Heute vor sechs Jahren: Eurovision Song Contest

Heute vor sechs Jahren schrieb ich gerade jeden Tag über ein paar Teilnehmer des Eurovision Song Contests und ihre Lieder. Dieses Jahr ist wie eigentlich die ganzen letzten Jahre der Wetteberb ziemlich an mir vorüber gegangen. Aber damals hab ich mich jedem einzelnen Lied gewidmet, mal mehr mal weniger ausführlich.

2010 war das Jahr, als Lena gewann, aber es gab auch noch ein paar andere Perlen. Zum Beispiel Russland:

Dazu schrieb ich damals:

Das gefällt mir richtig gut, nicht nur wegen dem Augenbrauenspiel des Sängers. Das Lied kann man auch noch nach einer Flasche Wodka mitsingen. Nein, im Ernst, es gefällt mir. Und es hat auch einen schönen Spannungsbogen, nicht so wie unser deutscher Beitrag.

Und worum geht es da:

„What are you doing man?
I’m looking at her photos,
What should I do with them?
Drop them to the fire!
Oh, yes, yes, I’m gonna burn them now,
‚Cause I have to forget her now with all,
All of those kisses and sweet embraces.“

Das erinnert mich an ein Lied von Mozart, der Text von Gabriele von Baumberg:

„Erzeugt von heißer Phantasie,
In einer schwärmerischen Stunde
Zur Welt gebrachte, geht zu Grunde,
Ihr Kinder der Melancholie!
Ihr danket Flammen euer Sein,
Ich geb‘ euch nun den Flammen wieder,
Und all‘ die schwärmerischen Lieder,
Denn ach! er sang nicht mir allein.
Ihr brennet nun, und bald, ihr Lieben,
Ist keine Spur von euch mehr hier.
Doch ach! der Mann, der euch geschrieben,
Brennt lange noch vielleicht in mir.“

Oder Polen:

Und Belgien:

Dazu schrieb ich damals:

Der Belgische Kandidat Tom Dice sing mit „Me and my guitar“ direkt schon das, was mir an dem Song gefällt: Es sind zwar, insbesondere gegen Ende des Liedes, auch andere Instrumente im Hintergrund zu hören, aber man könnte sich das Lied auch sehr gut einfach nur mit ihm und seiner Gitarre vorstellen. Und auch ansonsten ein sehr schönes Lied

Und Litauen:

Ebenso Slowenien:

Und Spanien:

Dazu schrieb ich damals:

Daniel Diges singt für Spanien auf Spanisch. Gibt einen Pluspunkt. Einer spielt Bandoneon im Video. Noch ein Pluspunkt. Daniel hat tolle Locken. Dritter Pluspunkt. Er macht lustige Schattenspiele. Seine Tänzer haben tolle Kostüme. Spanien macht alles richtig… 😀

Nächstes Jahr sollte ich das wieder machen, mir vor dem Wettbewerb mal alle Lieder anhören. Ich hoffe, ich verpasse den Eurovision Song Contest dann nicht wieder komplett wie dieses Jahr.

Wochenrückblick 20/2016

Auf meiner TerrasseMann ist das heiß, mir verbrennen gleich die Handballen auf meinem Laptop, während ich im Liegestuhl in der Sonne liege und das hier tippe. Aber gleich verschwindet die Sonne eh hinter den Häusern, dann krieg ich etwas Schatten.

Vergangene Woche war ich wieder in der Arbeit trotz kaputter Hand. So kann ich zwar nur halb so schnell arbeiten, aber besser als nichts.
Da aber mit der Hand die Bandprobe am Mittwoch für mich flachfiel, bin ich da mit Clara ins Kino und hab The First Avenger: Civil War angesehen. Ich glaube, ich sollte den Ant-Man-Film man noch nachholen… 😀

Nachdem wir jetzt endlich alle vier Teamer für den WBK zusammen haben, den ich 2017 mitteame, hatten wir Donnerstag unser erstes Vorbereitungstreffen. Leider entfernungstechnisch mit einer per Skype zugeschalteten Vera. So Videokonferenzen klappen aber auch nie auf Anhieb, oder? Irgendwann haben wir es dann aber doch hingekriegt, auch ohne den Ton parallel per Telefon übertragen zu müssen. Jedenfalls haben wir uns überraschend schnell auf ein Motto geeinigt und die weitere Vorbereitung abgeklärt. Jedenfalls sind jetzt die Rahmenbedingungen des Kurses alle geklärt.
Falls wer also einen Wölflings-WBK sucht: 3.-11. Juni 2017 vormerken.

Freitag ging es mit einer meiner D&D-Runden ins Feenreich. Aber nirgendwo können die hingehen, ohne gleich Ärger zu machen… 😀

Und am Wochenende hieß es Sonne genießen. Das mach ich jetzt auch gleich weiter. 🙂

Wochenrückblick 19/2016

1462956919728Der heutige Wochenrückblick wird wieder kurz, denn meine Hand ist kaputt. Sehnenscheidenentzündung… 🙁 Viele Sachen werden ganz schön umständlich, wenn man seine rechte Hand nicht richtig benutzen kann.

Letze Woche hatte der Globetrotter in München wieder Pfadfinderrabatt. Also hab ich die Gelegenheit genutzt und mir einen neuen Rucksack gekauft. So eine gute Beratung wie dort war ich gar nicht mehr gewöhnt. Zu oft gabs so Erlebnisse wie einmal in einer Bäckerei („Ich kenne mich mit Brot nicht so aus.“) oder in einem Foto-Fachgeschäft (wo mir der Verkäufer weismachen wollte, dass man die Kompaktkamera, bei der Dreck ins Objektiv gekommen war, leider nicht reparieren könne).

Für das Wölflings-Diözesanlager am 3.–5. Juni sind wir jetzt dringend auf der Suche nach einem Platz zum Zelten in München, nachdem uns der Platz, den wir hatten, kurzfristig abgesagt wurde (grrrrrr!!!). Falls jemand Platz für gut 200 Leute hat, darf sich gerne unter woes@dpsg1300.de melden. 🙂

Zum Abschluss noch ein großartiges Kunstprojekt: 50¢ (gefunden bei Glasmond).

Wochenrückblick 18/2016

Die Woche war eine kurze Arbeitswoche, denn ich hatte Freitag frei. Samstag kam allerdings nicht das Sams.

Aber fangen wir vorne an. Es war Zeit, anzufangen, regelmäßig für die diesjährige Super Geek Night zu üben. Erstens komm ich sonst bis auf unsere Band nicht zum Akkordeon-Spielen. Und zweitens sollten dieses Jahr schon auch ein oder zwei neue Lieder drin sin. Mal schauen, ob das mit He’s a Pirate klappt. 🙂

Außerdem war ich die Woche wieder in der Arbeit. Krank sein ist doof. Auch wenn man dann Zeit für allerlei Dinge hat, die sonst hinten runter fallen.

Dienstag hab ich mein Ubuntu auf meinem Arbeitslaptop aktualisiert. Das war ein Fehler, denn darauf hat gleich mal Eclipse den Dienst quittiert. Das hing damit zusammen, dass GTK3 unter Ubuntu anscheinend ziemlich kaputt ist. Wenn man Eclipse sagt, dass es GTK2 verwenden soll, klappt alles wieder… grrr…

Dienstag haben wir eine neue Spielerin in unsere D&D-Runde eingelernt. Also Regeln etwas erklärt und einen Kampf durchgespielt.

StadtalmMittwoch Abend ging es mit dem Wölflings-DAK auf Klausur nach Salzburg. Wir haben in der Stadtalm gewohnt, einer Jugendherberge mit Ausflugslokal auf dem Mönchsberg. Wenn man günstig und mit schönem Ausblick in Salzburg wohnen will und den Aufstieg auf den Berg (und die steilen Treppen zu Zimmer 10) nicht scheut, dann ist das auf jeden Fall eine gute Wahl.
Einziger Nachteil ist, dass das Lokal schon um 17 Uhr schließt. Manchmal auch später. Aber wer am Abend ein Bierchen trinken möchte, sollte wohl besser eines Mitnehmen oder den Berg hinab in die Stadt laufen.

Samstag war ich auf der Stroke. Hierzu einfach nur ein paar Fotos:

Zu guter Letzt noch ein paar Links:

Wochenrückblick 17/2016

Letzte Woche war ich krank. Deshalb hier nur ein paar Fotos, die ich am Wochenende in München gemacht habe:

Mein Essen hat ein Gesicht. #foodporn

Ein von Tobias Wichtrey (@dr_tobi) gepostetes Foto am

Baum Baum Baum Halb

Ein von Tobias Wichtrey (@dr_tobi) gepostetes Foto am

I'm Batman. #batman

Ein von Tobias Wichtrey (@dr_tobi) gepostetes Foto am

Wochenrückblick 15+16/2016

Heute mal wieder ein Rückblick über zwei Wochen.

Musik

Zwei Wochen, also zwei Bandproben. Die erste nur mit Milena und Jake, die zweite komplett. Hoffentlich schaffen wir es in Zukunft wieder häufiger, komplett zu proben. Wir haben so viele halbfertige Songs, die nur darauf warten, zuende geschliffen zu werden. Zum Beispiel ein Lied basierend hierauf, also auf einem Text, der aus den Songtiteln von Tom Waits besteht, die mit B beginnen.

Zeichnung von Schpog
Zeichnung von Schpog

Diesen Sommer werde ich wieder auf der Super-Geek-Night Akkordeon spielen. Letztes Jahr schrieb ich darüber hier und hier. Bis dahin werd ich mir sicher das ein oder andere Lied draufgeschafft haben. Ich würd mich freuen, da das ein oder andere bekannte Gesicht zu sehen. 🙂

Songvorschläge werden natürlich auch gerne entgegengenommen.

Pfadfinder

Pfadfindertermine gabs natürlich auch den ein oder anderen. Zuerst das erste Planungstreffen zum Einmal hin, alles drin, also dem Sommerfest-Stufenkonferenzen-Referententraining-Workshops-Eierlegendewollmichsau-Wochenende der DPSG DV München & Freising Mitte Juli. Leider kann ich am nächsten Planungstermin nicht da sein. Aber da vor zwei Wochen sind jedenfalls schon mal viele Workshop-Ideen hervorgesprudelt.

An einem anderen Tag haben wir unsere Wölflings-Diözesanaktion weitergeplant. Die Posten stehen mehr oder weniger. Die gröbsten organisatorischen Dinge sind geklärt (z. B. kümmert es in München anscheinend niemand, wenn man in einer Grünanlage ein Feuer macht, solange man den Notruf anruft, bevor man das Feuer anzündet). Inzwischen ist auch der Anmeldeschluss vorbei. Das wird die erste Aktion mit Kindern, seit ich hier im DAK bin (vom Diözesanlager und dem Bayernlager mal abgesehen). Sonst machen wir immer nur Aktionen für Leiter. Das allerbeste daran war das leckere Essen:

Vorige Woche war DL-Klausur im Seegatterl. Leider waren wir nicht besonders viele. Und leider mussten wir das Geocachen, das ich vorbereitet hatte, aus Zeitgründen ausfallen lassen. Aber trotzdem war es ein sehr schönes und produktives Wochenende.
Wenn jemand mal in der Nähe des Seegatterls geocachen will, einfach melden, ich hab da ein paar schöne herausgesucht.

Fahrradstraßen

FahrradstraßeBei einer der Fahrten ins Diözesanbüro hab ich mich mal wieder gefragt, welchen Sinn Fahrradstraßen haben. Also Fahrradstraßen, in denen auch Autos fahren dürfen. Soweit ich das sehe, ist der einzige Unterschied zu einer Tempo-30-Straße, dass Radfahrer dort nebeneinander fahren dürfen (jedenfalls, wenn es der Verkehr zulässt). Aber so schnell, wie man hier schon ausgehupt wird (zum Beispiel, einfach weil man mit dem Rad auf der Straße unterwegs ist), glaube ich nicht, dass das Nebeneinanderfahren gut gehen würde. Zumal ja auch nicht wenig Autos unterwegs sind auf diesen Fahrradstraßen (siehe Bild).

Kann mir einer erklären, was diese Fahrradstraßen bringen sollen? Außer so zu tun, als wäre man eine fahrradfreundliche Stadt…

Arbeit

Momentan bin ich krank. Was mit ein bisschen Halsweh angefangen hat, ist jetzt doch etwas hartnäckiger… Aber die letzen zwei Wochen hab ich gearbeitet, und da gab es zwei besondere Ereignisse:

Jemand hatte aus Versehen unseren Sprint in Jira geschlossen. Dummerweise ist es wohl nicht möglich in der Jira-Version, die wir benutzen, einen Sprint wieder zu öffnen. Naja, so kann man auch dafür sorgen, dass die Arbeit getan ist. 😀

Wir haben einen neuen Tür-Schließ-Mechanismus. Man kann die Eingangstür jetzt mit einem Fingerabdruck öffnen. Dazu mussten wir letzte Woche Fingerabdrücke abgeben. So oft, wie ich das wiederholen musste, weil es nicht geklappt hat, bezweifle ich aber ein bisschen, dass das so gut funktionieren wird.

Sonstiges

Was war noch? … Ich hab Awa besucht zum Munchkin-Spielen.

Wer zum 30. Jahrestag von Tschernobyl einiges über Kernkraft und Kernkraftwerke erfahren will, der kann das mit diesem Podcast tun:
Holger Klein/Helmholtz-Gemeinschaft: Resonator-Podcast: „RES085 Kernkraftwerke“. 25.04.2016, https://resonator-podcast.de/2016/res085-kernkraftwerke/ (CC-BY 4.0)

Zum Schluss noch ein paar Videos.

Beeindruckende Aufnahmen von der Erde:

Furzkünstler

Die Geburt von HTML

Wochenrückblick 14/2016

Vergangenen Sonntag hab ich mit Clara zusammen unseren 55. Geburtstag gefeiert – zwei Wochen nach ihrem 22. und zwei vor meinem 33. Geburtstag. An sich eine ganz lustige Idee, nur durfte ich die Geschenke noch nicht aufmachen… 🙁

Ein kleiner Musiktip: Good Clean Fun (Laundromat) von den Jackalopes. Ist mir irgendwie über den Weg gelaufen letzte Woche.

Ägyptischer zwanzigseitiger Würfel. Bild von metmuseum.org (gemeinfrei).
Ägyptischer zwanzigseitiger Würfel. Bild von metmuseum.org (gemeinfrei).

Letzte Woche bin ich auch über dieses Video hier gestolpert. So super inter­essant fand ich das Video nicht, aber da hab ich erfahren, dass die Ägypter schon zwanzig­seitige Würfel hatten. Ob sie schon D&D gespielt haben, weiß ich nicht.

Apropos 20. Was ist die größte Zahl auf der Erde? 40. Siehe hier (es reicht, die erste Minute anzusehen):

Wenn man die Frage ernsthaft beantworten will, könnte man die Scharkowski-Ordnung bemühen. Danach angeordnet ist nämlich 3 die größte natürliche Zahl. Diese Ordnung hängt mit der Existenz von periodischen Zyklen in diskreten dynamischen Systemen zusammen. Dazu gab es 1975 das berühmte Paper „Period Three Implies Chaos“ von Li und Yorke. Kann ich aber auch gerne mal hier erklären… 😀

USA ’15 #20

Eine Sache, die die USA deutlich von Deutschland unterscheidet, ist das mit dem Trinkgeld. Nicht nur, dass anscheinend jeder dort ein Trinkgeld erwartet (der Hotelangestellte, der meinen Koffer aus dem Hinterzimmer geholt hat, als ich einchecken durfte, war jedenfalls einigermaßen sauer, als ich meinen Koffer entgegengenommen habe, ohne daran zu denken, Trinkgeld zu geben).

Aber auch in Restaurants, wo man hier auch Trinkgeld gibt, ist es anders. Ein Trinkgeld von 15–20% wird auch bei schlechtem Service erwartet und ist manchmal auch praktischerweise schon automatisch in die Rechnung mit eingerechnet.

SandwichWenn ein so hohes Trinkgeld halt einfach so üblich wäre, wie bei uns eben die 10%, dann hätte ich damit auch kein Problem. Aber in den USA ist es wohl so, dass Bedienungen unterhalb des Mindestlohns bezahlt werden und den Rest mit dem Trinkgeld aufstocken müssen.1 Und eigentlich seh ich es nicht ein, es zu unterstützen, dass Restaurantbetreiber ihre Angestellten zu Hungerlöhnen anstellen, um die Preise auf der Karte künstlich niedrig zu halten. Mal ganz davon abgesehen, dass der Koch mindestens genau so wichtig ist für einen gelungenen Restaurantbesuch. Wieso sollte ich also nur die Bedienung belohnen? – Ach ja, weil der Restaurantbetreiber ihr ja zu wenig bezahlt. Das System gefällt mir überhaupt nicht.

Und es gibt wohl auch immer mehr Lokale in den USA, denen das auch nicht gefällt und die das Trinkgeldgeben bei sich abschaffen. „Wenn nur einige bestimmte Personen im Team Trinkgeld bekommen, führt das unweigerlich zu Spannungen“ sagt ein Restaurantbesitzer im Focus. Dadurch werden natürlich die Preise auf der Karte teurer, aber es sind inzwischen gar nicht so wenige Restaurants, die das z. B. in New York machen.

Ein nächster Schritt wäre dann, dass alle Geschäfte auch die Steuer schon in den Preis einrechnen und man an der Kasse auch das zahlt, was auf dem Preisschild steht. Aber eines nach dem anderen.

  1. Beziehungsweise gibt es für Jobs mit Trinkgeld einen speziellen Mindestlohn von grandiosen 2,13 Dollar pro Stunde.

Wochenrückblick 13/2016

Vergangene Woche war eine eher ruhige Woche, nicht nur wegen des Feiertags am Anfang. Mittwoch war ein Planungstreffen für die Wölflings-Diözesanaktion, die am 4. und 5. Juni sein wird. Falls das ein Wölflings-Leiter aus München liest, und noch nichts davon gehört hat, hier gibt es mehr Informationen dazu.

Dienstag war D&D angesagt mit der Item-Shop-Runde. Die Gruppe verließ Niewinter, wo sie sich unbeliebt gemacht hatten, und reiste nach Tiefwasser, wo sie gleich eine Elbin gerettet haben, die am entführt werden war. Dafür, dass sie in Niewinter unschuldige Stadtbewohner getötet hatten, war das überraschend hilfsbereit… 😀

Freitag war ich mal wieder in Augsburg. Kaum ist man da eine Zeit lang nicht mehr, schon ist die Lücke am Judenberg, die seit dem Krieg klaffte, mit einem Gebäude befüllt.

Am Wochenende hatte ich nichts vor, also konnte ich das wunderschöne Wetter genießen. 😀

Hm, alles nicht so spannend. Deshalb schnell noch ein Video über Polytope:

Wochenrückblick 11+12/2016

Da es letzte Woche keinen Wochenrückblick gab, konzentrier ich mich mal auf das wichtigste: London.

Flug nach London
Oh nein, so viel extra Sitzabstand. Keine Kuschelsitze im Flieger… 🙁

Ich bin am Gründonnerstag mit Clara nach London geflogen, weil ich noch Flugmeilen übrig hatte. Und so sind wir auch in den Genuss der Business Class gekommen. Das hat leider auch bedeutet, dass wir nicht nebeneinander saßen und uns nicht quer über die Sitz legen konnten. Aber mei, man kann nicht alles haben.

London hat mit der Oystercard etwas ganz praktisches: Man besorgt sich für 5 Pfund Pfand eine NFC-Karte und lädt dort Geld drauf. (Alternativ kann man auch eine kontaktlose Kreditkarte verwenden, aber da funktionieren wohl nicht-britische nicht immer.) Wenn man dann U-Bahn fährt, öffnet einem die Karte die Schranken, und wenn man Bus fährt, hält man sie beim Reingehen an das Lesegerät. Dabei wird der Fahrpreis von der Karte abgebucht, allerdings zahlt man, vereinfacht gesagt, täglich nie mehr als den Preis einer Tageskarte und in der Woche nie mehr als den Preis einer Wochenkarte.1

An Wochenenden ist in London laut meinem Reiseführer ständig irgendwo die U-Bahn gesperrt ist. An dem Wochenende war die Strecke nach Heathrow dran. Also ab in den Ersatzbus. Netterweise sind die Ersatzbusse anscheinend kostenlos. So kamen wir eben etwas später am Hotel an. Wir hatten ein schönes großes Zimmer mit eigener Küche. Interessanterweise war der Lichtschalter für das Bad im Schlafzimmer versteckt. Aber das beste waren die vielen Schränke, die dadurch aufgingen, dass man leicht auf die Tür gedrückt hat. Ich hab natürlich gleich angefangen, überall auf die Wand zu drücken, um vielleicht ein Geheimfach zu entdecken.

Durch den rund um die Uhr geöffneten Supermarkt nebenan (mit Self-Checkout – das brauchen wir bei uns auch!) konnten wir uns immer kostengünstig versorgen. Geld sparen kann so lecker sein.

Das Wetter an Karfreitag war prima, also gaben wir uns dem Sightseeing hin. St. Paul’s Cathedral, Tower, Tower Bridge usw.

Danach war noch Zeit, in den Doctor-Who-Shop zu schauen. Da mal wieder die entsprechende U-Bahn nicht fuhr, mussten wir Bus fahren, was es mangels WLAN etwas schwerer machte, dem Laden zu finden, da ich mir nur den Weg von der U-Bahn herausgesucht hatte.

Auf dem Rückweg haben wir uns prompt verfahren, was aber nur halb so schlimm ist, wenn man dabei oben vorne in einem Doppeldeckerbus sitzt. Da das Wetter am Samstag schlechter werden sollte, sind wir trotz schmerzenden Füßen noch durch den Hyde-Park spaziert.

Plattform 9¾Samstag war das Wetter tatsächlich nicht so gut, also haben wir die Oster-Schatzsuche sein lassen und sind stattdessen zu King’s Cross zur Plattform 9¾, die aber nicht mehr an den Plattformen ist, sondern in die Empfangshalle verlegt wurde, damit man mehr Geld aus Harry-Potter-Fans pressen kann.

Die Nationalbibliothek hatte leider geschlossen, deshalb konnten wir dort nicht rein. Also sind wir weiter zum Buckingham Palace. Da war gerade irgendeine Parade. Durch ein bisschen relativ zielloses Herumwandern gerieten wir zufällig in die Wachablösung des Household Cavalry Mounted Regiment, und dann zum Big Ben.

london7Wo es sich aber auf jeden Fall lohnt, gezielt hinzugehen, ist der Maltby Street Market. Ein schnuckeliger kleiner Straßenmarkt in der Nähe des auch schönen aber großen und eher touristischen Borough Markets. In manchen der Lagerräumen unter einer Zuglinie sind Bars und Restaurants eingerichtet. Davor werden Met, Steak und andere Köstlichkeiten verkauft. Und an Craft-Bier gibts auch genug. (Anscheinend gibt es in der Gegend einige Brauereien).

Danach gab es noch einen Abstecher ins Science Museum. Kostet nichts und ist deshalb auch für einen Kurzbesuch geeignet.Ada Lovelace

Sonntag ging es dann gaaanz früh zurück. Natürlich fuhren wieder ein paar U-Bahnen nicht, und wir haben uns verfahren, aber trotzdem kamen wir irgendwie wieder zurück nach München. 😀

Und für alle, die bis hierher durchgehalten haben, noch ein Video. Und zwar eine sehr schöne Coverversion von Sweet Child o‘ Mine (Guns N‘ Roses):

  1. Die Wahrheit ist wegen des etwas komplizierten Tarifsystems in London allerdings ein bisschen komplizierter. Es kommt z. B. auch darauf an, ob man zu Stoßzeiten gefahren ist.