Steve Gibbons Band – A to Z

Dieser Artikel erschien hier vor genau sechs Jahren fast genau so wie heute. :-D

Es gibt immer wieder so Lieder, die, nachdem ich den Tonträger erworben habe, erstmal in der Dauerschleife laufen, weil sie mir so gut gefallen. Irgendwann gerät die CD und das Lied dann in Vergessenheit, und wenn ich sie dann lange Zeit später wieder ausgrabe, dann frage ich mich, was ich damals an dem Lied gefunden habe, oder verspüre zumindest keinen Drang mehr, den Wiederholmodus einzuschalten.

Anders bei diesem Lied: A to Z von der Steve Gibbons Band. Laut Internetquellen ist das Lied von 1980. Und jedesmal, wenn ich die CD finde, läuft das Lied wieder rauf und runter. Der Text geht in etwa so:

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Ok, das ist nicht alles, das ist nur sozusagen der Refrain. Zwischendrin ist der Text aber teilweise nicht ganz verständlich. Auch einige Muttersprachler, die zu Rate gezogen wurden, konnten nicht alles verstehen. Das Internet schweigt sich leider auch aus. Dank eines Kommentars zu dem Beitrag von vor sechs Jahren konnte ich ein paar der unklaren Stellen klären, aber noch nicht alle. Wenn jemand also den Text irgendwo hat, nur her damit! Ein kleiner Auszug aus dem verständlichen Teil:

A is for the atom bomb,
B for being born,
C for civilazation,
D for dropping on,
E for evolution,
F for fighting mother nature

Und so weiter… Dumm nur dass ich hier kein Hörbeispiel reinstellen kann, urheberrechtstechnisch. Aber falls jemand dieses Lied einmal in die Hände fallen sollte: Unbedingt reinhören!

P.S. Der Höhepunkt des Liedes ist übrigens, daß der “Refrain” rückwärts gesungen wird… ;-)

Panini Bundestag 2014

Heute vor sechs Jahren hatte ich mich gefragt, wieso es eigentlich keine Panini-Sammelbildchen mit den aktuellen Bundestags­abgeordneten gibt. Ich halte das immer noch für eine gute Idee. In dem Heft könnte man dann Kindern auch noch sehr viel über Politik beibringen. Nicht immer nur Fußball, das interessiert doch keinen. Ich will Kinder Erich Irlstorfer gegen Gerda Hasselfeldt tauschen sehen!

Vielleicht könnte man auch für andere interessante Themen Sammelbildchen herausbringen. Geographie, Lebensmittel, Krankheiten. Ich stell mir da enttäuschte Kinder vor, die sagen: “Oh nein, nicht schon wieder nur ne Erkältung. Ich brauch ne Grippe!”

Zugegebenermaßen gibt es nicht nur Fußball-Sammelbilder. Es gibt auch welche von Tieren und Flugzeugen und Biene Maja. Mich wundert überhaupt, dass es das noch gibt und dass die Kinder nicht schon Fußballspieler über ihre Smartphones per NFC tauschen.

Wochenrückblick 42+43/2014

Letzte Woche hab ich keinen Wochenrückblick geschrieben, weil ich da grad in Prag und Leipzig war. Die Kalenderwoche 42 war eh nicht viel interessantes passiert. Zwei Treffen mit den Pfadfindern (eines mit der Münchner Diözesanleitung und eines mit dem Kommunikations-AK des Wölflings-Bayernlagers), D&D spielen, Billard spielen mit der Band. Dann bin ich schon nach Prag gefahren. Und danach eben nach Leipzig. Dazu werd ich zu gegebener Zeit mal noch was schreiben. Die Sache ist, ich hab dieses Jahr in Barcelona ein Reisetagebuch für 2014 angefangen, das ich dann nach jeder Reise nachträglich hier in den Blog gießen wollte. Nur bin ich schon mindestens drei Reisen hinterher, die ich aus dem Gedächtnis niederschreiben muss. Ich will das aber trotzdem durchziehen, und eben das Reisetagebuch nachträglich befüllen und dann daraus Blog-Beiträge basteln. Für nächstes Jahr muss ich mir da aber einen anderen Modus überlegen…

Ein Relikt aus der vorvergangenen Woche gibt es noch. Nämlich hat Fefe mal wieder auf etwas sehr interessantes hingewiesen: In Frankreich kann man jetzt anscheinend Hersteller und Importeure verklagen, deren Produkte geplant und unnötig frühzeitig kaputt gehen (Stichwort “geplante Obsoleszenz”).

Kürzlich hat das zweite BAHFest stattgefunden. Sogar zweimal. Einmal am MIT und einmal in San Francisco. Wer das BAHFest nicht kennt, sehe sich am besten das Video des letztjährigen Gewinnervortrags an. Oder den Beitrag des Initiators des BAHFests, des SMBC-Cartoonisten Zach Weinersmith. Es gibt für das diesjährige BAHFest noch keine guten Videoaufnahmen. Aber für das am MIT ist die Aufnahme, die es schon auf YouTube gibt, ganz ok:

Heute vor sechs Jahren

Genau heute vor sechs Jahren hab ich diesen Blog begonnen. Und jetzt, über 500 Beiträge später, bin… Moment. Fünfhundert Beiträge in sechs Jahren? Das ist durchschnittlich ein Beitrag alle vier bis fünf Tage. Mehr als ich gedacht hätte. Damit hab ich den Vorsatz jedenfalls erfüllt, den ich damals gemacht hatte:

„Ich bin überzeugt, naja zuallererst bin ich müde und werde gleich endlich ins Bett fallen, aber dennoch glaube ich dass ich diesen Blog regelmäßiger füttern werde als ich meine Homepage bisher aktualisiert habe. Was keine Kunst ist.“

Und zur Feier des Tages werde ich die nächsten sechs Jahre an jedem Tag, an dem sechs Jahre zuvor hier ein Beitrag veröffentlicht wurde, diesen Beitrag nochmal veröffentlichen. Das ist super. Das merkt niemand. So spar ich mir irrsinnig viel Arbeit. Vielleicht mach ich auch was anderes. Aber jedenfalls wird das unter der Kategorie „Heute vor sechs Jahren“ laufen.

Wochenrückblick 41/2014

Ich bin noch nicht dazugekommen, die Demoversion zu spielen, aber die Videos sehen ganz vielversprechend aus. Ich rede von der 2D-Version von The Legend of Zelda – Ocarina of Time. Ja, Ocarina of Time im Stil von A Link to the Past. Was kann da schiefgehen? Ok, die Leute dahinter könnten irgendwann keine Zeit und Lust mehr haben. Oder Nintendo könnte sie verklagen. Auf der Homepage schreiben sie ja selber: “Considering how most of the previous attempts at OoT 2D were canceled, we couldn’t have picked a more difficult project to make!” Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Irgendwo bin ich letzte Woche auf dieses Video gestoßen. Mir war bisher vollkommen neu, dass sowas überhaupt geht:

Als ich letztens im Penny einkaufen war, hab ich mich ertappt, wie ich relativ unbewusst einem Gespräch von zwei Leuten zugehört hatte. Vermutlich war das deshalb, weil das Mädel übertrieben deutlich gesprochen hat. Hat mich irgendwie an so Reality-Soaps erinnert, da reden die Leute auch oft so. Vermutlich hat sie so übertrieben deutlich geredet, weil der Kerl irgend eine Art von Behinderung hatte. Könnte das gewesen sein, was der Walter Junior in Breaking Bad hat. Ist auch egal. Jedenfalls hat er sie wohl wegen irgendwas angesprochen, vielleicht wegen ihres Kindes, das sie im Kinderwagen vor sich herschob. Sie jedenfalls irgendwann so: “Machst du das öfter, einfach Mädels anquatschen?” Was er darauf verneinte. Und so entspann sich ein Gespräch, das ich gerne bis zum Ende belauscht hätte. Aber irgendwann war mir das doch unangenehm, die beiden so zu beobachten. Was ich noch mitgekriegt hab, war, dass sie Nummern ausgetauscht haben. Ich wüsste zu gerne, was daraus geworden ist…

Und nochmal ein interessantes YouTube-Video. Diesmal von vsauce zu der Frage, wieso Unfälle und alles Morbide und Abstoßende uns so fasziniert.

Und nochwas aus der Netzfundkiste. Diesmal zum Thema Nobelpreis. Hier erzählt der Astrophysiker Brian Schmidt, der 2011 den Nobelpreis gewonnen hat, was ihm passiert ist, als er mit der Nobel-Medaille fliegen wollte:

They’re like, ‘Sir, there’s something in your bag.’
I said, ‘Yes, I think it’s this box.’
They said, ‘What’s in the box?’
I said, ‘a large gold medal,’ as one does.
So they opened it up and they said, ‘What’s it made out of?’
I said, ‘gold.’
And they’re like, ‘Uhhhh. Who gave this to you?’
‘The King of Sweden.’
‘Why did he give this to you?’
‘Because I helped discover the expansion rate of the universe was accelerating.’
At which point, they were beginning to lose their sense of humor. I explained to them it was a Nobel Prize, and their main question was, ‘Why were you in Fargo?’

Das gibt eine wunderbare Überleitung zu Fargo, der Serie. Nicht der Film, der ist auch großartig. Sondern die Serie, die im April diesen Jahres gestartet ist. Die ist auch äußerst sehenswert. Ich hab gerade die erste Staffel zu Ende gesehen und bin gespannt auf die zweite. Diese Serie ist auf jeden Fall ein guter Grund, sich ein Netflix-Abo zuzulegen! Netflix läuft jetzt anscheinend auch unter Linux, jedenfalls bei mir.

Wochenrückblick 40/2014

Vergangenen Donnerstag hab ich im Item Shop Akkordeon gespielt. :-) Stücke aus den Zelda- und Super-Mario-Spielen. Ein paar der Stücke hab ich auch vor einiger Zeit schon auf Soundcloud veröffentlicht. Wenn ich die nächsten Tage mal Zeit finde, werd ich sicher auch noch mehr Lieder aufnehmen. Zum Beispiel das Ocean Theme aus Wind Waker.

Über das letzte Wiesn-Wochenende hatte ich ein Pärchen aus Israel bei mir zu Besuch, per Couchsurfing. Das ist immer wieder sehr interessant, mit Leuten aus anderen Ländern zusammenzukommen. Bei dem israelischen Pärchen und ihren Freunden war es zum Beispiel beeindruckend, wie sie wie selbstverständlich davon erzählt haben, dass während einer Uni-Prüfung mal wieder Raketenalarm war und sie im Luftschutzkeller beschlossen haben, nicht wieder zur Prüfung zurückzugehen, weil sie eh nichts wussten. Und wie das Mädel davon erzählte, dass sie während ihres Militärdienstes mal zwei Wochen ins Militärgefängnis musste, weil sie mit einem Warnschuss fast jemand angeschossen hätte. Sie waren auch ganz überrascht, dass wir keine Wehrpflicht mehr haben.

Zum Schluss noch was schönes (gefunden auf I fucking love science). Wasser, das in der Luft stehen bleibt. Oder gar nach oben fließt. Zwar nicht wirklich, aber doch zumindest im Video. Dabei ist das gar nicht wirklich getrickst, sondern kommt dadurch zustande, dass die verwendete Kamera 24 Bilder pro Sekunde macht und das Wasser mit Hilfe eines Lautsprechers mit 24 Hz beschallt wird (bzw. etwas mehr oder weniger, je nachdem, welchen Effekt man erzielen will). Ich glaube, das ist insgesamt auch ein ähnlicher Effekt, wie der Scheinzeitlupenbass, den ich schon vor fünf Jahren vorgestellt hatte.

One Lovely Blog Award

Es ist jetzt auch schon wieder zwei Wochen her, dass ich von Hanni für den One Lovely Blog Award nominiert wurde. Jetzt hab ich endlich die Zeit, darauf zu antworten. Das ist dummerweise keine so einfache Nominierung, wie z.B. sich einen Kübel Eiswasser über den Kopf zu kippen, damit man kein Geld spenden muss. Denn die Regeln beinhalten folgende Aufgabe (zitiert von Hannis Blog, es gibt verschiedene Varianten, aber dazu komm ich gleich noch): “Nominate fifteen or so bloggers you admire.”

Das ist verdammt schwierig, denn es gibt eigentlich kaum Blogger, die ich bewundere. Ich interessiere mich normalerweise relativ wenig für die Person hinter einem Blog und mehr für den Inhalt. Bei Leuten, die ich persönlich kenne und die bloggen, interessiere ich mich natürlich für die Person, aber wenn es darunter eine Person gibt, die ich verehre, dann nicht wegen ihres Blogs (eine Einschränkung, die irgendwie implizit in der Aufgabe mitschwingt, finde ich).

Ich hab mich dann auch gefragt, wo das ganze seinen Ursprung hat. Man müsste das ja zurückverfolgen können, da eine andere der Aufgaben lautet: “Thank the person nominating you and link back to them in your post.” Man kommt ziemlich weit zurück, nur steht man irgendwann vor dem Problem, dass die Blogs oder die Blog-Einträge nicht mehr existieren. Vielleicht könnte man den ein oder anderen noch im Internet-Archiv wiederfinden, aber so viel Mühe hab ich mir dann doch nicht gemacht. Was ich aber gemerkt hab bei der Recherche, ist, dass die Regeln doch hin und wieder abgeändert wurden. Die Version, die über Hanni bei mir gelandet ist, ist die:

  1. Thank the person nominating you and link back to them in your post.
  2. Share seven things about yourself.
  3. Nominate fifteen or so bloggers you admire.
  4. Contact your chosen bloggers to let them know.

Also, herzlichen Dank, Hanni, für die Nominierung. Und noch viel herzlicheren Dank, dass es keine Nominierung für die Ice-Bucket- oder Bier- oder eine ähnliche Challenge war. So, Punkt 1 abgehakt.

Sieben Dinge über mich. Hm, es heißt nicht, dass die Dinge besonders interessant oder bedeutend seien müssen. Also dann:

  1. Ich bin 31.
  2. Ich hatte heute ein Wurstbrot zum Frühstück.
  3. Vorhin habe ich meinen Plastikmüll weggebracht. (Ich bin immer noch ziemlich enttäuscht von der Stadt München. Wie ich schon mal bemerkt hatte, ist München mindestens unter den 30 größten Städten Deutschlands die einzige, in der die Müllabfuhr Plastikmüll nicht abholt, sondern wo man den Müll selber wegbringen muss. Ja, ich weiß… First World Problems… Aber die Öffnungen von den Plastikmüllcontainern sind auch so unmöglich klein, dass man kaum seinen Müllbeutel reinbringt… Furchtbar…)
  4. Ich bestell grad fast jede Woche was bei quertee. Heute ist wieder eine Lieferung gekommen. Yay!
  5. Ich hab dieses Jahr mal versucht, Chilis und Tomaten anzupflanzen. Eine Chili ist glaub jetzt langsam reif. Und eine der Tomaten fängt gerade an, sich leicht rötlich zu färben. Also hab ich noch Hoffnung, dass das was wird.
  6. Ich mag schwarzen Tee, Schweinebraten und Schokoladeneis. Allerdings nicht unbeding gleichzeitig.
  7. Mir fällt nichts gutes siebtes mehr ein, was aber wiederum als ein Punkt zählen dürfte.

Gut, zweiter Punkt abgehakt.

Der dritte Punkt, ist wie oben schon angemerkt schwierig, weil ich keine Blogger bewundere. Deshalb möcht ich anstelle des dritten und vierten Punktes einfach ein paar Blogs nennen, die ich sehr gerne und regelmäßig lese. Nominieren tu ich niemanden, ich weiß zumeist ja auch gar nicht, wer hinter den Blogs steht… :-D

So. Genug für heute. :)

Wochenrückblick 39/2014

Da ich letzte Woche krank war (ganz gesund bin ich immer noch nicht), hab ich nicht so viel gemacht, außer mit matschigem Kopf rumzuhängen. Daher als Lückenfüller erstmal etwas, was ich mich schon länger frag. Muss man als Fahrradfahrer denn Fahrradampeln beachten, wenn man sie gar nicht sehen kann, weil sie sich hinter einem befinden, z.B. nachdem man abgebogen ist.

Letzte Woche hab ich hier einen Podcast verlinkt, in dem ich interviewt wurde. Diese Woche gibt es einen Podcast, in dem über mich gesprochen wurde. Der ist schon älter, aber ich bin erst letzte Woche dazugekommen, ihn anzuhören.
Darin wird unter anderem behauptet, ich hätte Phantasie, und ich hätte einen großen Plan, wohin meine D&D-Kampagne führen wird. Wie naiv… :-D

Bis zum 1. Oktober ist noch Zeit, eine Indiegogo-Kampagne zu unterstützen, die zum Ziel hat, einen Steampunk-Animationsfilm zu produzieren. Die Kampagne ist bereits mit über 350000$ erfolgreich. Das ganze sieht sehr erfolgversprechend aus. Unter anderem haben sie einige frühere Disney-Zeichner an Bord, und ansonsten auch sehr hochkarätige Leute. Wer also noch etwas Geld übrig hat, hier ist es sicher gut angelegt.

Nachtrag Wochenrückblick 38/2014

Kleiner Nachtrag zum letzten Wochenrückblick:
Inzwischen wurde der Podcast veröffentlicht. Hier ist er.

Was ich noch vergessen hatte zu erwähnen. Nach dem Interview hab ich das erste Mal in meinem Leben in Deutschland einen Fuchs in freier Wildbahn gesehen, im Englischen Garten.

Wochenrückblick 38/2014

Letzte Woche musste ich mich erstmal von Berlin erholen (hat nicht ganz geklappt, drum bin ich jetzt wohl auch krank). Donnerstag wurde ich von Fabian für die Halstuch-Geschichten interviewt. Vielleicht sollte ich den Podcast mir dann doch auch mal anhören… :-D

Ich bin auf eine tolle Sache gestoßen: Programmierbare Tätowierungen. Tätowierungen, die man nach Belieben ändern kann. Großartig für Leute, die sich den Namen ihrer Freundin tätowieren lassen wollen, ohne das Risiko, nach einer Trennung vor einem nur schwer lösbaren Problem zu stehen. Großartig für Leute, die in der Arbeit keine Tätowierungen zeigen dürfen, denn man kann die Tätowierung natürlich auch löschen. Dazu muss man sich mit einer speziellen Tinte tätowieren lassen. Und dann kann man mit diesem Gerät neue Bilder auf seine Haut bringen.

Das wars auch schon für heute, ich zieh mich mal wieder auf die Couch zurück, trink Tee und schau Fargo (die Serie).

Toblog