteDanach ging es in die Bären­bach­hütte, zur Vorbereitung des Wood­badge­kurs, den ich kommendes Jahr teame. Falls du noch auf der Suche nach einem Woodbadgekurs bist und in der ersten Pfingstferienwoche 2017 Zeit hast, dann meld dich an. 🙂

Montag hatte ich noch frei. Das ist sehr angenehm, nicht direkt am Montag schon wieder arbeiten zu müssen sondern sich vom Wochenende erholen zu können. 😀

Wochenrückblick 33–35/2016

So, zurück aus dem Urlaub und schon krank. Beziehungsweise am Ende schon krank gewesen. Nebenhöhlenentzündung. Und das Ohr und so. Dummes Meer! 92369252
Nein, das Meer war wunderbar! Klar und kühl und nicht weit vom Haus weg.

Ich war zwei Wochen in Kroatien, ganz im Süden auf Korčula in einem Ferienhaus zwischen Prizba und Blato. Bisher war ich immer nur in Istrien (also in den Urlauben, an die ich mich erinnern kann). Wir sind den langen weiten Weg mit dem Auto gefahren. Kann man machen, muss man aber kein zweites Mal machen. 😀
Apropos Autofahren in Kroatien: Da gibts so die ein oder andere Überraschung. Zum Beispiel bedeuten runde blaue Schilder mit weißem Pfeil nicht immer, dass man nur in diese Richtung fahren darf. Und eine Ampel mit einem grün leuchtenden Pfeil nach rechts bedeutet nicht, dass die kreuzenden Fußgänger gerade rot haben.


Mittendrin bin ich zurück nach München geflogen, weil ich dort auf der Super Geek Night als The Legend of Tobi aufgetreten bin. Wer mich unglücklicherweise verpasst hat, findet hier die meisten Lieder, die ich dort zum besten gegeben habe.
Das einzige Video, das ich bisher von mir gefunden hab, ist das hier. Aber da muss es eigentlich noch mehr geben. Insbesondere von meinem eigentlichen Auftritt. (In dem Video mach ich ja gerade nur Straßenmusik). Mal abwarten, was noch im Netz auftaucht. Dieses Bild gibt es noch:

Posted by Super Geek Night on Montag, 29. August 2016

Und dieses:

Posted by Super Geek Night on Montag, 29. August 2016

Auf dem Weg von Kroatien nach München hatte ich einen längeren Zwischenstop in Wien. Da hatte ich Gelegenheit, mir von meinem Vater ein bisschen die Stadt zeigen zu lassen und ein paar Bierchen zu trinken (und wie es der Zufall so will, noch ein paar Freunde treffen).9299

Jetzt bin ich aber jedenfalls wieder in München und liege krank zuhause rum. :-\

Mal ganz was anderes: Kennt sich hier jemand mit der Straßenverkehrsordnung aus? Wenn eine Ampel so angebracht ist, dass man sie nicht sehen kann (weil, wie in dem Fall, an den ich denke, der Radweg so geführt ist, dass man die Ampel nie von vorne sieht), gilt sie dann für einen? Ich hab hier mal eine großartige Skizze angefertigt, wie die Situation an einer Kreuzung in München ist: Ampel
Wenn man da als Radfahrer auf dem Radweg fährt und links abbiegen will, sieht man nie die Ampel, die eigentlich für einen gelten würde. Da es eine größere Kreuzung ist, hab ich mich bisher nicht getraut einfach zu fahren und hab immer brav gewartet, bis die Autos hinter mir losgefahren sind (was ich als Zeichen gewertet hab, dass ich jetzt auch Grün hab). Aber irgendwie ist das seltsam…

Reisetagebücher

Ab und an berichte ich hier ja auch über Reisen. Leider nicht so schön wie Christoph Niemann, dessen Reisetagebuch ich heute vor sechs Jahren hier verlinkte. Und leider auch nicht so prägnant wie Wehrlis Katalog von Allem. Und leider werde ich auch nicht von Reiseunternehmen gesponsert für meine Reisen. Aber vielleicht wird das ja noch. 😀

Wochenrückblick 30–32,5/2016

Oh, ich hab den Wochenrückblick hier ein wenig schleifen lassen. Was ist denn so passiert seither? Eine Geburtstagsfeier, ein Besuch in Augsburg, der Wasserhahn meiner Waschmaschine ist kaputtgegangen und wurde ausgetauscht.

Obwohl ich da gleich um die Ecke wohn, war ich vor anderthalb Wochen das erste Mal im Giesinger Bräustüberl.Lampe im Giesinger Bräustüberl Gutes Bier, verdammt leckeres Essen und Bierflaschenlampen. Da sollte ich unbedingt öfters hin.

Dann hab ich bei einem zum ersten mal ein Video von Uncle Bob gesehen. Sehr absurd… Redet erstmal eine Viertelstunde über etwas, was nichts mit dem Thema zu tun hat. Und dann wechselt ständig das Setting. Mal sitzt er auf dem Sofa, mal fährt er mit dem Fahrrad auf die Kamera zu, mal fährt er mit dem Auto an der Kamera vorbei, mal steht er per Greenscreen in einer Star-Trek-Kulisse, mal geht er gerade aufs Klo. 😀

Café Latte aufm ZefixVergangenes Wochenende hab ich für zwei Tage am Rover-Bayernlager vorbeigeschaut. So ganz ohne sich um betrunkene Kinder kümmern zu müssen oder sonst eine Aufgabe zu haben war das sehr geruhsam. 😀 Und ganz viele Leute hab ich auch wieder geshehen.

Ich hab zwei Songs mit dem Akkordeon aufgenommen:
Wenn du die und noch mehr live hören willst, dann komm am 27. August zur Super Geek Night!

Soweit der Schnellüberblick über die letzten zweieinhalb Wochen. Jetzt noch ein paar Netzfundstücke:

Jo-Jo in Zeitlupe:

Gömböcs und andere faszinierende Dinge:

Kein Netzfundstück sondern ein auf der Straße aufgeschnappter Dialog zwischen einem Vater und seinem Sohn:

Sohn: Müssen wir wirklich noch anderthalb Kilometer laufen?
Vater: Nein, nein, keine Angst, so weit ist das nicht mehr.
Sohn: Doch, doch, ich will noch so weit laufen.

Anscheinend schafft Pokémon Go es wirklich, Kinder zu mehr Bewegung zu bringen…

Wochenrückblick 29/2016

D&D

Vergangene Woche begann mit einem D&D-Abend. Book of Vile DarknessSeltsamerweise wollten die Spieler nicht den Typen verfolgen, der letztes Mal mit dem Book of Vile Darkness abgehauen ist. Stattdessen wollten sie lieber ihren geheimnisvollen Auftraggeber aufspüren und zur Rede stellen. Ob das so eine gute Entscheidung war… har har… 😀

DAK-Treffen

Dann war DAK-Treffen. Eigentlich treffen wir uns ja immer nur zum Essen (diesmal gab es leckere Sommerrollen) und nicht zum Planen, – aber pssssst… verratet es niemandem!

Trotzdem wird es auf magische Weise am 8. Oktober für alle Wölflingsleiter aus der Diözese München und Freising einen Orange Brunch geben mit dem Thema „Planung und Durchführung von Maßnahmen mit Wölflingen“. Wenn du also zufällig Wölflingsleiter in München&Freising bist und noch nicht unseren Newsletter bekommst, dann melde dich hier dazu an, um immer über Aktionen des Wö-DAKs informiert zu sein.

Bandprobe

Mittwoch war Bandprobe. Leider ohne Bassistin. Dafür hab ich herausgefunden, dass sich mit meinem Handy ganz brauchbare Aufnahmen aus dem Proberaum machen lassen. Irgendwann wird hieraus auch mal ein neues Lied:

Amoklauf am 22. Juli

Freitag dann der Amoklauf in München. Hat mich zum Glück nur sehr indirekt betroffen, indem ich eben nach Hause laufen musste, weil der komplette Nahverkehr eingestellt wurde (was ich erst erfahren habe, als mich ein U-Bahn-Fahrer aus der Bahn bugsierte; auf den Anzeigen stand noch, dass die Bahnen fahren würden, und um die kleine Laufschrift unten zu lesen, ist normalerweise keine Zeit, wenn die U-Bahn schon am Bahnsteig steht, wenn man kommt).
Es haben schon viele Leute sehr vieles und auch sehr viel Dummes über diesen Freitag geschrieben, drum hier nur ein paar Beobachtungen:

  • Vermutlich war es wegen der unklaren Lage am Freitag und einfach um sicherzugehen, also will ich der Polizei keinen Vorwurf machen, die, wie man hört, ja wohl einen sehr guten Job gemacht hat (zumindest für deren Pressesprecher kann das wohl jeder bestätigen, der eines der Interviews oder anderen Videos mit ihm gesehen hat). Aber trotzdem bezweifel ich, ob ein komplettes Einstellen des öffentlichen Nahverkehrs so sinnvoll war. Klar hat man so einen möglichen Fluchtweg versperrt, aber andererseits hat man damit auch dafür gesorgt, dass sich große Menschentrauben oben um die Haltestellen im Zentrum gebildet haben. Ebenso von Station zu Station pilgernde Menschenströme. Die Sicherheit im Zentrum hat das bestimmt nicht erhöht und wahrscheinlich auch die ein oder andere Panik ausgelöst. Aber nachher lässt sich das natürlich auch leicht sagen.

    In diese Richtung lesenswert ist übrigens dieser Artikel der taz.

  • Sehr gut war jedenfalls die Öffentlichkeitsarbeit der Münchner Polizei. Wer noch kein Video mit dem Pressesprecher da Gloria Martins gesehen hat, sollte das unbedingt nachholen. In so einer Situation derart die Ruhe zu bewahren und sich auch von den bohrendsten Fragen der Journalisten nicht zu irgendwelchen Spekulationen oder auch nur unklaren Aussagen hinreißen zu lassen, das schaffen wohl wirklich die wenigsten.

    Und über den Twitter-Account der Polizei war man auch immer gut informiert, auch wenn sich da nicht immer so besonnen ausgedrückt wurde wie das der Pressesprecher tat.

  • So wie die Sozialen Medien ihre guten Seiten gezeigt haben z.B. durch die Information der Polizei über deren Twitter-Account oder vor allem durch die unzähligen per #opendoor oder #offenetür angebotenen Unterschlüpfe für die, die wegen der ÖPNV-Sperrung gestrandet waren, so konnte man auch deutlich die dunklen Seiten erkennen. Falschmeldungen, idiotische Spekulationen, volksverhetzende Hasstiraden, wüste Beschimpfungen oder einfach nur unglaublich dumme Dinge lassen sich so genauso leicht verbreiten. Erschreckend ist nur, wie viel Zuspruch sowas bekommt. Wer zu gute Laune hat, braucht sich einfach nur ein bisschen in diesem Internet nach sowas umschauen.

    Wüst beschimpft wird man z.B. schon, wenn man sein Mitleid mit den Opfern an der falschen Stelle ausdrückt. Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich das am Anfang hätte tun sollen oder lieber am Ende. Ebenso wüst wird man beschimpft, wenn man sich am Samstag danach nicht in seinem Haus verkriecht sondern z.B. auf ein Konzert gehen möchte. Dafür kassiert man schon leicht mal ein „Untermensch“.

Lesbares Graffiti

Zum Abschluss noch was Schönes:
Lesbares Graffiti

Wochenrückblick 28/2016

b2run

War das jetzt das dritte oder vierte Mal, dass ich beim b2run-Firmenlauf dabei war? Ich weiß es nicht. Vergangenen Donnerstag war es jedenfalls wieder soweit. Zum Glück hat es abends dann aufgehört zu regnen, und dadurch dass es nicht so heiß war wie dir vorigen Jahre, lief es sich auch gleich viel entspannter. Wir hatten uns eh wieder nicht zum Ziel gesetzt, die schnellsten zu sein, sondern wir haben die gut sechs Kilometer gemeinsam in knapp 40 Minuten bewältigt und sind dann gemeinsam durchs Ziel im Olympiastadion gelaufen.

Keith Jarrett

Für Samstagabend hatte ich Karten für Keith Jarrett geschenkt bekommen. Das war ein tolles Konzert, wenn auch mit etwas ungutem Ende. Wo Keith Jarrett schon dafür bekannt ist, Konzerte zu unterbrechen oder abzubrechen, wenn ihn jemand während des Konzerts fotografiert oder durch Husten aus der Konzentration bringt (und wohl ein paar Tage zuvor in Wien deshalb auch darauf bestanden hat, dass ein Handyfotografierer das Konzert verlassen musste), — wo extra Zettel auslagen, dass Keith Jarrett während des ganzen Konzerts und auch während des Schlussapplauses nicht fotografiert werden will (und dieser Hinweis vor dem Konzert auch noch verlesen wurde), — wo er beim Schlussapplaus schon die ersten Fotografierer als Arschlöcher beschimpft hat, wieso fotografieren die Leute ihn dann weiter? Direkt vor mir z.B. eine Dame, mit ihrem Handy mit Blitz aus einer der hintersten Reihen der Philharmonie. Das gibt garantiert kein gutes Bild, ist respektlos und hilft garantiert nicht, den Künstler zu einer Zugabe zu bewegen. Ich versteh das nicht…

Wö-Stuko

Am Sonntag drauf war die Diözesan-Wölflings-Stufenkonferenz von München & Freising. Bis zuletzt hat es so ausgesehen, dass wir nicht beschlussfähig sein würden, aber überraschenderweise hat es dann doch geklappt. Damit waren wir die einzige beschlussfähige Stufe, glaube ich. Yay!

Ein von Tobias Wichtrey (@dr_tobi) gepostetes Foto am

Traum

Irgendwann letztens hatte ich einen Traum, vielleicht kann mir den ja einer von euch deuten: Ich hab Urlaub in Island gemacht, wir sind gerade angekommen und sind zu unserer Pension gelaufen. Dort angekommen, hab ich gemerkt, dass ich unterwegs meinen Koffer wo stehengelassen habe. Also bin ich alleine zurück, um den Weg abzugehen und meinen Koffer zu finden. Ich hab mein Fahrrad genommen, damit es schneller geht. Dann saß ich im Auto und war so gut wie eingeparkt, habs aber rausgeschafft und bin mit dem Rad weitergefahren. Mit dem Rad konnte ich aber nicht den gleichen Weg zurück, den wir zu Fuß gekommen waren. Der Radweg endete plötzlich an einer Treppe, die im Wald nach unten führte. Die Treppe kamen andere deutsche Touristen hoch und ich kettete mein Rad an einen Baum. Als ich mir gerade Gedanken machte, was ich mit meinen Schuhen machen soll (die ich warum auch immer ausgezogen hatte), damit sie beim anstehenden Regen nicht nass werden, bin ich aufgewacht.
Häh?!?

Netzfundstücke

Zuletzt noch ein paar Netzfundstücke.

Zunächst ein Interview mit Mark, der sich um die Öffentlichkeitsarbeit der Irischen Pfadfinder kümmert.

Dann diese schöne Lösung eines Pianisten für das Problem, dass die Leute immer auf 1 und 3 mitklatschen:

Das letzte Netzfundstück werden sicher einige schon kennen, da die erste Folge schon 2011 erschienen ist und da sich inzwischen ein ganzes Fandom um die Serie gebildet hat. Aber ich hatte bis letzte Woche noch nichts davon gehört. Ich rede von Don’t hug me, I’m scared. Einfach mal die sechs Folgen auf YouTube ansehen, und dann sich entweder selbst tiefgreifende Gedanken dazu machen oder ein bisschen im Internet herumstöbern, was andere Leute sich dazu schon alles gedacht haben. Hier ist jedenfalls mal die erste Folge:

Titelbild „Running Home“ von Linh Nguyen via free-images.cc

Wochenrückblick 26/2016

Letzte Woche bin ich Mittwoch komplett flachgelegen. Keine Ahnung warum. Mir war jedenfalls schlecht und ich hab den ganzen Tag geschlafen. Ob das damit zusammenhängt, dass ich jetzt anfange zu husten? Wer weiß…

Am Wochenende war ich in Aschaffenburg auf ner Geburtstagsfeier. Ich hab nicht viel von der Stadt gesehen, aber es scheint eine sehr schöne Stadt zu sein. Dafür hab ich auf der Feier das hier gesehen. Ein Jurtenburg-Holzklotz-Bausatz. Das will ich auch haben! 😀 Jurtenburg-Bausatz

Ich will außerdem Kleidung aus Vantablack:

Moment, Jurten aus Vantablack… 😀 Auch nicht schlecht.

So, das muss für heute reichen, ich hust schon wieder rum. 🙁

Wochenrückblick 25/2016

Montag war ich im Ampere auf dem Isar Slam. Das war erst das zweite Mal, dass ich in München auf einem Poetry Slam war. Das erste Mal war, als hier die deutschen Meisterschaft ausgetragen wurden. Ich sollte da öfter mal hingehen, auch wenn die Bestuhlung eher ein Witz war. Die hätten sie sich lieber ganz sparen sollen. Und es hat auch der Falsche gewonnen. Grrr… 😀

Dienstag hab ich wieder eine D&D-Runde geleitet. Überraschenderweise wollten die Spieler nicht mehr für den Beholder-Crimelord arbeiten. Dabei hätte der so tolle Aufträge für sie gehabt… :-/

Am Wochenende war ich auf der Comic Con Germany in Stuttgart. Am ersten Tag war ich im Cosplay unterwegs als Marty McFly. Es hatte leider nicht ganz so sehr abgekühlt, wie ich erwartet hatte, deshalb war es etwas warm in dem Kostüm. Ich glaub, das nächste Mal geh ich auch als Poison Ivy, oder so. 😀

Die Con war insgesamt ganz gut, besonders das Panel mit den beiden Castle-Schauspielern Seamus Dever und Jon Huertas am Samstag war super. Aber so ein paar Kritikpunkte gab es schon.

Ich hab mich bis zuletzt nicht wirklich zurechtgefunden in der Halle. Von der Decke hängende Schilder wären zum Beispiel eine tolle Idee gewesen. Naja, so bin ich halt immer ein wenig durch die Gegend geirrt, wodurch man aber auch immer wieder was neues sieht.

Manche Sachen wirkten für eine Veranstaltung von der Größe doch recht unprofessionell. Handgeschriebene Schilder zum Beispiel. Oder Trenn- und Rückwände, die wirkten wie vom Sperrmüll geholt. Darüber haben sich auch manche Künstler beklagt, die vor einer solchen Wand an Bierbänke sitzen mussten. Passt schon, wirkt aber alles etwas unpassend für eine so große Veranstaltung.

Unpassend fand ich auch manche Stände. Wieso es da einen Stand mit japanischer Töpferware gab, einen mit japanischen Brotzeitboxen und einen, wo ein Japaner(?) asiatische Lebensmittel (Trockenfrüchte oder so, hab nicht so genau hingeschaut) verkauft hat, entzieht sich ein bisschen meinem Verständnis. Naja, eigentlich ist mit das schon klar. Der Japan-Hype besteht immer noch und alles, was aus Japan kommt, verkauft sich gut. Aber dann will ich bitteschön auch, äh, amerikanische Turnschuhe haben.

Den Platz hatte man lieber für mehr Comics verwendet. Davon hab es nämlich recht wenig. Auch wenn man weiß, dass auf den amerikanischen Comic Cons auch weniger als die Hälfte Comicstände sind (zumindest war das in New York so). Aber das war schon extrem wenig.

Ich hab trotzdem was tolles gefunden. Hemispheres.

Genug der negativen Sachen, obwohl es da noch mehr geben würde (das Doctor-Who-Panel zum Beispiel). Sehr toll war das Panel am Samstag mit Seamus Dever und Jon Huertas, hab ich oben ja schon geschrieben. Die beiden harmonieren einfach so perfekt miteinander und sind superunterhaltsam. Und jetzt weiß ich auch von ein paar Streichen, die Nathan Fillion ihnen am Set von Castle gespielt hat. 😀


Sonntag war ich nochmal beim Castle-Panel, weil da dann auch Nathan Fillion da war. Aber ehrlich gesagt, war das ohne ihn nur mit den beiden anderen unterhaltsamer.

Das war aber überhaupt spannend dass ich Sonntag wieder auf die Con durfte. Hatte nämlich am Samstag mein Ticket verloren. Aber hat nach vielen Wendungen und Glücksfällen dann doch geklappt.

So zuletzt noch zwei Netzfundstücke.

Die Mathematik des Pizza-Essens.

Dunkle Materie ist in Wirklichkeit eine Vielzahl von schwarzen Löchern?
https://arxiv.org/abs/1603.00464

Heute vor sechs Jahren: Kulturflatrate

Heute vor sechs Jahren schrieb ich über die GEZ und die Kulturflatrate. Irgendwie sind wir in der Richtung aber noch nicht so wirklich weiter als damals, oder?