Wochenrückblick 9/2015

Letzte Woche bin ich über dieses Video hier gestolpert. Ist zwar schon anderthalb Jahre alt, aber äußerst sehenswert.

Als wir im Dezember mit unsrer Band zwei Lieder aufgenommen haben, haben wir am Ende noch ganz schnell ein drittes eingespielt. Ich bin jetzt endlich dazugekommen, das Lied abzumischen:

Und gestern hab ich ein bisschen am Computer rumgespielt, und dabei ist das hier rausgekommen. :-D

Sonst war irgendwie nicht viel.

Spam

Zum Glück krieg ich nicht mehr so viel Spam wie früher. Trotzdem ist dieses Video von The Onion, über das ich hier heute vor sechs Jahren schrieb, immer noch sehenswert:

Drawn by Pain und Dota

Heute vor sechs Jahren hab ich hier Drawn by Pain vorgestellt, eine Video-Serie über… Ach, ich bin zu faul, das selber zusammenzufassen. Ich zitier mal Wikipedia:

A little girl with an abusive father finds a creative outlet for her inner turmoil in personal drawings to escape the horrible reality of her domestic life. In his last fit of rage, her father kills her mother and then turns his attention to young Emily. The illustrations in her sketch book come to life in her defense. Fueled by her rage, Emily becomes her animated dark alter-ego and strikes out against her father, avenging her mother’s unjust death. Consequently, Emily’s adulthood is as broken as her childhood. A bitter and sheltered woman, Emily’s past demons fuel, empower, and push her to be the very thing she once feared: a monster. Publicly quiet but privately vengeful, her animated beasts degenerate others into their ugliest forms. As soon as they become their worst, she destroys them as if were her personal responsibility.

Den Film gibt es zum Glück immer noch kostenlos online, und zwar in einer neu geschnittenen Version. Nicht mehr als 12 Episoden, sondern als knapp anderthalbstündiger Film. Ich hab diese Version noch nicht gesehen, aber sie ist bestimmt genauso sehenswert wie die einzelnen Episoden damals:

Hörenswert dagegen ist Dota, deren Musik ich damals vor sechs Jahren anscheinend gerade kennengelernt hatte. Wer die noch nicht kennt sollte unbedingt mal in ein paar Lieder reinhören (z.B. auf ihrer Website oder auf Spotify oder hier auf Spotify).

Wochenrückblick 8/2015

Jetzt weiß ich wieder, über was aus der WASD ich letzte Woche schreiben wollte. Und zwar wurde da im Artikel “Deus in Machina” von Rainer Sigl (hier online verfügbar) eine mögliche Lösung des Fermi-Paradoxons vorgestellt, die anscheinend auf den Science-Fiction-Autor Charles Stross zurückgeht und die ich bisher noch nicht kannte (genauso wenig wie ich Charles Stross kannte).
Und zwar ist die Idee, dass mit „fortschreitender Technologisierung […] nicht Distanz, sondern Bandbreite das Hauptproblem intelligenter außerirdischer Spezies [würde]; statt Expansion ins leere All wäre somit eine radikale Introvertiertheit ins Virtuelle viel naheliegender und von unausweichlicher Konsequenz. Außerirdische Zivilisationen […] wären deshalb nicht ‚überall‘ […], weil sie sich als logisch folgenden weiteren technologisch-evolutionären Schritt nicht nach außen, also letztlich an uns Erdenmenschen richten würden, sondern in die eigenen virtuellen Innenwelten“.

Später hab ich noch was in der WASD gelesen, und mich geärgert, dass die so einen Schmarrn schreiben. Da wird nämlich behauptet, Nostalgie heiße auf Griechisch “Schmerz, der von einer alten Wunde herrührt”. Unsinn. Nostalgie bedeutete ursprünglich Heimweh. Das Wort gab es im antiken Griechenland auch noch gar nicht, sondern wurde erst im 17. Jahrhundert von einem Schweizer Arzt ersonnen als Übersetzung eben des deutschen Begriffs Heimweh. Dieser Fehler, der Christian Alt in der WASD da unterlaufen ist, ist insbesondere deshalb schmerzhaft, weil die wirkliche Übersetzung viel besser in seinen Artikel gepasst hätte, als dieser Alte-Wunde-Quatsch. Gut, zu seiner Ehrenrettung: Er zitiert hier wohl eine Szene aus Mad Men. Aber trotzdem…

Thema Nostalgie: Nintendos Werbeabteilung ist anscheinend ziemlich kompetent. Anders kann ich mir nicht erklären, wieso es gerade so einen Hype um das Remake von Majora’s Mask gibt. Ja, ich würde mir das fünfzehn Jahre alte Spiel vielleicht auch kaufen, wenn ich eine passende Konsole hätte, und es nochmal spielen. Aber so ein Tamtam… Ich bin eher gespannt auf das neue Zelda-Spiel, das dieses Jahr noch rauskommen soll.

Letzte Woche war ich im neuen Film der Wachowskis, Jupiter Ascending. Trotz der schlechten Kritiken war das ein durchaus sehenswerter Film, fand ich. Man darf halt handlungstechnisch nicht allzuviel erwarten. :-D

Zum Schluss noch ein paar Videos.

Ich brauch das hier: Nachdem ich ja schon eine Useless Box hab:

Weniger nervig, dafür sehr schön gemacht ist dieses Musikvideo, das in nur 5 Sekunden gefilmt wurde:

(via Spreeblick)

Und zu guter Letzt ein kleiner Rückblick auf das, was ich heute vor sechs Jahren hier gebloggt hab. Nämlich eine sehr schöne Softdrink-Werbung.

Wochenrückblick 7/2015

Keine Zeit, keine Zeit, viel zu tun… Zum Beispiel das Anmeldesystem fürs Wölflings-Bayernlager komplett fertigstellen. Deshalb nur ein kurzer Überblick über die letzte Woche:

Montag war mal wieder Zeit für den stetig wachsenden Coop-Stammtisch. Da fällt mir ein, ich hab da meinen Schal liegen gelassen. Der ist jetzt beim Joschka gelandet, soweit ich weiß. Den muss ich mir mal wiederholen.

Dienstag dann mal wieder Firefly schauen. (Ich hab jetzt auch ein Firefly-Poster dank dem Item Shop. :-D )

Mittwoch Treffen der Diözesanleitung der DPSG München&Freising.

Donnerstag D&D spielen im Item Shop. Die Spieler sind auf die Idee gekommen, ein Mehlfass, das sie gefunden haben, mitzunehmen und als Mehlstaubexplosionsbombe zu verwenden. Ich bezweifle zwar, dass das in echt gehen würde, aber die Idee fand ich cool. Obs wirklich klappt, sehen wir nächste Woche.

Freitag ausnahmsweise Bandprobe statt Mittwoch.

Samstag Geek-Dating, passend zum Valentinstag. :-D

Sonntag Treffen des Kommunikations-AK fürs Wölflings-Bayernlager. (Mittwoch ist es endlich so weit, die Hauptanmeldung geht los. Komme was wolle…)

Über irgendwas aus der aktuellen Ausgabe der WASD wollte ich noch schreiben. Aber meine Notiz dazu lautet „WASD und äh habs vergessen. Wo“. Sehr aufschlussreich. Sobald mir wieder einfällt, was ich damit gemeint hab, reich ich das nach.

Gestern hab ich in der Süddeutschen einen Artikel gelesen über die weiteren Pläne, Signale ins Weltall zu schicken, um außerirdische Intelligenzen auf uns aufmerksam zu machen. Da gabs eine fragwürdige Idee: „Seth Shostak möchte das gesamte Internet ins All versenden. Anhand der Datenmassen könnten sich Außerirdische problemlos ein Bild der Erde machen.“ Aber ob das das richtige Bild wäre… :-D

Nächste Woche wirds wieder ausführlicher, versprochen.

Straßburg ’14/2

8. Januar 2015, 12:35 Uhr, Bus nach Prag

Schon wieder sind drei Monate vergangen. Ich sollte wohl mehr nach Prag fahren, um zum Schreiben zu kommen. Aber ich halte an diesem Konzept des Reisetagebuchs fest. Ich muss nur mal die Rückstände aufholen.
Ich fürchte nur, hier wackelt es zu sehr…

15:20 Uhr, Bisos, Prag

Von dieser Basisstation aus haben wir dann eben Straßburg erkundet. Wirklich sehr schöne Stadt. Karussell in StraßburgWir sind Karussell gefahren, haben einen Bücher-Flohmarkt durchstöbert und waren lecker essen (die zartesten Schweinemedaillons, die ich je gegessen hab).

Apropos Karussell: Zweimal waren wir auch im Europapark. Der ist von dort nur eine erträgliche Busfahrt entfernt.

Was mir dort mal wieder aufgefallen ist, ist, wie liebevoll und detailverliebt dort alles gestaltet ist. So findet man im griechischen Teil überall Beschriftungen in Griechisch, z.B. die Straßennamen oder den Anfang der Odyssee über dem Eingang einer Attraktion. Europapark RustΑΝΔΡΑ ΜΟΙ ΕΝΝΕΠΕ ΜΟΥΣΑ…
Nur manche Sachen waren dann wiederum mit diesem nervigen Pseudo-Griechisch beschriftet, wo ein L statt eines A verwendet wird (Λ statt Α) und ein X statt eines E (Ξ statt Ε). Das ist dann wieder schade, weil das das sonst so stimmige Bild stört.

Viel mehr fällt mir jetzt nach so langer Zeit leider nicht mehr ein…

Straßburg ’14/1

Oh je, ich hinke mit meinem Reisetagebuch ziemlich hinterher. Im Juni 2014 war ich in Straßburg. Von August bis Januar hab ich nachträglich das Reisetagebuch geschrieben. Und jetzt im Februar schreib ich das hier ab. Aber wenn ich mir mal was vorgenommen hab, dann zieh ich das auch durch… manchmal…


15. August 2014, 14:27, Zuhause

Oh, das sind jetzt schon zwei Monate her, und eigentlich wollte ich immer zeitnah Reisetagebuch führen. Naja, dann mal schauen, woran ich mich noch erinnern kann.

Straßburger BahnhofDer Straßburger Bahnhof ist schon mal ganz interessant. Da hat man vor das alte Bahnhofsgebäude eine Glaskuppel gesetzt. Ich weiß nicht, ob das nur das Gebäude nach vorne vergrößern soll, oder ob man es sich so sparen wollte, das alte Gebäude abzudichten. Sieht jedenfalls interessant aus.

Trotz schlechter Französischkenntnisse haben wir es mit dem Bus zu unserer Ferienwohnung geschafft. „Wir“ waren die ItemShop-Mädels und Nico, Kathi und Marius.

19. Oktober 2014, 12:15, Prag

Jetzt sind wieder zwei Monate vergangen. Ich glaube, ich sollte dieses Konzept des Reisetagebuchsführens nochmal überdenken.
Ich versuch mal, die Reste an Erinnerungen zusammenzukratzen, die mir geblieben sind.

Wir waren in einer ganz shcönen Ferienwohnung untergebracht, deren Besitzer unzählig viele Hasen hatten. Dafür hatte die Badezimmertüre keinen Schlüssel. Da fällt mir ein, ich war mal wo, wo die Badtür nur von außen abschließbar war. Auch ein interessantes Konzept.

Jedenfalls hatten wir da unser Basiscamp, von dem aus wir Straßburg und den Europapark erkundet haben.

Wochenrückblick 6/2014

Jetzt ist es endlich soweit, wir haben uns nach langem Hin und Her auf einen Namen für unsere Band geeinigt. „Karl kocht“ sollen wir von nun an genannt werden. Der fehlende Name war eigentlich das letzte Hindernis zu unserem ungebremsten Aufstieg zu Weltruhm und Reichtum.

Naja, ein Hindernis könnte noch sein, dass keiner von uns wirklich Ahnung von Musikproduktion hat. Wir habens trotzdem irgendwie geschafft, drei Lieder aufzunehmen und so abzumischen, dass sie annehmbar klingen. Ich hab sie mal auf Soundcloud hochgeladen:

Aber damit das in Zukunft ein bisschen professioneller läuft, hab ich letzte Woche den Kurs “Introduction to Music Production” bei Coursera belegt. Und den Kurs “Songwriting” gleich mit. Mal schauen, ob das was bringt…

Letzte Woche hab ich noch was anderes gelernt. Nämlich dass Nandus jetzt auch zu den in Deutschland heimischen Tieren zählen. Zitat aus der Süddeutschen vom vergangenen Dienstag:

„Wir haben jetzt eine isolierte, frei lebende Nandu-Population, die sich über mehrere Generationen in der Landschaft erfolgreich reproduziert. Somit ist sie nach dem Gesetz als heimische Art anzusehen.“

Ne andere interessante Meldung gab es letzten noch. Und zwar empfiehlt Samsung in den Nutzungsbedingungen seiner neuen Fernseher, dass man lieber nichts privates vor dem Fernseher ausplaudern sollte, weil das alles aufgenommen und an irgendwen weitergeleitet wird. Äh… ja…

Samstag war ich dann noch mit der Charlotte beim IKEA und hab meinem Mario ein bisschen Gemüse gekauft. :-D

Tallinn ’14/3

Huch, da hab ich wohl die letzte Seite meines Reisetagebucheintrags zu meinem kurzen Estland-Trip letztes Jahr übersehen. Na dann trag ich den hier noch nach:

16. Juni 2014, 22:45 Uhr, Regionalexpress von Augsburg nach München (Forts.)

Die Party war in einer anderen Bar diesmal, aber im gleichen Innenhof zwischen Bahngleisen und verlassenen Industriebauten. Ich mag sowas, zumal die Bauten nicht alle verlassen waren, sondern teils auch schön renoviert.

Zurück bin ich auch gelaufen. Und Freitag wieder hin. Und Freitag abend wieder zurück. Und dann war ich so müde, dass ich um 8 abends eingeschlafen bin.


Ok, so interessant war der Eintrag jetzt nicht, muss ich zugeben… :-D

Alte Spiele Neu

Heute vor sechs Jahren hab ich über Blinde Kuh geschrieben. Einerseits, weil ich mich dabei verletzt hatte, andererseits weil ich nicht der einzige mit diesem Schicksal war.

Letzten Freitag hab ich im ItemShop Werwölfe gespielt. Also Werwölfe von Düsterwald, diese Anfang dieses Jahrhunderts erschienene kommerzielle Version von Mafia (oder Mord in Palermo, wie das bei uns früher hieß).

Und da frag ich mich jetzt: Gibt es nicht noch mehr Spiele, die man früher oder auch noch jetzt spielt – Spiele, die man nicht kaufen muss – Spiele, die hauptsächlich mündlich überliefert werden – Spiele, die man in eine hübsche Story packen, deren Regeln man konsolidieren, und die man dann kommerziell vertreiben könnte?

Blinde Kuh gehört wohl eher nicht dazu. Wobei… Mit einer Oculus-Rift-Brille, die nur ein schwarzes Bild zeigt, könnte man das Augen-Verbinden simulieren…

Toblog